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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 2. Mai 2017

Allgemeine Mobilmachung

Mit diesem mehrdeutigem Titel habe ich heute diesen Artikel im Vereinsblog von FürthWiki e. V. überschrieben. Konkret geht es darum, unserem rasant an Inhalt und Re­pu­ta­tion zunehmenden Stadt-Lexikon zu einer veritablen Mobil-Fassung per Smart­phone-App zu verhelfen. Das Link zur frisch eingerichteten Projekt- und Spendenseite lautet

www.gut-fuer-fuerth.de/projects/53792

und es würde mich freuen, wenn meine lokalpatriotisch gestimmten Leserinnen und Leser durch fleißiges Empfehlen und Weiterleiten dieses Verweises die eigene Wer­be­trom­mel für unser Vorhaben rühren würden. Die Spendenseite ist auch über das tem­po­rär in die Seitenleiste rechts eingebaute Banner erreichbar. Wir freuen uns über ein­ge­hen­de Spenden, die mit etwas Glück sogar von der Sparkasse Fürth aufgedoppelt werden!

Montag, 21. November 2016

Irrungen und Wirrungen

Heute mal eben nach Frankfurt gefahren zwecks mehrstündiger Business-Kasperei. Die baustellenbedingte Umleitung über Ansbach mit 25 Minuten Fahrzeitverlängerung in Kauf genommen, dafür als eigenmotivierendes Zuckerle des Tages einen Besuch im Restposten-Bücherladen im Tiefgeschoß des Frankfurter Hauptbahnhofes eingeplant. Und wahrlich, es gab dort den gesuchten Reiseführer in der vorletzten Auflage für weit weniger als den halben Originalpreis. Sofort gekauft und eingepackt!

Abends im ICE heimwärts die Füße ausgestreckt und den Reiseführer zur Hand ge­nom­men. Dabei gemerkt, daß ein Buchstabe fürwahr einen großen Unterschied aus­ma­chen kann: Wollen tun wir im nächsten Jahr nämlich nach Island, gekauft habe ich frei­lich Irland. Beides Inseln, beide nordwestlich von uns gelegen, aber dennoch durch­aus nicht identisch. Ich werde alt und deppert…

Donnerstag, 22. September 2016

Ein Mann sieht bunt

Ein Rentner besucht jeden Tag das Phantasialand. Weltflucht oder spätes Lebens­glück, wer wollte das entscheiden?

Samstag, 20. August 2016

Waffengleichheit

Spät aber doch habe ich erfahren, daß mein längst verstorbener Großvater müt­ter­li­cher­seits (Jahrgang 1909) Kriegsberichterstatter in einer Propagandakompanie der SS war. Tante Gugel hat mir bei der Suche nach »Vorname Nachname SS PK« auch gleich ein paar ebenso interessante wie ergiebige Quellen verraten, die meine an­fäng­liche Neugier sogleich zu befeuern vermochten. Gestern nun bestellte ich online ein Buch über des Opas ehe­ma­li­ge Einheit, welches heute bereits zur Abholung in einer hiesigen Buchhandlung bereitlag.

Ich sammle also vorhin die Schwarte ein und schaue noch in der neuen Volksbücherei-Filiale in der »Neuen Mitte« vorbei, um in deren gläsernen Dachgeschoß – die »Für­ther Frei­heit« zu meinen Füßen – die Samstags-Ausgabe der Süddeutschen zu lesen. Die schla­ge ich irgendwo auf und staune nicht schlecht:

Buchtitel neben gleichlautender SZ-Artikelüberschrift

Buchtitel und Artikelüberschrift sind tatsächlich identisch! Doch während der Hard­cover-Band den Propagandakrieg der ideologisch fanatisierten Finstertruppe zum Thema hat, geht es im Zeitungsartikel um die Sprachkenntnisse von heutigen Poli­zei­dienst-Anwärtern. Der Subkontext – mit bloßen Worten viel bewirken zu können – ist natürlich prinzipiell vergleichbar.

Der eigenartige Zufall verdient es, hier erwähnt und bewahrt zu werden. Was indes bei meiner Ahnenforschung letztlich herauskommt, muß sich erst noch zeigen. Ge­fal­len könnte mir zumindest die Vorstellung, von meiner Mutter Vater vielleicht das sprachliche Talent, eine Neigung zum Wortschwurbeln sowie einen Blick für foto­gra­phi­sche Bildkomposition und -inszenierung geerbt zu haben. Was bin ich froh, davon in friedlichen Zeiten Gebrauch machen zu können!

Sonntag, 3. Juli 2016

Reise ins Irgendwo

Dumont-Bildatlas »Mosel« mit nicht spezifizierter Rückenbeschriftung
Sonntag, 6. September 2015

Zehn Jahre zonebattler

Am 6. September 2005 habe ich meinen allerersten Blog-Beitrag verfaßt, zum 1. Ja­nu­ar 2009 bin ich dann mit meinem virtuellen Hausrat auf eine eigene WordPress-Installation umgezogen. Dem lange Zeit recht träge reagierenden Blog konnte ich am 20. Januar 2010 einen fulminanten Geschwindigkeitszuwachs bescheren, bis ich dann am 6. September 2011 nach sechs Jahren Bloggens den Laden dichtmachte.

Exakt sechs Monate später habe ich das Schweige-Gelübde gebrochen, und seither mache ich munter weiter, mal energisch, mal lethargisch, mal mit Worten, mal mit Bildern. Ich danke allen interessierten Leserinnen und Lesern für ihre geschätzte Auf­merk­sam­keit und die hinterlassenen Kommentare. Die vielen lustigen, lehrreichen und inspirierenden Wortwechsel motivieren zum Weitermachen.

In diesem Sinne: Auf die nächste Dekade!

Sonntag, 30. August 2015

Premiere

Wenn ich nun schon Vorstandsmitglied und Webmaster von FürthWiki e.V. bin, dann sollte ich mich nicht nur meinem Mandat als Schatzmeister widmen und die Vereins-Website vollschreiben, sondern auch mal einen eigenen Artikel im Online-Lexikon selbst verfassen und veröffentlichen. So dachte ich mir heute, und damit habe ich dann auch einen Großteil des heutigen (wegen einer opulenten Hochzeitsfeier am Vor­ta­ge schlaftrunken begonnenen) Vormittags verbracht. zonebattler proudly pre­sents his Erstlingswerk:

Galerie in der Promenade

Wird sicherlich demnächst noch ein bisserl ausgebaut werden, aber für den Anfang bin ich recht stolz auf das Ergebnis, welches ich (dank fleißigen Syntax-Spickens in bestehenden Beiträgen) auf Anhieb fehlerfrei zusammengezimmert habe. In einem Artikel-Bild ist übrigens ein Kunstwerk zu sehen, welches inzwischen den Weg in des Autors gute Stube gefunden hat. Das aber bekommen nur Freunde im Original zu sehen und nicht die anonyme Öffentlichkeit als großformatige Abbildung…

Freitag, 22. Mai 2015

Die Lärminsel (2)

Auch wenn Puerto de la Cruz eine »echte« Stadt mit »echten« Bewohnern ist – eine vom Tourismus geprägte Gemeinde ist sie natürlich dennoch. Das merkt man an den unzähligen Bars und Restaurants, das sieht man auch an den (Lebens-)Künstlern aller Art, die an der Uferpromenade ihre mehr oder weniger originellen Dienste und Dinge anbieten.

Wie neulich in Paris fielen dem rapportierenden Beobachter die Heerscharen flie­gen­der Maler und Zeichner auf, die nicht nur Politiker(innen) und dem glamourlosen zonebattler gemeinhin völlig unbekannte »Celebrities« auf pointiert überzeichnete Weise auf’s Blatt bringen, sondern auch die vorbeiflanierende Kundschaft. Letztere gegen Entgelt, wie sich von selbst versteht…

ambulanter Portrait-Maler an der Uferpromenade von Puerto de la Cruz

Der Berichterstatter, der um die Durchschnittlichkeit seiner Erscheinung weiß, macht um Offerten dieser Art regelmäßig einen weiten Bogen. Und was sollte er mit der fer­ti­gen Karikatur seiner selbst dann anfangen? Über sich lachen kann er schließ­lich auch ohne derlei Hilfsmittel!

Schlußendlich fertigt er selber Bilder an, freilich nicht mit Stift oder Pinsel, sondern mit seiner mittlerweile von vielen Urlaubsreisen patinierten Kompakt-Kamera. [1] Meist geht es ihm dabei bekanntermaßen nicht um getreuliche Dokumentation, son­dern eher um graphische Abstraktion:

o.T.

Zugegeben, man muß nicht unbedingt nach Teneriffa fahren, um minimalistische Fo­tos zu machen, aber hier wie fast überall gilt, daß die vom Menschen geformte Welt desto banaler und häßlicher ausschaut, je mehr man von ihr mit auf’s Bild bannt…

Aber da man eine Reise-Reprise ja schwerlich nur mit künstlerisch ambitionierten Detail-Heraus­lösungen bestreiten kann, soll der Blick jetzt erstmal wieder weiter schweifen. Hier freuen sich ein paar Jungs auf strandnaher Sitzgelegenheit ihres Lebens und betrachten dabei die sich ausbreitende Bebauung westlich von Puerto:

Drei Jünglinge

Die gut gebräunten Kerls waren vermutlich Einheimische, jedenfalls keine Briten: Die von der großen Insel sind gemeinhin zweifelsfrei zu bestimmen, da sie typi­scher­weise käseweiß auf die spanischen Eilande kommen und spätestens am dritten Tag ihres Aufenthaltes krebsrot gesonnenbrandet umherlaufen…

Freudige Zerstreuung sucht der Mensch indes nicht nur zu Lande und am (bzw. im) Wasser, sogar der Luftraum ist längst von adrenalinsüchtigen Reisenden auf der Suche nach dem besonderen Kick bevölkert: Oben bei der Hochstraße zum Teide sprin­gen bei schönem Wetter Gleitschirmflieger im Doppelpack ab, wir hatten Ge­le­gen­heit, sowohl einige Starts in ca. 1000 m Höhe als auch mehrere Landungen unten auf Meeres-Niveau zu beobachten:

Gleitschirm-Tandemspringer beim Landeanflug

Der lautlose Segelflug kann bis zur einer halben Stunde dauern, wir haben nach müh­sa­mer Hochkrabbelung auf den Bergrücken den schönen Schirmen bei ihrer lautlosen Reise nach drunten lange nachgeschaut. Merkwürdigerweise haben wir aber nirgends einschlägige Offerten gesehen, obwohl man sonst allerorten auf ausgelegte Flyer von Wander-Veranstaltern und anderen Freizeit-Verbringungs-Helfern stößt. Offenbar ist die Hanggleiterei unter dem Seidendach doch (noch) etwas eher Elitäres…

Springen wir wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Während man im Süden der Insel tatsächlich frachterweise Sahara-Sand über den Strand gekippt hat, um den bewegungsscheuen Faulenzer-Touristen Südsee-Feeling zu bescheren, sind die Strand­ab­schnit­te im Norden Teneriffas noch so, wie sie seit jeher waren und recht ei­gent­lich auch sein müssen, nämlich schwarz. Klar, daß sich der dunkle vulkanische Aus­wurf im prallen Sonnenlicht weit stärker aufheizt als helles Schüttgut aus Afrika, aber wenn man nicht unbedingt barfuß unterwegs sein muß, hält man das gut aus, wie die­ser musikkonservenbeaufschlagte Strandläufer hier souverän demonstriert:

musikalischer Strandläufer

Wohin der Herr mit zeitgeistgemäßer Ideal-Figur so beschwingt eilte, ist nicht über­lie­fert. Wir folgten ihm ein Stück Weges, denn wir wollten an diesem unseren zwei­ten Urlaubstag an der Küste entlang nach Westen wandern bis zum Mirador de San Pedro.

Nur ein paar Minuten nach der Begegnung mit jenem hurtig ausschreitenden Mann am schwarzen Strande kam mir dieser Hotelklotz vor die Linse, der uns bei späteren Ausflügen ins Gebirge als im Wortsinne hervorstechende Landmarke die Iden­ti­fi­zie­rung der auf die Entfernung doch recht ähnlichen aussehenden Ansiedlungen er­leich­ter­te:

Hotel Maritim bei Punta Brava

Zweifelsfrei kriegt man in so einer himmelstürmenden Origami-Faltschachtel aus Be­ton wie diesem »Maritim« mehr Leute unter als in so einem antiquiertem Hotel wie dem »Metropol«, aber für uns persönlich wäre sowas keine ernstzunehmende Be­her­ber­gungs-Alternative. Gerne hätten wir im Rahmen einer ambulanten soziologischen Studie he­raus­gefunden, was für Leute wohl in solchen Bewahranstalten absteigen, allein, wir haben keine gesehen. Offenbar werden die Insassen nur zu bestimmten Zeiten ebenso busladungsweise herangekarrt wie abgefahren, wir sahen im weiten Umkreis um den Klotz jedenfalls kaum eine lebene Seele…

Weiter im Text, weiter auf unserem Weg gen Westen. Was zu gefallen weiß, sind ein­zel­ne Häuser in der nach unserem Maßstäben einigermaßen »zersiedelt« zu nen­nen­den Landschaft, in der offenbar jeder seine Finca dahin stellen kann, wo es ihm gerade paßt. Manchmal geht das sogar mit ästhetischem Feingefühl vonstatten, und das Ergebnis sind großartige Kontraste von blauem Meer (und Himmel), roten Dächern und schneeweißen Wänden:

mein Himmel, mein Haus, meine Mauer...

Man beachte die Oberkanten der hübsch verzierten Ziersteinmauer: Ja, das sind ein­ze­men­tier­te Glassplitter, die weniger der Dekoration als vielmehr der Abwehr un­er­wünsch­ter Übersteiger dienen sollen (und das fraglos auch erfolgreich tun). Nicht einmal Teneriffa scheint ein Paradies der Ehrlichen und Neidlosen zu sein…

Wandern wir noch ein Stück weiter, so erspähen wir bald eine pittoreske Ruine, deren Abbild in keinem Reiseführer fehlt und die wirklich ganz außerordentlich anziehend wirkt, trotz (oder wegen) ihres ziemlich beklagenswerten Zustandes:

Casa Hamilton bei Los Realejos

Bei der »Casa Hamilton« handelt es sich nicht um ein altes Kloster, wie uns manche Hobby-Knipser auf Google Earth weismachen wollen, sondern um eine ehemalige Quellwasser-Pumpstation, mit deren Hilfe die umliegenden Felder und Plantagen bewässert wurden. Die immer noch würdevolle Ruine ist an sich nicht zugänglich, übt aber natürlich auch deshalb einen großen Reiz auf kamerabewehrte urban explorer aus. Hier zeigt ein solcher eindrucksvolle Fotos des gründerzeitlichen Industrie-Re­lik­tes; leider hat der Kollege es sich allerdings nicht verkneifen können, bei der Be­ar­bei­tung seiner HDR-Bilder die Stellschrauben sämtlicher Parameter viel zu weit auf­zu­dre­hen. Die resultierende Künstlichkeit am Rande des Erträglichen hätte nicht sein müssen, die gewählten Ausschnitte und Perspektiven lohnen aber dennoch die nähere Begutachtung.

Und damit genug für heute, wir legen jetzt eine (etwas ausgedehnte) Picknick-Pause ein und wandern in einer Woche frisch gestärkt weiter

 
[1] Leider altern moderne Digital-Dinger aus sprühlackiertem Plastik typischerweise nicht annähernd so würdevoll und auratisch wie alte Apparate aus der Analog-Ära. Da waren bzw. sind meine zehn alten Minoltas doch von ganz anderem Schrot und Korn. Immerhin muß man sich heutzutage mit Leichtbau-Knipsen weniger abschleppen, und das hat ja auch sein Gutes…

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Sonntag, 29. September 2013

Bildungsbürgers Schlaraffenland

Gestern haben wir die Nürnberger Stadtbibliothek am Gewerbemuseumsplatz für uns entdeckt. Nach einem hochsaisonal bedingten, arg arbeitsreichen Vormittag in seinem Büro am Bahnhofsplatz tappte der biedere Bahn-Beamte zonebattler in Begleitung seiner besseren Hälfte die paar hundert Meter rüber in den vor nicht allzulanger Zeit neu eröffneten Bildungstempel neben dem »Cinecitta« und war vom Fleck weg begeistert von der dort gebotenen Hülle und Fülle, von der Opu­lenz der Ausstattung und der architektonischen Üppigkeit ganz zu schweigen. Jeder Vergleich mit Fürther Verhältnissen verbietet sich da schon aus Pietätsgründen…

Stunden später torkelten wir freudetrunken aus der medialen Schatzkammer, und der zonebattler hat sich fest vorgenommen, ab sofort einmal die Woche nach Feier­abend zwei weitere Stunden guckend, lesend und hörend in der Noris zu verbringen, bevor er heim ins Kleeblatt-Reich fährt. So sehr ich Fürth liebe, beim Bildungshunger hört die Freundschaft auf!

Montag, 12. August 2013

Letzter Gruß

Heute in der Fürther Freiheit: »Tod auf Raten: Der Festsaal verschwindet«

Mittwoch, 7. August 2013

Nachrichtenzentrale

Wer viele Websites im Auge behalten und über allfällige Neuigkeiten dort zeitnah informiert werden möchte, ohne immer wieder mal »auf Verdacht« vorbeizuschauen, der nutzt – wie der zonebattler schon seit Jahren – gerne einen Feed-Reader. Auf einen Blick und in einem einzigen Fenster läßt sich damit sehr schön überblicken, was sich auf den präferierten Anlaufstellen in letzter Zeit getan hat. Eine äußerst prak­tische Sache, von der freilich etliche Gelegenheits-Surfer immer noch nie gehört zu haben scheinen!

Meiner einer benutzte lange Zeit das in meinem Lieblingsbrowser Opera integrierte Reader-Modul: Wozu nach zusätzlicher Software fahnden, wenn die vorhandene und täglich verwendete auch dafür wunderbar taugt? Lange war ich daher mit dieser lokal installierten Lösung zufrieden, die nur einen prinzipbedingten Nachteil hat: Ich mußte meine Feed-Abonnements auf mehreren Rechnern parallel pflegen und bekam natür­lich beim Wechsel von einem PC zum anderen auf diesem als neu vorgelegt, was ich auf jenem schon längst gesehen und gelesen hatte. Irgendwann wurde mir das zu doof, und als ich neulich von einem Bekannten nach einem passablen Ersatz für den abgekündigten »Google Reader« gefragt wurde, begann ich mich dann doch selbst nach einer zeitgemäßen Online-Alternative umzusehen…

Über diverse (Um-)Wege bin ich nun beim InoReader hängengeblieben, den ich hier­mit meiner geneigten Leserschaft wärmstens ans Herz legen möchte: Wo immer man per Webbrowser in seine (nur an einer Stelle definierten) Leseliste schaut, stets kriegt man nur das als neu vorgelegt, was man auch wirklich noch nicht gesehen hat. Die Bedienung ist unkompliziert und übersichtlich, die Bedienoberfläche kann selbst­ver­ständlich auch auf die deutsch Sprache umgeschaltet werden. Über ein Support-Forum steht der Entwickler in regem Austausch mit der Fan-Gemeinde. Klasse!

Wo immer ich mich jetzt vor einen Monitor setze oder auf dem Sofa räkelnd in das elektrische Tablett vertiefe, stets kriege ich zuverlässig mit, was die von mir ver­ehr­ten Bloggerinnen und Blogger so alles abgesondert haben. Auch die in meinen eigenen Baustellen eintrudelnden Kommentare behalte ich solcherart im Blick, und das ein­zi­ge, was mir zum ungetrübten Leseglück noch fehlt, ist die Zeit dazu. Da hilft nur die weise Selbstbeschränkung: Wer Dutzende von Kanälen abonniert hat, kommt schlicht nicht mehr hinterher. Da nützt dann auch der tollste Aggregator nichts. Die Perlen muß man also weiterhin selbst suchen und finden, das Abfischen indes kann man getrost dem InoReader überlassen.

Freitag, 28. Juni 2013

Salz in der Suppe

Freund und Feind wundern sich zuweilen, warum der zonebattler sogar sein Nutella®-Brot gerne etwas nachsalzt. Die Antwort ist einfach: Weil ihm danach zumute ist. Und seit der mittagspäuslichen Lektüre dieses Artikels juckt ihn die Meinung der anderen dazu noch viel weniger!

P.S.: Weil der zonebattler ja bekanntermaßen ein Sparfuchs ist, schmiert er sich meistens natürlich nicht wirklich Nutella®, sondern eher Nutoka oder einen anderen handels­üblichen Ersatzstoff auf die Stulle…

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