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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Eine Passionsgeschichte Parallelwelten »

Ein Trauerspiel

Bevor er vor sieben Jahren nach Fürth zog, lebte der zonebattler gleichfalls sieben Jahre in Forchheim (Oberfr.), woselbst fachwerkliche Beschaulichkeit dominierte und eine ganz eigene Mentalität von Menschen und Kommunalpolitikern. Daran wird sich wohl wenig geändert haben…

Auch in anderer Hinsicht ist nichts passiert: Schon vor mehr als zehn Jahren erschien es dem Autor dieser Zeilen als skandlös und himmelschreiend, wie die leerstehende Forchheimer Hornschuchvilla Wind, Wetter und Vandalen offenstand und nicht in Würde alterte, sondern vielmehr würdelos vor aller Augen verfiel.

Selbst für Fürther Verhältnisse ist dieser Gründerzeit-Solitär ein bemerkenswertes Gebäude, dessen alte Grandezza als unbedingt erhaltenswürdig gelten muß. In Forchheim freilich braucht es eine Dekade, bis man städtischerseits notdürftig zu retten versucht, was einem Eigentümer ohne Sinn und Verstand für Historie anheimgefallen ist: Die Nordbayerischen Nachrichten greifen das aktuell unter der Überschrift »Stadt repariert Villabesitzer Dachschaden« auf. Ein Schelm, wer diesem Titel Doppelbödigkeit unterstellte!

  1. Nachtblau  •  10. Dez. 2006, 14:07 Uhr

    Das Ding wird sicherlich keinen Käufer mehr finden, weil die Villa inzwischen dermaßen marode ist, dass das einfach zu teuer wird. Schade, ich fand sie immer schön wenn wir auf dem Weg zum Pfadfinderwochenende dran vorbeigefahren sind.

    #1 

  2. MM  •  10. Dez. 2006, 16:00 Uhr

    Lieber eine nette Neuwohnung in vertrauter Umgebung?

    Hier ein Plakat für die Casa Erhard

    #2 

  3. zonebattler  •  10. Dez. 2006, 17:33 Uhr

    Dazu verweisen wir aber…

    …die geneigte und interessierte Leserschaft hierhin !

    #3 

  4. zonebattler  •  12. Feb. 2010, 11:05 Uhr

    Die alte Forchheimer Hornschuchvilla ist übrigens inzwischen längst gerettet! Zwar ist außen das ursprünglich freie Ziegelmauerwerk nicht vom Putz zu befreien gewesen, dieser aber jetzt immerhin ziegelrot farblich gefaßt. Innen ist manch schönes Detail der (übergründlichen) Renovierung zum Opfer gefallen (der zentrale Lichtschacht durch alle Geschosse beispielsweise mußte wohl der Erweiterung der Nutzflächen weichen und ist im Erdgeschoß nur noch durch Spiegelplatten an der Decke angedeutet). Aber unter dem Strich konnte das Gebäude doch der Nachwelt erhalten werden. Eine arg scheppse, aber doch recht informative Aufnahme des aktuellen Zustandes kann man auf der Website einer der im Haus ansässigen Praxen bestaunen…

    #4 

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