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« Qual der Wahl Teutsche Kunst »

Rätselhaftes Fürth (30)

Der März beginnt recht stürmisch, es klappern die Rollos und es prasselt der Regen auf die Fensterbretter. Da zieht es einen doch wahrlich nicht nach Draußen! Lieber bleibt man in der warmen Stube sitzen und versucht sich an des zonebattler’s neuem Monatsrätsel. Und hier ist es auch schon:

Rätselbild des Monats

Na, was zum Henker bzw. wo in Fürth mag das wohl sein? Von meiner Seite aus sein nur verraten, daß die weghängende Leuchtstoffröhre am »P« kein frisches Opfer der aktuellen Orkanböen ist, sondern sich schon länger derartig traurig hängen läßt…

Dem kühnen Sieger resp. der huldvollen Siegerin winkt ein

grandioser Sonderpreis, der erst nach Lösung des Rätsels bekanntgegeben wird!

Wie immer gewinnt der oder die Erste, der/die unter richtigem Namen und mit funktionierender eMail-Adresse (oder unter bereits amtsbekanntem Pseudonym) die korrekte Antwort in einen Kommentar zu diesem Beitrag schreibt!

Bis zum Erscheinen des nächsten Rätsels (also genau einen Monat lang) können Lösungen eingereicht werden. Die Laufzeit endet mit dem Erscheinen eines weiteren Rätsel-Bildes am jeweils nächsten Monatsanfang. Mit der Vorstellung eines neuen Preisrätsels wird die zutreffende Antwort zur Vorgängerfrage (in einem Kommentar zu dieser) bekanntgegeben, sofern sie bis dahin nicht richtig beantwortet wurde.

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  1. Peter  •  1. Mrz. 2008, 13:35 Uhr

    Warum das genau…

    dort am Eingang zum Stadtpark gegenüber dem Fürther Stadttheater hängt, weiß ich zwar nicht. Hoffe jedoch das meine detaillierte Standortbeschreibung zum Gewinn aussreicht.

    Also:

    Hängt an einem Haus an der Königsstraße, gegenüber von Amtsgericht und Stadtheater, am Eingang zum Fürther Stadtpark. Dort ist auch die Unterführung/Eingang zum Fürther City Center.

    Woher das rührt bin ich ob meines jungen Alters nicht im Stande zu Erklären. War vielleicht mal ein Café dort? Jetzt ist dort oder/bzw. ein Haus weiter nur eine Tanzschule ansässig.

    #1 

  2. zonebattler  •  1. Mrz. 2008, 16:38 Uhr

    Bingo!

    Bis auf die Kleinigkeit, daß sich die Königstraße tatsächlich nur mit einem »s« schreibt, hast Du in jeder Hinsicht recht! Die alte Leuchtreklame hängt am Haus mit der Nummer 115 genau da, wo du sie präzise verortet hast:

    Giebel vom Haus Königstr. 115 gegenüber dem Fürther Stadttheater

    Bravo, mein Lieber! Und weil Du ausweislich Deiner Eigenauskunft noch recht jung an Jahren bist, bekommst Du als Preis passenderweise…

    …Eine Original-DVD mit dem DEFA-Klassiker »Ich war neunzehn« (Regie: Konrad Wolf). Ein echter Klassiker der deutschen Filmgeschichte und ein »Muß« nicht nur für den Cineasten, sondern für jeden mündigen Bürger und solche, die es werden wollen… [1]

    Wie wäre es, wenn Du schon kommenden Mittwoch zum gleich in der Nähe stattfindenen zonebattler-Stammtisch kommst? Dann könnte ich Dir Deinen Hauptgewinn in würdigem Rahmen feierlich persönlich verleihen!

     
    [1] Ich hatte den Preis diesmal noch nicht im Vorfeld genannt, weil ich damit rechnete, womöglich Herrn Ruppi1979 zum dreifachen Sieger in Folge zu küren zu können. Die (besonders ausgefallene) Belohnung für den gelungenen Hattrick wollte ich natürlich nur im Fall der Fälle offenbaren müssen… ;-)

    #2 

  3. zonebattler  •  2. Mrz. 2008, 7:18 Uhr

    Blick in die Vergangenheit

    Der eingefleischte Fürth-Fan Rolf Wolle, selbst Betreiber einer schönen Fürth-Homepage, teilte mir gestern per Mail mit, daß er zufälligerweise dieser Tage beim Ausprobieren einer neuen Kamera das gleiche Motiv festgehalten hat. Als Mann der Tat hat er daheim mit PhotoShop zunächst einmal die alte Neon-Reklame repariert:

    virtuell instandgesetzte Leuchtreklame

    Und sogar die längst verblichene Schrift in einer Mauernische unmittelbar darunter ist seiner Aufmerksamkeit nicht entgangen:

    verblichene Werbung am Haus Königstraße 115

    Auch in diesem Falle hat der Meister des Mausklicks sogleich Hand angelegt und den mutmaßlichen Originalzustand zumindest andeutungsweise rekonstruiert:

    rekonstruierte Werbung am Haus Königstraße 115

    Der spurensuchende Fotograf führt dazu aus: »Was für ein Prater ist gemeint? War in jenem Hause eine Gaststätte »zum Prater«? Eine Terrasse mit Blick zum Park? Oder ist gemeint, dass der Fußweg zum alten Großbiergarten nebst Vergnügungspark (ich glaube Evora-Brauerei) an der Erlanger Straße nun nicht mehr weit sei?« Da muß auch der zonebattler passen. Doch womöglich weiß jemand aus der Leserschaft tatsächlich Näheres?

    Ich bin jedenfalls tief bewegt und schwer beeindruckt von derlei grafischen Kabinettstückchen. Nicht auszudenken, was da noch alles zu machen wäre! Zwar wird man schwerlich versunkene Vergangenheit wie das flächensanierte Gänsbergviertel fotografisch wieder auferstehen lassen können, aber das eine oder andere vergammelte Kleinod ließe sich vielleicht doch zumindest virtuell wieder aufpolieren. <Träumerei>Und wer weiß, womöglich könnte man manchen Immobilienbesitzer mit solchen Bildern zu Restaurierungsmaßnahmen bewegen?</Träumerei>

    #3 

  4. Dr. Alexander Mayer  •  2. Mrz. 2008, 19:37 Uhr

    Ich vermute, dass die Bewirtung am Prater, die Milchgaststätte und die Gastwirtschaft »Alte Posthalterei« zum Zeitpunkt der Montage derselben Brauerei gehörten… aber das müsste ich recherchieren, vielleicht weiß ich morgen mehr, weil ich sowieso in die Registratur muss.

    #4 

  5. zonebattler  •  2. Mrz. 2008, 22:08 Uhr

    Was vom Wege übrig blieb

    Im dicken »Habel« [1] machte ich soeben einen einigermaßen sensationellen Fund: Auf Seite 5 unten gibt es da ein älteres Foto des Ensembles Königstraße 115-131, welches u.a. die zum (unbekannten) Aufnahmezeitpunkt noch vollständig erhaltene »Leuchtreklame« dokumentiert. Und die sah damals prinzipiell [2] in etwa so aus:

    Schemazeichnung vollständige Leuchtreklame (Wegweiser)

    Womit bewiesen wäre, daß wir hier keinen Hinweis auf den nahegelegenen Stadtpark, sondern die Überreste eines weiland leuchtenden Wegweisers zum Park-Hotel am Rande der Fürther Freiheit vor uns haben! Wenn man im Lichte dieser Erkenntnis nochmal mein Rätselbild ganz oben anschaut, wird man die Reste der Befestigung des Querauslegers bemerken…

     
    [1] Habel, Heinrich: Stadt Fürth (Reihe »Denkmäler in Bayern« ), Verlag Karl M. Lipp, München 1994. ISBN 3-87490-571-3

    [2] Aus urheberrechtlichen Gründen kann hier statt des Fotos nur eine schematische Zeichnung von eigener Hand gezeigt werden.

    #5 

  6. Ruppi 1979  •  2. Mrz. 2008, 23:10 Uhr

    Leider….

    war ich durch private Dinge sehr beschäftigt, ich habe das Preisrätsel einfach versäumt. Das schlimme ist aber…. ich hätte es gewußt! Aber egal, ich gratuliere dem Sieger! In letzter Zeit bin ich auch ein wenig Schreibfaul, ehrlich gesagt….. ;-) Beste Grüße,

    ANDY

    #6 

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