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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Samstag, 19. April 2008

Im Rausch der Farbe

Bildbetrachter
 
Bildbetrachter
 
Bildbetrachter
Freitag, 18. April 2008

Dicker Hals durch dicke Luft

Folgendes schrub ich heute an das zuständige Bahnhofsmanagement in Nürnberg:

Sehr geehrter Herr xxx,
 
täglich muß ich beobachten, daß gleich mehrere Schwelbrände in der Bahnsteig-Unterführung des Bf Fürth (Bay) Hbf für eine extrem lästige und auch potentiell gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung sorgen. Insbesondere zu den verkehrsreichen Zeiten am Morgen und am Nachmittag stehen RaucherInnen traubenweise um die Rauchverbotsschilder (!) im Tunnelgang herum und werfen ihre noch glimmenden Zigarettenstummel in das, was sie irrtümlicherweise für Aschenbecher halten:
 

übriggebliebenes Montageprofil eines längst abmontierten Aschenkübels

 
Es handelt sich bei Stahlprofilen wie dem beispielhaft abgebildeten jedoch mitnichten um Aschenbecher, sondern lediglich um die noch an den Wänden belassenen Aufhängevorrichtungen für die längst abmontierten Aschenkübel! Die Demontage der großen Ascheimer hat also letztlich nichts bewirkt: Die Reisenden bzw. Wartenden nehmen die Montageeisen als schlanke Aschenbecher wahr, aus denen es nun stundenlang in unerträglicher Weise qualmt und stinkt.
 
Ich bitte Sie daher zuständigkeitshalber, auch diese Montageprofile baldmöglichst abmontieren zu lassen: Wenn sich die ordnungsgemäße Durchsetzung des Rauchverbots schon mangels Personals als problematisch erweist, so sollten zumindest alle Bauteile aus dem öffentlichen Raum verschwinden, die mit einiger Phantasie für Aschenbecher gehalten werden können… Vielen Dank!
 
Beste Grüße,
 
gez. Unterschrift

So, mal sehen, was nun dabei -außer dubiosen Rauchzeichen- herauskommt…

Dem Täter auf der Spur

Verbotsschild

Kann man wirklich Verursacher ahnden oder nicht doch eher nur Verursachtes?! Aua.

Dienstag, 15. April 2008

Integration

Habe soeben mit einem netten konzerninternen Kunden, der das bisher nur vertretungshalber wahrgenommene Geschäft mit meiner Firma und mir nunmehr hauptamtlich übernommen hat, fernmündlich allerlei schlaue Modalitäten und unbürokratische Vorgehensweisen ausbaldowert und vereinbart. Wenngleich der Kollege akustisch zweifellos als eingeborener Kölscher Jong zu identifizieren ist, weist ihn sein Name nicht minder eindeutig als Sohn türkischer Eltern aus. Da mußte ich dann schon schmunzeln, als er mir auf meine Bitte nach weiterhinniger gemeinsamer Beschreitung des kleinen Dienstweges antwortete:

Na klar, wir wollen doch die Kirche im Dorf lassen!

Recht hat er. Und mit den Moscheen und den Synagogen und dem Kölner Dom verfahren wir selbstredend genauso!

Montag, 14. April 2008

Landpartie

im Regnitzgrund zwischen Oberndorf und Erlangen
 
im Regnitzgrund zwischen Oberndorf und Erlangen
 
im Regnitzgrund zwischen Oberndorf und Erlangen
 
im Regnitzgrund zwischen Oberndorf und Erlangen
Sonntag, 13. April 2008

Maschinenstürmer

Nieder mit I.T.!

Freitag, 11. April 2008

Weltenherrscher

kunstsinnige Taube am Nürnberger Plärrer
Donnerstag, 10. April 2008

Gegendarstellung

Die von mir in geheimer Mission angemailte Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Fürth läßt sich automatisch entschuldigen und das gleich bilingual:

Thank you for your massage. I’m not in my office until Monday, 14th April.

Ich dementiere hiermit, der werten Dame jemals eine Massage verabfolgt oder sie überhaupt jenseits kulturüblichen Händeschüttelns berührt zu haben. Ich knete öffentliche WürdenträgerInnen nicht, auch nicht gegen Knete. Grundsätzlich nicht.

Montag, 7. April 2008

Bonjour tristesse (44)

Mauer der Nürnberger Justizvollzugsanstalt
 
Mauer der Nürnberger Justizvollzugsanstalt
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Kleines Welttheater

Selbst ansonsten depressiv stimmende Nachrichten reizen zum befreienden Lachen, wenn man die ARD-Tagesschau um 20:00 Uhr nicht auf dem Ersten, sondern auf Phoenix anschaut: In einem eingeblendeten Bild im Bild übersetzt dort eine nette Dame die Meldungen synchron zum Sprecher in ausufernde Gebärdensprache für Gehörlose. Sehr beeindruckend, wenn man beispielsweise bei der Abdankung von Frau Matthäus-Maier den Eindruck vermittelt bekommt, es ginge der Dame auf höchst theatralische Art und Weise an die Gurgel…

Belagerung

Plastikmüll-Säcke vor dem Nürnberger Königstorturm

Lesen und lesen lassen

Ich habe mich gegen anfängliche Widerstände zu der Erkenntnis durchringen müssen, daß RSS-Feeds letztlich doch eine feine Sache sind, um die Aktivitäten in Weblogs und anderen oft aktualisierten Webseiten im Auge behalten zu können: Inzwischen nutze ich Feeds vermittels meines Lieblingsbrowsers Opera selbst, um das gute Dutzend von mir regelmäßig gelesener Blogs alle zwei Stunden auf neue Beiträge hin abklopfen zu lassen.

Auch zonebattler’s homezone war seit Anbeginn als RSS-Feed abonnierbar, jedoch hatte ich die entsprechenden Anwahl-Knöpfe (Benachrichtigung nur bei Beiträgen oder auch bei frischen Kommentaren) bislang recht verschämt ganz am unteren Ende der Seitenleiste rechts positioniert. Um deren Wertigkeit herauszuheben und neue LeserInnen nicht lange danach suchen zu lassen, habe ich die beiden Buttons heute ziemlich weit nach oben gehievt, und zwar in den Menü-Abschnitt »Bitte Platz zu nehmen…«. Da fallen sie doch gleich viel besser auf!

Wer diese Ausführungen jetzt mit größer werdenden Fragezeichen in den Augen gelesen hat und im Wesentlichen nur Bahnhof verstanden hat, braucht sich nicht zu beunruhigen: Ich verstehe mit meinen 48 Lenzen ja selbst längst nicht mehr alles. Aber ich mag mit meinen Erklärungen auch nicht mehr immer bei Adam und Eva anfangen…

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