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Kongeniale Kuriositäten

Die auf den ersten Blick real erscheinenden, jedoch faktisch unmöglichen Szenarien von M. C. Escher hat sicher jede(r) schon (mehr als) einmal gesehen. Wer aber hätte aber gedacht, daß man den berühmten Wasserfall, das Belvedere oder gar das Paradoxon der Relativität mit Plastiksteinen nachbauen kann? Und damit nicht genug: Auf der LEGO-Homepage von Andrew Lipson gibt es noch mehr erstaunliche Kreationen zu sehen!

  1. Lexikaliker  •  21. Dez. 2008, 10:56 Uhr

    Klasse!

    Danke für den Link :-)

    #1 

  2. virtualmono  •  21. Dez. 2008, 17:46 Uhr

    Super – das ist wirklich erstaunlich, daß er es geschafft hat, das in 3D zu bauen. Danke für den Link.

    #2 

  3. zonebattler  •  21. Dez. 2008, 17:57 Uhr

    Bitte sehr!

    Es freut mich immer, wenn ich meine LeserInnen mit guten Links bei der Stange halten kann, bis mir selbst wieder was Originelles einfällt… ;-)

    #3 

  4. Gnu1742  •  22. Dez. 2008, 0:15 Uhr

    Überrascht…

    …bin ich über deine Reihenfolge der Aufzählung mit einem Viertelpfund Drama beim letzten Punkt (‚oder gar das Paradoxon‘)…

    ‚Relativität‘ nachzubauen ist eigentlich die trivialste Sache von allen dort dargestellten, zumal dort keinerlei geometrischen Unmöglichkeiten wie beim Wasserfall oder dem Belvedere zu überwinden sind. Vielmehr ist das in jedem handelsüblichen Raumschiff mit geeignet angebrachten Schwerkraftgeneratoren für den geneigten Bastelfreund nachzustellen (und streng genommen kein Paradoxon), während Belvedere und Wasserfall in keinem denkbaren Universum mit mehr als 2 Dimensionen tatsächlich möglich sind. Schliesslich funktioniert das Belvedere-Modell ja nur bei Betrachtung aus einer einzigen Perspektive, für den Wasserfall wurde ja anscheinend sogar ein Exemplar der Gattung photoshopus vulgaris verwendet.

    Nichtsdestotrotz bedanke ich mich aber auch ganz artig für den Link. Ich besas ihn mal vor ein paar Jahren, aber irgendwie wurde er Opfer der digitalen Entropie.

    Vielleicht schinde ich ja Eindruck, indem ich nebenbei erwähne, dass ich eine simplifizierte Pappversion von ‚Relativität‘ im zarten Alter von 15 Jahren mal selber gebastelt habe. Damals noch Sauerländer, habe ich vielleicht dadurch schon damals einen unbewussten Grundstein für die heutige Sympathie zu meiner jetzigen Wahlheimat gelegt: Grundstruktur des Modells war die Ecke eines Pakets eines großen Fürther Versandhauses. ;)

    #4 

  5. zonebattler  •  22. Dez. 2008, 7:00 Uhr

    Du hast…

    …natürlich recht: Wie jener Bastelkünstler ja auch selbst schreibt, ist die »Relativität« kein wirkliches Paradoxon, sondern eine geometrisch schlüssige und fehlerfreie Konstruktion, bei der die Verwirrung des Betrachters einzig durch die per wechselnden Schwerkraft-Vektor getriggerte, umklappende Perspektive erzeugt wird. Mir war dieser -im Nachhinein betrachtet fast banale Aspekt- zugegebenermaßen tatsächlich neu! Gleichwohl ist auch dieses Modell ein nettes Stück Arbeit und eine handwerkliche Fingerübung, welche unserer Bewunderung durchaus würdig ist. Wie vermutlich auch Deine Quell- und Wellpappenversion, die es offenbar leider nicht durch die Wirren der Zeit in unsere Gegenwart geschafft hat! ;-)

    #5 

  6. Gnu1742  •  22. Dez. 2008, 11:31 Uhr

    Zweifelsohne…

    … Die (tw. anscheinende) 3dimensionale Darstellung dieser das Hirn vor Freude tanzen lassenden Grafiken ist unbedingt eine Freude. Da wollte ich auch nichts gegenteiliges aussagen.

    #6 

  7. zonebattler  •  8. Feb. 2009, 6:45 Uhr

    Freund Lexikaliker hat mich auf eine nette Seite mit gänzlich anders gearteten LEGO-Kuriositäten hingewiesen. Als Deutscher kapiert man nicht alles, aber doch genug, um darüber gut schmunzeln zu können… ;-)

    #7 

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