Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Freitag, 3. Mai 2013

Plumpsklo

Die Raumfee (übrigens auch eine Fürtherin) führt ein ganz wunderbar anzu­schau­en­des Blog. Der Beitrag »Silikonschmerz« fällt aus dem gewohnt appetitlichen Rahmen, ist aber gleichwohl für einen Lacher und/oder ein fassungsloses Kopfschütteln gut…

Samstag, 16. März 2013

Frühjahrsputz

Der Lehm-Leser alias Adobe Reader ™ ist bis vor kurzem das meistgehaßte Stück Software auf meinem betagten PC-gewesen: Einerseits ist dieses elende Ding riesig groß, überladen und träge, andererseits braucht man sowas ja, um PDF-Dokumente überhaupt öffnen und lesen zu können.

Als ich nun neulich meines Rechners nahezu rappelvolle Festplatte auf der Suche nach Einspar-Potentialen nach größeren, fürderhin entbehrlichen Dateien durchforstete, fiel mir zu meinem Befremden auf, daß des aktuellen Adobe Readers Installations-Datei (von etwa 50 MB Größe) gleich dreimal (in verschiedenen Ordnern meiner Windows-Systempartition) vorhanden war. Zusätzlich zur lauffähigen Programm-Installation erdreistet sich der Hersteller also, die Erbmasse seines Utilities zu nicht ersichtlichen Zwecken gleich mehrfach über meinen schwindenden Speicherplatz zu verteilen. Wer programmiert denn bitteschön sowas?!

Immerhin brachte mich die Wut über diese dämlich-depperte Dreistigkeit endlich dazu, mir eine Alternative zu suchen, die ich nach kurzer Recherche auch fand in Form des PDF-XChange Viewers: Die kostenlose Version dieses leistungsfähigen Tools ist ein schlanker und schneller Ersatz für das fette Original, welches ich in keiner Weise mehr vermisse. Etwas gewöhnungsbedürftig ist einzig das neue Icon für PDF-Dateien, da ist das Auge halt seit vielen Jahren auf die rote Mehrfachschleife konditioniert…

Egal: Sowohl als Stand-alone-Programm als auch als Browser-Plugin erfüllt der PDF-XChange Viewer alle meine Ansprüche an einen unkomplizierten PDF-Betrachter. Die Fülle seiner Funktionen ist beachtlich, wer mehr mag oder braucht, kann sich die Pro-Version kaufen. Ausprobieren kostet nichts, und ich habe eine dreistellige Megabyte-Zahl an Plattenplatz wieder hinzugewonnnen!

Freitag, 23. November 2012

Filigrane Fantasien

Über den neuesten Blog-Eintrag von Freund Lexikaliker bin ich auf der Website der Künstlerin Jessica Drenk gelandet und bin nachgerade hingerissen von deren wunder­baren Skulpturen und Installationen aus Bleistiften, porzellanisierten Klopapier-Rollen, Q-Tips und anderen ungewöhnlichen Ausgangsmaterialien. Anschauen lohnt (un­geduldige Naturen verschaffen sich über die Google-Bildersuche einen schnellen Über­blick über das eindrucksvolle Œuvre der amerikanischen Meisterin)!

Samstag, 10. November 2012

Musikantenadel

Als Vorstand von Medien PRAXIS e.V. erlaube ich mir hier und heute einen freudig erregten Hinweis auf unsere neueste DVD-Produktion: Die anläßlich des inter­natio­nalen Klezmer-Festivals entstandene Reportage »Faszination Klezmer – zwischen Tradition und Weltmusik« vermag sogar den klassik-verliebten zonebattler vom Hocker zu reißen, zumal berühmte und bekannte Namen des Genres die ganze Vielfalt dieser Musik mit jüdischen Wurzeln auf Fürther Bühnen höchst engagiert zum Klingen gebracht haben. Wer für sich selbst oder seine Lieben noch ein ungewöhnliches und individuelles Weihnachtsgeschenk sucht, liegt hiermit goldrichtig: Meine geschätzten LeserInnen beliefere ich freudetrunken portofrei, Anfrage per Mail genügt!

Ach ja: Es gibt einen Trailer auf YouTube zu sehen (und zu hören)…

Samstag, 27. Oktober 2012

Nahöstliche Genüsse

Die leckerste Zufalls-Entdeckung des Monats: Der CAN Supermarkt am östlichen Zipfel des Nürnberger Stadteils St. Leonhard! Frage mich bitte keine(r), was der zonebattler heute Mittag in dieser entlegenen Ecke der Nachbarstadt zu schaffen hatte. Jedenfalls schleppten er und seine bessere Hälfte am Ende zwei große und gut gefüllte Tüten mit türkischen Leckereien heim, obwohl sie gar nicht zum Wochenend-Einkauf ausgerückt waren. Na dann: Mahlzeit!

Sonntag, 23. September 2012

Die Kunst des Faltens

In seinem Vortrag »The math and magic of origami« bringt uns Robert Lang den Zusammenhang von Mathematik und Origami auf kurzweilige Art und Weise näher. Die gezeigten Beispiele sind absolut verblüffend! Deutsche Untertitel und eine deut­sche Übersetzung sind verfügbar. Man sehe und staune!

Donnerstag, 6. September 2012

Programmtipp (1)

Als Vorstand von Medien PRAXIS e.V. habe ich die Ehre und das Vergnügen, unsere neueste Filmproduktion anzukündigen:

»‘Schöner kann man es nicht haben!’ – Besuch in der Gartenkolonie Baggerloch«

Medien PRAXIS e.V. hat einen festen Sendeplatz im Franken Fernsehen: Die Termine der Ausstrahlungen am Sonntag (und der zahlreichen Wiederholungen im Laufe der folgenden Woche) sind unserer Programmvorschau zu entnehmen.

[Hinweis in eigener Sache: Die Medien PRAXIS sucht Medien PRAKTIKER!]

Mittwoch, 27. Juni 2012

Querverweise

Freund Lexikaliker hat mir diesen Artikel empfohlen, ich ihm im Gegenzug jenen. Und weil ich die kommunikative Kumpanei hier und jetzt öffentlich mache, hat jetzt auch meine geschätzte Leserschaft was zum Nachdenken…

Montag, 4. Juni 2012

Radio reloaded

Der high-fidel veranlagte zonebattler hat in seiner realen homezone in zahlreichen Stuben allerlei Beschallungsanlagen aufgebaut, um sich und sein zuweilen zur Schwer­mut neigendes Gemüt bedarfsweise und zu therapeutischen Zwecken mit aufmuntern­den Werken von Bruckner, Wagner, Mahler oder gar Zelenka recht lautstark beauf­schlagen lassen zu können. Hin und wieder würde er zwecks Erweiterung seines musikalischen Horizonts gerne auch mal Radio hören, allein in dieser Hinsicht gab es bis vorgestern ein kleines Problem: Ausgerechnet die beste Anlage, bestehend u.a. aus einer gut 30 Jahre alten (aber unverändert in der Spitzenklasse spielenden) Mini-Kombo von Grundig sowie wuchtigen Aktiv-Lautsprechern von gleichfalls Fürther Provenienz, hat mit dem UKW-Empfang im mittleren Salon so ihre Schwierigkeiten: Weit abseits der vorhandenen Antennendosen kann nur eine Wurfantenne zum Ein­satz kommen, und wiewohl diese zum rauschfreien Empfang sämtlicher Dudelfunk­sender in der Region bestens taugt, ausgerechnet zum Empfang meines Favoriten BR Klassik reicht es in dieser vertrackten Zimmerecke eben nicht!

Mehrmals hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mir einen physischen Streaming Client zum Empfang von Internet-Radio zu kaufen und diesen Kasten per WLAN an den während meiner Anwesenheit ohnehin ständig eingeschalteten DSL-Router anzu­koppeln. Aber immer wenn ich im einschlägigen Angebot von Amazon.de blätterte und die Kundenrezensionen studierte, ist mir die Lust auf einen solchen Neuerwerb gleich wieder vergangen: So ziemlich alle verfügbaren Geräte zeigen sich bockig und störrisch, nerven mit Verbindungsabbrüchen, fehlerhafter Firmware oder kryptischen Bedienungskonzepten. Auspacken, Anschließen, Einschalten und Genießen, diese Selbst­verständlichkeit aus der analogen Ära ist im digitalen Zeitalter wohl leider zum seltenen Ausnahmefall geworden…

Dennoch habe ich in dieser Hinsicht neuerdings Grund zur Freude (und zum Schreiben dieses Artikels): Beim erneuten Stöbern nach einem Web-Radio bin ich nämlich eher zufällig über einen Tuner gestolpert, der neben dem UKW-Band auch den terrestrisch ausgestrahlten Digital-Rundfunk nach dem DAB/DAB+-Standard empfängt. Sowas hatte ich noch gar nicht als Alternative ins Kalkül gezogen! Ob sich das »Radio der Zukunft« in seinem nunmehr dritten Anlauf wirklich durchsetzen kann und auf Dauer als Standard etablieren wird, scheint mir noch nicht ausgemacht zu sein. Egal, bei einem Kaufpreis von gerade mal 50 EUR fackelte ich nicht lange. Und hier ist er nun, der außerordentlich preiswerte Neuzugang:

Dual DAB 1A Digitalradio auf des zonebattler's Grundig Mini-Anlage

Zugegeben, im Vergleich zu meinen Grundig-Minis mit ihren massiven Gehäusefron­ten aus gebürstetem und eloxiertem Aluminium wirkt das Dual DAB 1A Digitalradio wie ein billiger Radiowecker (und schaut auch auf den ersten Blick genau wie ein solcher aus). Letzt­lich sind es aber die inneren Werte, die zählen! Aber handeln wir zunächst noch die Äußerlichkeiten ab: Das ebenso kompakte wie leichte Kästchen bezieht seine Energie von einem Steckernetz­teil und hat ansonsten noch je eine Buchse für die mitgelieferte Wurfantenne und für das stereophone Ausgangssignal (ein An­schluß-Adapterkabel 3,5 mm Klinke auf RCA-Phono-Stecker ist gleichfalls im Liefer­umfang enthalten). Nicht mit dabei sind die beiden Micro-Batterien (AAA) für den obligatorischen Fernbedienungsgeber, aber sowas hat man gemeinhin im Haus.

Für jemanden mit rudimentärer Sachkenntnis und nur einer linken Hand geht die Inbe­triebnahme samt Sendersuchlauf in Minutenschnelle vonstatten, und auch einen alten Hasen wie mich kann man noch verblüffen: Über 40 Sender sind in meiner schattigen Stubenecke in rausch­freier DAB+-Qualität zu empfangen, mein Lieblingsprogramm BR Klassik wird sogar mit einer weit höheren Datenrate übertragen als die ganzen Hopp­sassa- und Blubbersender. Klasse! Dabei werden zusätzlich auch noch allerlei mehr oder weniger hilfreiche Text-Informationen übertragen und auf dem gut ablesbaren Display in hellem Blau angezeigt:

Dual DAB 1A Digitalradio

Über klangliche Unterschiede zwischen meinem prinzipiell hervorragenden UKW-Tuner und seinem digitalen Urenkel mag ich mich nicht wirklich auslassen, ich will Musik goutieren und keine Hörtests absolvieren. Auf das Klangbild haben die Lautsprecher und deren Plazierung den größten Einfluß; von Voodoo halte ich ebensowenig wie von prinzipieller Verteufelung nicht-analoger Audio-Technik. Daher gibt es hier für mich auch nix zu meckern. Im Gegenteil: Beide Daumen hoch!

Ich habe schon lange nicht mehr mit einem neumodischen digitalen Apparillo soviel Freude (und so wenig Frust) gehabt wie mit diesem gut durchdachten und bestens funktionierenden Gerätchen! Über die zeittypische Leichtbauweise (der Name »Dual« ist heutzutage nur noch eine Vertriebsmarke und hat überhaupt nichts mehr mit dem feinmechanischen Präzisionsapparatebau aus dem Schwarzwald zu tun, für die das traditionsreiche Logo in frühren Zeiten stand) kann man nicht wirklich maulen, die Bedienung geht intuitiv von der Hand und zu konfigurieren gibt es nicht viel. Nörgeln könnte ich höchstens auf hohem Niveau: Wenn die Tasten der Fernbedienung etwas kontrastreicher beschriftet wären und man die Nachleuchtdauer der sich nach einigen Sekunden automatisch herunterdimmenden Display-Beleuchtung einstellen könnte, dann wäre der kleine Kumpel der ideale Wellenfänger ohne Fehl und Tadel. Aber auch so kann ich das Dual DAB 1A Digitalradio uneingeschränkt weiterempfehlen, und wer es aufgrund meines überschwenglichen Lobes schnell und günstig haben will, möge es mir nachtun und das Teil nach einer günstig ausfallenden Empfangsprognose kurzer­hand bei Amazon.de bestellen. Viel Spaß damit!

Samstag, 19. Mai 2012

Zellteilung

Was macht man, wenn man unterwegs zwar ein Netbook mit Surfstick dabei hat, aber mit Smartphone und Kindle auch gerne und ohne zusätzliche Kosten online gehen möchte? Ganz einfach, man macht mittels Connectify das Netbook zum Hotspot und bindet über eine mobile WLAN-Blase seine sonstigen Gerätschaften drahtlos an (und die der mitreisenden Kumpels und Kollegen gleich mit dazu). Die solcherart geteilte Mobilfunkverbindung funktioniert absolut zuverlässig und ist für Leute wie mich, die zwar über einen Surfstick mit Tages-Pauschaltarif, nicht aber über eine Handy-Flatrate verfügen, nachgerade ideal!

Dienstag, 3. April 2012

Einmal im Leben (2)

»Kamerun – Das schöne Geld!« (Merten Worthmann)

vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Freitag, 23. März 2012

Bruder im Geiste

Ein Bekannter aus meiner Forchheimer Periode (1993-1999), den ich noch im vergan­genen Jahrtausend aus den Augen (und dem Sinn) verloren hatte, ist unlängst in Fürth unverhoffterweise (beim Jahresempfang der Grünen!) wieder vor mich und damit erneut in mein Leben getreten. [1] Nach ein paar miteinander verkasperten Stunden galt es für mich als erwiesen, daß wir beide Schelme gleicher Sorte sind. Und solche halten ja bekanntlich zusammen: Da der Wolfgang S. jetzt zwar in der Klee­blattstadt ansässig ist, aber beruflich viel herumkommt und mithin einiges zu erzählen hat, habe ich ihm auf die mehr oder weniger Schnelle ein eigenes Blog zusammengezimmert, in dem es demnächst allerlei Interessantes, Possierliches und vermutlich auch Bizarres aus dem Fernen Osten zu lesen (und zu sehen) geben wird. Meiner eigenen geneigten LeserInnenschaft sei diese neue Plattform jetzt schon wärmstens ans Herz gelegt, der schräge Humor seines Betreibers steht dem des zonebattler’s in keiner Weise nach! Und die Kamera gerade zu halten lernt er schon auch noch…

 
[1] So verwunderlich ist das aus metaphysischer Perspektive dann freilich auch wieder nicht, denn nach Fürth findet früher oder später ohnehin jede(r), der/die nach höherer Erfüllung strebt.

Nächste Seite »