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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Lesestoffwechselkrankheit

Dank feiertagsbedingter, temporärer Arbeitslosigkeit komme ich derzeit öfter und weit ausgiebiger als sonst dazu, meinen zahlreichen Steckenpferden zu frönen, einschlägige Informationen zu sammeln und mir allerlei Fachwissen anzueignen.

Leider ist es aber selbst einem echten Blitzmerker wie mir durchaus unmöglich, den interessenskompatiblen Teil des Internets auch nur quer-, geschweige denn gänzlich durch- oder gar leerzulesen: Ein interessante Seite zieht oft Links zu fünf bis zehn weiteren nach sich! Im Nu habe ich 25-30 Seiten in separaten Browser-Tabs offen, bei deren Lektüre ich Dutzende weitere Verweise verfolgen könnte, müßte, möchte.

Aber ich komme nicht mehr durch!

Ich fürchte, ich brauche bald einen eigenen Butler, nicht zum Zeitungsbügeln, sondern zum virtuellen Informations-Verdichten und kundigen Kompilieren einer persönlichen Presseschau und Webseiten-Zusammenfassung. Genau, so eine(r) muß her, und zwar schnellstmöglich!

Bewerbungen bitte ich mit einschlägigen Referenzen und einer realistischen Gehaltsvorstellung per Kommentar einzureichen…

  1. RJWeb  •  28. Dez. 2007, 23:54 Uhr

    Im legendären Philips-Kalender …

    … (der ja inzwischen zum NXP-Kalender geworden ist) war vor vielen Jahren der folgende intelligente Spruch eines Heideschäfers abgedruckt :

    »Ab und zu liest mir Vetter Hinnerk aus dem Kalender vor.
    Das genügt mir, man kann nicht alles wissen !«

    Außerdem hatte das mit dem Zeitung bügeln schon seinen Sinn : Man kam nicht in die Versuchung, mehr lesen zu wollen, als was der Butler bügeln konnte …

    #1 

  2. in80weltenumdentag  •  2. Jan. 2008, 3:28 Uhr

    Nun wisset, die ihr beladen seid …

    Auch oder gerade, weil mir die »Butler«-Assoziaton in diesem Zusammenhang ein wenig missfiel, hier ein wenig informationssatter Senf von mir.

    Dergleichen gibt es selbstverständlich und heißt – wie du wahrscheinlich ohnehin längst weißt – »Informationbroker«
    (im Medienbereich und meinem Falle immer noch: »Rechercheur«).

    Nein, keine Eigenwerbung, – und schon gar keine Bewerbung ;-) – aber meine Arbeit besteht ja zu einem nicht unherheblichen Maße just darin, für eigene, aber eben auch für fremde Projekte.

    #2 

  3. zonebattler  •  2. Jan. 2008, 8:44 Uhr

    Gemeinsamer Nenner

    Ob Butler, Broker oder Rechercheur: Dienstleister sind sie allesamt, doch im Gegensatz zum gedungenen Schergen einigermaßen frei in der Entscheidung, ihre berufliche Orientierung ad libitum zu wählen. Dienstleister bin ich auch selbst, daher weiß ich wohl, daß zu dieser Profession eine innere Haltung gehört, die das Dienen nicht als subalterne Tätigkeit 2. Klasse ansieht. Das eint die drei genannten Berufsbilder, mithin muß wohl klarstellen, daß ich den von mir gesuchten Butler nicht als Angehörigen einer niederen Kaste ansehe, sondern ganz im Gegenteil als verantwortungsbewußten Spezialisten, der einem Generalisten den ausufernden Informationsstrom kanalisieren und verdichten möge. Verachtet mir also die Butler nicht!

    #3 

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