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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Freitag, 17. November 2017

Beschwingt ins Wochenende

Belegungstafel im Trainingszentrum Nürnberg von DB Training, Learning & Consulting

Mittwoch, 19. Juli 2017

Endzeitstimmung

Der zonebattler geht gemeinhin sehr sorgfältig mit seinen Habseligkeiten um, und das gilt aus Gründern seiner inneren Haltung zu Ressourcenschonung und Ver­schwen­dungs­ver­mei­dung auch für jene Dinge, die ihm gar nicht selbst gehören. Zum Beispiel für sein dienstliches »Mädchen-Handy« [1], über welches er seit dem 20. März 2007 Kontakt zu seinen Männern im Felde hält. Da diese in der Regel nicht via Festnetz zu er­rei­chen sind, war der Arbeitgeber auf die Idee verfallen, auch den stationär tätigen Verfasser dieser Zeilen mit einem Mobiltelefon auszustatten, auf daß der dienstliche Sprech­ver­kehr über den kostengünstigen Konzern-Mobilfunktarif abgewickelt werden könne und möge. So weit, so gut. Mein kommunikativer Handschmeichler verläßt das Büro in der Regel nicht, sieht daher noch (fast) wie neu aus und der Erst-Akku reicht nach einer Aufladung immer noch für eine gute Woche Rufbereitschaft…

Gestern aber verkündete mir das Gerät einen vergeblichen Anrufversuch am letzten Sonntag. Am Sonntag? Welcher meiner Mannen sollte versucht haben, mich am Wo­chen­en­de zu erreichen? Das roch nach etwas Ungewöhnlichem. Beim Scrollen durch die Anruflisten fiel mir auf einmal auf, daß das Datum zwar stimmte, nicht jedoch der dazugehörige Wochentag: Der lag um einen daneben, der vermeintliche Sonntags-Anruf stammte in Wirklickeit also vom Montag! Ich schlußfolgerte messerscharf, daß das Handy sich, mich und den Rest der Welt im falschen Jahr wähnte. Und wirklich, das dumme Ding glaubte uns als gegenwärtig im Jahr 2016 befindlich:

zonebattler's Diensthandy

Das sich durch Anklicken magisch vergrößernde Foto dokumentiert den Cursor auf der »6«, also der letzten Stelle der Jahreszahl stehend. Wer aber beschreibt mein Er­stau­nen [2], als ich mich trotz mehrfachen energischen Daumendrückens nicht in der Lage sah, aus dem Sechser einen Siebener zu machen? Schier unglaublich, aber dennoch wahr: Der Bordkalender meiner schicken Handgurke reicht nur von Anfang 2000 bis Ende 2016! Offenbar gingen die südkoreanischen Ingenieure davon aus, daß kein Mensch sein Handy länger als zehn Jahre nutzen würde. Tja. So sind sie…

Der Endesunterfertigte tickt aber anders, und weil er sich ungern von seinen Ge­rät­schaf­ten vorschreiben läßt, wann er sie außer Dienst zu stellen hat, hat er sich jetzt gerächt und den Kalender einfach auf das Jahr 2006 zurückgedreht. Damals war der heutige 19. Juli auch ein Mittwoch und weil Mailbox und andere Features ohnehin nix mit der Jahreszahl anzufangen scheinen, wird jetzt erstmal knapp 11 Jahre lang ka­len­da­risch hinterhergehinkt. Dann sehen wir weiter bzw. vermutlich erledigt sich das Problem am 27. Februar 2026 auf eine andere Art und Weise ganz von selbst…

 
[1] Das von mir weiland herausgesuchte, metallic-rote Klapp-Ei mit dem sperrigen Namen Samsung SGH-E570 wurde seinerzeit von der Kollegenschar interessiert be­äugt, aber weit überwiegend als unmännlich abgetan. Soll mir recht sein, mein Ge­schmack liegt ohnehin regelmäßig abseits des sogenannten Mainstreams.

[2] Diese schöne Wendung ist eines der wenigen, bei passender Gelegenheit aber gern hervorgekramten Relikte meines rechtschaffen erworbenen Latinums.

Samstag, 3. Juni 2017

Damenbeine (20)

schattenwerfende Beinträgerin in Fürth (Bay) Hbf
 
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Freitag, 2. Juni 2017

Katzenjammer

Heute aufgrund außergewöhnlichen Kellerganges, mechanischer Armbanduhr mit leichtem Nachgang und genereller Dusseligkeit den Morgenzug knappstmöglich um 1,5 Sekunden verpaßt. Zwecks Stimmungsaufhellung und Wartezeitversüßung versucht, aus dem Automaten auf dem Bahnsteig ein Leckerli zu ziehen. Freilich stoppten die Haltespiralen einen Tick zu früh:

hängengebliebener Schokoriegel

Was tut man in solchen Fällen? Genau, man wirft unverdrossen nochmals 70 Cent ein und futtert den zweiten Schokoriegel anderntags. Aber Pustekuchen, im zweiten An­lauf plumpste das erste Kitkat zwar sofort in das Ausgabefach, das zweite aber blieb auch wieder wieder gerade so eben oben auf der Kante stehen bzw. hängen.

Das Ende vom Lied? Insgesamt EUR 2,80 ausgegeben und dafür vier ungesunde Kitkats erhalten! Zum Glück für des zonebattler’s Seelenfrieden führte bei Versuch Nr. 4 ein beherzt ausgeführter Tritt gegen den hämischen Automaten endlich zum Sieg der Schwerkraft über das mechanische Raubrittertum. Weiteres Kleingeld hätte ich oh­ne­hin keines mehr einstecken gehabt, die rohe Gewalt war daher der alternativlose Schritt in der abgestuften Es­ka­la­tion der Mittel…

Montag, 27. März 2017

Postalischer Zeitbetrug

Als Vorstandsmitglied und Schatzmeister von FürthWiki e. V. leert der zonebattler einmal wöchentlich das Postfach des Vereins. Nachdem er es in der letzten Woche aber aus allerlei Gründen nicht geschafft hatte, diesen ehrenamtlichen Dienstgang zu unternehmen, hastete er am Samstag um 13 Uhr zur Fürther Hauptpost, um der selbst­auf­er­leg­ten Pflicht noch rechtzeitig nachzukommen.

Um fünf nach eins erreichte ich die Tür der Schließfacheria und fand diese bereits ver­schlos­sen vor. Alles Ruckeln am Türknauf half selbstverständlich nichts. Also raus aus dem Hof, vorne wieder rein in den Schalterraum und der nächst freien Christel von der Post die Situtation geschildert: Schließfachanlage am Samstag laut of­fi­ziel­lem Aushang bis 13:30 Uhr geöffnet, Schließfach aber bereits um 13:05 Uhr nicht er­reich­bar. Und was erzählt mir daraufhin die gelbe Kollegin? Tja, da habe wohl je­mand schon die Schaltuhr, welche die Tür automatisch ver- und entriegele, schon auf Sommerzeit umgestellt. Sie bedaure, aber von ihnen vorne am Tresen hätte niemand einen Schlüssel oder Zugang zur Schließfachanlage…

Da weder das Anfauchen noch das Auffressen der Bediensteten die Situation zum Po­si­ti­ven gewendet hätte, trollte sich der vor unterdrückter Wut innerlich kochende Beschwerdeführer und muß dann halt heute nachmittag erneut zur Fürther Hauptpost trotten in der Hoffnung, nix Relevantes versäumt zu haben. Wird schon nicht wieder ein unangenehmer Anwaltsbrief drin sein, vermutlich sogar gar nix oder nur un­er­wünsch­te Reklame. Gleichwohl: ein inakzeptables Unding bleibt der hemdsärmelige Umgang mit der amtlichen Zeit allemal!

Mittwoch, 1. März 2017

Gipfeldrama

Gestern Abend wollte ich mir nach des Tages Müh‘ und Plage endlich einen zwei­stün­di­gen Interpretationsvergleich zur »Alpensymphonie« von Richard Strauss an­hö­ren, auf den ich in der Vorwoche (in Barcelona urlaubend, daher keine Zeit für derlei Dinge findend) aufmerksam geworden war. Also um kurz vor 22 Uhr die Ohrstöpsel in die vorgesehenen Körperöffnungen eingeführt, den Beitrag im Mobilbrowser auf­ge­ru­fen, den Stream gestartet und intensiv gelauscht…

Nach einer Viertelstunde brach die Wiedergabe plötzlich ab und ich rätselte, ob nun das heimische WLAN zusammengebrochen, das Smartphone eingeschlafen oder sonst ein technischer Grund die Ursache war. Aber nein, ein Neuaufruf der Seite zeigte nurmehr das Konterfei des Komponisten, nicht aber das vertraute Player-Drei­ecks­symbol mittendrin. Da fiel mein Blick auf das Datum: Vor exakt einer Woche war der Beitrag online gestellt worden, punktgenau sieben Tage später hat der Bayerische Rundfunk ihn wieder depubliziert. Aus der Traum, finito. Na toll.

Bebend vor Zorn (statt vor musikalischer Erregung) zog ich mir die Ohrhörer wieder aus den Ohrwascheln. Muß ich mir halt heute abend meine Lieblingsinterpretation (Symphonieorchester des BR unter Georg Solti, 1979) in den CD-Player legen und da­mit die Aktivboxen hochjazzen. Schade ist es dennoch. Falls jemand aus der Le­ser­schaft den Beitrag zufällig gehört und (wie auch immer) mitgeschnitten hat: Ich wäre sehr daran interessiert!

Donnerstag, 16. Februar 2017

Damenbeine (17)

vor der Bürotür stehende Kollegin
 
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Freitag, 10. Februar 2017

Wut im Bauch

Auf dem Heimweg habe ich vorhin einen Idioten angeschissen, weil er einen Riesen­sack Müll aller Art in den Altkleidercontainer gestopft hat. Beim Auto-Dampfstrahlen stand später ein Assi mit dickem Alt-Auto neben mir und hat 30 Minuten lang beim Autoputzen seinen Motor laufen lassen und dabei hinten schwarze Wolken raus­ge­bla­sen. Kachel, kachel… Dito anschließend beim Tanken & Carwash, da hockte ein junges Pärchen wartend im Auto und wollte offenbar gleichzeitig die Fenster offen haben und trotzdem nicht frieren. Brumm, brumm… Weil meiner einer max. 1x/Jahr die Renngurke wäscht (kurz vor KD und/oder TÜV), ist die hochgerechnete Dun­kel­zif­fer derartigen Verhaltens meinem Gemütszustand nicht zuträglich.

Ich würde gern eine neue Welt besiedeln und von Anfang an sorgsam mit der um­ge­hen. Wer kommt mit?

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Kreisverkehr

Heute zum ersten Mal in 36 Dienstjahren in einer guten Dreiviertelstunde über die Ringbahn von Fürth nach Nürnberg gefahren. Ursache war eine Oberleitungsstörung vom Vortag, die ich über Nacht glatt vergessen hatte. Wunderte mich irgendwo bei Doos über die mir unbekannte Umgebung, legte die Lektüre beiseite und genoß die seltene Gelegenheit, eingefädelt zwischen lauter langen Güterzügen durch den Ran­gier­bahn­hof um die Noris rum zu schleichen, um schlußendlich von der anderen Seite als gewohnt im Nürnberger Hauptbahnhof anzulanden. Mal was anderes!

Montag, 21. November 2016

Irrungen und Wirrungen

Heute mal eben nach Frankfurt gefahren zwecks mehrstündiger Business-Kasperei. Die baustellenbedingte Umleitung über Ansbach mit 25 Minuten Fahrzeitverlängerung in Kauf genommen, dafür als eigenmotivierendes Zuckerle des Tages einen Besuch im Restposten-Bücherladen im Tiefgeschoß des Frankfurter Hauptbahnhofes eingeplant. Und wahrlich, es gab dort den gesuchten Reiseführer in der vorletzten Auflage für weit weniger als den halben Originalpreis. Sofort gekauft und eingepackt!

Abends im ICE heimwärts die Füße ausgestreckt und den Reiseführer zur Hand ge­nom­men. Dabei gemerkt, daß ein Buchstabe fürwahr einen großen Unterschied aus­ma­chen kann: Wollen tun wir im nächsten Jahr nämlich nach Island, gekauft habe ich frei­lich Irland. Beides Inseln, beide nordwestlich von uns gelegen, aber dennoch durch­aus nicht identisch. Ich werde alt und deppert…

Dienstag, 6. September 2016

Fröhliche Kaffeepause (2)

Sicherheitshinweis am Catering-Tisch
Donnerstag, 21. April 2016

Die gute Tat (1)

Heute aus dem komischen kleinen Tümpel im Schulgarten des Stadtparkes einen einsamen, angesichts der hohen Beckenkante nicht so recht den Weg heraus fin­den­den Frosch (oder war’s doch eher eine Kröte?) geborgen und in meinen schützenden Händen ans andere Ende des Parks getragen, um den wechselwarmen Kameraden dortselbst in die Gesellschaft un­ge­zähl­ter Artgenossen zu entlassen:

Fürther Frosch bei Translozierung

In meiner warmen Hand scheint sich der/die Gute recht wohl gefühlt zu haben: Ich mußte ihn/sie fast abschütteln, um ihn/sie in sein/ihr artgerechtes Habitat zu ent­las­sen. Möge er/sie dort lange leben und reichlich Nahrung finden!

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