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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Den Euro umgedreht (3):
Wasser marsch!

Zapfstellennahe Wasser-Erwärm- und -bewahrgeräte (vulgo Boiler) sind besonders üble Energiefresser, zumal dann, wenn es sich um Altgeräte mit unzureichender Isolierung handelt, die zu allem Überfluß auch noch unnötigerweise in dauernder Bereitschaft vor sich hin köcheln. Auch in des zonebattler’s Küche hängt so ein kleiner Untertisch-Boiler älteren Semesters an der Wand unter der Spüle.

Da wir dort heißes Wasser nur sporadisch brauchen (zum Behufe des händischen Abwaschens nicht-spülmaschinenfester Küchen-Paraphernalien nämlich), schalten wir den Kasten gemeinhin erst wenige Minuten vor dem Bedarfszeitpunkt an und danach auch gleich wieder aus. Dummerweise ist das anfangs ein recht aufwendiger Akt des Tür-Aufklappens, Bückens und Schalterdrehens gewesen, dessen Wiederholung ich nach der monotonen Spülerei zuweilen schlichtweg vergessen habe. Mit den entsprechend verschwenderischen Folgen…

Irgendwann habe ich mich dann aufgerafft und äußerst wirksame Abhilfe geschaffen:

Übertisch-Schalter für Untertisch-Boiler

Das Anschlußkabel des gefräßigen Boilerchens steckt nunmehr nicht mehr direkt in der Wandsteckdose, sondern in einem Zwischenstecker, an welchen ich einen guten Meter Kabel und dann den im Bild gezeigten Aufputzschalter montiert habe. Dank dessen Hilfe kann ich nunmehr die Warmwasserbereitung ohne Verbeugung vor den Armaturen starten und obendrein schon an der Schalterstellung den aktuellen Betriebszustand erkennen. Wo immer ein Boiler unsichtbar unter der Arbeitsplatte werkelt, sei dieses Verfahren (von sachkundiger Hand ausgeführt!) nachdrücklich empfohlen: Manche der schieren Vergeßlichkeit geschuldete Kilowattstunde bleibt so unverbrutzelt (und damit unbezahlt)…

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  1. fiffi1780  •  25. Jun. 2007, 8:50 Uhr

    Zur Beachtung: Normale Lichtschalter (ich vermute,ein solcher wurde benutzt), halten auf Dauer diese Belastung aber nicht aus. Die üblichen Boiler verbraten weit über 1000 Watt, d.h. die entsprechende Schaltleistung muß der Schalter aufbringen können!

    #1 

  2. zonebattler  •  25. Jun. 2007, 10:02 Uhr

    Ganz klar, danke für diesen ergänzenden Hinweis! Ich hatte mich selbstredend vergewissert, daß die maximale Schaltleistung meines Kippschalters über der Leistungsaufnahme meines kleinen Blubberkastens liegt. Auch hinsichtlich des Querschnitts des verwendeten Netzkabels dimensioniert man besser über als unter. Wie immer bei derlei Basteleien gilt: Wer sich nicht auskennt, läßt eine Fachperson werkeln und selber die Finger weg!

    #2 

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