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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Wo die Liebe hinfällt…

Der passionierter Frischmilchtrinker zonebattler hat heute im Design Tagebuch eine wunderschöne Liebesgeschichte gefunden. Herzzerreissend!

P.S.: Hierorts wandern rote Voll- und blaue Halbfettmilch-Packungen gemeinsam in den gelben Sack! Man ist ja kein Unmensch…

  1. suzomi  •  25. Mai. 2011, 19:37 Uhr

    Der roten wird aber vorher das Ohr abgeschnitten und sie auf diese Art blutleer gemacht. Da läuft nix mehr!

    #1 

  2. Eva  •  2. Jun. 2011, 13:48 Uhr

    Und hier wird die Milch aus Pfand-Glasflaschen getrunken, ganz ohne Plastikmüll und ohne »länger haltbar«. Schmeckt auch besser.

    Als Tipp (wenn nicht schon bekannt) mal den Film Plastic Planet ansehen oder vielleicht mal hier umschauen: www.keinheimfuerplastik.at. Finde ich sehr interes­sant. Bin jedesmal erschrocken, wenn wir die gelben Säcke rausstellen… ich werde sicher nicht versuchen ohne Plastik auszukommen, aber vielleicht gibt es ja ein paar Alternativen, die weniger Müll verursachen.

    #2 

  3. zonebattler  •  2. Jun. 2011, 14:15 Uhr

    In Sachen Geschmack halte ich mir mehr als 50 Jahre Erfahrung im täglichen Milch­trinken zugute: Flaschen und Tetrapacks geben und nehmen sich nix, der sensorische Unterschied zwischen richtiger Frischmilch und der neuerdings überwiegend ver­triebenen »länger haltbaren« Variante ist hingegen enorm!

    Da ich meinen Wochenbedarf an Frischmilch (mind. 6 Liter) in der Regel zu Fuß einkaufe und heimschleppe, ziehe ich Tetra-Packs schon aus Gewichtsgründen den Glasflaschen vor, die mir überdies zuviel Platz im vom Universum gelieferten Kühlschrank beanspruchen würden. Vor allem aber halte ich Glasflaschen für unterm Strich umweltbelastender als Einwegpappen, denn die schweren Flaschen müssen hin- und hertransportiert und zwischendrin mit großem Aufwand gewaschen werden. Das kostet einiges an Wasser und Energie, und das eine fällt ebensowenig vom Himmel, wie das andere aus der Steckdose kommt…

    Ansonsten gebe ich Dir natürlich recht: Der beste Müll ist der, den man von vorne­herein vermeiden kann!

    #3 

  4. Eva  •  2. Jun. 2011, 17:21 Uhr

    Gibt es denn die nicht-ESL-Milch auch im Tetrapack? Ich musste mich erschrecken­derweise erst wieder an den Geschmack der frischeren Milch gewöhnen, hatte die jahrelang nicht mehr getrunken. Kinderärztin riet dazu, jetzt schmeckts uns allen besser. Allerdings bekomme ich die frische Milch auch nur dann, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, was mit Kind zu Fuß gut erreichbar ist, hat leider keine frische Milch.

    Tja, was da von der Energiebilanz her sinnvoller ist… wenn ich das wüsste… das ist doch auch mit Äpfeln so, die mit dem Schiff aus Chile kommen sind energetisch nicht unbedingt schlimmer als Südtiroler Äpfel, die monatelang in Kühlhäusern gelagert werden. Da stellt sich ja auch die Frage nach Getränkeflaschen (wenn man nicht eh das gute Fürther Leitungswasser zu sich nimmt). Die Mehrwegflaschen, die gereinigt und wiederverwendet werden oder Einwegflaschen, die dann gepresst mit LKWs gen Osten gefahren werden? Kenne mich da leider zu wenig aus.

    Jedenfalls versuche ich mich mal selbst an der eigenen Nase zu fassen und ein bisschen auf die eigene Müllproduktion zu achten.

    Am Apfelbaum ist leider das zweite Jahr in Folge kein einziger Apfel zu sehen, aber Gemüse und Beeren gibts demnächst in Eigenproduktion. :-)

    #4 

  5. zonebattler  •  2. Jun. 2011, 19:30 Uhr

    Ja, die richtige Frischmilch (»traditionell hergestellt«) gibt es auch im Papp-Quader, man muß allerdings eine Weile suchen. Fündig wird man unter anderem bei REWE, und das gleich doppelt: neben der besonders preiswerten Hausmarke (»Ja«) steht da noch eine fränkische Sorte aus dem Umland im Kühlschrank und beide jeweils in Vollfett- und Halbfett-Variante. Was anderes rinnt mir schon aus Geschmacksgründen nicht die Kehle hinunter…

    Mit der Energie- und Ökobilanz ist es in der Tat nicht so einfach und eindeutig, und nur auf diesen Umstand wollte ich hinweisen. Wenn sich jede und jeder ein bisserl bemühen würden, dann wäre das ja schon mal nicht schlecht. Andererseits könnte ich auf dem täglichen Weg von und zum Bahnhof jedesmal mindestens einen Sack mit dem Müll anderer Leute zusammensammeln, was sowohl meinen Pessimismus als auch meine alttestamentarische Haltung dazu eher verstärkt.

    So, aber jetzt muß ich flitzen, um den Rest der diesjährigen Kirschernte einzu­bringen. Die Zwetschgen und die Äpfel hingegen sind erst im Werden. Schönen Abend noch!

    #5 

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