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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Sonntag, 20. Mai 2007

Frühgeburten

Gemeinhin kriegen wir von den Früchten unseres Kirschbaumes keine einzige reife Frucht zu sehen, geschweige denn zu fassen: Kaum setzen die Kirschen zartrosa Wangen an, werden sie nämlich von fliegenden Mundräubern entführt und gefressen. Heuer freilich haben wir unverhofftes Glück und soeben die ersten richtig roten (!) Süßkirschen verkosten können!

Kirschen aus des zonebattler's Schrebergarten

Ich vermute, daß die Amseln eher pedantisch nach dem Kalender vorgehen und am 20. Mai (!) schlichtweg noch nicht damit rechnen, daß in unserer Mini-Oase der Tisch schon für sie gedeckt ist. Vereinzelte Erdbeeren sind ihnen freilich schon zum Opfer gefallen, doch vielleicht haben die gefiederten Tagediebe einen neuen Bandenchef, der weiß, daß man die unfreiwilligen Zulieferer nicht allzusehr auspressen darf, um ihnen die Motivation zum Weitermachen nicht vollends auszutreiben…

Samstag, 19. Mai 2007

Macht und Ohnmacht

Des zonebattler’s Faible für bunte Containerzüge geht soweit, daß er die sich in gerade mal zwei Metern Entfernung an seinem Schrebergarten vorbeischlängelnden Blechwürmer gerne lässig durchwinkt, nach Art der lederbemäntelten Schutzmänner auf Kreuzungen mit ausgefallener Ampelanlage. Freilich macht er sich keine Illusionen über das, was passierte, wenn er nach 300 vorbeigerumpelten Metern verstauten China-Zeugsels auf einmal auf die Idee käme, plötzlich die Hand zum sofortigen Halt zu erheben. Aber warum sich der harten Realität stellen, wenn es doch viel erbaulicher ist, sich weiterhin als großer Lenker zu fühlen: Also jovial weitergewunken, bis endlich der Schlußwagen durchgezogen ist. Soll er machen, daß er sich zum Nürnberger Rangierbahnof schert!

Mittwoch, 25. April 2007

Ortskunde

Unsereinem kommt die weite Welt tagtäglich (fast) ins Gartenhaus. Beim Blumen- und Beerengießen schaute auch heute mal wieder auswärtiger Besuch vorbei:

Taurus-Lok der Mittelweserbahn

Mittelweserbahn ! Nie gehört… Was es nicht alles gibt. Reisen bildet, sagt man. Daheimbleiben (und ein Blick in Wikipedia) zuweilen nicht minder!

Haltungssache

Am Garten vorhin einen für die DB als angemieteter Dienstleister tätigen Lokführer der Pressnitztalbahn gelobt, der, von seinem blauen Bock herabsteigend und Feierabend machend, seine Brotzeit-Verpackungsabfälle in der Hand hielt, um diese um unseren Garten herum bis zum städtischen Abfalleimer zu tragen (statt sie wie manch’ andere seiner Zunft an Ort und Stelle einfach fallen zu lassen). Er schien darob überrascht, hielt sein Tun für nichts weniger als selbstverständlich.

Braver Mann. Sofern er hier immer noch Dienst tut, wenn die Erdbeeren reif sind, kriegt er einen feinen Nachtisch kredenzt!

Montag, 23. April 2007

Wenn der lila Flieder wieder blüht

Flieder an des zonebattler's Garten
 
Ein üppiger Strauß davon in der Wohnung und man riecht nix anderes mehr! ;-)
Montag, 16. April 2007

Kleiner Garten, weite Welt

Ich wollte gar keinen Schrebergarten »im Grünen«: In der Dreiviertelstunde, in der ich vorhin in unserer kleinen Parzelle zwischen Prellbock und Dieseltanks werkelte, habe ich vier ICs/ICEs, mehrere Regio-Bahnen, 700 Meter glänzend neue BMWs am Stück, diverse bunte Container-Züge mit charmanten Loks aus Österreich, der Schweiz und sonst woher vorbeikommen sehen. Alles wunderbar glänzend im goldenen Licht der tiefstehenden Abendsonne: Was brauch’ ich da noch eine Modell-Eisenbahn, wenn ich so ein abwechslungsreiches Spektakel jeden Tag in realiter geboten kriege?!

Sonntag, 1. April 2007

Starthilfe

Diesellok an zonebattler's Garten
Montag, 12. Februar 2007

The Fat Lady S(w)ings

Was steht bei meinem Garten und tut dort friedlich warten?
 
EBW V270
 
EBW V270
 
EBW V270
 
EBW V270
 
Die schmucke V270 »Lady« der EBW-Cargo !
Donnerstag, 27. Juli 2006

Abgesägt

Über die rekordverdächtige Reaktionsschnelligkeit der Fürther Ämter habe ich mich hier und da schon lobend ausgelassen. Heute kann ich dem eine weitere Episode hinzufügen:

Ein großer Straßenbaum, genau betrachtet eine Linde, beschattet die eine Hälfte unserer bescheidenen Gartenparzelle an den Bahngeleisen derart gründlich, daß dort weder Erdbeeren noch Tomaten so recht gedeihen mögen. Zudem schieben sich der Linde ausladende Äste längst über unseren Kirsch- sowie den Zwetschgenbaum, die im ungleichen Kampf um das Tageslicht hoffnungslos unterlegen sind.

Nun halten wir jeden Baum im öffentlichen Raum für unbedingt schützenswert und in vielerlei Hinsicht für unentbehrlich, aber einen einseitigen Fassonschnitt zugunsten unserer benachbarten Obstbäume und der unzureichend belichteten Ackerkrume hielten wir für geboten und durchaus verantwortbar.

Die Chronik des Handelns liest sich schneller als die Vorgeschichte: Vorgestern freundliche Mail an das Grünflächenamt, heute um 10:00 Uhr Lokaltermin mit dem Chef der Fürther Bäume und Sträucher, vorhin um 13:15 (15 Minuten vor dem avisierten Termin) steht auch schon der nette Arbeiter mit der in erstaunliche Höhen teleskopierbaren Handsäge vor dem Garten. Eine halbe Stunde später ist alles erledigt und die abgesäbelten Äste sind verladen. Die Beete kriegen jetzt deutlich mehr Licht ab als vorher, die Linde daneben ist immer noch ein stolzes Gewächs und keineswegs ein Invalide: Topp!

Meine rundweg positiven Erfahrungen mit den kommunalen Organen mögen schon mangels Menge nicht repräsentativ sein, gleichwohl geben sie mir das gute Gefühl, in einem weitgehend intakten Gemeinwesen zu leben. Zu dessen Erhalt beizutragen nebenbei bemerkt Aufgabe von uns allen ist. Nicht nur in Fürth.

Freitag, 21. Juli 2006

Küß’ die Hand, gnä’ Frau: fescher Besuch aus Österreich

E-Lok 1144 247-2 der ÖBB
Donnerstag, 20. Juli 2006

Auftragskiller…

…haben im Frühjahr den schönen Brombeerbusch niedergemetzelt, der an unserer Gartengrenze zu den Bahngleisen hin wuchs. Die gedungenen Schergen gingen dabei dermaßen brutal, unsensibel und niederträchtig zu Werke, daß es dem zonebattler beim Entdecken der schnöden Freveltat Tränen der Trauer und Wut in die ungläubig blinzelnden Augen getrieben hat…

Brombeeren am Schrebergarten

Inzwischen ist jedoch eingetreten, was ich nicht für möglich gehalten hätte: Begünstigt durch den feuchten Frühling und den warmen Sommer hat sich aus den übriggebliebenen Stümpfen und Wurzeln ein üppiger Busch entwickelt, der Früchte trägt wie selten zuvor! Innerhalb weniger Monate wuchs da wieder ein Brombeer-Buffet heran, das mir jetzt nicht mehr die Augen, sondern den Mund wässrig macht. Gestern haben wir die ersten schwarzen Beeren geerntet, der Rest wird in den nächsten Tagen reif und dann sogleich verkostet werden. Die Zähigkeit, mit der sich die Natur zu verteidigen weiß, nötigt mir doch einigen Respekt ab…

Freitag, 14. Juli 2006

Im Dschungel der Großstadt (2)

Dachpalme
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