Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Samstag, 21. Mai 2011

Typologie der Bedürfnisanstalten (3)

Urinale in den Hamburger Deichtorhallen
 
Die Künstlerklause
 
[Urinale in den Hamburger Deichtorhallen]
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Mittwoch, 23. März 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (4)

Container über Container, ab- und eingefangen in Fürth (Bay) Hbf:
 
Container der ehem. Peninsular and Oriental Steam Navigation Company
 
Container der ehem. Peninsular and Oriental Steam Navigation Company
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Dienstag, 1. März 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (3)

Blecherne Wundertüten des Welthandels, gestellt in Fürth (Bay) Hbf:
 
Container der Reederei Safmarine
 
Container der Reederei Safmarine
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Samstag, 26. Februar 2011

Ausgewogen

Der ehemalige Fürther Güterbahnhof – namentlich der öffentliche Ladehof an der Gebhardtstraße – erstreckte sich einst von der Jakobinenstraße bis fast zur Stadt­grenze. Seit Monaten finden im Rahmen des S-Bahn-Baus auf diesem Gelände umfang­reiche Erdbewegungsarbeiten statt: Gleise wurden rückgebaut, riesige Halden aufgeschüttet und wieder abgetragen, mal am einen Ende gearbeitet und mal am anderen, alles einer eher undurchsichtigen Choreographie folgend. Auffallender- und erstaunlicherweise blieb ein winziges Gebäude in all dem umgebenden Chaos lange Zeit trutzig stehen, und als im Juli letzten Jahres mein Feierabendzug dort unver­sehens zum außerplanmäßigen Halten kam, habe ich das Bedienerhäuschen der alten Gleiswaage fotografisch festgehalten:

Gleiswaage mit Wägehäuschen in Fürth (Bay) Gbf

Früher wurden dort frisch beladene Güterwagen gewogen, um aus der Differenz zwischen Gesamt- und Leergewicht die vom Versender zu zahlende Fracht berechnen zu können. Mit der faktischen Einstellung des Einzelwagenverkehrs wurde die Waage obsolet und das im Heimatstil gestaltete Häuschen fiel dem Vergessen anheim…

Die massigen Schotterhalden rückten immer näher heran, das Häuschen unmittelbar an deren Ausläufern blieb indes weiterhin unangetastet. In den letzten Wochen waren seine Sprossenfenster rundherum mit großen Preßspanplatten verschlossen, womög­lich als präventive Maßnahme gegen Vandalismus. Irgendjemand irgendwo schien also seine beschützende Hand über das kleine Relikt aus großer Bahnzeit zu halten.

Vorgestern nachmittag hingegen habe ich heimwärts zwar sinnierend aus dem Coupé-Fenster gesehen, jedoch das Häuschen nicht bemerkt. Komisch, dachte ich mir, bist Du kurz weggenickt gewesen in den berühmt-berüchtigten Sekundenschlaf? Aber nein, als ich gestern bewußt und genauer aus dem Zuge sah, wurde die Ahnung zur Gewißheit: Das Wägehäuschen ist weg, ein weiteres Fürther Kuriosum existiert nicht mehr.

Jedenfalls nicht am alten Orte: Nachdem ein Trümmerhaufen nicht auszumachen war, bleibt ein winziger Funken Hoffnung, daß der so lange bewahrte Bau vielleicht doch nur in museale Obhut transloziert worden ist. Das wäre denn eine Beutekunst, die ich als eingefleischter Fürther den Nürnbergern generös gönnen würde…

Donnerstag, 24. Februar 2011

Typologie der Bedürfnisanstalten (2)

Urinale der Pinakothek der Moderne zu München
 
Die Befreiungshalle
 
[Urinale der Pinakothek der Moderne zu München]
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Dienstag, 22. Februar 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (2)

Die Globalisierung hält vorübergehend inne in Fürth (Bay) Hbf:
 
Container der Mærsk Line
 
Container der Mærsk Line
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Sonntag, 20. Februar 2011

Typologie der Bedürfnisanstalten (1)

Toilettentür der Restauration 'Stadtwappen' zu Fürth i. Bay.
 
Das Invalidenklo
 
[Toilettentür der Restauration »Stadtwappen« zu Fürth i. Bay.]
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Freitag, 18. Februar 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (1)

Wir präsentieren bunte Blech-Boxen auf der Durchreise durch Fürth (Bay) Hbf:
 
Container der Mitsui O.S.K. Lines
 
Container der Mitsui O.S.K. Lines (altes Logo)
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Montag, 17. Januar 2011

1000 Gründe, Fürth zu lieben (70)

ausgeblichener Werbe-Karpfen im satten Blau des Fürther Sonntagshimmels
 
ausgeblichener Werbe-Karpfen im satten Blau des Fürther Sonntagshimmels
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Mittwoch, 25. August 2010

Entwicklungen

Man kann es kaum glauben: Ein junger Immobilienmakler sucht für ein Buchprojekt alte Fotos seiner Heimatstadt Chicago und ersteigert zu diesem Behufe den wegen Zahlungsunfähigkeit der Mieterin unter den Hammer kommenden Inhalt eines Lagerabteils mit -zigtausend belichteten, aber überwiegend unentwickelten Filmen. Er läßt einige, dann immer mehr davon entwickeln und kommt langsam dahinter, daß die ihm unbekannte Fotografin in den 1950ern bis 1990er Jahren eine ebenso manische wie künstlerisch herausragende Lichtbildnerin gewesen sein mußte, die ihre meisten Schnappschüsse – sei es aus tragischem Geldmangel, sei es aus nach dem erfolgreichen Einfangen der gejagten Motive erloschenem Interesse – nie zu sichtbaren Bildern verarbeitet hat. Er beginnt selbst mit der Knipserei und der street photography, angeleitet und zusehends fasziniert von der in quantitativer wie qualitativer Hinsicht immensen Hinterlassenschaft der geheimnisvollen Frau, die ihm damals vom Auktionator als krank und schwierig beschrieben wurde. Als er – etwa ein Jahr nach dem Erwerb des gigantischen Filmkonvolutes – schließlich doch nach Vivian Maier googelt, um sie endlich persönlich kennenzulernen, findet er … eine erst wenige Tage vorher aufgegebene Todesanzeige. Er kommt zu spät.

Der eher beiläufig erworbene Schatz erweist sich als so wertvoll und umfangreich, daß John Maloof den Beruf wechselt: Heute ist er selbst als street photographer unterwegs und hat sich zudem der Erschließung und Aufbereitung des künstlerischen Vermächtnisses jener großen, vorher der Welt gänzlich unbekannten Fotografin verschrieben. Man wird sich beider Namen merken müssen.

Dies war nur die Kurzfassung einer an erstaunlichen Zufällen reichen und trotzdem wahren Geschichte. In Gänze nachzulesen ist sie hier, hier, da und dort. Einen deutschsprachigen Zeitungsartikel darf ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht zum Download anbieten, aber gute Freunde können sich privat an mich wenden…

Montag, 28. Juni 2010

Bonjour tristesse (52)

gepflasterter Hinterhof (Nürnberg, Espanstraße)
 
gepflasterter Hinterhof (Nürnberg, Espanstraße)
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Dienstag, 22. Juni 2010

Hoch hinaus

Anläßlich des rein rechnerisch bevorstehenden 100. Geburtstages von Konrad Zuse würdigt die F.A.Z. den deutschen Erfinder und frühen Computerpionier in einem ausführlichen Artikel. Besonders interessant erscheint dem stets tüftelfreudigen zonebattler die Sache mit dem sich selbst errichtenden Helixturm: Gedacht als Basis für riesige Windrotoren, sollte sich der Turm aus Normbauteilen vom Boden aus in die Höhe »kurbeln« und bei Gefährdung durch starken Sturm auch wieder einholen lassen. Ein Leser weist in den Kommentaren auf eine hochinteressante Diplomarbeit hin, in der die Restauratorin eines noch existierenden Modells dieses mechanische Meisterwerk minutiös beschreibt.

« Vorherige Seite Nächste Seite »