Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Sonntag, 1. Januar 2017

Gemeinsam ins neue Jahr

Die erste Runde in 2017, gedreht mit Freundinnen um Kirchröttenbach herum
 
Die erste Runde in 2017, gedreht mit Freundinnen um Kirchröttenbach herum
 
Die erste Runde in 2017, gedreht mit Freundinnen um Kirchröttenbach herum
 
Die erste Runde in 2017, gedreht mit Freundinnen um Kirchröttenbach herum
 
Montag, 17. Oktober 2016

Damenbeine (16)

Reiterin auf Schusters Rappen in Prag
 
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Donnerstag, 18. August 2016

Damenbeine (15)

hochhackige Stiletteuse in Fürth (Bay) Hbf
 
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Mittwoch, 27. April 2016

Damenbeine (14)

Trottoir-Tapperin in München
 
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Freitag, 15. April 2016

Storchenschnabel

abendlicher Überraschungsgast
Mittwoch, 13. April 2016

Großmäuler

Dinosaurier hatten wir schon mal, aber was da dieser Tage auf dem ehemaligen Gü­ter­bahn­hofs­gelände abging (bzw. des Abtransportes harrte), hatte schon eine be­son­de­re Qualität:

mobiler Dino-Zirkus vor der Weiterreise
 
mobiler Dino-Zirkus vor der Weiterreise
 
mobiler Dino-Zirkus vor der Weiterreise
 
mobiler Dino-Zirkus vor der Weiterreise

Demnächst wird also anderswo Angst und Schrecken verbreitet, und Fürth muß wieder mit den eigenen Urviechern auskommen…

Sonntag, 31. Januar 2016

Katertag

Rauf kommen sie immer:

Kater nach erfolgreicher Strunkbesteigung

Die meisten Kater kriegen freilich die Krise, wenn sie wieder runter wollen. Dieser hier beherrscht erstaunlicherweise auch den Rückwärtsgang und fand gestern ohne Herrchens Hilfe wieder herunter auf den Boden der Tatsachen …

Donnerstag, 26. November 2015

Kollegen-Kreis

Freunde und Helfer bei interner Schulung
Mittwoch, 19. August 2015

Monster-Motte

tagtraumtrunkener Windenschwärmer

Bei Lichte besehen eher unbeweglich: tagtraumtrunkener Windenschwärmer

Montag, 10. August 2015

The Big Sleep

toter Marder auf dem Bürgersteig der Karolinenstraße
Mittwoch, 29. Juli 2015

Von Kuba nach Zirndorf: Eine Weltenreise

Mit der üblichen Zeitreserve für außergewöhnliche Unwägbarkeiten in Höhe von 90 Se­kun­den vor der planmäßigen Abfahrt seines Pendlerzuges tappte federte der zone­battler auch heute wieder die Treppe zum Gleis 6 des Fürther Hauptbahnhofes hinauf. Droben am Bahnsteig erwartete ihn die außergewöhnliche Unwägbarkeit in Form zweier Herren von südländischer Anmutung, beide im Besitz je eines Roll­köf­fer­chens, für die Jahreszeit zu warmer Jacken und keiner Deutschkenntnisse.

Der etwas extrovertiertere der beiden Männer radebrechte (-brach, -bruch?) mir ihr An­liegen vor, mit dem Zug nach Zirndorf zu gelangen, woraus ich messerscharf schluß­folgerte, daß sich das Duo auf der Reise zur Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber be­fand. Von Kuba bis Fürth (Bay) Hbf waren sie wundersamerweise irgendwie gekommen, jetzt auf den letzten Metern drohten sie zu scheitern.

Da ich verdrießlicherweise des Spanischen nicht mächtig bin, ebensowenig wie die beiden Cubanos der deutschen Sprache, verständigten wir uns auf dem gemeinsamen Nenner eines substantivisch simplifizierten Englisch. Als erstes erklärte ich den bei­den, daß sie am Gleis 7 prinzipiell richtig seien: Zwar zeigt das Display dort nur Züge von und nach Cadolzburg an, aber das hat ja seine Richtigkeit, weil Zirndorf an eben dieser Strecke liegt. Auch den Umstand, daß sie noch eine Weile auf den aus Cadolz­burg/Zirndorf und später dorthin retournierenden Zug warten müßten, konnte ich den beiden Kerls verklickern. Dann aber kam der Wunsch nach einer Fahrkarte (bzw. de­ren zwei) auf, denn selbstverständlich wollten die beiden als legale Passagiere unter­wegs sein. Während die elektronische Ansagerin unerbittlich die Einfahrt mei­nes Regio­nal-Expresses verkündete, zückte der Wortführer der beiden seine rest­liche Bar­schaft in Form eines 2-EURO-Stückes und hielt sie mir vor die Nase…

Was also tun? Mein Zug nahte, das Schicksal der beiden rührte. Also den Kommu­ni­ka­tor am Schlafittchen gepackt und mit ihm die Treppe wieder runter gerannt zum Fahrkartenautomaten. Auf dem Touchscreen den Weg zur Einzelfahrkarte erfingert. Dabei gemerkt, daß ich dem staunend guckenden Kameraden bei der Gelegenheit ja auch gleich eine hilfreiche Lektion fürs Leben erteilen konnte: Also sich wieder hoch und zurück ins Hauptmenü getastet und dort auf die spanische Flagge gedrückt. Schwupps, schon sprach der bahnamtliche Automat bestes Spanisch. Das Gesicht des Kubaners erhellte sich, während sich die Stirn des zonebattler’s in fragende Falten legte. Aber als alter Lateiner kann er sich geschriebenes Spanisch einigermaßen er­schlie­ßen, und so gelang es ihm relativ zügig, dem Blechkasten den Wunsch nach einer Fahrkarte 2. Klasse für eine einfache Fahrt nach Zirndorf nahezubringen. Rein mit dem Zwickel und o Wunder, in den blinkenden Ausgabeschlitz plumpsten nach­ein­an­der Fahrkarte und Wechselgeld. Droben hörte ich meinen eigenen Zug herannahen.

Aber wir waren ja noch nicht fertig: Tipp, tipp, tapp, das Gleiche nochmal, aus der eigenen Geldbörse eine zweite Münze gefingert und rein damit. Schnarr, schnarr, blink, her mit der Karte und dem 20-Cent-Stück und zu zweit die Treppe hoch­ge­hech­tet. Den beiden Glück gewünscht und gerade so eben noch den eigenen Zug erwischt. Ich fuhr der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes entgegen, die beiden Asylbewerber erwarteten den Zug in eine ungewisses Zukunft. Ob sie als Kubaner überhaupt eine Chance haben auf Anerkennung und Bleiberecht? Da habe ich meine Zweifel…

Montag, 22. Juni 2015

Geisterzug

An unserem Schrebergarten fahren neuerdings seltsame Fahrzeugkolonnen dem Son­nen­un­ter­gang entgegen:

Güterzug voller Neuwagen mit weißen Schutzhauben

Weiße Laken waren zu meinen Jugendzeiten das gängige Faschingskostüm für ju­ve­ni­le Gespenster-Darsteller, und so ähnlich schauen diese »geisterhaften« Automobile in ihrer eigenartigen Uniformiertheit ebenfalls aus:

Güterzug voller Neuwagen mit weißen Schutzhauben

Die weißen Hussen dienen natürlich dem Schutz und der Schonung von Lack und An­bau­teilen dieser mutmaßlich ziemlich teuren Gefährte, aber etwas merkwürdig ist ei­nem schon zumute beim Durchrumpeln der extrem langen Züge, zumal die geladenen Autos nicht eben freundlich dreinschauen. Na ja, solange es nur quietscht und nicht »Buuuuuhuuuu« macht, soll es mir recht sein…

Nächste Seite »