Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.0 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 24. August 2011

Powerfrauen (2)

In einer im dienstlichen Umfeld umlaufenden Fachzeitschrift entdeckte ich das Foto eines Güterzuges, der von einem »Krokodil« gezogen wurde, einer jener massigen Alt­bau-Elloks der Baureihe 194, die zu des zonebattler’s Lehrjahren tagtäglich durch Fürth (Bay) Hbf donnerten und damals einigen Eindruck auf ihn machten.

Der Text zum gestern erspähten Foto machte mich neugierig, und die anschließend recherchierten Hintergründe verdienen auch die Bewunderung meiner Leserschaft: Als 1-Frau-Unternehmerin hat Barbara-Birgit Pirch zwei dieser jeweils knapp 120 Tonnen schweren Maschinen eigenhändig restauriert, mit denen sie jetzt im Kunden­auftrag Güterzüge kreuz und quer durch die Lande zieht. Was bei einer Lokomotive aus den 1940er Jahren durchaus körperliche Schwerarbeit für die Frau im Führerstand bedeutet…

Die Financial Times Deutschland zeichnet unter dem Titel »Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen« ein faszinierendes Bild dieser ungewöhnlichen Eisenbahnerin aus Leidenschaft, und wer sie in Aktion sehen möchte, sei auf ein YouTube-Video ver­wiesen. Hut ab vor der agilen Krokodil-Dompteuse!

Freitag, 1. Juli 2011

Ausweglos

tote Taube im Netz
Dienstag, 10. Mai 2011

Damenbeine (4)

stramm stehende Vernissagen-Besucherinnen
 
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Sonntag, 19. Dezember 2010

Damenbeine (3)

durch Nürnberg Stapfende
 
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Samstag, 18. Dezember 2010

Damenbeine (2)

drei junge Grazien, davon eine aus Fleisch und Blut
 
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Sonntag, 21. November 2010

Schäferstündchen

Schäfer samt Schafherde im Naturschutzgebiet Hainberg bei Nürnberg-Gebersdorf
Freitag, 25. Juni 2010

Deutsche Sprache, schwere Sprache?

Gestern Nachmittag in der Innenstadt. Zwei mutmaßliche Färdder mutmaßlich türkischer Herkunft in lauthalsiger Diskussion. Der eine redet eindringlich und gestikulierend auf den anderen ein:

Türkischsprech – Türkischsprech – Türkischsprech – Türkischsprech – Allgemeine Konfiguration / Netzwerk-Konfiguration! – Türkischsprech – Türkischsprech – Türkisch­sprech.

Na also, denkt sich unsereiner, geht doch! Wer sich bei Handy oder Computer durch byzantinische Konfigurationsmenüs seinen Weg in Deutsch zu bahnen versteht, dem kann doch wohl ein hinreichendes Maß an Sprachverständnis attestiert werden. Daß die Herren untereinander auf Muttersprachlich kommunizieren, wer wollte es ihnen verdenken? Wenn ich nach Kalifornien verzöge und mich in San Francisco mit einem Landsmann unterhielte, würde ich das ja auch trotz leidlicher Beherrschung des Englischen auf Deutsch machen. Mit Integrationsverweigerung (die es zweifellos auch gibt) hat das eine wie das andere nichts zu tun!

Mittwoch, 7. April 2010

Schwarzseher

sonnenbebrillte Senioren in Wartestellung
Sonntag, 31. Januar 2010

Blindenschach

Drama in einem Aufzug

Ein naßkalter Freitagabend Ende Januar. Stunden nach Büroschluß ist der zonebattler mit dem Zug nach Nürnberg gefahren, um sich aus der dienstlichen Teeküche den dortigen Kaffee-Automaten auszuborgen zwecks professioneller Koffeinisierung einer privaten Feierlichkeit. Bis zur planmäßigen Rückfahrt nach Fürth verbleibt nur eine Viertelstunde, darum muß jeder Handgriff sitzen: Wasserbehälter und Abtropfschale entleeren, den schweren Apparat in der mitgebrachten Tragetasche mittig plazieren, zwölf eingestaubte Weingläser zusätzlich abstauben. Nach Art geübter Klein-Ganoven wird der elaborate Coup schweigend, schnell und handlungssicher durchgezogen und die Etagentür bald wieder zugesperrt. Mit unerwartet schwerer Last bepackt steht der zonebattler sodann vor der Tür zum Lift, der zu seinem Erstaunen nicht mehr vor Ort ist, sondern von unten heraufgefahren kommt. Die Schiebetür gleitet auf, vier Augenpaare schauen erwartungsfroh durch den zum Zuge Strebenden hindurch.

zonebattler
(den Fahrstuhl betretend) Guten Abend, die Herren!

1. Blinder
Sind wir hier richtig beim Blindenschach?

zonebattler
Kaum. Sie wollen sicher zum Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund. Der ist im ersten Stock…

2. Blinder
Dann fahren wir dahin!

Der Aufzug setzt sich nach oben in Bewegung.

Frauenstimme
Viertes Obergeschoß.

3. Blinder
Müssen wir da raus?

zonebattler
(nervös) Nein, nein. In dieser Etage ist ebenfalls das Trainingszentrum der Bahn. Sie müssen runter in die erste!

4. Blinder
Wir wollen nämlich zum Blindenschach.

zonebattler
(seufzend) Ich weiß. Mich halten Sie ja bereits in Schach.

Die Abfahrt des angepeilten Zuges rückt unerbittlich näher. Auf dem Tastenfeld des Liftes leuchten indes noch viele Zielknöpfe. Gemächlich geht es abwärts.

2. Blinder
(tastet suchend nach dem Bedienfeld)

zonebattler
Bitte nichts mehr drücken. Wir kommen schon dahin, wo Sie hin müssen.

Frauenstimme
Zweites Obergeschoß.

3. Blinder
(macht Anstalten, den sich öffnenden Aufzug zu verlassen) Ah, da sind wir ja!

zonebattler
(unter der zusehends einschneidenden Last der Tragegurte wimmernd) Aber nein, hier ist nur die Betriebskrankenkasse. Sie müssen noch einen Stock tiefer fahren!

4. Blinder
Wir haben hier heute ein Turnier!

zonebattler
Grmpf.

Frauenstimme
Erstes Obergeschoß: Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund.

zonebattler
(Einen Anfall zur Raserei nur mühsam unterdrückend) Raus hier, hier sind Sie richtig!

Die orientierungslose Truppe trottet gemächlich aus der Kabine.

1. Blinder
Dann noch einen schönen Abend!

zonebattler
Ihr mich auch! Danke, dito!

Rechtsseitig unter dem Gewicht des Kaffee-Automaten wankend und linksseitig das dreckige Dutzend notdürftig eingesackter Weingläser balancierend, schlittert der zonebattler über die Straße und hinein in den Hauptbahnhof. Mit knapper Not erreicht er noch seinen Regionalexpress hinten am Gleis 13. Das Schlimmste ist jetzt überstanden, der bevorstehende Marsch bis zu seiner homezone wird nurmehr zur körperlichen Pein werden und bis zum Rücktransport am Montag ist es noch eine halbe Ewigkeit hin. Er schließt erleichtert die Augen. Wie schön ist es mitunter, wenn man nichts mehr sehen muß…

Mittwoch, 17. Juni 2009

Einer kam durch

Heute wieder in die Arbeit velozipediert. Dabei zwei unachtsame Fußgänger fast überfahren und von zwei unachtsamen Autofahrern fast überfahren worden. Einer der letztgenannten hupte und schimpfte mir auch noch hinterher, wiewohl er mir die Vorfahrt genommen und den Weg geschnitten hatte: Der Deppen Reflexe laufen immer auf externe Schuldzuweisung hinaus. Dauerhaft erfreulich bleibt dagegen die Erinnerung an jene ältere Dame am U-Bahnhof Muggenhof, die mich und mein Straßen-Tretboot nach Art der großbritannischen Königinnen huldvoll grüßte (was ich ebenso stilvoll erwiderte)…

Samstag, 13. Juni 2009

Auf der Mauer, auf der Lauer

Nachbarins Mieze auf Patrouille
Mittwoch, 29. April 2009

Spiderwoman (2)

übende Extremkletterin in der Fränkischen Schweiz
Nächste Seite »