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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Donnerstag, 5. Oktober 2017

Abgeliebt & ausgesetzt (4)

mamalose Puppe im Fürther Stadtpark
 
mamalose Puppe im Fürther Stadtpark
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Mittwoch, 4. Oktober 2017

Kompakt-Klasse

So, heute gibt es als herbstliches Sonderangebot eine frisch aus der Rumpelkammer dem ungenutzten Kinderzimmer in die gute (und warme) Wohnstube überführte HiFi-Minianlage von Telefunken aus den frühen 1980er Jahren:

Telefunken HiFi-Mini-Anlage H 750 M

Telefunken HiFi-Mini-Anlage H 750 M

Ein ausführlicher Funktionstest folgt dieser Tage, die Anlage war jetzt etwa ein hal­bes Jahr lang nicht mehr in Betrieb (und davor auch nur sporadisch zwei-, dreimal pro Jahr für jeweils etwa eine halbe Stunde). [weiter]

Freitag, 29. September 2017

Sauberer Karrierestart

Auf dem Weg zur Büroküche soeben vor einem unserer Seminarräume gesehen:

Persönlich zugeteilte Schutzausrüstung

Werden nicht lange unbefleckt bleiben, die Warnwesten des Nachwuchses!

Sonntag, 10. September 2017

Radio Days

Es ist mal wieder Zeit für einen Werbeblock. Wir starten mit meinen schon vor über zehn Jahren vorgestellten, bildschönen Receivern vom Typ »ITT SRX 75 hifi pro­fes­sio­nal«, die ich ebenso spaßeshalber wie sinnfrei zum aktuellen Fototermin über­ein­an­der­ge­stellt habe:

Receiver ITT SRX 75 hifi professional

Ein jeder davon bringt fast 9 kg auf die Waage, kein Wunder bei der soliden Stahl­blech-Bauweise. Die technischen Daten kann man im 1976er Katalog nachlesen. Epochenbedingt sind durchwegs DIN-Anschlußbuchsen verbaut (Antenne, Laut­spre­cher, Zuspieler).

Für jedes Gerät rufe ich einen Verkaufspreis von 40 EUR auf. Zunächst zu den Ge­mein­sam­kei­ten: Beide Receiver spielen, alle Lampen leuchten (natürlich nur dann, wenn sie sollen), die Lautstärke-Potis können im unteren Einstellbereich kratzen (was sie nach einiger Bestätigung dann auch wieder eine Zeit lang bleiben lassen). Rein optisch ist der kleine Receiver ein echter Hingucker, mir zumindest gefällt das ty­pi­sche 1970er-Jahre-Softline-Design mit den bunten Tasten:

Receiver ITT SRX 75 hifi professional

Wohnzimmertauglich sind beide Geräte, wenngleich die Gehäusedeckel hier und da ein paar oberflächliche Kratzer aufweisen, wenn man genau hinguckt. Regelrechte Dellen oder sonstige Spuren von Gewalteinwirkung gibt es freilich nicht. [weiter]

Freitag, 8. September 2017

Damenbeine (21)

Sich sputende Blickfängerin am Fürther Kulturforum
 
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Sonntag, 6. August 2017

Mundräuber

Gestern wurden wir im Zeitungs-Café Hermann Kesten der Nürnberger Stadt­bib­lio­thek Zeuge einer denkwürdigen Freß-Attacke:

Spatzen beim Goutieren nicht verzehrter Kuchenreste

Ein ganzer Schwarm wegelagerisch veranlagter Spatzen war im malerischen Innenhof auf Beutesuche und schreckte dabei nicht vor den Menschen zurück: Erst kommt das Fressen, dann die Angst…

P.S.: Bevor einer fragt: Nein, der zonebattler läßt nie was übrig von seinem Kuchen und ja, er macht gemeinhin auch schärfere Bilder. Aber wenn er nur das Handy ein­stecken hat und zum Nachbartisch rüberzoomen muß, dann ist ein etwas körnigeres und überschärftes Bild allemal besser als gar keines!

Samstag, 5. August 2017

Fake Moon

Gestern abend, kurz vor Mitternacht: Der zonebattler geht nochmals raus auf den hin­te­ren Balkon, um das Wetter für die Nacht und den heutigen Tag zu pro­gno­sti­zie­ren. Der Himmel wirkt einigermaßen klar, nur der Mond funzelt etwas trübe durch einen Dunstschleier hindurch. Eine dunkle Wolke zieht über ihn hinweg…

Aber Moment mal: Bewegt sich der Mond etwa selbst? Der Berichterstatter reibt sich die Augen und guckt nochmal genauer hin: Tatsächlich, der Erdtrabant scheint zu pen­deln. Ist das Autosuggestion? Täuschen die sporadisch vorbeiziehenden Wolken ei­ne Bewegung nur vor? Die bessere Hälfte wird herbeigerufen, um das Phänomen mit eigenen Augen zu prüfen und ggf. zu bestätigen.

Und in der Tat, wir sehen beide, daß der »Mond« eine leichte Pendelbewegung aus­führt. Der Blick durch das Fernglas trägt nicht zur Aufklärung bei, dazu ist das kleine Ding nicht lichtstark genug. Wir tippen schließlich beide auf einen Ballon.

Nachts Gestirn, tagsüber Werbeträger: Der ALDI-Ballon

Heute morgen nun strahlte die Sonne zunächst dermaßen stark aus der gleichen Rich­tung, daß man sie mit der Hand beschatten mußte, um zu sehen, ob da noch was ist. Und tatsächlich, der »Mond« war als schwarze Silhouette gleich neben der Sonne zu erkennen. Und auch eine weitere Vermutung trifft zu: Die »Wolken« waren nichts anderes als aufgedruckte ALDI-Logos, die durch die Eigenrotation der Ballonhülle schein­bar vorübergezogen waren!

Damit ist alles klar: Unsere nahe ALDI-Filiale feiert nach erfolgtem Umbau ihre Neu­er­öff­nung im neuen Look. Der Werbeballon ist groß genug, um als Mond durch­ge­hen zu können, rund genug, um sich nicht unten durch einen Schniepfel samt Seil zu ver­ra­ten, und reflektierend genug, um durch das Streulicht der nächtlichen Stadt als gleichmäßig illuminiert zu erscheinen. Wieviele Anrufe wegen einer ver­meint­li­chen UFO-Sichtung heute nacht wohl bei der Polizei eingegangen sind?

Freitag, 28. Juli 2017

Abgeblättert

In Auflösung begriffene Rose am Fürther Hauptbahnhof

Donnerstag, 27. Juli 2017

Kleine Fuchsjagd

Es rappelt am Bürofenster, ein unverhoffter Besucher macht heftig flügelschlagend Ra­batz und findet nicht mehr den Weg ins Freie:

Flatterte herein und fand nicht mehr hinaus: ein Schmetterling der Baureihe »Kleiner Fuchs«

Wir hatten ja hier schon mal was in der Art, aber diesmal war fremde Hilfe nicht von­n­öten, um den irregeleiteten Flattermann einzufangen und nach Draußen zu es­kor­tie­ren…

Mittwoch, 26. Juli 2017

Operation am offenen Auge

Gut 25 Jahre lang haben mein SONY-Verstärker TA-F550ES und sein CD-abspielender Kumpel CDP-X222ES bestens miteinander harmoniert. Vor einigen Monaten hatte ich mir noch den zum Ensemble passenden Tuner ST-S550ES aus der elektrischen Bucht gefischt und dem CD-Player auf’s blecherne Dach gestellt. Das hat der mir offenbar übelgenommen: Nach einem Vierteljahrhundert fröhlichen Musizierens hat der di­ven­haf­te Scheiben-Spieler den in sein Revier eingedrungenen Tuner nur eine Woche lang huckepack ertragen und dann eingeschnappterweise dauerhaft den Dienst quittiert.

Nach Einlegen einer CD hörte man nur noch das Laufwerk ticken, es wurde aber kein Inhaltsverzeichnis mehr erkannt. Manchmal wurde »-NO DISC-« (bzw. dank meiner Umprogrammierung »-NIX DRIN-«) im Display angezeigt. Mitunter drehte auch der An­trieb hoch auf eher ungesunde Drehzahlen und man konnte dann nur noch den Power-Schalter betätigen, um die irre Raserei zu beenden. Auf wundersame Spon­tan­hei­lung war bei diesem Fehlerbild definitiv nicht zu hoffen… [1]

Der Ausbau des Players aus des zonebattler’s Lundia-Regal war eine mühsame und da­her wochenlang aufgeschobene Angelegenheit. Als ich mich endlich dazu aufraffen konnte und den Player dann geöffnet auf dem OP-Tisch stehen hatte, waren (wie nicht anders erwartet) keine offenkundigen Blessuren zu erkennen:

Viel Luft unter der Haube: der geöffnete SONY CDP-X222ES

Was tun? Einen Player gleichen (oder besseren, in jedem Fall: passenden) Typs in na­he­zu perfektem Erhaltungszustand gebraucht zu erwerben, hätte erstens gutes Geld gekostet und wäre zweitens mit dem Risiko behaftet gewesen, daß das Aus­tausch­ge­rät aufgrund seines vergleichbaren Alters womöglich auch nicht mehr lange gehalten hätte. Zudem war funktionaler Ersatz in Form eines kleineren Grundig CD-Spielers zur Hand, und nur für den mondäneren Auftritt eines visuell stimmigen SONY-Youngtimers wollte ich nicht allzuviel ausgeben. Was blieb als sinnvolle Option übrig? Der Versuch einer eigenhändigen Reparatur durch Komponententausch!

Magisches Auge: die in der Bildmitte sichtbare Lasereinheit

Nach Meinung diverser Foren-Freunde der Old-Fidelity-Fraktion hatte vermutlich die Laser-Abtasteinheit meines Spielers das Zeitliche gesegnet, vielleicht auch dessen An­steu­er­elek­tro­nik drumherum. Da der verbaute Laser vom Typ KSS-240A als preis­wer­tes Ersatzteil bei eBay für schlappe EUR 13,50 (incl. shipping) zu haben war, habe ich mir testhalber einen solchen bestellt: Kaputter als kaputt konnte mein CD-Player ja schließlich durch einen Pickup-Wechsel nicht werden! Wenige Tage später lag das kleine Schächtelchen mit dem neuen Laser-Auge in der Post.

It's a SONY: schwarze Schönheit im Stil der frühen 1990er Jahre

Also flugs das nötige Werkzeug zurecht- und dann losgelegt: Deckel ab, Schub­la­den­blende runter, ein Dutzend Schrauben raus, Gerätefront weggeklappt, Kabel ab, Lauf­werk raus, Schublade ab, alten Laser raus, neuen rein, alles wieder in umgedrehter Rei­hen­fol­ge zusammengebaut und dabei weder eine Schraube vergessen noch ir­gend­wo hin­ge­langt, wo es nicht gut täte. Das vorläufige amtliche Endergebnis: Läuft wie­der. Wie eine Eins, auf Anhieb und ohne jedes Murren. Hurra!

Inzwischen ist auch der im Wortsinne schweißtreibende Teil der Arbeit erledigt: Die Wiedereingliederung des Patienten an seinen Arbeitsplatz. Das ist bei mir immer ein Elend, weil Regalböden temporär angehoben und fixiert werden müs­sen (aber auf­grund von Verstrebungen nicht einfach herausgenommen werden kön­nen), weil die Netzkabel über mehrere Etagen zwischen Wand und Lundia-Regal hinuntergeführt wer­den müssen [2] (zu welchem Zwecke tonnenweise edle Kunstbände umzurangieren sind) und, und, und. Egal, der Schweiß ist inzwischen längst ge­trock­net (und wurde ja auch zeitnah abgewaschen), der Anblick entschädigt mich nunmehr für alle Mühen:

Qualität kennt kein Alter: der wiederbelebte CD-Player inmitten seines Habitats

Jetzt hoffe ich mal, wieder für ein Vierteljahrhundert Ruhe resp. Musik um mich zu haben. Was freilich eher ein naiver Wunschtraum ist als eine realistische Er­war­tungs­hal­tung, denn die Hege und Pflege alter Audio-Geräte ist mit dem Besitzen und Be­trei­ben automobiler Oldtimer durchaus vergleichbar: Zwar rosten einem alte Re­cei­ver, Verstärker oder Tuner nicht unter dem Hintern weg, aber der Zahn der Zeit nagt an allem, nicht nur an mechanischen Komponenten, sondern auch an äußerlich un­be­weg­ten Elektronik-Bauteilen. Irgendwas ist so gut wie immer, und einen be­son­de­ren Geschmack zu haben war und ist auch weiterhin mit etwas mehr Aufwand ver­bun­den. Egal: Hier und heute wird erstmal wieder fröhlich aufgespielt!

 
[1] Mitunter reicht das vorsichtige Reinigen der verstaubten oder beschlagenen Linse, wenn ein CD-Player zickt und mehr und mehr Silberscheiben anzunehmen verweigert. Ein spontaner Totalausfall von jetzt auf gleich ist jedoch ein sicheres Indiz für ein schwerwiegenderes Problem, dem mit einem alkoholgetränkten Wattestäbchen al­lein nicht beizukommen ist…

[2] Ach, was gäbe ich dafür, wenn alle meine geliebten Geräte rückseitig mit steck­ba­ren Netzkabeln versehen wären!

Dienstag, 25. Juli 2017

Anti-Aging-Ansatz

Hinter und vor den Kulissen von zonebattler’s homezone hat sich etwas getan: Zum einen wurde die handgeschnitzte Leiste mit Miniatur-Icons zum Weiterempfehlen eines Beitrages über diverse soziale Netzwerke durch eine schicke Plugin-Lösung ersetzt, die jetzt am rechten Seitenrand stationäre (also nicht mitscrollende) bunte Knöpfe einbindet. Das macht sich auch in der bereits im letzten Jahr realisierten Mobilfassung meines Blogs für Smartphones bemerkbar, in welcher die großen bunten »Teilen«-Knöpfe nunmehr sogar für Grobmotoriker gut zu bedienen sind.

Ferner gibt es zu vermelden, daß ich seit der letztwöchigen Endzeitstimmung neu­er­dings durchgängig die WordPress-Mediathek nutze und meine Fotos nicht mehr mit maximal 500 Pixeln Breite, sondern mit 800 Pixeln Kantenlänge hochlade. Zur Historie des hiesigen Bilderwachstums siehe meine Verlautbarung vom 28. August 2008. Auf den ersten Blick wird man die Formatänderung gar nicht bemerken, sie äußert sich erst beim Mausklick auf ein Bild (welches dann geschmeidig auf Maximalgröße auf­zoomt). Als netter Nebeneffekt sind in der Mobilfassung fürderhin runde Vor­schau­bild­chen in der Beitragsliste zu sehen statt der bisherigen Datums-Kringel.

Auf diese Art versuche ich mein Blog mit allerlei virtuellen Krücken layouttechnisch mit der Zeit gehen bzw. humpeln zu lassen, ohne einen harten Schnitt zu machen und die bisherige Tapete durch ein modernes »responsive Theme« zu ersetzen. Das würde nämlich aufgrund der in zahllosen Artikeln angewandten HTML-Tricks manuelle Nach­ar­beit in nicht zu bewältigender Größenordnung erfordern.

Mein Dank gilt dem Robert von nebenan, dem ich beim Aufbau seines eigenen Foto­blogs unterstützt und dabei bemerkt habe, wie weit sich die Technik inzwischen fort­ent­wickelt hat. So befruchtete die Arbeit an der fremden Baustelle die (über)­fäl­ligen Renovierungsmaßnahmen an der eigenen. Eine echte Win-Win-Situation!

Montag, 24. Juli 2017

Bonjour tristesse (59)

Imbißbude in Fürth-Atzenhof
 
Imbißbude in Fürth-Atzenhof
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