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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 22. November 2017

Memory-Effekte (13)

Jura-Logo
 
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Freitag, 17. November 2017

Beschwingt ins Wochenende

Belegungstafel im Trainingszentrum Nürnberg von DB Training, Learning & Consulting

Montag, 13. November 2017

Auflöseerscheinungen

Über’s zurückliegende Wochenende besuchte der zonebattler eine alte Jugendliebe und Kollegin aus Aus­bil­dungs­zei­ten in Saarbrücken. Gut 37,5 Jahre nach dem Ken­nen­ler­nen verspürte er gestern tatsächlich noch mal heftiges Kribbeln im Bauch. Frei­lich nicht hormonhalber, sondern weil er während angeregten Plapperns die ihm freund­li­cher­wei­se offerierte Hustenlöser-Brau­se­ta­blet­te nicht erst ins Glas, sondern dus­se­li­ger­weise direkt in den eigenen Schlund geworfen hatte. Nachgeschüttetes Wasser be­för­der­te zwar den erhofften Auf­lö­se­effekt, aber zur Nachahmung kann das kitzelige Pro­ce­de­re dennoch nicht wirklich empfohlen werden…

Weggeworfene Rose

Das melancholische Rosen-Motiv erspähte ich auf der Heimfahrt (die wie schon die Hin­fahrt am Freitag gut eine Stunde länger dauerte als fahrplantechnisch vorgesehen) bei einer außerplanmäßigen Umsteige-Pause in Frankfurt (Main) Hbf. Es ist wohl ein Privileg des Alters, daß ich unverhofft auftretenden Ärgernissen mittlerweile pro­aktiv schöne Seiten abzuringen trachte…

Montag, 23. Oktober 2017

Ein Freund aus Kindertagen

Gestern in großer Gruppe gewandert (knapp 20 bergige Kilometer von Pommelsbrunn über Eschenbach nach Hersbruck) und dabei en passant eine Begegnung der seltenen Art gehabt:

Lurchi in natura: ein fescher Feuersalamander im Einsatz

Meine letzte mir bewußte Sichtung eines Feuersalamanders liegt gute vier Jahr­zehn­te zurück, in der Nähe meines Heimatortes tummelten sich welche im vorgelagerten Was­ser­becken eines Pumphäuschens am Fischweiher… [weiter]

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Abgeliebt & ausgesetzt (4)

mamalose Puppe im Fürther Stadtpark
 
mamalose Puppe im Fürther Stadtpark
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Freitag, 29. September 2017

Sauberer Karrierestart

Auf dem Weg zur Büroküche soeben vor einem unserer Seminarräume gesehen:

Persönlich zugeteilte Schutzausrüstung

Werden nicht lange unbefleckt bleiben, die Warnwesten des Nachwuchses!

Freitag, 8. September 2017

Damenbeine (21)

Sich sputende Blickfängerin am Fürther Kulturforum
 
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Sonntag, 6. August 2017

Mundräuber

Gestern wurden wir im Zeitungs-Café Hermann Kesten der Nürnberger Stadt­bib­lio­thek Zeuge einer denkwürdigen Freß-Attacke:

Spatzen beim Goutieren nicht verzehrter Kuchenreste

Ein ganzer Schwarm wegelagerisch veranlagter Spatzen war im malerischen Innenhof auf Beutesuche und schreckte dabei nicht vor den Menschen zurück: Erst kommt das Fressen, dann die Angst…

P.S.: Bevor einer fragt: Nein, der zonebattler läßt nie was übrig von seinem Kuchen und ja, er macht gemeinhin auch schärfere Bilder. Aber wenn er nur das Handy ein­stecken hat und zum Nachbartisch rüberzoomen muß, dann ist ein etwas körnigeres und überschärftes Bild allemal besser als gar keines!

Samstag, 5. August 2017

Fake Moon

Gestern abend, kurz vor Mitternacht: Der zonebattler geht nochmals raus auf den hin­te­ren Balkon, um das Wetter für die Nacht und den heutigen Tag zu pro­gno­sti­zie­ren. Der Himmel wirkt einigermaßen klar, nur der Mond funzelt etwas trübe durch einen Dunstschleier hindurch. Eine dunkle Wolke zieht über ihn hinweg…

Aber Moment mal: Bewegt sich der Mond etwa selbst? Der Berichterstatter reibt sich die Augen und guckt nochmal genauer hin: Tatsächlich, der Erdtrabant scheint zu pen­deln. Ist das Autosuggestion? Täuschen die sporadisch vorbeiziehenden Wolken ei­ne Bewegung nur vor? Die bessere Hälfte wird herbeigerufen, um das Phänomen mit eigenen Augen zu prüfen und ggf. zu bestätigen.

Und in der Tat, wir sehen beide, daß der »Mond« eine leichte Pendelbewegung aus­führt. Der Blick durch das Fernglas trägt nicht zur Aufklärung bei, dazu ist das kleine Ding nicht lichtstark genug. Wir tippen schließlich beide auf einen Ballon.

Nachts Gestirn, tagsüber Werbeträger: Der ALDI-Ballon

Heute morgen nun strahlte die Sonne zunächst dermaßen stark aus der gleichen Rich­tung, daß man sie mit der Hand beschatten mußte, um zu sehen, ob da noch was ist. Und tatsächlich, der »Mond« war als schwarze Silhouette gleich neben der Sonne zu erkennen. Und auch eine weitere Vermutung trifft zu: Die »Wolken« waren nichts anderes als aufgedruckte ALDI-Logos, die durch die Eigenrotation der Ballonhülle schein­bar vorübergezogen waren!

Damit ist alles klar: Unsere nahe ALDI-Filiale feiert nach erfolgtem Umbau ihre Neu­er­öff­nung im neuen Look. Der Werbeballon ist groß genug, um als Mond durch­ge­hen zu können, rund genug, um sich nicht unten durch einen Schniepfel samt Seil zu ver­ra­ten, und reflektierend genug, um durch das Streulicht der nächtlichen Stadt als gleichmäßig illuminiert zu erscheinen. Wieviele Anrufe wegen einer ver­meint­li­chen UFO-Sichtung heute nacht wohl bei der Polizei eingegangen sind?

Freitag, 28. Juli 2017

Abgeblättert

In Auflösung begriffene Rose am Fürther Hauptbahnhof

Donnerstag, 27. Juli 2017

Kleine Fuchsjagd

Es rappelt am Bürofenster, ein unverhoffter Besucher macht heftig flügelschlagend Ra­batz und findet nicht mehr den Weg ins Freie:

Flatterte herein und fand nicht mehr hinaus: ein Schmetterling der Baureihe »Kleiner Fuchs«

Wir hatten ja hier schon mal was in der Art, aber diesmal war fremde Hilfe nicht von­n­öten, um den irregeleiteten Flattermann einzufangen und nach Draußen zu es­kor­tie­ren…

Mittwoch, 26. Juli 2017

Operation am offenen Auge

Gut 25 Jahre lang haben mein SONY-Verstärker TA-F550ES und sein CD-abspielender Kumpel CDP-X222ES bestens miteinander harmoniert. Vor einigen Monaten hatte ich mir noch den zum Ensemble passenden Tuner ST-S550ES aus der elektrischen Bucht gefischt und dem CD-Player auf’s blecherne Dach gestellt. Das hat der mir offenbar übelgenommen: Nach einem Vierteljahrhundert fröhlichen Musizierens hat der di­ven­haf­te Scheiben-Spieler den in sein Revier eingedrungenen Tuner nur eine Woche lang huckepack ertragen und dann eingeschnappterweise dauerhaft den Dienst quittiert.

Nach Einlegen einer CD hörte man nur noch das Laufwerk ticken, es wurde aber kein Inhaltsverzeichnis mehr erkannt. Manchmal wurde »-NO DISC-« (bzw. dank meiner Umprogrammierung »-NIX DRIN-«) im Display angezeigt. Mitunter drehte auch der An­trieb hoch auf eher ungesunde Drehzahlen und man konnte dann nur noch den Power-Schalter betätigen, um die irre Raserei zu beenden. Auf wundersame Spon­tan­hei­lung war bei diesem Fehlerbild definitiv nicht zu hoffen… [1]

Der Ausbau des Players aus des zonebattler’s Lundia-Regal war eine mühsame und da­her wochenlang aufgeschobene Angelegenheit. Als ich mich endlich dazu aufraffen konnte und den Player dann geöffnet auf dem OP-Tisch stehen hatte, waren (wie nicht anders erwartet) keine offenkundigen Blessuren zu erkennen:

Viel Luft unter der Haube: der geöffnete SONY CDP-X222ES

Was tun? Einen Player gleichen (oder besseren, in jedem Fall: passenden) Typs in na­he­zu perfektem Erhaltungszustand gebraucht zu erwerben, hätte erstens gutes Geld gekostet und wäre zweitens mit dem Risiko behaftet gewesen, daß das Aus­tausch­ge­rät aufgrund seines vergleichbaren Alters womöglich auch nicht mehr lange gehalten hätte. Zudem war funktionaler Ersatz in Form eines kleineren Grundig CD-Spielers zur Hand, und nur für den mondäneren Auftritt eines visuell stimmigen SONY-Youngtimers wollte ich nicht allzuviel ausgeben. Was blieb als sinnvolle Option übrig? Der Versuch einer eigenhändigen Reparatur durch Komponententausch!

Magisches Auge: die in der Bildmitte sichtbare Lasereinheit

Nach Meinung diverser Foren-Freunde der Old-Fidelity-Fraktion hatte vermutlich die Laser-Abtasteinheit meines Spielers das Zeitliche gesegnet, vielleicht auch dessen An­steu­er­elek­tro­nik drumherum. Da der verbaute Laser vom Typ KSS-240A als preis­wer­tes Ersatzteil bei eBay für schlappe EUR 13,50 (incl. shipping) zu haben war, habe ich mir testhalber einen solchen bestellt: Kaputter als kaputt konnte mein CD-Player ja schließlich durch einen Pickup-Wechsel nicht werden! Wenige Tage später lag das kleine Schächtelchen mit dem neuen Laser-Auge in der Post.

It's a SONY: schwarze Schönheit im Stil der frühen 1990er Jahre

Also flugs das nötige Werkzeug zurecht- und dann losgelegt: Deckel ab, Schub­la­den­blende runter, ein Dutzend Schrauben raus, Gerätefront weggeklappt, Kabel ab, Lauf­werk raus, Schublade ab, alten Laser raus, neuen rein, alles wieder in umgedrehter Rei­hen­fol­ge zusammengebaut und dabei weder eine Schraube vergessen noch ir­gend­wo hin­ge­langt, wo es nicht gut täte. Das vorläufige amtliche Endergebnis: Läuft wie­der. Wie eine Eins, auf Anhieb und ohne jedes Murren. Hurra!

Inzwischen ist auch der im Wortsinne schweißtreibende Teil der Arbeit erledigt: Die Wiedereingliederung des Patienten an seinen Arbeitsplatz. Das ist bei mir immer ein Elend, weil Regalböden temporär angehoben und fixiert werden müs­sen (aber auf­grund von Verstrebungen nicht einfach herausgenommen werden kön­nen), weil die Netzkabel über mehrere Etagen zwischen Wand und Lundia-Regal hinuntergeführt wer­den müssen [2] (zu welchem Zwecke tonnenweise edle Kunstbände umzurangieren sind) und, und, und. Egal, der Schweiß ist inzwischen längst ge­trock­net (und wurde ja auch zeitnah abgewaschen), der Anblick entschädigt mich nunmehr für alle Mühen:

Qualität kennt kein Alter: der wiederbelebte CD-Player inmitten seines Habitats

Jetzt hoffe ich mal, wieder für ein Vierteljahrhundert Ruhe resp. Musik um mich zu haben. Was freilich eher ein naiver Wunschtraum ist als eine realistische Er­war­tungs­hal­tung, denn die Hege und Pflege alter Audio-Geräte ist mit dem Besitzen und Be­trei­ben automobiler Oldtimer durchaus vergleichbar: Zwar rosten einem alte Re­cei­ver, Verstärker oder Tuner nicht unter dem Hintern weg, aber der Zahn der Zeit nagt an allem, nicht nur an mechanischen Komponenten, sondern auch an äußerlich un­be­weg­ten Elektronik-Bauteilen. Irgendwas ist so gut wie immer, und einen be­son­de­ren Geschmack zu haben war und ist auch weiterhin mit etwas mehr Aufwand ver­bun­den. Egal: Hier und heute wird erstmal wieder fröhlich aufgespielt!

 
[1] Mitunter reicht das vorsichtige Reinigen der verstaubten oder beschlagenen Linse, wenn ein CD-Player zickt und mehr und mehr Silberscheiben anzunehmen verweigert. Ein spontaner Totalausfall von jetzt auf gleich ist jedoch ein sicheres Indiz für ein schwerwiegenderes Problem, dem mit einem alkoholgetränkten Wattestäbchen al­lein nicht beizukommen ist…

[2] Ach, was gäbe ich dafür, wenn alle meine geliebten Geräte rückseitig mit steck­ba­ren Netzkabeln versehen wären!

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