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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Freitag, 28. Juli 2017

Abgeblättert

In Auflösung begriffene Rose am Fürther Hauptbahnhof

Dienstag, 18. Juli 2017

Ohne Moos nix los

mysteriöse Moos-Insel am Rande des Golfplatzes von Fürth-Atzenhof
Sonntag, 24. Juli 2016

Land der Lupinen und Lakritzen (1)

Der Einladung eines derzeit dort lebenden und arbeitenden Freundes aus heimischen Gefilden folgend, machten sich der zonebattler und seine bessere Hälfte Anfang Juni nach (Süd-)Schweden auf. Knapp drei Wochen lang wollten wir im Hause unseres Gastgebers leben, uns dort nützlich machen und die Abende und Wochenenden zu ge­mein­sa­men Unternehmungen nutzen.

Die U-Bahn brachte uns von Fürth zum Nürnberger Flughafen, mit KLM Cityhopper hupf­ten wir dann von dort erst nach Amsterdam und von da aus nach Linköping. Schon im Landeanflug auf den beschaulichen Linköping City Airport (mit immerhin je zwei plan­mäßigen Starts und Landungen pro Tag) war offensichtlich, daß Wald und Wasser bestimmende Elemente eines naturnahen Urlaubs werden würden:

im Anflug auf Linköping

Unser Freund empfing uns am Gate mit großem Hallo und dem Schlüssel des für uns be­reits angemieteten Leihwagens. Der renngurkengewohnte zonebattler hatte seine liebe Not, sich in dem vergleichsweise luxuriösen Gefährt zurechtzufinden und dessen Motor überhaupt erst einmal anzulassen (nicht per Schlüsseldrehung, sondern per Knopfdruck). Immerhin hatte er dann auf der gut einstündigen Fahrt nach Grytgöl in der östergötländischen Flächengemeinde Finspång genug Gelegenheit, sich mit den Ei­gen­schaf­ten des ungewohnten Vehikels einigermaßen vertraut zu machen. [1]

Schon bald nach der Ankunft in des Freundes herrlichen Häuschen waren die Koffer geleert, die Klamotten verstaut, die Neugier auf Land und Leute groß. Auf ersten Spa­zier­gän­gen und -fahrten erlebten wir quasi die Essenz des schwedischen Land­le­bens. Der mitunter zu plakativen Generalisierungen neigende Autor gewann dabei den Eindruck, daß – von regelbestätigenden Ausnahmen abgesehen – die schwe­di­schen Häuser grundsätzlich rot gestrichen und die Autos sämtlich von Volvo fabriziert sind:

typisches Schwedenhaus mit untypischem Volvo-Pickup

Die von Franken aus gesehen gut 1.500 km weiter nördlichere Lage merkt man unter anderem am Licht: Es wirkt auch im Hochsommer irgendwie herbstlich, da die Sonne flacher über dem Horizont steht und die Schatten daher selbst zur Mittagsstunde deutlich schräger fallen als daheim. Und natürlich ist es länger hell als gewohnt: Erst nach 23 Uhr wird es einigermaßen dunkel, und schon um vier Uhr in der Früh‘ kann man ohne Lampe dem beginnenden Tag ins freundliche Antlitz sehen. Im Winter kehrt sich das Ganze dummerweise um, weshalb man hinter jedem Fenster min­de­stens eine stuben- und stimmungsaufhellende Leuchte stehen sieht…

Die langen Abende boten sich natürlich an zu ausgedehnten Spaziergängen ums Haus herum. Kein Verkehr, kaum Menschen, frische Luft und so gut wie keine zi­vi­li­sa­tions­typischen Geräusche: Da staunt der Städter, der daheim zwar kurze Wege und kul­tu­rel­le Vielfalt genießt, aber eben auch die Schattenseiten des Lebens im Ballungsraum immer vor Augen (sowie in Nase und Ohren) geführt bekommt. Der zonebattler freute sich ferner über die zahllosen Motive am Wegesrand und wußte anfangs kaum, wohin er seine Kameralinse zuerst richten sollte.

verlassenes Gebäude bei Grytgöl

In dieser Gegend des Landes nahm die Industrialisierung Schwedens einst ihren An­fang: Nach Eisenerz gegraben (und Kanonen gegossen) wurde hier schon vor Jahr­hun­der­ten. Alles dazu Nötige (eisenhaltiges Gestein, Holz und Wasserkraft) war ja reich­lich vorhanden. Heute sind zahlreiche Überbleibsel von alten Industrieanlagen in pit­to­res­ker Umgebung zu bewundern, mitunter werden sie in ehrenamtlicher Arbeit er­hal­ten und zumindest tageweise zu neuem Leben erweckt.

Apropos Leben: Nein, Elche haben wir (jedenfalls in freier Wildbahn) keine gesehen, die tappen ja gerne in der Dunkelheit herum und die nutzten wir zum Schlafen. Weniger bedauerlich fanden wir den Umstand, daß wir wenig bis gar nicht von ste­chen­den Insekten heimgesucht wurden. Floraseitig überraschte uns die Entdeckung, daß so gut wie überall an den Straßen- und Waldesrändern (sowie in zahllosen Vor­gär­ten) bunte Lupinen fröhlich vor sich hin blühten:

Lupinen im Wald

Diese Pflanzen gedeihen in Schweden dermaßen reichlich und üppig, daß der Be­richt­er­stat­ter sie hiermit für sich zum inoffiziellen Wappentier erklärt, vergleichbar etwa der Distel Schottlands. Übrigens war es gar nicht so einfach, ein paar prächtige Exemplare irgendwo auszubuddeln und in des Freundes Garten zwecks landestypischer Verzierung desselben wieder einzugraben: Die elend langen Pfahlwurzeln sind der­maßen miteinander verwachsen, daß selbst gute 80 kg Körpergewicht auf dem Spaten nicht ausreichen, das Gekröse umstandslos zu durchstechen…

Verweilen wir noch etwas im 250-Seelen-Dorf Grytgöl (das zweite »g« im Namen wird übrigens wie ein »j« ausgesprochen), dessen Einwohnerschaft sich in großzügiger Verdünnung über etliche Hektar Fläche verteilt. Massenmenschhaltung ist hier un­be­kannt, vielmehr lebt man luftig und uneingeengt, z.B. in alten Fabrikantenvillen:

ehem. Fabrikantenvilla

Man muß natürlich dazusagen, daß Schweden im Vergleich zu Deutschland 90.000 Quadratkilometer mehr Fläche, aber nur 1/8 der Einwohner hat. Während sich also in der Bundesrepublik durchschnittlich etwa 230 Leute einen Quadratkilometer teilen, leben in Schweden nur 22 Menschen auf der gleichen Fläche. Aber auch dort wollen die meisten jungen und agilen Zweibeiner eher in den Städten wohnen, was sich auf die Immobilienpreise weiter draußen im Land merklich auswirkt: Für um­ge­rech­net 100.000 EUR kann man ein schönes Häuschen mit mehr Garten drumherum be­kom­men, als einem womöglich lieb ist, aber dafür muß man halt zum nächsten Su­per­markt unter Umständen mehr als 30 km weit fahren. Von der Pendelei zum Ar­beits­platz nicht zu reden.

Dafür findet man auf der anderen Seite der Medaille Ruhe und Frieden, und das ist natürlich auch was wert. Wald und Wasser sind quasi immer in fußläufiger Nähe, und ein Spaziergang entlang der Trampelpfade hat stets auch etwas Meditatives…

alter Industriebau an künstlich aufgestautem Gewässer

Denkt man an öffentliche Freibäder, hat man als Germane sofort eine kakophonische Geräuschkulisse aus Kindergeschrei, Wasserplatschern, Rufen und Fluchen im Ohr. Nicht so im schwedischen Hinterland: Jedes Kaff verfügt über Gewässer, die sich ohne großes Drumherum zum Baden und Schwimmen eignen (und zum Angeln sowieso).

Eine »Badeanstalt« besteht daher im Wesentlichen aus einem Stück gemähter Wiese, einem Umkleideschuppen, einem Steg, einem Rettungsboot nebst Rettungsring und viel, viel waldumstandenen Wasser. Hören tut man dort meist gar nix, denn mehr als eine Handvoll Dorfnixen ist in der Idylle gemeinhin nicht anzutreffen:

Badesee von Grytgöl

Ach ja… Beim Bebildern dieser höchst subjektiven Reise-Reportage befällt den Be­richt­er­stat­ter ein starkes Verlangen, sogleich wieder gen Schweden aufzubrechen. Er wäre auch jederzeit willkommen im Haushalt seines weiland Forchheimer (und später nach Fürth migrierten) Freundes, allein der Jahresurlaub ist vollständig aufgebraucht und die nächste Gelegenheit zum Flug in die Ferne böte sich damit allenfalls in der Betriebsruhe zwischen Weihnachten und Silvester. Aber dann sind die Tage dort dro­ben im Norden kurz und duster und statt eines Mietwagens bräuchte man min­de­stens einen Schneepflug, wenn nicht gar einen Bergepanzer…

Zum Thema Spezialfahrzeuge sei hier noch erwähnt, daß die Schweden gerne alte Automobile sammeln: Namentlich klassische US-Straßenkreuzer stehen hoch im Kurs, und das, obwohl es hier in der Nachkriegszeit keine Besatzer gab, die mit derlei mon­dän gestalteten Spritschluckern publikumswirksam herumfuhren. Egal, der Benzin-Virus hat auch die Motorfreaks im neutralen Schweden befallen, und so sieht (und hört) man auch im entlegensten Hinterland immer wieder mal einen Amischlitten mit sonor blub­bern­dem V8-Motor vorbeicruisen. Was nicht mehr fährt, wird auf dem ei­ge­nen Grund abgestellt, auch diese (Un-)Sitte scheint man von den Amerikanern über­nom­men zu haben:

abgestellter Traktor

Ob chromblitzendes Schlachtschiff, 90er-Jahre-Kombi oder alte Traktoren wie der oben gezeigte: Was immer ausgedient hat oder unfallbedingt nicht mehr aus eigener Kraft fahren kann, wird nicht etwa verschrottet, sondern an mehr oder weniger prominent sichtbarer Stelle vor oder hinter dem Haus dauerdeponiert. Der Besucher wundert sich darüber bis heute, denn er kann sich schwerlich vorstellen, daß ein ohne weitere Konservierungsmaßnahmen offen unter freiem Himmel endgelagertes Kraft­fahr­zeug jemals wieder erfolgreich instandgesetzt werden könnte: Sonne, Regen, Schnee und krasse Temperaturunterschiede dürften derlei Absichten von Jahr zu Jahr weiter unterminieren. Aber vielleicht ist das »Gras darüber wachsen lassen« in Schwe­den ja die deutlich billigere Alternative zur ordnungsgemäßen Ent­sorgung?

Mit diesem ersten Blick in die rätselhafte Mentalität der Schweden lassen wir es für heute bewenden. In der nächsten Folge machen wir uns in ein paar Tagen auf den Weg in eine größere Stadt und begeben uns anschließend auf eine Landpartie mit allerlei weiteren ungewöhnlichen Ein- und Ausblicken. Hej så länge!

 
[1] Wie so oft hatte ich nach der Heimkehr später das Gefühl, der eigene Wagen wäre durch Standschäden quasi unbenutzbar geworden: Lenkung und Pedale überaus schwer­gängig, die Bremse zwar verzögernd, aber doch deutlich träger. War natürlich wieder einmal nur eine Frage der (Um-)Gewöhnung…

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Donnerstag, 2. Juni 2016

Rosenrot

Rosen in üppiger Blüte an des zonebattler's Schrebergarten
Donnerstag, 21. April 2016

Die gute Tat (1)

Heute aus dem komischen kleinen Tümpel im Schulgarten des Stadtparkes einen einsamen, angesichts der hohen Beckenkante nicht so recht den Weg heraus fin­den­den Frosch (oder war’s doch eher eine Kröte?) geborgen und in meinen schützenden Händen ans andere Ende des Parks getragen, um den wechselwarmen Kameraden dortselbst in die Gesellschaft un­ge­zähl­ter Artgenossen zu entlassen:

Fürther Frosch bei Translozierung

In meiner warmen Hand scheint sich der/die Gute recht wohl gefühlt zu haben: Ich mußte ihn/sie fast abschütteln, um ihn/sie in sein/ihr artgerechtes Habitat zu ent­las­sen. Möge er/sie dort lange leben und reichlich Nahrung finden!

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Freitag, 2. Oktober 2015

Riechkolben

Wunderschön, aber leider nur optisch: Detail einer Lilienblüte
Donnerstag, 17. September 2015

Himmelsbrücke

Vorhin wurde vor unserer Balkon-Bühne ein prächtiges Naturschauspiel aufgeführt:

Regenbogen über Fürth

Vom Haus links hinten im Bild gibt es eine wetterwendische Bilderserie.

Dienstag, 30. Juni 2015

Bürostunk

Wachsblumen-Blüten in des zonebattler's Büro
Freitag, 12. Juni 2015

Die Lärminsel (5)

Ein neuer Morgen, eine neue Buslinie: Noch einmal wollten wir einen Tagesausflug eher bedächtig angehen und uns noch nicht wieder an die Grenzen der infektbedingt schwäch­eln­den eigenen Kondition herantasten. La Orotava hieß das Ziel der Wahl, welches von diversen Freunden und Bekannten uns als herrlicher Sehnsuchtsort ge­schil­dert worden war. Also ab in den Bus und kurvenreich den Hang hinter Puerto de la Cruz hinaufgetuckert…

Und es ist ja wahr: Hat man sich von der prosaischen Busstation erst einmal in den historischen Stadtkern durchgehangelt, findet man ein weitgehend intaktes Altstadt-Ensemble von hoher architektonischer Qualität vor. Der Blick streift über Dächer, Bal­ko­ne, Türmchen und Innenhöfe, die eine ruhige Würde und eine angenehm de­zen­te Unaufgeregtheit ausstrahlen. Doch, hier kann man es aushalten!

Über den Dächern von La Orotava

Stundenlang haben wir die Gassen und Sträßchen kreuz und quer und rauf und runter bestreift, haben Kirchen und Parkanlagen besichtigt, Mühlenrelikte und Innenhöfe inspiziert, da die Nase an die Scheibe gepreßt und dort den Blick durch ein Gittertor genossen. All das läßt sich in der Rückschau (auch gefühls- und geruchmäßig) genau rekonstruieren, wenn ich meine per Vorratsdatenspeicher gesammelten GPS-Tracks in Google Earth lade und aus der Vogelperspektive den Streifzug nachvollziehe.

Hier präsentierte sich ein besonders schönes Exemplar einer traditionell verzierten Fas­sade, mit sorgfältig gepflegtem Blumenschmuck an den hölzernen Balkonen (die frei­lich ihrer­seits etwas konservierende Zuwendung vertragen könnten):

Die Casa de Los Balcones

Der Ausschnitt zeigt die Casa de Los Balcones, eine der bekannteren Se­hens­wür­dig­kei­ten der Stadt. Das Haus an sich ist auch durchaus sehens- und bewundernswert, die im Erdgeschoß angebotenen Mitbringsel der Kategorie »traditionelles Handwerk« vermögen indes primär hochbetagte Gäste zu begeistern und von ihrem Geld zu tren­nen. Der noch nicht ganz in diese Altersklasse fallende zonebattler freute sich da­ge­gen über das ebenso ballaststofffreie wie kostenlose WLAN in angenehm schattiger Nische…

Hinter dem nicht minder eindrucksvollen Liceo de Taoro hat meiner einer nicht nur zu seiner großen Erleichterung eine sehr ordentliche Stoffwechselstube gefunden, son­dern auch badende Bäumchen, sozusagen ein Naturschauspiel der ungewöhnlichen Art:

zweckentfremdete Badewanne hinter dem Liceo de Taoro

Ein Foto wie dieses ist schon genug künstlerischer Ertrag für einen ganzen Urlaub, wie ich finde. Da gab und galt es nix zu inszenieren, nur draufzuhalten und ab­zu­drücken. In einem kleinen Ex­kurs sei hier mal darüber reflektiert, wie meine Urlaube diesbezüglich vor einem Vierteljahrhundert – in einem früheren Leben – so abliefen: 10-15 Döschen mit Dia-Filmen drin möglichst an den Röntgengeräten der Flughafen-Security vorbeigeschleust, der hohen Kosten von ca. 50 Pfennigen pro Auslösung we­gen eher weniger experimentiert, Mehrfachversuche zur Erfassung der besten Per­spek­tive oder des schönsten Momentes nur in Ausnahmefällen unternommen, her­nach zu Hause tagelang auf das Entwickeln gewartet und dann wochenlang geschnippelt, gerahmt und in Magazine einsortiert. Danach ein bis zwei­mal angeschaut und später nimmermehr. Wobei ich dennoch (oder gerade deswegen) derzeit dabei bin, die analogen Erinnerungen (sprich: die Dias) zu digitalisieren, denn am Monitor, auf dem Smartphone-Display oder via Tablet schaut man sich halt doch eher alte Elaborate an, wohingegen man Projektor und Leinwand schon aus Gründen der Faulheit eher selten herauskramt und aufbaut… Heute leiste ich mir folgekostenlos weit mehr Versuche und komme nicht mit mit 300 Fotos heim, son­dern mit der vierfachen Menge (von denen hinterher freilich 2/3 wieder der [Entf]-Taste zum Opfer fallen). Unter dem Strich bin trotz der gestiegenen Versuchung zur Nachlässigkeit wohl dennoch ein besserer Knipser geworden, die Übung macht’s…

Aber genug der Abschweifung, wir sind ja hier in einer Reise-Reportage und weder in einem Fotokurs noch in einem Bildbearbeitungs-Seminar. Am nächsten Morgen fühlten wir uns beide wieder fit genug für größere Unternehmungen und nahmen uns für drei Tage einen Leihwagen, um unseren Aktionsradius zu erweitern und dahin zu fahren, wo die dicken Busse selten oder gar nie hinkommen. [1] Wir zuckelten auf kleinen Straßen (und mitunter dank desorientierter elektrischer Lady in der smart­pho­ni­schen Navi-App über Stock und Stein) in das wunderbare Anaga-Gebirge im Nord­osten der Insel. Grandiose Perspektiven taten sich dort auf:

Im Anaga-Gebirge

Der helle Streifen zwischen den dunklen Bergen unten und den düsteren Wolken oben ist übrigens das Meer… In jenem Gebirge ist es gerne neblig und feucht, weswegen es dort üppige Lorbeerwälder gibt. Dieser Abwechslungsreichtum macht den großen Reiz Teneriffas aus: Zwischen heißer Wüste und feuchtkaltem Dschungel liegen ja re­gel­mäßig nur ein paar Dutzend Kilometer!

Wir kurvten hakenschlagend bis zu einem Weiler namens Chamorga, da hört die Welt zumindest für die Automobilisten auf. Auf Schusters Rappen ging es dann weiter bis (fast) zum Roque Bermejo am Nordostzipfel Teneriffas. Erst läuft man noch über ein paar wegen Unterspülung und Hangrutschen nicht mehr befahrbare Betonstreifen, dann geht es nur noch über Trampelpfade weiter durch die üppige Vegetation:

Auf dem Weg zum Roque Bermejo

Südlich und unterhalb des Leuchtturmes Faro de Anaga machten wir dann erstens Rast und zweitens kehrt: Der weitere Abstieg bis zum unter uns schwappenden Atlantik hätte bestimmt weitere 45 Minuten (pro Richtung!) gedauert und unsere Kräfte allzusehr beansprucht: Die brauchten wir ja noch für den weiten Rückweg bis zum in Chamorga abgestellten Wagen. Die Entscheidung erwies sich als richtig: Als wir schließlich wieder an unserem Volkswagen angelangt waren, waren wir ei­ni­ger­maßen groggy. Aber auch glücklich über das Gesehene und Geleistete! Lästigen Lärm gab es an dieser entlegenen Ecke des besiedelten Landes übrigens durchaus auch, und zwar in Form von Hunden, die ihr Revier schon auf Distanz bellend zu verteidigen trachteten. Tja, »Lärminsel« kommt wirklich nicht von ungefähr!

Der Tag war noch längst nicht verstrichen, und wir wollten ja den fahrbaren Un­ter­satz bestmöglich ausnutzen. Also erstmal wieder zurück auf der Berge Rücken bis nach El Bailadero, dort die uns schon bekannte Route gen Süden verlassen und in San Andrés Station gemacht. Von da aus an der Küste entlang nach Santa Cruz hi­nein­gefahren. Von dort aus wollten wir uns zur berühmten Panorama-Straße TF-24 zum Teide hochschlängeln. Zu diesem Zwecke gab ich als Zwischenziel das Städtchen La Esperanza ins Smartphone-Navi meiner besseren Hälfte ein und ließ mich einmal mehr von der elektrischen Tante (ver)führen. Die erwies sich einmal mehr als gna­den­los zielstrebig und abkürzungsfixiert und ließ mich über Feldwege und Geröll­pisten rangieren, deren Anblick jeden Autoverleiher furchige Falten (oder faltige Furchen?) auf die Stirn getrieben hätte. Letztlich ging alles gut und glatt, und ich kann mir al­tem Sonntagsfahrer noch einiges an fahrerischem Können und einem neuzeitlichen VW Polo recht respektable Geländewagen-Qualitäten attestieren…

Schließlich erreichten wir doch noch die TF-24 (der getreulich mitgetrackerte Kurs nimmt sich auf Google Earth gar nicht so verwegen aus wie er sich unten auf der realen Erde anfühlte) und fuhren zügig (und mit richtigem Asphalt unter den Reifen) nach Südwesten in Richtung des majestätischen Vulkans. Dabei kamen wir von unten in die Wolken, und das ist nun wirklich eine ganz besondere Erfahrung:

In wolkengetränkten Wäldern

Windig ist es da und atmosphärisch einigermaßen gruselig, ziemlich feucht natürlich sowieso. Darum also nach dem Knipsen gleich wieder ins Auto gehechtet und weiter gefahren, immer weiter, immer höher durch kilometerlang sich hinziehende Wälder.

Irgendwann kommt man ebenso unvermittelt oben aus der Wolkendecke heraus, wie man unten in sie hineingefahren ist. Und da steht er dann in seiner vollen Pracht, der höchste Berg in spanisch bewirtschafteten Landen: El Teide !

Blick auf den Teide

Die grandiose Szenerie ist mit fotografischen Mitteln natürlich nicht annähernd ein­zu­fan­gen: Der strahlend blaue Himmel, die schneeweiße Wolkenschicht, die frische, klare Luft, der sanft über die Haut streichende Wind, die weitgehende Abwesenheit anderer Menschen, all das macht den Aufenthalt an so einem Aussichtspunkt zu einem sehr intensiven Erlebnis. Als etwas störend empfand ich die – auf dem klein­ge­rech­ne­ten Foto gnädigerweise nicht mehr erkennbare – Seilbahn an der linken Flanke des Vulkankegels: Dem Giganten dermaßen auf die Pelle zu rücken erschien mir als irgendwie entwürdigende Anmaßung. Na ja, der moderne Mensch neigt gemeinhin ohnehin nicht zur Demut. Der Teide wird sich schon mit heißem Atem zu wehren wissen, wenn’s ihm zuviel wird…

Als Verheißungsort besonderer Güte kam mir diese futuristische »Sternen-Stadt« vor, die nachgerade aussieht wie ein typisches Science-Fiction-Roman-Cover aus den 1970er Jahren: Erhabenheit, Aufbruchstimmung, Erforschung des Unbekannten, das alles und mehr irrlichterte durch des zonebattler’s Synapsen, als er der Ob­ser­va­to­ri­en gewahr wurde. Die sind da oben dem Himmel so nah wie möglich und erfreuen sich dank geringer Luft- und Lichtverschmutzung bester Aussicht ins All. Großartig!

Observatorien in der Nachbarschaft des Teide

Sowohl die Kuppeln der Sterngucker als auch die unten wabernden Wolken waren uns schon in ähnlicher Form und Anmutung vor fünf Jahren auf La Palma unter die Augen (und vor die Linse) gekommen. Ich muß gestehen, daß ich seinerzeit nicht nur be­gei­stert, sondern nachgerade überwältigt war. Aber in der Wiederholung nutzt sich halt doch alles ein wenig ab…

Gleich nach den Observatorien ließen wir dann den Teide vorerst links liegen und bogen nach rechts auf die TF-24 ab, die Sonne stand ja schon tief, es war inzwischen Abend geworden und der zonebattler des Fahrens müde. Und obwohl es Luftlinie gar nicht so weit bis nach Hause war, ging es natürlich zicke-zacke kurvenreich und entsprechend langsam bergab. Bis wir endlich im Hotel anlangten, war es schon fast duster. Ein erfüllter Tag lag hinter, zwei weitere mit selbstgesteuertem Gefährt noch vor uns. In der nächsten Folge fahren wir die TF-24 wieder hoch und machen seiner Majestät dem großen Vulkan und seinem Hofstaat drumherum endlich unsere Auf­war­tung.

 
[1] 60 EUR kostete der Spaß in Form eines VW Polo (zzgl. Sprit in der verfahrenen Menge), da kann man nicht maulen. Wie immer war die Bedienung ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, des Autors eigene Renngurke hat ja insgesamt weniger Moleküle als so ein modernes Auto Schalter und Lichter. Überdies wähne ich mein eigenes Volant und die Pedale nach dem Urlaub als schwergängig oder eingerostet, weil es meinem Vehikel an neuzeitlichen Assistenzsystemen mangelt, aber der Mensch ist ja flexibel und kann sich an fast alles adaptieren (meiner einer sogar in der Richtung vom Luxus zum Spar­ta­ni­schen)…

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Donnerstag, 11. Juni 2015

Dornenkrone

blühende Distel an des zonebattler's Schrebergarten
Freitag, 5. Juni 2015

Die Lärminsel (4)

Nachdem wir von Freunden schon im Vorfeld unserer Reise über das gut funk­tio­nie­ren­de Busnetz auf Teneriffa informiert worden waren, hatten wir uns vor­ge­nom­men, den überwiegenden Teil des Urlaubs ohne eigenen Mietwagen zu verbringen und uns von öffentlichen Verkehrsmitteln herumkutschieren zu lassen. Das klappte auch ganz gut, und unsere erste Fahrt im dröhnenden und vibrierenden Diesel-Bus brachte uns zum Nordostzipfel der Insel, in deren Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife.

Unweit des dortigen Busbahnhofes gibt es ein spektakuläres Stück moderner Ar­chi­tek­tur zu besichtigen, die Konzerthalle Auditorio de Tenerife:

Das Auditorio de Tenerife

Das verwegen gestaltete Gebäude ist gerade mal ein Dutzend Jahre in Betrieb, da zeigen sich schon die ersten Schäden in der Außenhülle: Feine Mosaiksteinchen fallen ab, Wasser sucht sich seinen Weg, Stahlarmierungen beginnen zu rosten. Wie schein­bar überall in spanischen Gefilden scheinen Instandhaltung und präventive Pflege unbekannte Fremdwörter zu sein, man klotzt was hin und ranzt es runter, schließlich reißt man es ab und baut was Neues hin (oder auch nicht). Alles nicht sehr nachhaltig und ressourcenschonend, aber konsequent nach dem (vormals ostzonalen) Motto: »Wir bauen auf und reißen nieder, so haben wir Arbeit, immer wieder«. Andere machen’s freilich auch nicht besser, den gleichen Spruch habe ich ja schon über Malta vom Stapel gelassen… Innen im Foyer des verwegen geschwungenen Musen­tem­pels ist es unglaublich laut, das Geplapper und Geklacker der Besucher potenziert sich in dem Schall­trich­ter aus Beton zu einer lärmenden Symphonie. Aber wenigstens konn­te ich dort drinnen diverse nette Damenbeine einfangen… [1]

Laut und quirlig ging es auch in der belebten Innenstadt von Santa Cruz zu, wiewohl es ein »ruhiger« Sonntag war und die meisten Geschäfte geschlossen hatten. Aber die Spanier feiern ja recht gerne und Anlässe dazu finden sich rund ums Jahr und immer wieder. Uns steht ja auch hin und wieder der Sinn nach Geselligkeit, aber im Urlaub suchen wir doch eher das Ruhige und Erhabene. [2] Darum sind wir tags drauf ins nahe­ge­le­ge­ne Orotava-Tal getuckert und haben dort eine Höhenwanderung unter­nom­men, die uns tatsächlich in ganz unerwartete Höhen führte:

Blick auf den Teide

Wir verpaßten aufgrund ungenügender Wegbeschreibung im Reiseführer den vor­ge­se­he­nen (aber wegen frischen Erdrutsches gesperrten Abzweig) und stiegen höher und höher, ohne zu bemerken, daß wir schon längst über den angepeilten »Höhenweg« auf­ge­stie­gen waren. Tatsächlich »machten« wir knapp 1000 Meter in der Vertikalen und kamen letztlich bei der Straße durch den Teide-Nationalpark heraus, wodurch wir unseres schweißtreibenden Irrtums endlich gewahr wurden. Immerhin konnten wir beim Abstieg drei weiteren deutschen Paaren, die mit dem gleichen Wanderführer ei­nes renommierten Erlanger Verlages bewaffnet waren, ein ähnliches Schicksal er­spa­ren…

Immerhin war die Anstrengung nicht vergebens, wir wurden mit Sonnenschein und wunderbarer Fernsicht belohnt. An den Folgetagen waren Wälder und Wipfel wolken- und nebelverhangen, und auch der Teide war nicht auszumachen. Schon am nächsten Morgen – wir waren bei warmer Witterung kurzbehost und -beärmelt mit dem Bus nach La Laguna aufgebrochen – tappten wir stundenlang leicht bibbernd durch die hi­sto­ri­sche (und regennasse) Innenstadt und beneideten jene, die mit passenderer Klei­dung und Ausrüstung unterwegs waren:

Drei gut beschirmte Damen in La Laguna

Na ja, wir hangelten uns im Nieselregen von Dach zu Dach, Unterstand zu Unterstand, Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und beschlossen den Halbtag mit Kaffee, Kuchen und Knservierungsstoffen. Kann man mal machen. So richtig grandios fanden wir es dort nicht, aber das war vielleicht der Erwartungshaltung einerseits und dem unverhofft naßkühlen Wetter andererseits geschuldet…

Tags drauf kam die unverhoffte, große Zäsur: Während der zonebattler die Reise zwar angekränkelt, aber immerhin schon auf dem Wege der Besserung angetreten hatte, war seine bessere Hälfte gesund in den Flieger gestiegen, hatte sich aber von bazillen-befallenen Mitreisenden die Krätze eingefangen und mußte des Abends mit im bedrohlichem Tempo ansteigenden Fieber zu einem »Centro Medico« verbracht werden. Ist auch eine interessante Urlaubserfahrung, wenn eine resolute Doctora, die des Deutschen nicht mächtig ist, nur ihre dolmetschende Sprechstundenhilfe an­schaut und nicht die vor ihr stehende Patientin. Immerhin waren die Wartezeiten kurz und die Antibiotika billig zu haben. Muß sich trotzdem nicht so bald wie­der­ho­len…

Vier Tage Bettruhe für die Gefährtin bedeuteten vier Tage freien Herumlungerns für den Berichterstatter, der sich nur zu gerne nun selbst etwas schonte und mit der Kamera bewaffnet in der näheren Umgebung des Hotels herumstrich.

Fassadenkunst in Puerto de la Cruz

Die Innenstadt von Puerto de la Cruz ist zwar in wenigen Gehminuten durchmessen, aber man findet doch recht interessante und auch abwechslungsreiche Ecken und Ansichten, die aufznehmen sich lohnt. Leider war ich aber doch recht träge und nicht so recht motiviert, mich auf fotografische Pirsch zu begeben. Darum habe ich nur den einen oder anderen Schnappschuß gemacht und mich nicht weiter angestrengt.

Manche Motive indes sind so augenfällig, daß man sie auch reflexhaft und ohne große Mühen einfangen kann. Wie z.B. dieses Exempel von genrehafter Street Photography:

Straßenszene am Vormittag

Zugegeben, der alte Herr mit Rollator war recht langsam unterwegs, da konnte ich mir mit dem Komponieren des Bildes Zeit lassen. Überhaupt schien die gemächliche Unaufgeregtheit unseres Urlaubsortes auf mich abzufärben, und ich weiß bis heute nicht, ob es wirklich an der Atmosphäre lag oder an meinem nur langsam ab­flau­en­den grippalen Infekt, an dem ich ja schon seit längerem laborierte.

Egal, warum auch immer ich etwas langsamer reagierte als sonst, solange die Motive vor mir sich noch weniger bewegen und mir nicht davonlaufen, kriege ich sich immer noch problemlos eingefangen, wie zum Exempel diesen Angler, der auf der Kaimauer sitzend sein Glück versuchte:

Mann mit Hut, sitzend und angelnd

Die Passion des Angelns gehört zugegebenermaßen zu jenen finsteren Lei­den­schaf­ten, deren Reiz und Mirakel sich mir zeitlebens nicht erschließen werden, und das hat nicht nur damit zu tun, daß unsereiner kein großer Fischesser ist. Na ja, jedem das Seine, und solange der schweigsame Rutenschwinger seinem Hobby nachgeht, ist er wenigstens weg von der Straße und kommt nicht auf noch dümmere Gedanken…

Jetzt aber hurtig etliche Stunden vorgespult und die weitgehend ereignisfreien Re­kon­va­les­zenz-Tage der besseren Hälfte übersprungen. Nach leidlicher Genesung (meiner einer war dann selbst aller importierten Schnupfen-Reste ledig) fingen wir wieder an mit der Erforschung unserer Umwelt. Ein Bus brachte uns in küstennah mä­an­drie­ren­der Fahrt ins westlich gelegene Garachico.

eingerahmter Meeresblick in Garachico

Ein befreundetes Galeristen-Ehepaar hatte dort wenige Wochen zuvor den eigenen Urlaub verbracht und war des Lobes voll über diesen beschaulichen Ort. Wir selbst glauben, seine (durchaus vorhandenen) Reize in den paar Stunden unseres Aufent­hal­tes weitgehend vollständig wahrgenommen und gewürdigt zu haben. Ja, es ist nett dort, aber nein, wenn man nicht gerade Kunstmaler ist oder in Ruhe seinen neuen Roman fertigstellen möchte, ist man dort nicht unbedingt am rechten Platze.

Sehr lebhaft vom Tag in Garachico in Erinnerung geblieben ist mir aber erstens die Begegnung mit einem jungen Hundchen (welches sich nur zu gerne kraulen und necken ließ und davon schier außer sich geriet vor purer Lebensfreude), sowie die mit einer Strelitzie, welche sich naturgemäß weniger spielfreudig und be­gei­ste­rungs­fähig zeigte, sich dafür aber in wunderbar leuchtenden Farben präsentierte:

prächtige Strelitzie

Tatsächlich sind dem zonebattler auf Teneriffa dermaßen viele dieser Pa­ra­dies­vo­gel­blu­men unter die Augen gekommen, daß er einen vage erwogenen Urlaub auf der »Blu­men­in­sel« Madeira nunmehr zu verwerfen bereit ist und damit auch um etliche nur äußerst schweißtreibend zu bewältigende Höhenmeter elegant herumkäme…

Soviel für heute. In einer Woche geht es weiter.

 
[1] Gegen Ende des Urlaubs sind ganz in der Nähe zwei Grazien vor der Nase meines Mietwagens über die Kreuzung gestakst, beide mit knallengen Jeans und leuchtend roten Pumps von schwindelerregender Absatzhöhe angetan. Das wäre ein Foto ge­we­sen! Aber was will man machen, wenn die Ampel kurz vor dem Umspringen ist, beide Hände am Lenkrad liegen und die Kamera irgendwo auf dem Rücksitz liegt? Die fahr­läs­si­ge Unvorbereitetseiung verfluchen!

[2] Wir halten es da eher mit Johann Nestroy (oder war es doch Karl Valentin?), der die Menschen liebte, aber die Leute nicht mochte und daher mied…

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Montag, 1. Dezember 2014

Adventswunder

Als ich vorhin nach einem mäßig frohsinnigem Wochenende mein Büro aufsperrte, kroch mir nicht nur abgestandene Luft, sondern auch ein süßlicher Geruch in den Riecherker, der mich an den betörend-betäubenden Blüten-Gestank von Wachs­blu­men erinnerte. Allein derlei gibt es nicht und gab es nie in des zonebattler’s bahn­amt­licher Künstler-Klause. Gleichwohl ging der intensive Geruch von plötzlich ent­fal­te­ter Blü­ten­pracht aus, von der am Freitag zuvor noch nix zu merken gewesen war:

unbekannte Blüten, wunderbar aussehend, merkwürdig riechend

Weiß jemand aus der Leserschaft die eigenartige Pflanze korrekt zu bestimmen? Würde mich schon interessieren, was genau da Auge, Nase und Herz des braven Bahn-Beamten erfreut und ihn mit einem Lächeln in die Arbeitswoche starten läßt…

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