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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Straßenfeger Food Art »

Das Land der Dichter und Denker demontiert sich selbst

Die Lektüre dieses Insider-Protokolls hat mir die Laune und den Tag verdorben. Doch wohin mit der ohnmächtigen Wut im Bauch über soviel Inkompetenz und himmelschreiende Ignoranz?

  1. betonblog  •  21. Nov. 2007, 17:11 Uhr

    In den Blog, in den Blog!

    Eben: nicht in den See, sondern in den Blog mit der Wut!

    Habe den Artikel in der Zeitung gelesen, mir aber dabei gedacht, dass sowas wahrscheinlich *täglich* an deutschen Universitäten (und vielen anderen, vor allem öffentlichen/staatlichen d.h. nicht privat-wirtschaftlichen, Institutionen) abgeht, diese Mischung aus unsäglicher Vetternwirtschaft, Mauschelei, Starrköpfigkeit, Dummheit, Bürokratie und Besserwisserei. ‚Wie man so hört‘ oder ‚Wie zu hören ist‘ (<- Kandidaten für äußerst dumme Phrasen), sind solche Inkompentenzen und Selbstverwirklichungsorgien von ganz ganz kleinen Charakteren doch das Übliche an Universitäten, die Spitze des Eisbergs und eben ganz normal.

    Aber, man muß es auch mal deutlich sagen: wer nach 5, 7 oder mehr Jahren Studium* nicht begriffen hat, wie es an Universitöten abgeht und welche Faktoren dort zählen (Zitierkartelle, Schleimerei, günstige Besprechungen der Publikationen aus dem Umfeld, Blenderei, Mainstream-Gefolgsamkeit, Bürokratie bis zum Abwinken und jene schönen Aspekte, die in dem Artikel erwähnt werden), dem ist auch nicht mehr zu helfen. Insofern erstaunt an dem Aufsatz auch die (schon wieder liebenswerte) Naivität.

    *Ja, ja, liebe Bachelor-Halbwisser, so lang hat man früher studiert, weil man was lernen wollte und nicht weil man einen Schein/Abschluß wollte.

    #1 

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