Frech, respektlos, aberwitzig und zum Schreien komisch: »Literal Videos«!
Frech, respektlos, aberwitzig und zum Schreien komisch: »Literal Videos«!
abgelegt in: Kulturelles • 1. Dez. 2009, 21:22 Uhr • 1 Kommentar lesen
Im Feuilleton der F.A.Z. erklärt Marcel Reich-Ranicki auf ganz wunderbare Weise den Unterschied zwischen Literatur und Journalismus.
abgelegt in: Kulturelles • 1. Dez. 2009, 6:38 Uhr • Diskussion eröffnen
Die Cie. Willi Dorner stopft u.a. Menschen in Mauerritzen. Maarten Baas baut menschliche Uhren wie die »Grandfather Clock« oder die »Sweepers clock«. Erika Iris Simmons fertigt Portraits berühmter Musiker aus dem aus alten Compact-Cassetten gezogenen Bandsalat. Liu Bolin malt Menschen passend zur umgebenden Szenerie an und läßt sie dadurch fast verschwinden. Brad Downey fordert schelmisch unsere Sehgewohnheiten heraus, und im Buchstabenmuseum schließlich kommen nicht nur eingefleischte Typographie-Fans auf Ihre Kosten. Wohl bekomm’s!
abgelegt in: Kulturelles • 18. Nov. 2009, 21:23 Uhr • 1 Kommentar lesen
Seit gestern Abend gibt es im Neuen Museum Nürnberg eine spektakuläre Schau mit temporären Arbeiten des französischen Künstlers Daniel Buren zu bestaunen. Schon die geschwungene Glasfassade des Hauses verleiht mit ihrer farbigen, ja fröhlich bunten Umgestaltung dem Klarissenplatz völlig neue Qualitäten! Auch im Inneren wissen mehrere großformatige Eingriffe in die visuelle Architektur des Staab’schen Musentempels zu begeistern. Geradezu überwältigend geriet indes die Ausstattung der großen Sonderausstellungshalle, in der jetzt 25 riesige Laternen die Szenerie blickrichtungsabhänigig illuminieren:



Die Ausstellung »Modulation – Arbeiten in situ« läuft bis zum 14. Feb. 2010 und ist sicherlich mehr als nur einen Besuch wert.
abgelegt in: Kulturelles • 16. Okt. 2009, 6:52 Uhr • 10 Kommentare lesen
Die meines Erachtens »schönste« Installation aus der aktuellen Ausstellung »Wiebke Siem: Die Fälscherin« im Neuen Museum Nürnberg ist geradezu eine Erleuchtung:
Die wundersamen und subversiv humorvollen Arbeiten der in Hamburg und Berlin lebenden Professorin sind dort noch bis zum 13. Sep. 2009 zu sehen. Der darob in höchstem Maße verzückte zonebattler zeigt in einem Kommentar noch weitere mittagspäusliche Schnappschüsse aus dieser spektakulären Sonderschau, um seinen LeserInnen den persönlichen Besuch schmackhaft zu machen: Es lohnt sich!
abgelegt in: Kulturelles • 3. Sep. 2009, 0:15 Uhr • 2 Kommentare lesen
Jahresausstellung 2009 der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, gestern:
In meinem Bildarchiv gibt es dazu natürlich auch diesmal wieder weitere Fotos.
abgelegt in: Kulturelles • 20. Jul. 2009, 18:56 Uhr • 2 Kommentare lesen
In der pittoresken Nürnberger Galerie Atzenhofer ist seit heute eine sehr hübsche und einigermaßen subersiv angehauchte Ausstellung des Hamburger Künstlers Martin Graf zu bestaunen: Als sehr amüsant erschienen uns die beweglichen Papier-Popups, namentlich die erotischen solchen. Aber auch bei den übrigen Arbeiten, z.B. den Linolschnitten, vermochte die ungewöhnliche Mischung aus zunächst nostalgisch-naiver Anmutung und unverhofft inhaltlicher Irritation sehr zu gefallen. Unbedingt anschauenswert!
Heute Abend dann gibt es in der heimischen Galerie in der Promenade gleichfalls eine Vernissage: Der in Fürth arbeitende Künstler Christoph Haupt stellt unter dem Titel »Chinoiserien« seine Bilder von bizarr verformten, mandel- bis schlitzäugigen Mädchen vor. Ich kenne die Werke schon von früheren Ateliertagen her und bin froh, sie jetzt außerhalb einer übel verräucherten Werkstatt in den gut belüfteten Fluren einer gründerzeitlich behausten Bürogemeinschaft goutieren zu können…
abgelegt in: Kulturelles • 18. Jul. 2009, 18:15 Uhr • 3 Kommentare lesen
abgelegt in: Kulturelles • 15. Jul. 2009, 17:20 Uhr • 1 Kommentar lesen



abgelegt in: Kulturelles • 8. Jun. 2009, 0:09 Uhr • Diskussion eröffnen
Als 13-jährige Schülerin hat die junge Fürtherin Jenni Beyer ja noch ein paar Jahre hin bis zu ihrer beruflichen Orientierung, eine talentierte Künstlerin scheint sie mir freilich schon heute zu sein. Und eine recht originelle noch dazu: Als Material für ihre figürlichen Plastiken verwendet sie nämlich das rote Wachs von Mini Babybel®-Käse, den sie offenbar gerne (und wohl in beträchtlichen Mengen) vertilgt! Die von Jenni veredelten Kleinkäse-Umverpackungen sind hinterher nicht wiederzuerkennen:



In den Kommentaren finden sich weitere Fotos, die ich heute nachmittag zusammen mit der kreativen Kneterin im Garten ihres Elternhauses inszeniert habe. Treten Sie ein in dieses kleine (aber feine) Wachsfiguren-Kabinett!
abgelegt in: Kulturelles • 7. Mai. 2009, 21:20 Uhr • 15 Kommentare lesen
abgelegt in: Kulturelles • 19. Apr. 2009, 15:35 Uhr • Diskussion eröffnen
Heute in München gewest, um im dortigen Haus der Kunst ebensolche anzugucken:



Fazit: Die Fotos von William Eggleston und die abstrakten Gemälte von Gerhard Richter sind erwartungsgemäß grandios und unbedingt sehenswert, desgleichen die Mode-Entwürfe der Maison Martin Margiela. Die Video-Installation von Apichatpong Weerasethakul ist schwer verdaulich, aber im Bundling mit den drei anderen Tickets als preiswerte Dreingabe zu sehen. Nähere Informationen zu den vier Ausstellungen finden sich auf der unsagbar grauenhaft gestalteten Homepage des Hauses.
abgelegt in: Kulturelles • 18. Apr. 2009, 20:26 Uhr • Diskussion eröffnen




abgelegt in: Kulturelles • 9. Apr. 2009, 6:43 Uhr • 8 Kommentare lesen



Impressionen aus der aktuellen Ausstellung »Prinzip Morandini« im Neuen Museum Nürnberg. Die Arbeiten und Entwürfe Marcello Morandinis in den drei Disziplinen Design, Kunst und Architektur sind dort noch zu sehen bis zum 1. Jun. 2009.
abgelegt in: Kulturelles • 17. Mrz. 2009, 6:35 Uhr • 4 Kommentare lesen
Wie wäre es denn mal mit einem Besuch im längsten Konzert der Welt? Eilt aber nicht, denn es währet noch 631 Jahre …
abgelegt in: Kulturelles • 11. Feb. 2009, 17:05 Uhr • Diskussion eröffnen
Auf seiner berühmt-berüchtigten Plattform »Rebellen ohne Markt« betreibt der bekannte Blogger Don Alphonso gerne billiges Berlin-Bashing und journalistische Kollegenschelte, welche den unbedarften Leser auf Dauer ob einer gewissen, repetitiven Eintönigkeit doch recht ermüden kann. Mit seinem kulturkritischen Essay »Der unfeine Tod des feinen Porzellans« hat der gelernte Kunsthistoriker freilich wieder einmal ein Kleinod in die virtuelle Welt gesetzt, dessen Lektüre unbedingt lohnt: Hinterher hat man einen anderen Blick auf die Zusammenhänge zwischen Lebensart, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Optimistisch in die Zukunft blicken wird man allerdings kaum.
abgelegt in: Kulturelles • 7. Jan. 2009, 9:14 Uhr • 5 Kommentare lesen
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Süßer und scharfer Senf: