Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Kaffeesucht & Arbeitsflucht Sommer ade… »

Dicker Brummer brummt in Fürth

Zugegeben, die Eisenbahn war erst vorgestern mein Tages-Thema. Egal, aus aktuellem Anlaß eröffne ich die Rubrik Schrebergarten mit einem Hinweis auf ein gerade dort parkendes Schienenfahrzeug ganz besonderen Kalibers: Das tatsächlich einzige jemals gebaute Exemplar der Baureihe V 320 hat dieser Tage ein Gastspiel in Fürth und Umgebung!

Diesellok BR 320

Die heute der Gleisbaufirma Wiebe gehörende Diesellok kommt auf sechs Achsen daher und ist ein Koloss von eindrucksvoller Größe, der auch wegen seines leuchtend gelben Farbkleides schwerlich zu übersehen ist! Momentan zieht das imposante Ungetüm schwere Bauzüge von Fürth aus in Richtung Neustadt (Aisch), wo zwischen Hagenbüchach und Emskirchen die verschlissenen Gleise der Strecke Fürth-Würzburg ausgewechselt werden.

Während längerer Arbeitspausen ist der umfangreiche Wiebe-Fuhrpark am ehemaligen Fürther Güterbahnhof abgestellt, die dicke V 320 kommt dann zum Tanken und Sandfassen an unseren Schrebergarten an der Karolinenstraße. Trainspotter legen sich also am besten am südstädtischen Zugang zur Luisen-Unterführung auf die Lauer, gegenüber vom ALDI-Markt an der Karo.

Ausführliche Informationen zu und viele Bilder von dieser Maschine finden Fans unter www.3hundert20.de. Warum es von mir hingegen nicht ständig neue Bahnbilder zu sehen geben wird, ist in einem eigenen Essay in meinem Bildarchiv nachzulesen…

  1. zonebattler  •  4. Okt. 2005, 12:42 Uhr

    Ade und tschüß bis zum nächsten Mal!

    Die Nürnberger Nachrichten berichteten gestern unter der etwas überzogen wirkenden Überschrift Das feurige Ende eines Millionenprojekts vom Abschluß der Gleisbauarbeiten, an denen die V 320 kräftig mitwirkte. Nun wird sie vermutlich schon wieder anderswo im Einsatz sein…

    #1 

  2. RJWeb  •  22. Okt. 2006, 9:06 Uhr

    Ich erinnere mich sehr gut …

    … an meine Begegnung mit dieser Lok im Zusammenhang mit der Internationalen Verkehrsausstellung IVA 1965 in meiner damaligen Heimatstadt München.

    Wenn ich es noch recht zusammenbringe, fanden damals erstmals fahrplanmäßige Hochgeschwindigkeits-Demonstrationsfahrten auf der für einen Regelzugbetrieb mit 200 km/h ausgebauten oder noch auszubauenden Strecke zwischen München und Augsburg statt. Während des Ausbaus wurde jedenfalls vorübergehend auch die damalige V320 001 auf dieser Strecke eingesetzt, da der Fahrdraht durch die Umbauarbeiten zeitweise nicht für E-Loks benutzbar war.

    Jedenfalls nahm mich eines Tages mein Vater mit großer Eile zum Münchener Hauptbahnhof mit, und dann standen wir auf dem Bahnsteig direkt neben ihr ! Die schiere Größe war sehr beeindruckend, und ist eine meiner lebhaftesten Kindheitserinnerungen aus dieser Zeit neben dem Besuch der IVA selbst.

    #2 

Kommentar-RSS: RSS-Feed für Kommentare nur zu diesem Beitrag

Eigenen Senf dazugeben: