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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Guter Rat kann billig sein

Als Freund guter Musikkonserven und gut konservierter Musikapparate stöberte ich gestern abend etwas in einem HiFi-Klassiker-Forum herum und fand unter dem interessanten Thema »Kaufberatung: HiFi-Verstärker der 70er bzw. 80er Jahre« die wunderbare Stellungnahme eines »Mr. M«, die ich mit seiner freundlichen Genehmigung nachfolgend zitiere:

Guten Morgen,
 
irgendwie geht mir diese Neu gegen Alt Diskussion zunehmend auf den Senkel. Das mag auch daran liegen, dass sich das durch zu viele Themen zieht (…).
 
Kauft doch was ihr wollt und hört nicht auf das Gesabbel anderer Leute (sowohl auf das von HiFi-Propheten als auch -Proleten).
 
Und dann immer diese Geld- und Kostendiskussionen…
 
 
Wer das Geld für (sehr gute) neue Sachen über hat, oder bereit ist das dafür auszugeben, nimmt:
 
sehr gute neue.
 
 
Wer weniger Geld hat oder nicht bereit/willens ist das auszugeben, oder einfach viele/einige der alten Kisten ansprechender findet, nimmt:
 
die alten.
 
 
Wer einfach nur Musik hören will, kümmert sich um den ganzen Mist einfach überhaupt nicht und nimmt:
 
irgend etwas und ’ne Couch.
 
 
Wer Sammler ist:
 
nimmt und behält.
 
 
Wer Geld machen will:
 
nimmt, putzt, parkt, knipst und verkauft!
 
 
…und wer diese Diskussion leid ist:
 
macht am besten von allem ein wenig!

Der Mann spricht mir aus der Seele! Schade nur, daß ich meine Couch erst heute abend wieder sehe… ;-)

  1. Etosha  •  13. Mrz. 2008, 18:17 Uhr

    Mir auch. Die unvergleichlich präpotenten Propheten des einzig Seligmachenden gehen auch mir auf den Senkel.
    Noch mehr gilt das für die endlosen Material-Diskussionen in Fotoforen. Auch bei teurem Equipment kommt’s eben immer noch sehr darauf an, was sich hinter der Kamera tut.

    #1 

  2. Tobi B.  •  13. Mrz. 2008, 19:15 Uhr

    Oder wie der Hausherr…

    …vor kurzem bei einem kleinen Mittags-Spaziergang durch Nürnberg sagte: Die Fotos macht nicht die Kamera, sondern der Fotograf.

    Abgesehen davon scheint es ein Fetisch des Menschen im Technologiezeitalter zu sein, sich über seine elektrischen, elektronischen oder motorisierten Spielzeuge zu definieren. Diese Verhaltensweise findet man nicht nur bei HiFi-Freunden und Fotografen, sondern in ähnlicher Form auch bei Autonarren, PC-Freaks, Handybesitzern usw. Mich erheitert in den entsprechenden Fachforen immer der Blick in die Signaturen, in denen auf dutzenden Bildschirmzeilen der Geräte- bzw. Fuhrpark detailgenau beschrieben und bebildert wird…

    #2 

  3. Etosha  •  13. Mrz. 2008, 19:29 Uhr

    Mhm, frei nach dem Motto ‚Ich bin zwar nix, aber dafür hab ich was!‘ ;P

    #3 

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