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zonebattler's homezone 2.0 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Sonntag, 29. August 2010

Pfeffer und Palz, Gott erhalt’s!

Würzgelegenheiten im Museums-Café der Schirn Kunsthalle zu Frankfurt am Main
Freitag, 27. August 2010

Betrühbliches

verkorkstes Verbotsschild im Luftmuseum zu Amberg
Dienstag, 13. Juli 2010

Auf Nimmerwiedersehen

Die unglaubwürdigste aller Abschiedsfloskeln: »Wir bleiben in Kontakt!«

Donnerstag, 22. April 2010

Falschgeldautomat

Display eines Nestlé/Schöller-Eisautomaten im Nürnberger Hauptbahnhof
Dienstag, 13. April 2010

Game Over

Ich habe ja schon hier, da und dort die Ikonograpie der frühen Videospiele im richtigen Leben verortet. Aber dieses Video [1] toppt alles!

[1] Man achte auf die unauffällig eingestreuten Logos von Atari und Commodore.

Samstag, 30. Januar 2010

Kleiner Zapfenstreich

Eiszapfen vor einem Fenster der zonebattler'schen Büroetage
Sonntag, 10. Januar 2010

Wunder der Technik

Wer kennt das nicht? Man bekommt ein Buch geschenkt, kauft sich gar selbst einen vielgepriesenen Roman, doch irgendwie wird man nicht so recht warm mit (und bei) der Lektüre und verspürt irgendwann keine Lust mehr, den Wälzer ordnungsgemäß bis zum Ende durchzulesen. Schade um die unbenutzten Buchstaben, schade auch um die bisher investierte Zeit! Was also tun mit dem angefangenen Schmöker?

Gestern fand ich unverhofft im nahen Supermarkt die Lösung, und die ist ebenso preiswert wie verblüffend:

Fertiglesebrille

Mit der »Fertiglesebrille« sind angelesene Druckerzeugnisse im Nu bis zum Schluß konsumiert: Das unscheinbare und von einer herkömmlichen Lesebrille kaum zu unterscheidende Gerät klärt den trüben Blick und verhilft dem/der Träger/in im Handumdrehen zu frischer Motivation und neuer Lesefreude. In kurzer Zeit sind die Lesestoffstapel durchgearbeitet und die bis dato herumliegenden Papiermassen entweder dem Regal oder dem Altpapier-Container anvertraut.

zonebattler’s Fazit: Die »Fertiglesebrille« ist ein absolutes Muß für den kultivierten Haushalt. Auch den sogenannten bildungsfernen Schichten kann das optische Wundergerät nur empfohlen werden: Zwar haben wir den Einsatz am populärsten aller Boulevard-Blätter mangels Zugang nicht erproben können, wohl aber über Nacht im Selbstversuch das Fürther Telefonbuch einstudiert. Die unter normalen Umständen eher sperrige und wenig erkenntnisreiche Lektüre war mit Hilfe der neuen Linsen ein nachgerade erhebender Lesegenuß bis in die frühen Morgenstunden!

Montag, 4. Januar 2010

Spiegelei

Reflektor-Auge an einem automatischen Rolltor
Montag, 16. März 2009

Zeternde Zischlaute

Aus der recht großen Runde des letzten Stammtisches drang neulich der kühne Anwurf an mein Ohr, ich würde hier relativ oft fälschlicherweise »das« schreiben, wo eigentlich ein »daß« (oder meinethalben ein neumodisches »dass«) hingehörte. Das ist starker Tobak. Die oder der Beschwerdeführer(in) möge vortreten und diese ihre/seine Behauptung mit beweiskräftigen Links auf einschlägige Fundstellen belegen: Bei drei tatsächlich nachgewiesenen Fehlern dieser Art lasse ich eine feine DVD springen!

Mittwoch, 11. Februar 2009

Eingedeutscht

Hat eigentlich schon mal jemand gefordert, den omnipräsenten Adobe Reader ™ in deutschsprachigen Gefilden geschmeidigerweise als Lehm-Leser zu bezeichnen? Falls nicht, mach’ ich das hiermit: Wäre ja dank der Alliteration noch klangschöner als der Originalname!

Sonntag, 28. Dezember 2008

Selbstzweifel

Ist man mit 49 eigentlich zwangsläufig schon ein falscher Fuffziger?

Samstag, 25. Oktober 2008

Modellbeispiel

Heute habe ich mich mal als Modellfotograf versucht und diese deutsche Halberstadt CL.IV.(Rol.) 8103/18 aus der Schlußphase des Ersten Weltkrieges in Szene gesetzt:

Halberstadt Halb.CL.IV.(Rol.) 8103/18

Ebenso schön anzuschauen wie schwierig anzubringen ist die für deutsche Militärmaschinen aus jener Zeit so typische, segmentierte Lozenge-Tarnung: Fein ausgeführte Abzieh- bzw. korrekterweise Schiebebilder (Decals) wären die schnelle Lösung, passen sich aber meist nicht glatt und blasenfrei der unebenen Oberfläche einer gerippten Tragfläche an. Der Versuch einer sauberen (Spritz-)Lackierung hingegen treibt einen bei den aberwitzig vielen bunten Rhomben schnell in die Arme des Wahnsinns… Im Original wurde übrigens ab ca. 1916 fabrikseitig bedruckter Stoff zum Bespannen der Flügel verwendet, was natürlich auch ordentlich Gewicht einsparte und solcherart der Leistungsfähigkeit der noch latent untermotorisierten Luftfahrzeuge zugute kam.

Aber das nur am Rande. Die Frage, die ich dem geschätzten (Fach-)Publikum stellen möchte, ist eine ganz andere: Was glaubt Ihr wohl, in welchem Maßstab das zweisitzige Erdkampfflugzeug gehalten ist? 1:72? 1:48? 1:32? 1:28 gar? Oder noch größer? Was paßt rein in so ein Altbauwohnungs-Hobbyzimmer? Bin mal gespannt, was Ihr dem ollen zonebattler und seiner seit Kindertagen geübten Bastlerhand da so alles zutraut…

Sonntag, 19. Oktober 2008

Gernkompetenz

Automobil eines 'Fachinformatikers für Systemintegration'
Samstag, 19. Juli 2008

Schilderrätsel

Im gering frequentierten Treppenhaus eines Nürnberger Traditionskaufhauses [1] erspähte ich neulich dieses nicht nur in typographischer Hinsicht höchst interessante Gebotsschild:

Gebotsschild

Wozu wird der staunende Gast hier aufgefordert? Soll er zum nahen Feuerlöscher greifen, falls ihm der Kittel Pelz brennt und in hellen Flammen steht? Oder soll er sich am Ausladen eines Frachtkahnes helfend beteiligen (wobei ein solcher dort mangels Wasserstraße -zumal hoch droben auf dem Dache- bis dato nicht zu sehen war)? Wäre jenes aber in diesen serviceorientierten Zeiten, da der Kunde König sein soll, nicht eine reichlich unbillige Forderung? Womöglich geht es dann wohl doch um des Regenten Zobel und dessen Brandgefährdung durch, tja, wodurch nun eigentlich? Blitzschlag vielleicht? Brandstiftung durch den monarchiefeindlichen Mob? Ratlos zog der knipsende zonebattler von dannen, aber vielleicht weiß ja ein(e) spitzfindige Leser(in) zur Aufklärung beizutragen…

 
[1] Nicht, daß dort Traditionen an die Laufkundschaft verkauft würden (allenfalls stünden in diesen globalisierten Zeiten welche zur Veräußerung an potente Investoren), ich will damit vielmehr andeuten, daß es sich hier um eine geradezu altehrwürdige Institution in der Region handelt…

Donnerstag, 17. Juli 2008

Ein Präsident zum Anbeißen

Oder: War Kennedy ein Pfannkuchen?

Freitag, 4. Juli 2008

Flaschenpost

Ein handelsüblicher zonebattler wird gemeinhin überwiegend mit Fürther Leitungswasser betrieben, doch hält der Unterzeichnende für Sonderzwecke (dräuende Besuche, allfällige Ausflüge) auch abgepacktes Mineralwasser in großen PET-Flaschen von 1,5 Litern Inhalt vor. Diese wiederum schleppt er aus der ihm nächstgelegenen Quelle, sprich aus dem ALDI um die Ecke, im Schweiße seines Angesichtes sechserpackweise stolze 68 Stufen hoch in seinen (Alt-)Bau. Dabei ist ihm aufgefallen, daß es sogar bei der gleichen Marke und vom gleichen Abfüller (mindestens) zwei unterschiedliche Flaschenformen gibt:

Altmühltaler Mineralwasser von ALDI

Was mag da nun wohl wieder dahinterstecken? Des Designers rastloses Streben nach ästhetischer Vollendung? Der Formenbauer nimmermüde Suche nach dem letzten eingesparten (Material-)Cent? Des Ergonomen stetes Trachten nach der bestmöglich ausbalancierten Griffigkeit? Oder manifestiert sich gar im frechen Formenwandel (Verschwörungstheoretiker aufgepaßt!) des Discounters kaum verhohlener Griff zur merkantilen Weltherrschaft? Was meinen meine LeserInnen?

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