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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 27. Mai 2014

Sonderzug

Mit der Baureihe 407 in geschlossener Gesellschaft unterwegs
 
Mit der Baureihe 407 in geschlossener Gesellschaft unterwegs
 
Mit der Baureihe 407 in geschlossener Gesellschaft unterwegs
Samstag, 24. Mai 2014

Einsatzwagen

zonebattler's Rennsemmel neben 'Grüner Minna'
Freitag, 16. Mai 2014

Typologie der Bedürfnisanstalten (4)

Urinale im Gasthaus zum Ludwigskanal bei Burgthann-Schwarzenbach
 
Die Zeitblase
 
[Urinale im Gasthaus zum Ludwigskanal bei Burgthann-Schwarzenbach]
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Samstag, 3. Mai 2014

Alpenüberquerung

zonebattler's Flug in den Urlaub 2014
Sonntag, 13. April 2014

Monte Christo

teilverhülltes Hochhaus am Fürther Hauptbahnhof
Donnerstag, 21. November 2013

Tempelblick

Blick aus neuem Einkaufszentrum auf alte Kirche in Frankfurt (Main)
Sonntag, 10. November 2013

Kantenhocker

Mann, in Gebäudenische sitzend
Samstag, 21. September 2013

Feuchte Fotos

Gestern hatte sich der zonebattler einen spontanen Tag Urlaub gegönnt, um sich mit einer neuen Kamera und alten Objektiven nach Bamberg zu begeben. Wie schon beim letzten Mal sollte die Domstadt mit ihren vielfältigen Motiven die passende Umge­bung zum ausgiebigen Testen des lichtbildnerischen Handwerkszeuges stellen.

ein trüber Regentag in Bamberg

Leider war der freie Freitag arm an Licht und reich an Regen, was ich freilich nicht zum Anlaß zu verschärfter Trübsal nahm, sondern eher als Herausforderung begriff: Immerhin hat Nieselwetter ja den Vorteil, daß dann nicht ganz so viele Touristen wie sonst in der Gegend herumhampeln und einem das Blickfeld verstellen…

ein trüber Regentag in Bamberg

Zu den Details und den Meriten der neuen Kamera werde ich mich in Kürze in einem eigenen Beitrag äußern, aber den bemerkenswerten Unterschied der hier ge­zeig­ten Aufnahmen zu den Bildern aus meinen immer noch hochgeschätzten Kompakt­knipsen sieht sicherlich nicht nur der Fachmann: mit größerem Sensor und weiteren Blenden­öffnungen werden Motiv-Freistellungen und abstrakt-unscharfe Hintergründe mög­lich, die der kleine Immer-dabei-Apparat prinzipiell nicht zustande bringen kann.

ein trüber Regentag in Bamberg

Neben dem zum Lieferumfang des Bodies gehörenden »Kit-Objektiv« mit einem Zoom-Bereich von 18-55 mm hatte ich zwei bewährte alte Festbrennweiten aus se­li­gen Analog-Zeiten eingepackt (50 mm und 135 mm), um deren Tauglichkeit im digitalen Zeitalter zu überprüfen. Was sich im Vergleich zu früher schon mal nicht geändert hat, ist das lästige Herumhantieren mit Gehäuse und Linsen beim Objektiv­wechsel: Ein Octopus vulgaris mit seinen acht Armen würde wohl souveräner agieren als unsereins, der mit zwei Händen drei Gerätschaften in Relation zu bringen sucht…

ein trüber Regentag in Bamberg

Mit Wasser von oben und keinem schützenden Dach in der Nähe gilt es dann noch zu­sätz­lich einen Regenschirm zu balancieren, was den umbauenden Fotografen fraglos selbst zum kuriosen Fotomotiv macht. Aber was tut man nicht alles der Schönheit halber… Einen weiteren Knipser der unfreiwillig komischen Sorte habe ich dann selbst einfangen können, wenn auch nur von hinten:

ein trüber Regentag in Bamberg

Von vorne habe ich den eiligen Kollegen mit dem gehetzten Blick und den mit meh­re­ren Kameras behängten Kugelbauch leider nicht konservieren können. Aber selbst wenn, dann hätte ich ihn der Diskretion wegen hier ohnehin nicht öffentlich zeigen können. Macht aber nichts, es gibt ja genug unbelebte Objekte, die sich als Motiv anbieten, jedenfalls dem, der nicht achtlos vorbeihastet auf der Suche nach den schon millionenfach abgelichteten »Sehenswürdigkeiten«…

ein trüber Regentag in Bamberg

Ganz zufrieden bin ich mit der abends heimgebrachten (Aus)beute nicht, ins­be­son­de­re die Schärfe läßt in etlichen Fotos noch zu wünschen übrig. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, daß das Problem nicht in der Kamera sitzt, sondern hinter dem Sucher stand: Den souveränen Umgang mit Fokus, Zeit und Blende kann man im Umgang mit Kompakten auch verlernen, und ich muß mir die korrekte Fokussierung bei dank offener Blende extrem kleiner Schärfentiefe erst wieder aneignen. Aber dafür warte ich schöneres Wetter und besseres Licht ab!

Dienstag, 13. August 2013

Galerie der Kontraste (41)

Kanal in Venedig
 
Kanal in Venedig
 
[ HDR-Aufnahme ]
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Sonntag, 4. August 2013

La Biennale

Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Impressionen von Venedig und der Kunst-Biennale 2013
 
Montag, 17. Juni 2013

Die Verkehrsinsel (11)

Schon letztes Jahr staunten wir ja über die zahlreichen Kirchen, die über den erz­katho­lischen Inselstaat verstreut sein Landschaftsbild nachhaltig prägen. Eines der eindrucksvollsten Exemplare ist die Johannes dem Täufer geweihte Kuppelkirche von Xewkija, die wir hier aus einiger Entfernung alles andere überragen sehen:

Die große Kuppelkirche von Xewkija

Leider eignen sich diese weithin sichtbaren Landmarken nur bedingt zur Orien­tie­rung: Es gibt ihrer so viele, daß man seinen gottgefälligen Weg vor lauter Kirchen kaum sieht, ähnlich wie es sich im Sprichwort mit dem Wald und den Bäumen ver­hält. Wälder freilich gibt es auf Gozo nicht und in Malta nur einen dreiviertelten, insofern ist die enorme Packungsdichte von Gotteshäusern wohl durchaus als Aus­gleichs­maß­nahme zu werten…

Tags drauf haben wir uns dann die Church Of St John The Baptist nicht nur aus der Nähe, sondern auch von innen angesehen. Aus dem heimischen Sandstein gebaut, ist sie natürlich von entsprechender Farbgebung:

Innenansicht der Kirche von Xewkija

Neobarocke Architektur und quietschbunt manieristische Innenausstattung gehen Hand in Hand, was allerdings selten zu sehen ist, sind angemessen dimensionierte Orgeln. Tatsächlich findet man sogar in den größeren Kirchen oft gar keine »richtige« Orgel auf der Empore, sondern nur ambulant aufgeständerte Yamaha-Keyboards mit angeschlossenen Party-Beschallungs-Boxen. Verwunderlich, aber vermutlich auf eine nicht vorhandene heimische Orgelbau-Tradition zurückzuführen. Schade, Resonanz­raum und Volumen für die größten Baßpfeifen wäre vorhanden!

Jetzt aber wieder hinaus aus der weihrauchschwangeren Sakralatmosphäre an die frische (Meeres-)Luft, wo der Geruch des Meeres und der Blick in die Ferne zum Absprung in die Tiefe locken:

Sprungbrett in den Abgrund

Na ja, letztlich entsann ich mich dann doch des Umstandes, keine Flügel zu haben. Aber auch mit solchen hätte ich mich fürchten müssen: Hier am südlichsten Zipfel Gozos kam uns nämlich einer jener Ballermänner kurz ins Blickfeld, von deren (Un-)Taten wir ansonsten den ganzen Tag über ständig was zu hören bekamen:

Jäger mit Jagdhund

Einerseits katholisch sein und sonntags die Schöpfung lobpreisen, anderseits aber Teile derselben nach Kräften auszurotten, derlei Bigotterie ist nach wie vor bizarrer Alltag auf Gozo und Malta. Und dann laufen die Pistoleros resp. Flintoleros auch noch martialisch getarnt im Gelände herum, als ginge es darum, sich im Guerilla-Kampf einer Invasion übermächtiger Feinde zu erwehren. Man sollte die Piff-Paff-Puffis in einem abgegrenzten Gelände (gerne mit Tribünen drumherum) zusammenpferchen und sich gegenseitig abschießen lassen, daß hätte zumindest noch einen gewissen sportlichen Charakter…

Es braucht vermutlich noch Jahrzehnte, bis der kollektive Inselkoller soweit abgeflaut ist, daß Zugvögel auf der Route zwischen Europa und Afrika nicht mehr bei der Zwischenlandung um ihr Leben fürchten müssen. Womöglich liegt die Schießfreude der Gozitaner und Maltesen ja im militärischen Erbe begründet, dessen steinerne Zeugnisse (ähnlich wie die Kirchen) noch überall herumstehen und weithin zu er­spähen sind:

alter Wachturm an der Südküste Gozos

Themenwechsel: Wenn man den ganzen Tag auf den Beinen gewesen und eine zwei­stellige Anzahl von Kilometern durch die Landschaft getrottet ist, dann freut man sich in den Abendstunden auf einen barrierefreien Spaziergang durch die Dörfer und Städtchen und hofft auf eine zum Naturerlebnis kontrastierende Auswahl an pitto­resken Fotomotiven. Meiner einer ist ja nicht schnell genug (weder von der inneren Einstellung noch von mitgeführten Ausrüstung her) zum Einfangen bewegter Objekte oder Lebewesen, auch neigt der zonebattler in seiner wehmütig-elegischen Grund­disposition ohnehin den melancholischen Motiven zu. Da kommt ein kamera­be­wehrter Tagesausklang im Hauptstädtchen Victoria (alias Rabat) gerade recht:

sommerliche Sonnenschirme, auf schattigem Platze den nächsten Morgen erwartend

Eigentlich müßte man bei sowas eine dicke Spiegelreflex auf das schwere Stativ schrau­ben, die Komposition skrupulös perfektionieren und erst dann genau einmal auf den Auslöser drücken. Meiner einer stellt sich breitbeinig selbst als Stativ vor das Motiv, drückt sich die schwenkdisplaytragende Knipse auf den Gürtel, zieht die Wampe ein und hält die Luft an, bevor er dann ein halbes Dutzend mal abdrückt (und später daheim das am wenigsten verwackelte Foto heraussiebt). Nein, für werbe­plakat­große Abzüge taugt die Vorgehensweise eher nicht, aber ja, ich will im Urlaub möglichst unbeschwert herumkrabbeln und nicht mehr kilogrammweise Fotoapparate mit mir herumschleppen…

So, nachdem wir gerade ein so schönes Rot als Blickfänger benutzt hatten, muß jetzt zur Abwechslung mal was blaues her. Und siehe, nur vier Minuten und wenige Dutzend Schritte später kam mir schon was Schönes vor die Linse:

blauweißes Moped

An diesem – vermutlich gar nicht so alten – Moped läßt sich einmal mehr das prag­ma­ti­sche Verhältnis der Bevölkerung zu Ihren Werkzeugen und Vehikeln illustrieren: Gepflegt wird nix (allenfalls notdürftig repariert, was sonst gar nicht mehr ginge), was abgewirtschaftet ist, wird ersetzt. Die für präventive Instandhaltung nicht investierte Zeit kann anderswie sinnvoll genutzt werden (z.B. zum Schrotschießen).

Aber jetzt will ich nicht länger nölen, ich bin ja schließlich selbst nicht konsequent und lichte einerseits knatternde Stinker ästhetisierend ab, die ich dann andererseits (mitsamt ihren Fahrern) verwünsche, sobald sie bestimmungsgemäßem Gebrauch unterzogen werden. Nochmal acht Minuten und ein paar Meter weiter fand ich zum guten Schluß dieses werbende Paddel eines Reiseveranstalters vor:

Werbepaddel

Von der mittleren Trendsportart hatte ich bis dato noch nie etwas gehört, wiewohl ich im Zivil- wie im Berufsleben schon manche Gelegenheit zum unauffälligen Abseilen ergriffen habe. Da mußte ich mich tatsächlich in der Wikipedia rückversichern, daß es das »Abseiling« tatsächlich als etablierte Bezeichnung gibt. Ein deutsch-englisches Lehnwort-Konstrukt, welches ich natürlich unverzüglich meinem Wortschatz ein­ver­leibt habe. Solch ein schönes Souvenir lobe ich mir: kostet nix, macht nicht dick und fängt keinen Staub.

Aus demselben mache ich mich aber jetzt und vertröste die geneigte Leserschaft auf den nächsten Teil, der etwa im Wochenabstand folgen wird…

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Samstag, 15. Juni 2013

Rosenstolz (2)

Rose im Garten
 
Rose im Garten
 
Rose im Garten
 
Rose im Garten
 
Rose im Garten
 
Rose im Garten
 

Zufälle gibt es, die glaubt einem kein Mensch: Vorhin hatte ich spontan die Idee zu diesem Beitrag, wohl wissend, daß er schon einen Vorgänger hat. Aber daß ich jenen auf den Tag genau heute vor sieben Jahren angefertigt habe, ist mir gerade erst auf­gefallen. Schon merkwürdig, nicht wahr? Noch erschütternder finde ich freilich, wie schnell doch die Zeit dahinzurasen scheint, je älter man wird…

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