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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 2. Mai 2017

Allgemeine Mobilmachung

Mit diesem mehrdeutigem Titel habe ich heute diesen Artikel im Vereinsblog von FürthWiki e. V. überschrieben. Konkret geht es darum, unserem rasant an Inhalt und Re­pu­ta­tion zunehmenden Stadt-Lexikon zu einer veritablen Mobil-Fassung per Smart­phone-App zu verhelfen. Das Link zur frisch eingerichteten Projekt- und Spendenseite lautet

www.gut-fuer-fuerth.de/projects/53792

und es würde mich freuen, wenn meine lokalpatriotisch gestimmten Leserinnen und Leser durch fleißiges Empfehlen und Weiterleiten dieses Verweises die eigene Wer­be­trom­mel für unser Vorhaben rühren würden. Die Spendenseite ist auch über das tem­po­rär in die Seitenleiste rechts eingebaute Banner erreichbar. Wir freuen uns über ein­ge­hen­de Spenden, die mit etwas Glück sogar von der Sparkasse Fürth aufgedoppelt werden!

Mittwoch, 9. November 2016

Tolle Mädels, tolle Töne…

Seit Tagen läuft bei mir im Büro in Endlosschleife das hier. Die erste Fidel (är­mel­lo­ser Kittel, lila Haarband) ist eine Wucht, absolut hin- und mitreißend! Und die drei Grazien an der Rampe schmettern auch mit einer Freude dieselbe hinaus, daß ich die Heizung angemacht habe, um mir nicht an der eigenen Gänsehaut eine Erkältung zu holen. Der Hammer! Tschechinnen halt, allesamt…

Donnerstag, 22. September 2016

Ein Mann sieht bunt

Ein Rentner besucht jeden Tag das Phantasialand. Weltflucht oder spätes Lebens­glück, wer wollte das entscheiden?

Sonntag, 17. April 2016

Reisen ins Licht (3)

Heute eilten zonebattler, bessere Hälfte & friends in die Landeshauptstadt, um sich in der Kunsthalle München eine in den Feuilletons vielgepriesene Ausstellung an­zu­se­hen: »Joaquín Sorolla / Spaniens Meister des Lichts«

In der Ausstellung 'Joaquín Sorolla / Spaniens Meister des Lichts'

Bis vor einer Woche konnte ich mit dem Namen des spanischen Impressionisten nichts anfangen, jetzt werde ich ihn zeitlebens nicht mehr vergessen. Was dieser Mann vor gut 100 Jahren auf die Leinwand gebracht hat, strahlt bis heute gleißend hell und erwärmt das Herz des überwältigten Betrachters. Meiner einer war den Trä­nen schon lange nicht mehr so nahe wie heute in dieser fulminanten Werkschau.

In der Ausstellung 'Joaquín Sorolla / Spaniens Meister des Lichts'

Wer da sagt, das Tafelbild habe sich überlebt in der Kunst, der möge sich in München eines Besseren belehren lassen. Der Berichterstatter empfiehlt ausdrücklich die Aus­lei­he und ausgiebige Benutzung des angebotenen Audio Guides: Das Gehörte schärft den Blick ungemein.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. Juli. Besser kann man 12 EUR gar nicht anlegen.

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Montag, 25. Mai 2015

Den Euro umgedreht (7):
schottisch-schwäbisches Sendungsbewußtsein

Wer wie der Autor dieser Zeilen hin und wieder Pakete zu verschicken hat, wird sich gleich ihm über die letzte Preiserhöhung beim gelben Riesen DHL gewaltig geärgert haben: Da die 15 kg-Klasse ersatzlos weggefallen ist, kostet das Versenden eines auch nur knapp über 10 kg wiegenden Kartons jetzt gleich stolze EUR 13,99! Da trö­stet es wenig, daß man dafür die Schachtel mit Ballast-Blei bis knapp unter 30 kg auf­fül­len dürfte: So schwere Dinge hat unsereiner höchst selten zu expedieren, aber über die zehn Kilo kommt man halt doch öfters, zumal wenn man sein Versandgut ordentlich zu verpacken pflegt…

Wer nicht auf alternative Dienstleister ausweichen kann oder mag, weil er/sie bei­spiels­wei­se die nächste Postfiliale um die Ecke hat oder mit der Qualität anderer Paket­schub­ser nicht zur Wiederholung einladende Erfahrungen gemacht hat, möge sich das auf den ersten Blick kaum glaubhafte Angebot von Homewash Germany anschauen: Für schlappe EUR 5,45 kann man dort einen regulären DHL-Versandschein für Pakete bis 30 kg Gewicht erwerben! Was als Methode für junge Leute zum Heim­schicken schmutziger Wäsche zu Muttern vermarktet wird (weshalb es auch eine Hin- und Rücksende-Variante für EUR 10,90 gibt), taugt natürlich auch für jegliches an­de­re Versandgut, z.B. für via eBay versteigerte Altlasten aus längst vergangen Sam­mler­ta­gen.

Das Geschäftsmodell des Betreibers basiert offensichtlich auf Großkunden-Rabatten, die weitgehend an die Endkunden weitergegeben werden. Schlaue Sache! Solche Ini­tia­ti­ven gilt es zu fördern, und was fiele einem leichter, wenn man dabei selbst spür­bar sparen kann?

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Samstag, 6. Dezember 2014

Neubettung

Nach exakt 10078 Nächten (gleich 27 Jahren, 7 Monaten und 2 Tagen) schickt der zonebattler heute seine geliebte Dunlopillo-Latex-Matratze Modell »Prestige« in den verdienten Ruhestand und bettet seine irdische Hülle ab sofort auf eine dicke Feder­kern­matratze vom Typ »Miami« mit sage und schreibe 1000 Federn drinnen:

frisch gekaufte und verladende Matratzen

Lob und Preis sei hiermit dem unbekannten Fachberater gezollt und die Gerz Ma­trat­zen GmbH aus dem nahen Langenzenn nachdrücklich weiterempfohlen, in deren (in einem dröge-tristen Industriegebiet gelegenen) Fabrikverkaufsräumen wir heute in aller Ruhe und ohne jeden Streß probeliegen konnten. Zwei Daumen hoch!

 
P.S.: Die Firma beliefert überwiegend Geschäftskundschaft, also Hotels, Kliniken, Einzel­händler usw. Der Verkauf an Endverbraucher ist quasi ein »Mitläufergeschäft« und ist nicht begleitet von schrillen Sonderaktionen und wirrer (Des-)Information. Das freut den Autor, der solide Beratung gerne mit einem öffentlichen Fingerzeig ohne Wissen des Empfohlenen und ohne dadurch erlangte Preisvorteile honoriert.

P.P.S.: Gleich am Anfang des nämlichen Industriegebiets hat auch die uns freund­schaft­lich verbundene weber und hermann metallgestaltung GbR ihren Sitz. Wer einen künstlerisch gestalteten Zaun, eine individuelle Grabdekoration oder ein ex­klu­si­ves Bettgestell sucht, ist bei den Schmiedemeistern (und Meisterschmieden) Uwe Weber und Roland Hermann und ihren wackeren Mannen an der richtigen Adresse und in den besten Händen!

P.P.P.S: Lesen hier schon wieder Berliner Reklame-Fuzzies mit? Hier entlang, bitte!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Altglasverwertung

Als neulich jemand im von mir fast täglich bespielten Old-Fidelity-Forum in der An- und Verkauf-Rubrik ein olles iPad der ersten Generation in neuwertigem Er­hal­tungs­zu­stand anbot, schlug ich ohne langes Überlegen zu und erstand das originäre und damit technik-historisch bedeutsame Tatsch-Tablett für einen schlanken Hunderter. Im Laufe der Abwicklung stellte sich heraus, daß der Verkäufer nicht nur ein Vor­na­mens­vetter von mir ist, sondern auch noch am gleichen Tag Geburtstag hat, was den doppelsteinböckischen Deal schon mal unter einem guten Sternbild ablaufen ließ.

Das neue alte iPad 1 auf dem Wohnzimmertisch

Wenige Tage später kam per Post ein wohlriechender Schuhkarton an, der ur­sprüng­lich lederne Damenstiefel beherbergt hatte von der gleichen Größe, wie sie auch des zonebattler’s besserer Hälfte passen würden. Was mich aber nicht zum Spinnen von abstrusen Verschwörungs-Theorien veranlaßte: Das dem Karton entnommene iPad entpuppte sich in der Tag als makellos und im Vollbesitze seines ursprünglich mit­ge­lie­fer­ten Original-Zubehörs. Für kleines Geld (sprich mit Porto immer noch für einen einstelligen Betrag) ließ ich mir noch aus England eine hauteng geschnittene Hülle aus einem silikonartigen Weichmaterial kommen, welche die Rückseite des Pads und dessen Kanten vor Beschädigungen schützt und den ganzen Apparillo überdies grif­fi­ger in der Hand liegen läßt. Perfekte Paßform, perfekter Start!

Der Auslöser für den Spontankauf war die vage Idee, das bescheiden bestückte Brett­chen (WLAN-Version, 16 GB Massenpeicher) als drahtlos angekoppeltes Inter­net­radio zur Musikbeschallung über die große HiFi-Anlage einzusetzen. Später kam die Über­legung hinzu, das iPad auch für jene Aufgaben heranzuziehen, die der Autor dieser Zeilen gemeinhin auf dem vom Arbeitgeber gesponsorten iPad neuerer Bauart seiner Lebensgefährtin ausführt, wenn diese abends noch am Hauptcomputer im großen Salon zugange ist und weder das gemeinsame Sofa noch ihr eigenes iPad in Beschlag nimmt. Verführerisch nahm also der Gedanke Konturen an, das neue/alte Pad zur Emanzipation vom gerne gegriffenen Tablett der Freundin zu benutzen und sich dann in den letzten Stunden des ausklingenden Tages nur noch um den besten Platz auf der Couch balgen zu müssen…

App-Icons im Detail

Das Ertüchtigen eines alten Gerätes für aktuelle Zwecke aber ist in der Tat nicht ganz so einfach, denn die Hardware der 1. iPad-Generation ist nach heutigen Maßstäben uralt bis prähistorisch, auch wenn die Markteinführung gerade mal vier Jahre her ist. Folgendes muß man wissen (und damit leben können), wenn man es mir nachtun und ein billig erschnapptes iPad mit Gewinn und Spaß betreiben will:

  • Das Ur-iPad hat keine Kameras eingebaut, Knipsen, Skypen und dergleichen fällt also schon mal flach. Braucht aber längst nicht jede(r), und auch aktuelle Pads saugen weder Staub noch waschen sie das Geschirr ab.

  • Die Auflösung des Bildschirms ist mit 1024 x 768 Pixeln sichtbar gröber als die heutigen »Retina«-Displays mit der vierfachen Pixelzahl (2048 × 1536) auf gleicher Fläche. Dazu sage ich gleich noch was…

  • Der nicht erweiterbare Arbeitsspeicher zur Programm-Ausführung (RAM, nicht zu verwechseln mit dem Massenspeicher zur Datei-Ablage) ist mit 256 MB grenzwertig knapp bemessen, was man sehr bald bemerkt, wenn man mit dem Safari-Webbrowser komplexe Seiten ansurft, die den Browser dann urplötzlich abstürzen lassen. Ganz klar ein Fall von failure by design!

  • Im gegenwärtig tobenden Wettbewerb zu kleinerer, leichterer, schickerer, tol­le­rer Bauform kann man mit dem bauchigen Boliden keinen Blumentopf mehr gewinnen. Andererseits: Ein paar Zentimeter am eigenen Bauchumfang ab­ge­speckt (und ein paar Kilo Gewicht gleich mit abgeworfen) sowie im Gegenzug die Armmuskulatur gestärkt wäre das erstrebenswertere und die eigene Be­find­lich­keit deutlich mehr befördernde Ziel…

Also gut, ich hatte also ein schwachbrüstiges Ur-iPad in Händen und schickte mich an, es im Rahmen des Möglichen zu optimeren. Als sehr erfreulich erwies sich schon mal die immer noch sehr respektable Akku-Laufzeit, bei täglicher Benutzung für 1-2 Stunden muß das Pad allenfalls zweimal pro Woche an die elektronenspeisende Na­bel­schnur gehängt werden. Gemessen hab ich’s nicht, aber die Durchhaltezeit ist wirk­lich noch beeindruckend und mehr als nur OK. Wollen wir hoffen, daß das so bleibt.

Das schmucklose Auftreten der »radio.de«-App

Die Sache mit der Auflösung des Displays ist auch weit weniger dramatisch als an­fangs befürchtet: Natürlich sieht schon das unbewaffnete Auge – das kritisch-ge­schul­te des zonebattler’s zumal – den Unterschied zur vierfachen Pixelzahl und ent­spre­chend höheren -dichte sofort, wenn altes und neues Pad nebeneinanderliegen und zum Vergleich das gleiche Bild anzeigen. Nur: Wenn die Schrift so winzig wird, daß man sie auch mit Brille kaum noch lesen kann, dann zoomt man sie halt mit einer Zwei­finger-Geste auf, und dann ist sie auf dem alten Display so gut zu lesen wie auf dem neueren. Bei Fotos und Videos bemerkt man sowieso kaum einen Unterschied, das liegt in der (physikalischen) Natur der Sache.

Als schwieriger erwies sich der Umgang mit der Software, sprich das Bestücken mit An­wen­dun­gen (neudeutsch »Apps« geheißen): Da das iPad 1 als letzte be­triebs­system­seitige Ausbaustufe unter iOS 5.11 läuft (die derzeit aktuelle Version für jüngere Gerä­te ist iOS 8.1), kann man sich nur solche Apps herunterladen und installieren, die auch unter dieser alten Betriebssystemvariante lauffähig sind. Das sind bei weitem nicht alle, im Gegenteil: Viele Apps erfordern heutzutage mindestens iOS 6 oder gar iOS 7, um sich überhaupt auswählen und ausprobieren zu lassen…

Diashow mit Fotos von einer der diesjährigen Wanderungen

Aber da sich ja unsereins ausweislich des eigenen Impressums als Tüftler sieht und betrachtet, war das eher eine Herausforderung als ein Ärgernis. Nach einigen Stun­den erwartungsfrohen Experimentierens kann ich in der Tat sagen, daß man mit einem alten iPad immer noch einigermaßen vorne mitspielen kann, wenn man her­vor­ra­gen­de Verarbeitung und solide Handhabungs-Qualitäten ebenso schätzt wie intuitiv be­dien­ba­re Software. Nachfolgend empfehle ich ein paar ressourcensparende Werk­zeu­ge für die mir persönlich wichtigen Einsatz-Szenarien:

  • Internettiges Radiohören funktioniert hervorragend mit der App radio.de. In der nach Genre sortierbaren Senderliste findet jede(r) die eigenen Lieb­lings­sen­der! Meiner einer läßt sich gerne von barocken Trompetenkonzerten, ge­le­gent­lich aber auch von loungigem Smoothgejazze hintergrundbeschallen: Was draht­los per WLAN vom Router rein­kommt, wird vom iPad via Bluetooth eben­so schnurlos an ein an die große HiFi-Anlage angestöpseltes Empfängerlein wei­ter­ge­reicht. Kommode Bedienung und eine mehr als nur befriedigende Klang­qualität: Das war’s, was ich suchte und wollte. Allein dafür hat sich die An­schaf­fung (aus meiner höchst subjektiven Sicht) schon rentiert!

  • Videos gucken will man auch hin und wieder, sei es, um sich an tolpatschigen Katzenbabies zu ergötzen, sei es, um sich mit anderen infantilen Bewegt­bil­dern den Feierabend zu versüßen: Dafür taugt die mitgelieferte YouTube-App allemal! [1]

  • Um von Kanapee oder Fauteuil aus mal eben elektrische Post zu empfangen und zu versenden ist die gleichfalls zur Grundausstattung gehörende Mail-App bestens geeignet.

  • Zum Surfen in den Weiten und Tiefen erweist sich der Grazing Web Browser als zuverlässiger Partner, der aufgrund seines cleveren Speicher-Managements deutlich seltener abstürzt als der reguläre Standard-Browser Safari. Klasse!

  • Zum Bilder herumzeigen hat man mit der Standard-App Fotos schon das nötige Tool an Bord. Wie aber die vorzuführenden Schnappschüsse auf das Pad brin­gen, ohne sich und seinen Rechner mit dem unsäglichen iTunes-Programm kon­ta­mi­nie­ren zu müssen? Dafür gibt es allerlei Transfer-Apps, die alle ähnlich funktionieren: Man startet die App auf dem Pad, ruft auf dem PC (der dabei im gleichen Netzwerk angemeldet sein muß) eine bestimmte Adresse im Web­brow­ser auf und kann dann über ein Webinterface die zu übertragenden Bild­da­teien auswählen und einem Album zuordnen. Aus der Fülle ähnlicher Apps habe ich mit WiFi Album Free eine noch unter iOS 5.11 ihren Dienst tuende Variante gefunden. Deren Bedienoberfläche schaut zwar nicht so schick aus wie die an­de­rer Produkte, funzt dafür aber tadellos, und das ist ja schließ­lich das einzig relevante Kriterium…

  • Für den seltenen Fall, daß dem zonebattler zum Ferngucken zumute ist (etwa 1x alle 14 Tage), ist es schön zu wissen, was gerade läuft, denn der zeit­rau­ben­den Zapperei will unsereiner nicht mehr erliegen. Daher lautet meine Em­pfeh­lung für ein visuell schick aufbereitetes TV-Programm: Klack für Tablet. Mit wenigen Hand- bzw. Fingergriffen wählt man seine Sender aus und sortiert sie in die gewohnte Reihenfolge, und schon kann man in einer Zeitschiene mit allen Sendern untereinander sehen, was gerade wo ausgestrahlt wird.

  • Benötigt man zwecks Vor- oder Nachbereitung einer Wanderung oder Radtour geographische Orientierung, so ist das vorinstallierte Google Earth die ebenso naheliegende wie optimale Wahl.

  • Last but not least will man sich vielleicht mal Notizen machen, wenn einen der Geistesblitz trifft und Papier und Bleistift gerade nicht in Griffweite sind. In diesem Fall kriegt man UPAD Lite umstandslos was später noch Lesbares auf’s Glas gekrakelt…

Mehr brauche ich nicht, mehr nutze ich nicht, nach mehr verlangt es mich nicht, und das gilt im Großen und Ganzen auch für das neuere und softwaremäßig auf dem aktuellen Stand der Technik befindliche Pad der besseren Hälfte. [2] Insofern hat sich der Apfel-Kauf für mich gelohnt, wobei ich aber auch weiterhin Birnen und andere Früchte zu goutieren gedenke.

Die in Google Earth visualisierte Route der Steigerwald-Wanderung vom letzten Sonntag

zonebattler’s Fazit: Ein aktuelles iPad ist schön und teuer, ein älteres erheblich bil­li­ger, aber immer noch fesch und nicht nur als Briefbeschwerer nützlich!

 
[1] Bei der Gelegenheit sei erwähnt, daß mir die App-Icons des alten iOS 5.11 in ihrem nach offizieller Apple-Doktrin inzwischen geächteten Skeuomorphismus erheb­lich besser gefallen als die neuen Symbolbildchen. Namentlich ist mir beispielsweise das frühere YouTube-Icon – ein knuffig-stilisertes Abbild eines Röhrenfernsehers aus den 1940er Jahren – erheblich sympathischer als das rote »Play«-Dreieck auf weißer Tastenfläche im roten Kästchen beim aktuellen iOS. Apple fiele kein Zacken aus der Krone, wenn sie dem Benutzer die Wahl ließen zwischem einem »modernen« und einem »klassischen« Symbolsatz…

[2] Über die Tauglichkeit der hauseigenen Orga-Anwendungen (Erinnerungen, Ka­len­der, Kontakte, Nachrichten, Notizen) kann ich nicht urteilen, da mir sowohl die Apple-Cloud als auch andere wolkige und nebulöse Dienste zutiefst suspekt bis zuwider sind: Ich mag meine vertraulichen bis geheimen Daten nicht plapper­taschi­gen Apps anvertrauen, sondern speichere sie seit vielen Jahren in meinem ollen Palm-Organizer ab, den ich an und mit allen von mir benutzten PCs offline via Kabel oder Infrarot-Auge synchronisiere. Man mag mich dafür belächeln, aber es funk­tio­niert bestens: Ich habe noch nie irgendwelche für mich relevanten Daten verloren, nicht bei Bedarf zur Hand gehabt oder fahrlässig wildfremden Leuten zugänglich gemacht. Das soll auch weiterhin so bleiben.

Montag, 23. Juni 2014

Kettenreaktion

Als ich neulich aus dem Urlaub zurückgekommen war und mir irgendetwas ausdrucken wollte, stellte sich mein Canon-Tintenspritzer tot und blieb das auch, da halfen weder gutes Zureden noch Verwünschungen. Also gut, es mußte Ersatz her, denn auch wenn unsereiner das papierlose Büro weitgehend realisiert hat, ganz ohne Drucker geht es halt doch nicht. Aufgrund des geringen Druckaufkommens kam mir jetzt ein fescher LED-Farbdrucker von Dell ins Haus, der mir monatelanges Warten auf den nächsten Einsatz nicht übelnimmt, dafür aber aufgrund seiner Ausmaße nicht mehr wie der alte Printer auf den Schreibtisch paßt. Wohl aber auf den rechts davon plazierten Beistell­tisch, von wo er den eingestaubten Flachbettscanner in die Spendenkiste verdrängte. Wo einst der alte Drucker auf dem Schreibtisch stand, machte sich nun aber noch sein »Unterbau« breit, ein 1989 neu gekaufter Slimline-Verstärker Dual CV 6010, der bis dato meine links und rechts vom PC-Monitor aufgestellten ReVox Piccolo Mk. II-Kompaktlautsprecher befeuerte.

Weil mir der treue Verstärker aber mittlerweile in mehrfacher Hinsicht als über­di­men­sio­niert vorkam (volumenmäßig ebenso wie in Sachen Stromverbrauch), sann ich auf zeitgemäßen Ersatz, den ich nach einigem Recherchieren auch fand in Form eines nachgerade winzigen Verstärkerchens des chinesischen Herstellers S.M.S.L. Ha, das kleine Gerätchen gefiel mir auf Anhieb! Bei Amazon kriegt man etliche ver­schie­de­ne Typen, die nach dem bewährten Prinzip der »customer confusion« allesamt der­maßen individuell benamst sind, daß man keinerlei System dahinter erkennen kann…

Egal, ich leistet mir für einen knappen Fuffziger das 2×25 Watt-Modell SA-S3 (in schwarz, wiewohl auch die Varianten mit silberner und goldfarbener Front sehr schick aussehen), derweil mein bestens erhaltener Dual-Klassiker samt Anleitung und Originalverpackung via eBay den Weg zu einem guten neuen Herrchen fand. Der frisch eingewechselte Ersatzspieler ist kaum so groß wie zwei Zigaretten-Schachteln (die der zonebattler verachtet und nur des universellen Größenvergleiches halber zu nennen bereit ist) und findet bequem auf einer der beiden Lautsprecherboxen Platz:

Mini-Verstärker S.M.S.L SA-S3

Nicht im Bild zu sehen ist die sehr solide Bauweise und wertige Verarbeitung des formidablen Gerätchens, welches absolut minimalistisch ausgestattet ist mit nur einem Stereo-Eingang und einem Paar Lautsprecher-Buchsen hinten sowie einem Hauptschalterchen nebst LED vorne, flankiert von einem Lautstärkesteller mit dezent blau hinterleuchtetem Drehknopf. Mehr ist nicht dran (und auch nicht nötig). Die An­schlüsse sind sehr massiv und vergoldet ausgeführt, und anhand eines vom Hersteller geborgten Fotos der Innereien kann hier der visuelle Beweis erbracht werden, daß der fernöstliche Zauberkasten auch in seinem Inneren hält, was sein Äußeres verspricht:

Das mustergültig aufgebaute Innenleben des SA-S3

Seinen Strom bezieht der audiophile Apparillo übrigens aus einem externen Schalt­netz­teil, wie es typischerweise auch für Notebooks Verwendung findet. Im Gegensatz zum raumgreiferenden Vorgänger-Verstärker erwärmt sich nichts spürbar, der deut­lich höhere Wirkungsgrad des »Class T«-Amplifiers macht den Dauerbetrieb am PC nicht zur energieverschwendenden Veranstaltung (wobei wir über den diesbzüglichen Umsatz meines ollen Pentium 4-Rechners unter dem Tisch doch lieber den Mantel des Schweigens ausbreiten wollen)…

Für mich hat sich der plötzliche Druckertod in mehrfacher Hinsicht ausgezahlt: Neuer Printer, neues Gadget, alter Scanner verschenkt, mehr Platz auf dem Schreibisch. HighEnd-Fans mögen die Nase (und die Ohren) über meinen kleinen Neuerwerb rümp­fen, aber ich bitte, den Einsatzzweck zu bedenken: Hier geht es »nur« um den Sound aus dem PC (der sich gleichwohl hören lassen kann, auch wenn meine großen HiFi-Anlagen natürlich in anderen Ligen spielen). Wobei die kleinen Amps selbst in qua­li­täts­be­wuß­ten Analog-Audio-Kennerkreisen ihre Fans haben, wie z.B. diese Foren-Diskussion zeigt. Aber was soll man lange drüber reden: Versuch macht klug und Aus­probieren kostet nicht viel!

Montag, 24. März 2014

Strahlemann

Ich bewundere meinen Kumpel Jörg alias »Zappo« unter anderem wegen seiner krea­tiven Geschäftsideen, vor allem aber für deren stets ruckzuckige Umsetzung: Wäh­rend meiner einer noch das Für und Wider eines Geistesblitzes erwägt und mit dem Kopf bedenkenschwer hin und her wackelt, verdient der umtriebige Freund schon gutes Geld mit seiner Eingebung…

Sein neuester Geniestreich ist ein sensationell simpler Bausatz zur Reichweiten­steigerung von Fritz!Box-WLAN-Routern: Jeder Laie kann damit sein drahtloses Heimnetz im Handumdrehen »aufblasen«, so daß auch auf Terrasse bzw. Balkon oder auch im entlegenem Kinderzimmer der Datenfunk zuverlässig ermöglicht wird.

Der Trick besteht im Stillegen der stylishen Stummelantennen und deren Ersatz durch normalgroße Strahler. Das Ergebnis ist so überzeugend, daß man sich fragen muß, warum der Hersteller seine Geräte nicht gleich serienmäßig mit »anständigen« An­ten­nen ausliefert. Wäre man zynisch, würde man mutmaßen, daß die hauseigenen Be­triebs­wirte vermittels absichtlich reichweitenbeschränkter Drahtlos-Router den Um­satz der parallel angebotenen WLAN-Repeater ankurbeln wollen…

So weit, so spekulativ. Nicht spekulativ, sondern nachgerade spektakulär ist die mecha­ni­sche Ausführung des Umbausatzes: Die Fritz!Box-Modifikation ist komplett reversibel und hinterläßt nicht die geringsten Spuren am Gerät. Sollte also jemals eine Garantie-Reparatur fällig werden (womit freilich angesichts der wertigen Ver­ar­bei­tung der AVM-Geräte nicht wirklich gerechnet werden muß), so ist der Original­zustand mit wenigen Handgriffen wiederherstellbar. Das ist der eigentliche Clou an der ganzen Sache!

Frustrierend an der Sache ist für den Schreiber dieser Zeilen der Umstand, daß seine eigene Fritz!box älteren Semesters zwar eine »richtige« Antenne hat, aber leider nur eine einzige, weshalb der Freisitz auf dem entfernten Küchenbalkon letztlich doch für sie unerreichbar bleibt. Aber ein Repeater kommt deswegen trotzdem nicht ins Haus, dann gibt’s halt draußen weiterhin Donauwellen statt Funkwellen zum Kaffee…

Samstag, 1. Februar 2014

Gänsehaut (1)

Anton Bruckner, Symphonie Nr. 2 c-Moll, Schluß

Freitag, 31. Januar 2014

Stein der Weisen

Vor exakt drei Jahren hat sich der zonebattler ein Netbook gekauft und dazu einen Surfstick von FONIC zwecks Herstellung eines drahtlosen Internet-Zugangs für unter­wegs. Das Netbook verrichtet nach wie vor zuverlässig seinen Dienst als mobiles Büro (von beschei­dener Leistungsfähigkeit, aber angenehm kompakten Format), der Surf­stick indes wurde dieser Tage zugunsten eines »Plastik-Steins« mit handschmeich­lerischen Qualitäten in den Ruhestand versetzt und seine SIM-Karte mit dem FONIC-Datentarif in den neuen Apparillo verpflanzt. Es handelt sich dabei um einen mobilen WLAN-Router, der wie weiland der Surfstick der mobilen Internet-Anbindung dient, aber darüber hinaus noch einige Handhabungsvorteile bietet. So sieht er aus im Größen­vergleich zu meiner Armbanduhr:

Mobiler WLAN-Router TP-Link M5350

Der für knapp 60 EUR erhältliche »TP-Link M5350« ist ein autark arbeitender, mobiler Hotspot, d.h. er kann dank seines eingebauten Akkus unabhängig von einem »Mutter-Gerät« sofort und schnell ein drahtloses Funknetz aufspannen. Weil er nicht an den USB-Anschluß eines Endgerätes eingestöpselt werden muß, kann man ihn dahin legen, wo der Netzempfang am besten ist, also z.B. ans Fenster von Ta­gungs­raum oder ICE-Abteil. Bis zu zehn WLAN-fähige Geräte (PCs, Tablets, Mobiltelefone) können gleichzeitig bedient werden, wobei sich die natürlich die verfügbare Band­breite, sprich den maximal möglichen Datendurchsatz teilen müssen. Last but not least arbeitet das handliche Teil mehr als sechs Stunden mit einer Akku-Ladung, was jeder zu schätzen weiß, der sich mit der vergleichbaren »Tethering«-Funkion seines Smartphones schon mal in null-komma-nix den Handy-Akku leergefunkt hat…

Im Praxistest hat sich der kleine Kasten als überaus hilfreich und kommod erwiesen: Ob im Hotelzimmer oder im Zug, dank der freien Plazierbarkeit kriegt man regel­mäßig besseren und zuverlässigen Empfang als mit fest am Rechner angestöpselten Surfstick. Man darf nur nicht vergessen, das an unauffälliger Stelle deponierte Gerät beim Aufbruch auch wieder einzustecken und mitzunehmen! Angesichts des Gebo­te­nen ist der Preis durchaus als günstig zu bezeichnen: Wer beispielsweise mit dem Erwerb eines iPads liebäugelt, sollte darüber nachdenken, ob die 120 EUR Aufpreis für die Mobilfunkvariante wirklich gerechtfertigt sind: Mit dem nur-WLAN-Wischbrett und einem MiFi-Router wie dem vorgestellten bekommt man die gleiche Funktio­na­li­tät bei größerer Flexibilität und hat dann sogar noch 60 EUR Handgeld übrig!

Montag, 13. Januar 2014

Den Euro umgedreht (6):
Notbremse für den Reißverschluß

Wer kennt das nicht: Die ehemalige Lieblings-Jeans liegt unbenutzt im Kleider­schrank, weil der Reißverschluß (bzw. recht eigentlich nur die Haltenase an dessen Zuzieher) verschlissen ist und den Hosenstall nicht mehr so recht zuhalten mag. Rumlaufen will man mit diesem latent peinlichen Manko nicht, zum Weggeben der anderweitig noch tadellosen Hose konnte man sich bislang freilich auch nicht durch­ringen. Muß man auch nicht, denn Errettung naht durch das Einfädeln eines einfachen Schlüsselringes in das Loch des Zuziehers:

Jeans-Reißverschluß mit rettendem Schlüsselring

Der »Rettungsring« wird in den Jeansknopf eingehängt und von diesem zuverlässig gehalten. Vorbei die Angst, daß der Reißverschluß sich beim ersten Hinsetzen von selbst wieder öffnen könnte. Vorbei auch die Notwendigkeit, sich einen neuen Reiß­verschluß einnähen zu lassen oder gar für teuer Geld eine neue Hose zuzulegen, nur um das geliebte, aber ungenutzte Beinkleid vorzeitig zu ersetzen!

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