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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 22. Mai 2012

Damenbeine (6)

wartende X-Beine in Fürth (Bay) Hbf
 
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Mittwoch, 16. Mai 2012

Zeitensprung

Der momentan in Richtung realer homezone rasant rauschende zonebattler bringt heute das Kunststück fertig, wegen seiner galanten Hilfsbereitschaft eine halbe Stunde verspätet, letztlich aber doch drei Stunden vor der kalkulierten Ankunft quasi »in Fürth zu sitzen«… Das muß ihm erst mal einer nachmachen! Hier die Story:

Eine dienstliche Großveranstaltung in Troisdorf (bei Köln) fand tatsächlich schon vor dem Mittagsläuten ihr Ende, so daß ich wider Erwarten – versehen mit einem sehr leckeren Lunchpaket – schon eine Stunde früher als gedacht in die S-Bahn in Richtung Bonn/Siegburg hoppsen und von da aus planmäßig einen ICE zum Frankfurter Flug­hafenbahnhof nehmen konnte. Dort bewahrte ich eine beim finalen Bremsen fast zum Geschoß werdende alte Dame vor dem unkontrollierten Herumkugeln und wuchtete anschließend ihren verflucht schweren (da offenbar mit einem Muster-Amboß bela­denen) Rollator aus dem Zug auf den Bahnsteig.

Die 15 Sekunden Service am Kunden kosteten mich den Übergang in einen gegen­überstehenden ICE nach Nürnberg, der gute 20 Minuten streckenstörungs­bedingte Verspätung auf dem weißen Buckel hatte und mir bei rascher Orientierung und beherztem Hinüberhechten eine unverhofft frühe Heimkehr beschert hätte…

Knapp daneben indes ist auch vorbei, und so hockte ich mich notgedrungen auf eine zugige Bank, um darauf haltungbewahrend die halbe Stunde bis zum regulär vor­gesehenen Anschlußzug abzusitzen. Der freilich wurde dann auch als verspätet ange­kündigt, ich hatte es wegen der streckenbezogenen Probleme ja schon fast befürch­tet. Letztlich wartete ich somit also doch fast eine Stunde in diesem windigen Schlauch von Bahnhof. Dann endlich rauschte die blecherne Weißwurst freundlich summend hinein, und alles ward gut:

Der auf den Namen »Fürth« getaufte ICE 3 im Bahnhof Frankfurt (Main) Flughafen

Nun hocke ich also in dem weiland von unserer Oberbürgermeistersgattin auf den Namen »Fürth« getauften ICE 3 und donnere auf Aschaffenburg zu. Dann noch einen Katzensprung nach Würzburg absolviert und von da das knappe Stündchen nach Fürth abgesessen und schon … werde ich durch die weißgrüne Wahlheimatstadt hindurch­preschen, um erst einige Kilometer später in Nürnberg ins Freie entlassen zu werden. Na ja, der Abstecher dorthin und retour ist mir dann auch egal. Was zählt, ist das Erlebnis, mal im »stadteigenen« Schnellstzug gesessen zu sein!

Dienstag, 17. April 2012

Geheimbotschaft (2)

leere Aushangkästen der DB in München-Leienfelsstraße
Sonntag, 11. März 2012

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (9)

Fürth (Bay) Hbf als Nadelöhr des eingeboxten Welthandels:
 
Container der Zim Integrated Shipping Services
 
Container der Zim Integrated Shipping Services
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Mittwoch, 24. August 2011

Powerfrauen (2)

In einer im dienstlichen Umfeld umlaufenden Fachzeitschrift entdeckte ich das Foto eines Güterzuges, der von einem »Krokodil« gezogen wurde, einer jener massigen Alt­bau-Elloks der Baureihe 194, die zu des zonebattler’s Lehrjahren tagtäglich durch Fürth (Bay) Hbf donnerten und damals einigen Eindruck auf ihn machten.

Der Text zum gestern erspähten Foto machte mich neugierig, und die anschließend recherchierten Hintergründe verdienen auch die Bewunderung meiner Leserschaft: Als 1-Frau-Unternehmerin hat Barbara-Birgit Pirch zwei dieser jeweils knapp 120 Tonnen schweren Maschinen eigenhändig restauriert, mit denen sie jetzt im Kunden­auftrag Güterzüge kreuz und quer durch die Lande zieht. Was bei einer Lokomotive aus den 1940er Jahren durchaus körperliche Schwerarbeit für die Frau im Führerstand bedeutet…

Die Financial Times Deutschland zeichnet unter dem Titel »Deutschlands kleinstes Bahnunternehmen« ein faszinierendes Bild dieser ungewöhnlichen Eisenbahnerin aus Leidenschaft, und wer sie in Aktion sehen möchte, sei auf ein YouTube-Video ver­wiesen. Hut ab vor der agilen Krokodil-Dompteuse!

Dienstag, 16. August 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (8)

Symbole des weltweiten Handels durcheilen Fürth (Bay) Hbf:
 
Container der CAI International
 
Container der CAI International
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Montag, 8. August 2011

Kindheitstraum

Will jemand aus der geschätzten Leser(innen)schaft berufliche Erfüllung finden und Lokführer(in) werden? Unsere neue Kollegin Qualifizierungsberaterin im Nachbarbüro telefoniert sich werktäglich (außer Sa) die Stimme heiser, um berufsunfähige Bäcker mit Mehlstaub- sowie Schlotfeger mit Kohlenstaub-Allergie in den Führerstand und auf die Schiene zu bringen. Mich rührt ihr Flehen im Innersten, ich kann es auch bald nimmer hören. Daher will ich hier die Werbetrommel rühren: Wer bunte Blech­büchsen durch die Lande ziehen oder dermaleinst mit Daumen und Zeige­finger über 11.000 PS gebieten will, möge sich bei mir melden, ich vermittle sofort weiter!

Donnerstag, 28. Juli 2011

Damenbeine (5)

zugreisende Zehenfüßlerin
 
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Samstag, 16. Juli 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (7)

Stählerne Schatzkisten aus Übersee im Transit durch Fürth (Bay) Hbf:
 
Container der American President Lines
 
Container der American President Lines
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Samstag, 9. Juli 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (6)

Randvoll beladene Container aus China rumpeln durch Fürth (Bay) Hbf:
 
Container der Hanjin Shipping Co., Ltd.
 
Container der Hanjin Shipping Co., Ltd.
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Samstag, 2. Juli 2011

Aller Welt Tand geht durch Fürther Land (5)

Auf der Fahrt durch Fürth (Bay) Hbf fotografisch fixierte Übersee-Container:
 
Container der Orient Overseas Container Line
 
Container der Orient Overseas Container Line
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Samstag, 23. April 2011

Duftkanone

In einer Ecke unseres Schrebergartens wird man derzeit durch betörende Düfte schier betäubt: Der Flieder wächst und gedeiht dort ungleich üppiger als andernorts!

Flieder in voller Blüte

Die Ursache für den floralen Gigantismus liegt freilich weder in der Nachbarschaft zur Bahnstromleitung noch in der Nähe zur Loktankstelle: Des Flieders Wurzeln bedienen sich direktemang aus unserem Komposthaufen und dem, was durch diesen nach unten sickert…

Ein im Eß- und Computerzimmer stehender Strauß der lilanen Pracht benebelt mich derzeit bis an die Grenze zur Halluzination: Kostenlose Räusche ohne Langzeit­schäden und inmitten der Großstadt, das kriegt man auch nicht alle Tage beschert!

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