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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 6. Januar 2009

Mu­ster­map­pe

 
Ei­ne klei­ne Aus­wahl be­bil­der­ter Ar­ti­kel (zum An­wäh­len bit­te auf ein Fo­to klicken):

Meine neue Flurleuchte   Subaru Libero im Einsatz   Riesenrad

Flußbad heute   Herbstlich bunter Baum   zonebattler's Küche

Leuchtender ALDI   Arbeit von Inge Gutbrod   Wilde Müllablagerung

ICE   Ein zufriedener Geselle   Subaru Libero Kleinbus

Sperrsignal Bauart Siemens   Ecke Karlstraße / Amalienstraße einst   Ein Farbklecks in Fürth

Schloß Seehof   Rangierlok   Plüsch-Panda

Winterling Kaffee-Service   Tropby-Funkwecker   Demobild

Deckenfluter   Minolta X-700   Carrera-Werk

Citroën 2CV   Schreibmaschine   Messerschmitt Me 262 A-1a

Espresso-Tassen   Schrankaufhängung links   Straßenkehrer beim Wasserlassen

Fabrikanten-Villa   Ford Taunus XL   Kurzzeitwecker

Spuren im Schnee   Auktionshaus Behringer   Kunststoff-Krähe

Kli-Kla-Klawitterbus Animations-Figuren   Obstauslage in der Königstraße   Arches National Park

gesperrtes Abstellgleis   vereinigte Baggerschaufeln   Automobilbau-Museum-Eisenach

Ein halber Sanierungsfall   elektrischer Kronleuchter   Blaumann

Schnittlauch auf dem vorderen Balkon   Blüte   Metallica

Das feuerrote Spielmobil   ICE TD (VT 605)   Radlader im Ernte-Einsatz

Rose im Garten   Mit dem Liegerad unterwegs   Ausflug nach Bamberg

Beschriftung Notausgang   Architektouren 2006   Verbotsschild

Wasserrohrbruch   Fahrradboxen am Hauptbahnhof   Des zonebattler's Füße

Gassenschenke   Graffiti   Betonbau

Französischer TGV in Nürnberg Hbf   Brombeeren am Schrebergarten   in der AdBK Nürnberg

reparierter Straßenbelag   Mirabellen am Ast   Plasticant

Hinterhof mit Planschbecken (Fürth, Ludwigstraße)   Museum Feldbahn 500 e.V.   Hummel im Einsatz

fischertechnik   Philips CD 100   sogenannte Nostalgie Wanduhr

Second-Hand-Shop in Sinsheim   bei Kalchreuth   Bemalter Bohlen-Zaun

Fürther Ateliertage 2006   Fürther Farbklecks   Smart Roadster Coupé

Baulücke in der Ludwig-Erhard-Straße   Leuchtreklame in der Fürther Fußgängerzone   Eisenzaun als Fenstergitter

verlorene Radkappe   abgestürzter Plüschvogel   Kekse aus der Presse

verlorener Gummibär   Turm der Nürnberger Stadtmauer   Elch-Hausschuhe

Katzenklappe mit Aufstiegshilfen in einem Innenhof in der Gustavstraße   AEG Handstaubsauger   Markierungen

Künstliches Kaminfeuer   in der Fränkischen Schweiz   Taurus-Lok

stürzende Linien, korrigiert   Pflasterungen   EBW V270

verlorene Radkappe   frisch gewaschene Tastenkappen   Bryce Canyon, Utah, USA

Blick auf den Parkplatz hinter dem Büro-Hochhaus   Kaugummi-Automat   Sitzgelegenheit

Marienkäfer   Herren-Toilette der Pinakothek der Moderne, München   Fototermin vor dem Bayreuther Schloß

Skulptur im Bayreuther Hofgarten   Bei des zonebattler's Schulfreundin B. C. in K.   Wendeltreppe des Aussichtsturmes Alte Veste in Zirndorf

Regennasse Biertische auf der Fürther Freiheit   ehemaliger Briefkasten-Standort (Erlangen, Nürnberger Straße)   Gasschild in Fürth (Amalienstraße)

zonebattler's Speisesalon und gute Stube   in den Glaswerkstätten Hirschenstraße 28   beim Fest der Kleingärtner

Abendhimmel mit Mond und Venus   Kirschen aus des zonebattler's Schrebergarten   Luisen-Unterführung in Fürth, Ausgang zur Karolinenstraße

Container-Arrangement hinter dem Nürnberger Museum Industriekultur   DRK-Plakatausschnitt   Sonnenreflex auf einer Eisenbahnschiene an des zonebattler's Schrebergarten

Stauwehr an der Fürther Förstermühle   U-Bahnstation Fürth / Rathaus   unterirdisches Verteilergeschoß Fürth (Bay) Hbf

Feuermelder   unbekannte Blumensorte   Bananenboxen

Nachwuchsfütterung bei Spatzens   Untergeschoß einer ehemaligen Fabrik, Nürnberg-Gostenhof   Bedienungs-Display Sirona C1+

Klappstühle mit menschlicher Körpersprache   umgemodeltes Apothekenschild   angefressenes Telefonbuch

Fürther Schachtdeckel   zonebattler's Desktop   selbstgebasteltes Kinderspielzeug

Verbotsschild in Forchheim (Oberfr)   Ritzenwurzler   zonebattler's Balkonblick

verlorener Arbeitshandschuh   in der AdBK Nürnberg   Fragment eines neben dem Fürther Recycling-Hof ordnungswidrig entsorgten Stein-Geländers

Kassel zu documenta-Zeiten   Impressionen von einem beschaulichen Wochenende in Sommersdorf   Ein Schwabacher Insiderwitz

Bollerwagen mit Gießkannen   Staubsauger-Detail: Rundum drehbarer Schlauchansatz   verbogene Torarretierung

defekter Video-Recorder im Materialraum von des zonebattler's Büro-Etage   Kabeltrommel   Kuppel der Kirche St. Elisabeth zu Nürnberg

Kartenkasten   Bahnfestival in Fürth   Beatrixens Gießkanne

Feldweg mit zackiger Signatur   Schlauch   Schatten einer Telefonzelle auf den danebenstehenden Briefkasten

Das Trojanische Pferd   Halbe Hütte in einer Rheinland-Pfälzischen Weinbau-Region   Geländerende

Gigantomanie in Granit: Kongreßhalle am Nürnberger Reichsparteitagsgelände   Dicht an dicht gelagerte Kunststoff-Kanus   leere Federmagazine für Zigarettenschachteln im Kassenbereich eines ALDI-Marktes

Schirmständer   Rätselbild des Monats   aufgerollte Plastikbänder mit Taubenvergrämungsstacheln in einem Baumarkt

Briefkasten und Mülleimer vor einem Supermarkt   Teekanne im Atelier von Anette du Mont   nackte Puppe auf einem Flohmarkt

angebissene Brezel   Stadttheater Fürth i. Bay.   Holzfigur im Hause eines Architekten

bürgerlicher Vorgarten in Meisenheim (Glan)   Baustelle am Rande der Nürnberger Fußgängerzone   eneloop-Akkus in Micro-Größe (AAA)

Blütenbild   Autofriedhof in Kalifornien   kleiner kackender Köter

auf dem Heimweg aus Regensburg   Abbes und Wegges   Verdrehte Welten

Rätselbild des Monats   verlorener Handschuh   Aufgebogene Montageplatte einer Parkplatz-Sperre

dynamisches Abendrot   ganz und gar nicht unterkühlte Orange im Kühlschrank der dienstlichen Teeküche   Baum im Steiner Wiesengrund, an Orson Welles' Shakespeare-Verfilmung erinnernd

Holländische Joint-Verpackung   blühendes Brutblatt   Fahrradreifen 'Racing Ralph'

Surig Essig Essenz alt (links) und neu (rechts)   geschnitzte Raben auf einer Spielplatz-Arche am Rande des Fürther Stadtparks   Fürth (Bay) Hbf, Blick gen Nürnberg

Modellflugzeug mit fehlendem Triebwerk in einem Reisebüro-Schaufenster   verlorene Strickmütze   Schlüsselloch

sonntäglich-rätselhafte Erscheinung in Fürthy   Lücke im Pflasterbelag der Zugangsrampe zur Bahnsteigunterführung   abgetrennter und farblich markierter Stahlträger auf einem Baugrundstück in Nürnberg

Werbeflyer unter dem Scheibenwischer eines Autos   Dachboden-Aufteilung mit Schattenwurf   Höllenschlund

Lok 185-CL 007 der Firma Rail4Chem   Krokusse in zonebattler's Schrebergarten   Phalanx der Schokoladen-Osterhasen

Schablonenmalerei in alter Industrieruine   Eigene Ordner-Favoriten sind mit dem 'FileBox eXtender' blitzschnell angesteuert   erniedrigter Pflanztrog in der Fürther Theresienstraße

Hoftor-Arretierung mit Korrosionsspuren   Glasfaserlampe, mit vorbeigezogener Kamera fotografiert   'Der Tod des Marat'

Schneedecke in der Karolinenstraße   Rätselbild des Monats   verstellter Notausstieg am Albrecht-Dürer-Gymnasium zu Nürnberg

Ausstellung 'PutzMunter' mit einer Installation und Fotos von Peter Schmidt   Plastikmüll-Säcke vor dem Nürnberger Königstorturm   Mauer der Nürnberger Justizvollzugsanstalt

im Regnitzgrund zwischen Oberndorf und Erlangen   Flachbau im Gewerbegebiet an der Stadtgrenze Fürth/Nürnberg   Der ADLER in Fürth (Bay) Hbf

Der ADLER in Fürth (Bay) Hbf   Objekt in der Nürnberger Kunstausstellung 'Tier + Mensch' im ehem. AEG-Hausgerätewerk   Trauriger Birkenstumpf

Fahrradständer   Hinterhoftür in der Fürther Karlstraße   Trainer-Treffen bei der Museumsbahn in Hamm (Westf)

Abendszene am Zusammenfluß von Rednitz (links) und Pegnitz (rechts) zur Regnitz (hinten)   Kunstwerk aus Gummibonbon-Haifischen (Ausschnitt)   Blütenpracht auf dem Balkon

Briefkasten beim Schloß Weißenstein zu Pommersfelden   Hinweisschild   am Radweg an der Pegnitz beim Fürther Friedhof

Kaffee, Milch und Orangensaft   neugierige Katze im 4. Stock eines Nachbarhauses   Der Fürther Funkturm der US Army

geduldiger Beifahrer in der Karlstraße   Luftlöcher   Railjet-Lokomotive

Ein armes Würstchen in der Karlstraße   Klimaaggregat   ein grüner Laubfrosch macht blau

Fürther Freiheit mit verschwundenem Ludwigsbahnhof   Werbeplakat im Nürnberger Hauptbahnhof   Feudel und Lappen beim Trocknen im zonebattler'schen Hinterhof

Altmühltaler Mineralwasser von ALDI   offen verlegte Installationsrohre im Nürnberger Künstlerhaus   in der AdBK Nürnberg

ein denkwürdiger Abend in Pommersfelden   zum Abtransport gestapelte Infrastruktur am Sonntag nach dem Fürther Stadtparkfest   Klingelknopp

selbstgebastelte, autonome Schrebergarten-Bewässerungsanlage   im Wald vor Aachen   Beton-Bank am Strand von Dünkirchen

Toiletten-Schild vor Leeds Castle   Der Royal Pavilion zu Brighton   eine von den unzähligen Burgen Englands (Bodiam Castle)

an der französischen Kanalküste   an der englischen Kanalküste   'Southover Grange Gardens' in Lewes

ein Maulaffen feilhaltender Tyrannosaurus   VW Käfer mit Porsche-Rädern   vorgeblich modische Gummischuhe

Blick zur Decke in der Kathedrale von Canterbury   Eine Schwanenarmada in belgischen Hoheitsgewässern   verwaiste Imbißbude an der englischen Kanalküste

Katzenaugen im Bullauge   künstlich-künstlerischer Himmelstürmer vor der DGUV-Akademie in Bad Hersfeld   ...in einer frisch eröffneten Fürther 'Seniorenresidenz'

Deal Castle, vom Strand aus gesehen   Computermaus   abfuhrbereite Altkartonagen

ein bereits historisch zu nennender VW Variant   zwei (mittlerweile verdaute) junge Parasolpilze   Blick gen Himmel durch einen Hochspannungsmast

ein vergilbtes Doppelportrait   Automobil eines 'Fachinformatikers für Systemintegration'   Fürther Fassade mit traurig aus dem Fenster guckendem Plüsch-Eisbär

Halberstadt Halb.CL.IV.(Rol.) 8103/18   im Museum Georg Schäfer zu Schweinfurt   Unter diesem Schild frühschtückt inzwischen niemand mehr...

Rätselbild des Monats   Ein Blatt mit Augen   Wegweisendes Schild in der Nürnberger Nordstadt

mobiles Obstgeschäft im Winterschlaf am Rande Nürnbergs   verlorenes Fallobst an der Karolinenstraße   pseudoantiker Kitsch an der Fürther Straße zu Nürnberg

folienbeklebtes Fenster eines großen Elektronik-Ladens in Nürnberg   Weihnachtsbäume im Freigelände eines Baumarktes   Rätselbild des Monats

schlechter Service für Vierbeiner in Schweinfurt   Leeres Schaufenster in der Nürnberger Südstadt   winterliches Spargelfeld bei Stein im Landkreis Fürth

kalte Ohren, aber warmes Licht beim heutigen Weihnachtsspaziergang   Rätselbild des Monats   kitschiger Knabenkopf, noch grün hinter den Ohren

Mauerecke der Nürnberger Justizvollzugsanstalt mit Ausgucks-Erkern   Bald wird lustigen Schnee-Malereien hoffentlich die Grundlage entzogen sein...   Blick aus dem gen Fürth eilenden Feierabendzug auf den Nürnberger Fernsehturm

Birken am Hainberg vor dunkler Schneewolkenfront   Rätselbild des Monats   Fußgängerampel in der Leyher Straße

tauender Schnee auf der Straße   Blick aus dem Münchener Lenbachhaus über die Straße nach gegenüber   Gehst Du zu Russen, vergiß die Torte nicht...

Fernseh-Portable Philips YOUR-tv 2   eine gemauerte Merkwürdigkeit in der Karolinenstraße   Schneereste auf Rankpflanzen im Nürnberger Stadtmauergraben

Auf dem Schreibtisch des Lexikalikers findet sich manch' ungewöhnliches Handwerkszeug   Pegelstab in zugefrorenem Kanal beim Lexikaliker um die Ecke   Rätselbild des Monats

auf dem immer noch winterlichen Hochplateau bei Burg Feuerstein   Postkunde an einer Packstation   im Anflug auf Nürnberg

Ein Wiener Rollladenschloß   ein Lichtblick   obszöner Rammschutz am Naschmarkt

frisch verlegte Fußbodenheizung   Rätselbild des Monats   Fürther Hinterhaus-Dachlandschaft im Abendlicht

Sonnenuntergang im Naturschutzgebiet Hainberg   hochnäsiger und aufgeblasener Werbeträger in der Nürnberger Südstadt   Frühling auf dem Nürnberger Klarissenplatz

Frankfurt (Main), Museum für moderne Kunst   aufgegebenes Vogelhäuschen in aufgegebener Kleingartenkolonie   zerschmetterte Wanduhr

Fernblick in der Fränkischen Schweiz   bunte Wanderweg-Markierungen   städtischer Ostergruß am neuen Faulturm der Fürther Kläranlage

Geheimbotschaft   Lichtspielerei im Haus der Kunst zu München   Storchennest in Vach

Eingang zum Paradies   von Jenni Beyer aus Babybel-Wachs geformte Figur   abstraktes Motiv

Katze auf dem kalten Blechdach im benachbarten Hinterhof   zwei kecke Kompressoren, auf dem Bürgersteig kokettierend   umgefahrener Baumschutzpoller

Grenzzeichen Ra 12 auf dem Gelände des Frankfurter Feldbahnmuseums   verlorener Damenschuh-Absatz   Rätselbild des Monats

mit Schottersteinen verfülltes Schlagloch in Fischform beim Fürther Recyclinghof   Besucher der Pinakothek der Moderne zu München   verstellbarer Maulschlüssel (sog. 'Engländer')

Nachbarins Mieze auf Patrouille   junger Kirschbaum, schwer an seinen Früchten tragend   Blick aus einer Hofdurchfahrt (Nürnberg, Schloßäckertraße)  

in der Cafeteria der Pinakothek der Moderne zu München   an der Nürnberger Hauptpost abgestelltes Fahrrad   Plastikbecher am Rande der Route des heutigen Fürth-Marathons

am Fürther Bahnhofs-Hochhaus entsorgtes 'Malen nach Zahlen'-Gemälde   Soldatengräber im Fürther Hauptfriedhof   Rätselbild des Monats

Mein nur noch zur Hälfte sonor brummendes Braun-Quartett   Taschenhaken an der Rückseite einer Bank in der Fürther Kirche St. Heinrich   Schraubdeckelöffner mit verstellbarem Zahnriemen aus Gummi

Drei Statuetten   in der AdBK Nürnberg   ein sättigender Samstag in Pommersfelden

ein Tagesausflug nach Passau   Das FixFoto-Programmfenster mit individuell arrangierten Werkzeugen   bei schneller Vorbeifahrt eingefangene Allianz-Arena im Norden Münchens

schwerer Schnakenschutz (dreilagig)   Zimmer ohne Aussicht in Neunburg vorm Wald   verfallendes Schloß in Týnec südwestlich von Klatovy

verwaiste Bühnen-Bestuhlung in einem kleinen Park an der Stadtmauer Schärdings   Die Salzachbrücke zwischen Laufen und Oberndorf   botanisches Einsatzkommando am Schloß Mirabell

Bootshütte am Obersee   schmuckloser Maibaum beim Kloster Andechs   Rätselbild des Monats

Pumpenhäuschen an der Regnitz zwischen Stadeln und Atzenhof   im städischen Volksbad Nürnberg   ein zäher Ritzenwurzler

Rätselbild des Monats   Nokia 5800 XpressMusic mit StyleTap und einigen darunter installierten Palm-Programmen   rote Hagebutten

Fürth (Bay) Hbf, Blick gen Nürnberg   Kürbisfeld in der Fränkischen Schweiz   passierender Passant von oben

Der erste Schnee des Jahres auf den Motorhauben abgestellter Autos   aufgelassene Bahnhofswirtschaft (Nürnberg-Reichelsdorf)   Eingangsbereich des Neuen Museums Nürnberg am Klarissenplatz

rätelhafter Farbklecks   mittagspäuslicher Himmelblick in der Nürnberger Südstadt   kunstvoll kalligraphierter Kunststoff-Kanister

tönernes Damwild in einem Vorgarten der Karolinenstraße   alte Kanone mit unpassender Munition   ein fröhlicher Schlüsselanhänger

Bahnsteigunterführung in Sonneberg (Thür) Hbf   zackige Kinderspielplatz-Pferder in der Spielzeugstadt Sonneberg (Thür)   Gießkannen

Personal-Pausen-Platz (Marktkauf Fürth)   Plastikne Pflanzschalen-Phalanx (Fürth, Cadolzburger Straße)   Schuhe

bronzene Bärenbrüder in Sonneberg (Thür)   eigenartiges Ofenrohr   Fürth (Bay) Hbf, Blick gen Nürnberg

verrutschte Piktogramme am Fenster eines Regionalzuges   Schrottplastik im Fürther Südstadtpark   Betonsockel eines Bauzaunes

Reflektor-Auge an einem automatischen Rolltor   Schnee auf Schachtdeckel   Vier Rotbemäntelte

Winterwanderung in der Hersbrucker Schweiz   behelfsmäßiger Brückenschlag von einem ICE zum anderen   Vernissagenbesucher in der kunst galerie fürth

Stil 'Watercolor' (Wasserfarben)   Treppe mit Schneeresten am Nürnberger Hauptbahnhof   dunkler Acker, dunkle Bäume, dunkler Himmel

wachsame Taube in der Fürther Altstadt   Eiszapfen vor einem Fenster der zonebattler'schen Büroetage   Der zonebattler auf seiner Waage, die 80 kg-Schallmauer nach unten durchbrechend

Fürther Hinterhofhauslandschaft mit Schornsteinen   zwei sich schön ergänzende Teller mit Blümchendekor   gut behütete Damen im Anmarsch auf das Neue Museum Nürnberg

Eine Taube macht noch keinen Sommer   Fernsprechkasten im Bf Siegelsdorf   Türgriff und -schloß eines Renault Twingo

weggeworfene Spirituosenflasche   im ehemaligen Bahnbetriebswerk Bamberg   DSLR SONY Alpha 850

Hauptsache dicht: höchst ungewöhnliche Blumentöpfe   Fränkisches Wahrzeichen: die Kaiserburg zu Nürnberg   künstlerisch gestaltete Plakatwand in der Nürnberger Südstadt

Das Jugendstilhaus in der Fürther Theaterstraße Nr. 3   Raffaello-Torte in österlicher Ausführung   Aufzugs-Piktogramme in der Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall

sonnenbebrillte Senioren in Wartestellung   Meßpunkt   Steinernes Flitzbogenopfer am Rande Bambergs

im abgelassenen Trogbrücken-Abschnitt des Main-Donau-Kanals bei Fürth-Atzenhof   ordnungsgemäß schutzbekleideter Bauarbeiter von oben   abseits abgestellte Großschachfiguren

abgewickelte Kabellrollen   Display eines Nestlé/Schöller-Eisautomaten im Nürnberger Hauptbahnhof   Drainagerohre in dezent begrünter Verkehrshalbinsel

Skulptur im Garten von Schloß Derneburg   bizarr bestrumpfte Damenbeine in Fürth (Bay) Hbf   kurioser Wandleuchter auf Schloß Derneburg

rückwärtiges Blinklicht eines Reisebusses   abendlicher Terrassenblick in den Sonnenuntergang   typischer Land Rover mit Pritschenaufbau

Das Gipfelglück will für die Nachwelt festgehalten sein   stolze männliche Westkanareneidechse   üppiger Regenwald im Nordosten La Palmas

eine fleißige Studentin   ertauchte Schätze   alte Mühle mit abgerüsteten Flügeln

verwinkelte Dachlandschaft in traditioneller Formgebung   Kuppel eines Observatoriums am höchsten Punkt La Palmas   gepflasterter Hinterhof (Nürnberg, Espanstraße)

abendlicher Dösebetrieb in einem Hinterhof am Marktplatz   'Sarotti-Mohr' von Anton Atzenhofer   Spiel von Licht und Schatten in des zonebattler's guter Stube

scheintote Amsel im Hinterhof   Deko-Ausverkauf beim Fürther Woolworth   tote Heuschrecke

Pflaster auf Pflaster am Nürnberger Klarissenplatz   Der sportlich dekorierte ICE 3 'Montabaur' bei betriebsbedingtem Halt kurz vor Fürth (Bay) Hbf   Spiegelung von Lampenlicht auf regennassem Parkplatz

TEE-Triebkopf der Baureihe 602 im DB Museum Nürnberg   verkorkstes Verbotsschild im Luftmuseum zu Amberg   Würzgelegenheiten im Museums-Café der Schirn Kunsthalle zu Frankfurt am Main

doppelte Kastanie   demonstrativ geöffnete Kassenschublade in einem Fürther Ladengeschäft   Essenz des Spätsommers

kleinbürgerlicher Blumenschmuck in der Siedlung Eisenheim   temporär stillgelegtes Waschbecken   Abfalleimer in der Nürnberger Bahnhofsplatz-Unterführung

Düsseldorf bei Nacht   Reste vom Feste bei einer kleinen Kunstausstellung im Niemandsland zwischen Fürth und Nürnberg   modernes Windrad inmitten alter Relikte

zonerbattler's neue Seiko 5   sich in den Schlitzen von Trittplatten sammelndes Herbstlaub   Abendhimmel unweit von Kirchröttenbach

Möve vor einer Brücke über die Pegnitz in Nürnberg   ohne weitere Worte...   scheinbar herrenloser Handwagen in der U-Bahn-Station Nürnberg Hauptbahnhof

Spirituosen-Flaschen auf der Tischfläche einer ambulanten Ausstellungs-Bar   von Schelmenhand ergänzte Vogelschutz-Aufkleber in der U-Bahn-Station Nürnberg-Muggenhof   kleiner Knabe beim unbefugten Erteilen eines Abfahrauftrages

Schneereste auf Gitterrost am Lothar-Fischer-Museum in Neumarkt (Oberpf)   alter MITROPA-Speisewagen in Nürnberg Hbf   Passant mit Regenschutzfolie im Fürther Winterwind

Taube in Wartestellung   eingeschneites Café-Mobiliar in Neumarkt (Oberpf)   drei junge Grazien, davon eine aus Fleisch und Blut

durch Nürnberg Stapfende   Kette aus leeren Nespresso-Kapseln   alpines Streugut in einem Fürther Hausdurchgang

Philips Elektronik Experimentierkasten EE 2003   ausgeblichener Werbe-Karpfen im satten Blau des Fürther Sonntagshimmels   abendlicher Schattenwurf in der Fürther Luisenstraße

hängengebliebener Spielzeugdrachen   entsorgter Weihnachtsbaum im überschwemmten Fürther Pegnitzgrund   zonebattler's Acer Aspire One D255

gefrorene Pfütze   auf einem Bahnsteig des Nürnberger Hauptbahnhofes   Container der Mitsui O.S.K. Lines

Toilettentür der Restauration 'Stadtwappen' zu Fürth i. Bay.   Gleiswaage mit Wägehäuschen in Fürth (Bay) Gbf   Frontseite eines GRUNDIG Stereo-Concert-Boy 210 / Transistor 4000a Kofferradios

Fürther Fenstergucker   ausgesetztes Plüschtier, sich traurig in sein Schicksal ergebend   tödlicher Fliegenpilz, einen harmlosen Spielzeug-Ball mimend

Wanderung entlang des Pretzfelder Kirschenwegs   Flieder in voller Blüte   ungewöhnliches Vordach an einem Hotel in der Nürnberger Südstadt

eBook-Reader Amazon Kindle der 3. Generation   stramm stehende Vernissagen-Besucherinnen   vorbereitete Gläserbrigade bei einer Ausstellungseröffnung

Urinale in den Hamburger Deichtorhallen   ambulanter Imbißverkaufswagen (Hamburg-Wilhelmsburg)   Container der Orient Overseas Container Line

Abendhimmel über Fürth, Blick aus dem Dachbodenfenster vom letzten Sonntag   stillgelegte Telefonzelle in Meisenheim (Glan)   Riesenkürbis in Regensburg

»Kundenkopierer« in der Nürnberger Hauptpost   Rattansessel auf Betontribüne   Kunstherz von Künstlerhand

verwaiste Restaurant-Bestuhlung auf dem Nürnberger Klarissenplatz   50er-Jahre-Fassadenkunst am Haus eines mutmaßlich früheren Spielzeugherstellers (Nürnberg, Dottenheimer Straße)   Hausecke mit entschwundenen Hinweisschildern auf Gas- und/oder Wasser-Versorgung

Motivfliesen   kuriose Schaufensterdeko in einem Erlanger Ladengeschäft   Des zonebattler's »Kommunikationsrolle« (offen) und seine »Meditationsrolle« (geschlossen)

Testbild zum Sendeschluß   private Balkonbebuntung (Nürnberg, Weintraubehttps://www.zonebattler.net/2010/06/22/die-schatzinsel-8/ title=entsorgter Weihnachtsbaum im überschwemmten Fürther Pegnitzgrundhttps://www.zonebattler.net/wp-content/uploads/2011/02/20img src=15015011-02-18_container.jpgngasse)   Blick aus des zonebattler's Büro-Fenster

Container der Zim Integrated Shipping Services   Regenrohre in der Fürther Hirschenstraße   kleine Tierskulpturen im benachbarten Schaufenster

brütende Taube in des zonebattler's Balkon-Blumenkasten   blauer Ausblick am frühen Morgen   Spaziergänger im Rednitzgrund

Der Fürther Rathausturm aus ungewohnter Perspektive   Der auf den Namen »Fürth« getaufte ICE 3 im Bahnhof Frankfurt (Main) Flughafen   Türknäufe und -klopfer in allen Formen und Farben

Blick auf Valletta mit der Kuppel der Karmeliterkirche und dem Turm der St. Paul's Pro-Cathedral   Jeppe Hein: Hexagonal Water Pavilion   Wir nähern uns Mġarr auf staubigen Pfaden...

Dual DAB 1A Digitalradio   traditionelles Fischerboot mit dem Horusauge   High Heels ohne Ende in einem von vielen Schuhläden

prächtiges Feuerwerk über dem Grand Harbour von Valletta   Diesellok der BR 218 von DB Netz   aufgespießte Bananenschale auf einen Zaun an der Karolinenstraße

mittäglicher Dösebetrieb auf der Wöhrder Wiese zu Nürnberg   Elf kleine Hockerlein im ehemaligen Quelle-Versandhaus zu Nürnberg   Segelboot auf dem Rothsee

Heck einer Besucherin im Neuen Museum Nürnberg mit Eintrittskarten backbords und steuerbords   Fürther Pragmatismus: Was nicht paßt, wird passend gemacht!   herbstlich bunter Baum in Kirchröttenbach

Mützen-Neid unter Schoko-Weihnachtsmännern   der letzte Schnee-Mann in des zonebattler's Hinterhof   Katzentreppe an einer rückwärtigen Fürther Altbau-Fassade

Kirchröttenbacher Vierbeiner beim Ostermahl   im Eisenbahn-Betriebsfeld Darmstadt (EBD)   im DB Museum Nürnberg, Standort Koblenz

Gedenkkreuz im Starnberger See bei Berg   von böigen Winden dezent freigelegte Damenbeine auf einem Fährschiff   ein Türschloß der ungewöhnlichen Art

Nachbarskinder beim Spielen   Innenansicht der Kirche von Xewkija   abendlicher Dösebetrieb in luftiger Höhe

graue Dächer, blaue Boote   britischer MG- und Beobachtungs-Bunker   vortrefflich restaurierter alter Lastwagen

nächtliches Wasserspiel: der Tritonbrunnen von Valletta   Impressionen aus Venedig und von der Kunst-Biennale 2013   ein trüber Regentag in Bamberg

gefiederter Überraschungsgast   Waschtrockner Quelle Matura Turbo 1102SL   geborgene Pralinenschachtel, geschlossen

eher das Auge beleidigt als den Nachbar beteiligt: (ober)fränkisches Doppelhaus   Jeans-Reißverschluß mit rettendem Schlüsselring   B&O Beomaster 901

WEGA V 3841   Impressionen aus London   Disney-Kitsch-Kinder-Roller am Nürnberger Aufseßplatz

steinerner Wächter vor einem Ladengeschäft in der Fürther Königstraße   REWE »ja!«-Milch alt (links) und neu (rechts)   Mini-Verstärker S.M.S.L SA-S3

morgendliche Aussicht auf einen südbayerischen AKW-Kühlturm   feminine Leuchtreklame am Nürnberger Hauptbahnhof   gestapelte Kajaks in Port de Sóller

Fischernetz samt Zubehör in Port de Sóller   Baukran in der Fürther Winklerstraße   umgebaute Tastatur Cherry RS 6000 M

toter Plüsch-Pokemon in einem seit langem aufgelassenen Hotel-Pool   kurioser Pilz in des zonebattler's heimischen Jagdgründen   feliner Freigänger auf dem der zonebattler'schen homezone gegenüberliegenden Haus

Wandererpaar beim Picknick mit Meeresblick   ungewöhnliches Kettenkarussell auf der heute eröffneten Fürther Michaelis-Kirchweih   Kathedrale »La Seu« in der Altstadt von Palma de Mallorca

Tausendfüßler aus Gießkannen von Frank Dimitri Etienne   in der südlichen Sonne Bratende   Rocco der Racker in weihnachtlicher Geschenkverpackung

Ursula K. und Susanne Z. aus F. bei Entspannungsübungen auf ihrer Wanderung von T. nach S.   Serra de Tramuntana im schwindenden Tageslicht   Neujahrswanderung bei Kirchröttenbach im Schnaittacher Land

In die Ecke getriebener, einäugiger Schneemann   kleines Feldhäuschen bei Pinzberg   Impressionen aus Paris

zonebattler's Renngurke, flankiert von zwei Smarties   Des zonebattler's besserer Hälfte Frühstücksteller im Urlaubs-Hotel   Sonnenanbeter in mediativer Pose

o.T.   Memories of Malta   Pariser Plattitüden

zweckentfremdete Badewanne hinter dem Liceo de Taoro   Schatten eines Straßenbaumes in der Fürther Simonstraße   Venedigs schäbige Schönheit

Sammlung alter Wagenräder im Fürther Niemandsland   tagtraumtrunkener Windenschwärmer   Wunderschön, aber leider nur optisch: Detail einer Lilienblüte

1-zu-16-Dekoder   Kater nach erfolgreicher Strunkbesteigung   Straßenbahn der Linie 28 in ???

mobiler Dino-Zirkus vor der Weiterreise   jagender Pfau, sich als Blumenwiese tarnend   abendlicher Überraschungsgast

Fürther Frosch resp. Kröte bei der Translozierung   Impressionen aus Stockholm   Bucht am Campingplatz Fiskeboda

Impressionen aus Prag   Impressionen aus Südschweden   winterliche Impressionen aus Regensburg-Prüfening

Impressionen aus Barcelona   LGB-Feldbahnzug   Impressionen aus Venedig und von der Kunst-Biennale 2017

mysteriöse Moos-Insel am Rande des Golfplatzes von Fürth-Atzenhof   mamalose Puppe im Fürther Stadtpark   Lurchi in natura: ein fescher Feuersalamander im Einsatz

Impressionen aus Bilbao   Plastikrabe mit Schneeperücke   Impressionen aus Bilbao

Impressionen aus Bilbao   Fürther Hommage an den Atlantikwall: Das »Ludwig Erhard Zentrum«   Eingefangener Blickfänger am Rande eines Team-Events

Kunstaktion »bodies in urban spaces«   Kleiner Küchen-Kosmos in der Akademie der Bildenden Künste zu Nürnberg   Alle Jahre wieder: Konzertbesuch in Schloß Weißenstein zu Pommersfelden im Rahmen der Internationalen Sommerakademie

Impressionen aus Siebenbürgen   Typische Häuser der Siebenbürger Sachsen   Maler mit Rechtschreibschwäche bei Vorbereitungsarbeiten

Massenstart von Luftballons beim Eintreffen des Kärwa-Umzuges am Rathaus   Tordetail in der Karlstraße   Bollernder Kaminofen im Kulturort Badstraße 8

Mit EU-Mitteln erbaute Asphaltstraße im Nirgendwo   Verfallender Gewerbebau in Ingolstadt   Mit dem Bretterwagen quer durch die Landschaft

Semi-italienisches Hirten-Idyll   Tierisch scheckig-schicke Damenbeine in Porto/Portugal   Impressionen aus Porto

Impressionen aus Porto   Impressionen aus Porto   grausam gefolterter Teddybär im Wald bei Finspång/Südschweden

Bunte Maschinen-Mischung am Flughafen Amsterdam Schiphol   Impressionen aus Östergötland / Südschweden   Eric Grate (1896-1983): Aklejaderna (Bronze, 1959/60) - Konstmuseum Norrköping

Impressionen aus Venedig und von der Kunst-Biennale 2019   Skulptur im Kurpark von Bad Homburg   Impressionen aus dem herbstlichen Hamburg

Hinterhofflohmärktig feilgebotene Werbe-Plüschbären   Rattenplatten an einer Hausfassade in Bamberg   Impressionen aus Valencia

Insekt im Anflug auf eine Distelblüte   Wunschwidrig abgestellter Motorroller   Fachwerkhaus im Landkreis Fürth

Sonntag, 1. Dezember 2019

Band of Bro­thers (Bä­ren­brü­der)

Hinterhofflohmärktig feilgebotene Werbe-Plüschbären

Sonntag, 16. Januar 2011

Win­ter­schluß­ver­kauf

Nach ei­ner faul­heits­be­ding­ten Pau­se von meh­re­ren Jah­ren ha­be ich mich jetzt end­lich wie­der da­zu auf­raf­fen kön­nen, mit dem Ver­kauf mei­ner über­zäh­li­gen Hab­se­lig­kei­ten zu be­gin­nen: Im Lau­fe der Zeit ha­ben sich so vie­le Din­ge an­ge­sam­melt (und platz­rau­bend an­ge­sta­pelt), die ei­ner­seits viel zu scha­de zum Weg­wer­fen, an­der­seits zu sehr von nost­al­gisch-zeit­ge­schicht­li­chem Wert sind, um ei­ne sinn­vol­le Spen­de für das na­he Ge­braucht­wa­ren­kauf­haus ab­zu­ge­ben. Ein gu­tes Bei­spiel ist die­ser Phil­ips Elek­tro­nik-Ex­pe­ri­men­tier­ka­sten aus den spä­ten 1970er Jah­ren:

Philips Elektronik Experimentierkasten EE 2003

Ich hat­te wei­land als ju­gend­li­cher Bast­ler und Tüft­ler ge­nau den glei­chen Ka­sten im Ein­satz, wo­mög­lich wä­re er in mehr oder we­ni­ger gu­tem Er­hal­tungs­zu­stand so­gar noch ir­gend­wo im El­tern­haus wie­der­zu­fin­den. Mein hier ab­ge­bil­de­tes Ex­em­plar in­des ha­be ich vor zwei oder drei Jah­ren vom Floh­markt ge­ret­tet, es ist er­staun­li­cher­wei­se un­be­spielt und mit­hin der Wunsch­traum ei­nes je­den Samm­lers. An ei­nen sol­chen wird der Ka­sten dann letzt­lich auch ge­hen, und mei­ne da­ma­li­ge In­ve­sti­ti­on im Wert ei­nes Tor­ten­stücks wird ei­ne traum­haf­te Ren­di­te ab­wer­fen, von der selbst der kri­mi­nell­ste Bank­ster nur träu­men kann. Wo­bei die Ta­schen­geld-Auf­bes­se­rung – in ab­so­lu­ten Zah­len be­trach­tet – na­tür­lich trotz­dem längst nicht da­zu rei­chen wird, noch heu­er in den fröh­li­chen Vor­ru­he­stand zu ge­hen...

Kleinbild-Kamera Agfa Optima electronic

Die Hö­he des Ver­kaufs­er­lö­ses ist mir da­bei aber gar nicht so wich­tig: Es geht mir vor al­lem dar­um, daß mei­ne »Schät­ze« in gu­te Hän­de kom­men, sprich den Weg zu an­de­ren Lieb­ha­bern fin­den, die mei­ne Pre­tio­sen zu schät­zen wis­sen und sie gut be­wah­ren wer­den. Bei al­tem Tech­nik­kram funk­tio­niert das so gut wie im­mer: Da Kna­ben be­kannt­lich nur et­wa sie­ben Jah­re alt wer­den (und da­nach nur noch wach­sen), sind sie nach dem Er­rei­chen ih­rer ma­xi­ma­len Grö­ße (und ins­be­son­de­re auch dann, wenn sie wie­der zu schrum­peln be­gin­nen) ger­ne be­reit, für die ma­te­ri­el­le In­kar­na­ti­on ih­rer ei­ge­nen Kin­der- und Ka­det­ten­träu­me gu­tes Geld für gu­te Wa­re sprin­gen zu las­sen, wenn es nur je­ne Spiel­zeu­ge sind, die sie da­mals selbst be­sa­ßen (oder sich da­nach mit am Schau­fen­ster platt­ge­drück­ter Na­se ver­zehr­ten). Ne­ben jahr­zehn­te­al­ten Ex­pe­ri­men­tier­kä­sten (die in un­be­spiel­tem Zu­stand zu fin­den na­tür­lich auch mir als Floh­markt-Trüf­fel­schwein nur noch sel­tenst ge­lingt) sind es ins­be­son­de­re al­te Hi­Fi-Ge­rä­te, die heut­zu­ta­ge mit­un­ter zu aber­wit­zi­gen Sum­men weg­ge­hen, wel­che ein Mehr­fa­ches ih­res da­ma­li­gen Neu­prei­ses be­tra­gen kön­nen...

CD-Player GRUNDIG CD 35

Zu mei­ner Freu­de ist das Ein­stel­len ei­ge­ner An­ge­bo­te in die »elek­tri­sche Bucht« heut­zu­ta­ge ein­fa­cher denn je, auch wenn das An­fer­ti­gen aus­sa­ge­kräf­ti­ger Fo­tos und das Ver­fas­sen de­tail­ge­treu­er Be­schrei­bungs­tex­te na­tür­lich selbst den Rou­ti­nier ei­ni­ges an Zeit ko­stet. Den­noch: Ist man erst­mal wie­der drin und stellt al­le paar Ta­ge ein bis zwei Of­fer­ten be­reit, dann kriegt man das qua­li­fi­zier­te An­prei­sen und die spä­te­re lo­gi­sti­sche Ab­wick­lung (Kor­re­spon­denz, In­kas­so, Ver­packung und Ver­sand) mit mi­ni­ma­lem Auf­wand und qua­si ne­ben­her auf die Rei­he. Und Spaß macht es ja schließ­lich auch (mir je­den­falls).

militärisches Kartenspiel zur Flugzeugerkennung

Mich wür­de in­ter­es­sie­ren, wie­viel Pro­zent al­ler ver­schick­ten Päck­chen und Pa­ke­te heut­zu­ta­ge dem Aus­tausch von Ge­braucht­wa­ren zu­zu­rech­nen sind: Was dem Ei­nen sein Bal­last, ist des An­de­ren Be­gehr, und erst das In­ter­net hat es ge­schafft, für pri­va­te An­ge­bo­te jen­seits von Im­mo­bi­li­en und Kraft­fahr­zeu­gen ei­nen be­stens funk­tio­nie­ren­den Se­cond-Hand-Markt zu eta­blie­ren. Das freut vie­le, aber na­tür­lich nicht al­le, ins­be­son­de­re nicht die Her­stel­ler, die ger­ne neu­en Krem­pel ver­kau­fen wür­den, statt den al­ten her­um­ge­scho­ben zu wis­sen (und dar­an nichts zu ver­die­nen). Aber so ist das halt, der Geist ist aus der Fla­sche und geht nicht mehr hin­ein. Au­ßer­dem hat sich der vir­tu­el­le Han­del ja auch auf den Neu­wa­ren­ver­trieb höchst be­flü­gelnd aus­ge­wirkt...

Gameboy-Vorläufer MB MicroVison von 1979

Doch da­mit ge­nug der markt­theo­re­ti­schen Be­trach­tun­gen: In mei­ner Nacht­tisch­schub­la­de harrt ein Dut­zend Arm­band­uh­ren mit längst leer­ge­lutsch­ten Knopf­zel­len dar­auf, von mir vor­teil­haft ab­ge­lich­tet und po­ten­ti­el­len In­ter­es­sen­ten an­ge­dient zu wer­den. Mir reicht mein me­cha­ni­sches Zeit­ei­sen bis ans En­de mei­ner Ta­ge, da­her weg mit den Alt­la­sten, selbst wenn das in die­sem Fall de­fi­ni­tiv ein Drauf­zahl­ge­schäft wer­den wird. Ei­ne lee­re (und wie­der an­der­wei­tig nutz­ba­re) Schub­la­de ist frei­lich auch ein schö­ner Ge­winn!

Montag, 1. November 2010

Spiel­zeug für Er­wach­se­ne

Von 1962 bis 1976 lei­ste­te sich der ame­ri­ka­ni­sche 3M-Kon­zern den »Lu­xus« ei­ner ei­ge­nen Spie­le-Ab­tei­lung: In meh­re­ren Se­ri­en er­schie­nen vie­le an­spruchs­vol­le Ti­tel, die sich trotz (oder we­gen) ein­fa­cher Re­geln und kur­zer Spiel­dau­er durch au­ßer­ge­wöhn­lich ho­hen Spiel­witz aus­zeich­ne­ten. Der Er­folg war in­des nicht von Dau­er: Sei es, daß die Zeit noch nicht reif war für an­spruchs­vol­le (und teu­re) Er­wach­se­nen-Spie­le, sei es, daß die en­ga­gier­te Spie­le-Mann­schaft von 3M im Lau­fe der Jah­re nach und nach in an­de­re Fir­men­be­rei­che »weg­be­för­dert« wur­de, nach 14 Jah­ren je­den­falls war die Fir­ma des un­ge­wöhn­li­chen Ge­schäfts­be­rei­ches über­drüs­sig. Das Aus kam ins­be­son­de­re für die deut­sche Nie­der­las­sung völ­lig über­ra­schend, der Rest­be­stand der zum Teil lie­be­voll über­setz­ten Spie­le lan­de­te auf den Ramsch­ti­schen. Scha­de drum: Ti­tel wie das nach­fol­gend in der US-Ver­si­on ab­ge­bil­de­te »Bre­akthru« ha­ben das Zeug zum Klas­si­ker!

Breaktru-Schuber (US-Ausführung)

In den Kom­men­ta­ren zu die­sem Ar­ti­kel fin­den Sie Ab­bil­dun­gen, Be­schrei­bun­gen und Kurz-Re­zen­sio­nen von Spie­len der be­rühm­ten »Bookshelf«-Serie. Mit ih­ren so­li­den Schu­ber-Schach­teln im Ein­heits­for­mat (30 x 21,5 x 6 cm) ge­rei­chen die­se Aus­ga­ben in der Tat je­dem Bü­cher­re­gal auch heu­te noch zur Zier­de. Üb­ri­gens: »3M« stand (und steht auch heu­te noch) für »Min­ne­so­ta Mining & Manu­fac­tu­ring Cor­po­ra­ti­on«.

Von vie­len Spie­len die­ser Rei­he exi­stie­ren Va­ri­an­ten, die sich in Schu­ber­far­be, 3M Lo­go-Ge­stal­tung, Ma­te­ri­al­aus­stat­tung und teil­wei­se so­gar in den Spiel­re­geln un­ter­schei­den. Auch un­ter­schied­li­che Schu­ber­grö­ßen – zu­mal bei Erst­auf­la­gen – hat es zu­wei­len ge­ge­ben. Ne­ben den ge­nann­ten »Bookshelf«-Titeln und den von man­chen Samm­lern mit­un­ter da­zu­ge­rech­ne­ten »3M Clas­sics« gab es von 3M noch ei­ne Men­ge an­de­rer Spie­le in di­ver­sen Se­ri­en, so z.B. die »Flat­box Sports Ga­mes« und die »Cas­set­te Ga­mes«. Fer­ner wa­ren »Spe­cial Edi­ti­ons« und »Su­per Pad Ga­mes« im Lie­fer­pro­gramm. Hier sei nur die Rei­he der »Ga­met­te Ga­mes« her­vor­ge­ho­ben, in der sich auch ei­ni­ge Ti­tel der »Bookshelf«-Reihe in ver­ein­fach­ter Form wie­der­fin­den.

Vie­le ehe­ma­li­ge 3M-Spie­le wur­den in den USA noch von der Fir­ma Ava­lon Hill wei­ter­pro­du­ziert. Auch in Deutsch­land gab es Wie­der­auf­la­gen – in an­de­rer Aus­stat­tung – von Top-Ti­teln wie »Ba­zaar« und »Ac­qui­re« (bei Schmidt) oder »Twixt« (bei Schmidt und Klee). Viel­leicht bringt die Zu­kunft noch manch’ freu­di­ges Wie­der­se­hen: Ge­nia­le Ideen ver­al­ten schließ­lich nicht. An­ge­sichts der erst­klas­si­gen Qua­li­tät der sei­ner­zeit ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en und des schö­nen De­signs emp­feh­le ich gleich­wohl al­len Freun­den des ge­pfleg­ten Tüf­telns, sich auf Floh­märk­ten oder im In­ter­net nach den in­zwi­schen recht sel­ten ge­wor­de­nen Ori­gi­na­len um­zu­se­hen. Es lohnt sich!

P.S.: In­ter­es­sier­te Le­se­rIn­nen fin­den hier und da wei­te­ren Le­se­stoff zum The­ma...

Dienstag, 29. September 2009

An­ge­spielt

An­drea Die­ner hat sich ja neu­lich in ih­rem Blog bei der F.A.Z. sehr schlau über Ge­sell­schafts­spie­le aus­ge­las­sen und da­mit den zonebatt­ler dar­an er­in­nert, daß sei­ne raum­grei­fen­de Samm­lung von mitt­ler­wei­le ex­akt 133 Brett­spie­len end­lich mal ge­sich­tet und quan­ti­ta­tiv kom­pri­miert ge­hört. [1] Schon seit län­ge­rer Zeit greift un­ser­ei­ner ja auf Floh­märk­ten und bei an­de­ren Oc­cas­sio­nen nur noch dann zu, wenn es sich um an­er­kann­te Spit­zen­ti­tel han­delt, die bei sehr gu­tem bis her­vor­ra­gen­dem Er­hal­tungs­zu­stand für läp­pi­sches Geld zu ha­ben sind. [2] Gleich­wohl drückt ei­ne der­ar­ti­ge Zahl von aus­la­den­den Papp­schach­teln auf Dau­er auf die Reg­al­bö­den und letzt­lich auch auf das Ge­müt...

Heu­te aber ward end­lich ein An­fang ge­macht ‑wird ja schon arg früh wie­der du­ster drau­ßen- und ein klei­ner Spie­le­testa­bend ein­ge­legt. Zur ei­ge­nen Ver­blüf­fung hat der Be­rich­ten­de so­gar den ei­nen oder an­de­ren Sieg über sei­ne bes­se­re Hälf­te er­run­gen, ein Tri­umph, wel­cher ihm bei Tak­tik- und Kom­bi­na­to­rik-Spie­len ge­mein­hin nicht all­zu oft ver­gönnt ist. Er­freut ist er auch über die la­ger­lo­gi­sti­sche Bi­lanz der Ak­ti­on, die ne­ben Spaß am Spiel eben auch ei­nen greif- und sicht­ba­ren Er­folg zei­tig­te: Von fünf ge­te­sten Spie­len wur­den nur drei (vor­erst) wie­der in den Be­stand ein­ge­reiht, die bei­den an­de­ren hin­ge­gen in die gro­ße Fort­ge­be-Ki­ste ge­schlich­tet. Mal schau­en, wie weit wir bis zum Früh­ling durch­kom­men, das heu­te vor­ge­leg­te Tem­po ist na­tür­lich nicht durch­zu­hal­ten, schon weil zum Te­sten der Ga­mes für drei und mehr Spie­ler Gleich­ge­sinn­te re­kru­tiert und ein­ge­la­den wer­den müs­sen. Doch im­mer­hin, ein An­fang ist ge­macht, und wenn am Schluß nur noch die Spie­le üb­rig­blei­ben, die man auch ger­ne mal wie­der zur Hand nimmt, dann bin ich es zu­frie­den.

 
[1] 133 Spie­le mö­gen man­chem als ab­surd ho­he Zahl er­schei­nen, aber wer so denkt, hat noch nie ei­nen rich­ti­gen Samm­ler ge­se­hen, ge­schwei­ge denn des­sen Samm­lung...

[2] Man glaubt nicht, wie­vie­le Ver­le­gen­heits­ge­schen­ke spen­da­bler Omas und Tan­ten von der halb­wüch­si­gen Ver­wand­schaft un­dank­ba­rer­wei­se schnellst­mög­lich wie­der ver­sil­bert wer­den, bei um­stands­los in Kauf ge­nom­me­nem, aber­wit­zi­gem Preis­ver­fall von min­de­stens 80%.

Sonntag, 5. Juli 2009

Män­ner­sa­che

Der schnie­del­wutz­be­haf­te­te, post­pu­ber­tä­re Teil der Mensch­heit teilt sich auf in Naß‑, Trocken- und Gar­nicht-Ra­sie­rer, und al­le drei Grup­pen nei­gen hin­sicht­lich ih­rer Ge­sichts­pfle­ge-Prak­ti­ken zu höchst fun­da­men­ta­li­sti­scher Welt­sicht. Wenn wir mal die Zot­te­li­gen rechts und die schaum­schla­gen­den Klin­gen­schwin­ger links lie­gen­las­sen und uns auf die Trocken­ra­sie­rer­be­sit­zer in der Mit­te kon­zen­trie­ren, so zer­fal­len die­se wie­der­um in den Clan der Drei­fach-Rundscher­kopf-Fans nach Philips™-Bauweise ei­ner­seits und in die Bru­der­schaft der Schwing­kopf-Lieb­ha­ber nach Braun™-Pa­tent an­de­rer­seits. Der zonebatt­ler ge­hört seit je­her zur letzt­ge­nann­ten Grup­pe und nimmt ei­ne dies­be­züg­li­che Fun­dus-Front­be­gra­di­gung zum An­laß, hier und heu­te di­ver­se Be­trach­tun­gen zum in­ne­ren und äu­ße­ren De­sign von Ra­sier­ap­pa­ra­ten der Mar­ke Braun an­zu­stel­len. Sol­che pflegt er bei Be­darf auf Floh­märk­ten gün­stig zu er­ste­hen: Nicht sel­ten wer­den dort kaum ge­brauch­te Weih­nachts­ge­schen­ke von un­dank­ba­ren Nef­fen, En­keln oder Schwie­ger­söh­nen für ei­nen Bruch­teil des Neu­prei­ses wie­der an den näch­sten Mann ge­bracht. Des ei­nen Leid, des an­de­ren Freud’!

Mein nur noch zur Hälfte sonor brummendes Braun-Quartett
 
Mein nur noch zur Hälf­te so­nor brum­men­des Braun-Quar­tett

Jahr­zehn­te­lang war der Ein­satz­ra­di­us ei­ner elek­tri­schen Bart-Mäh­ma­schi­ne de­fi­niert durch die Län­ge des Netz­ka­bels ei­ner­seits und die La­ge der Steck­do­se in der Nä­he des Ba­de­zim­mer­spie­gels an­de­rer­seits. Be­vor nun die elek­tri­sche Na­bel­schnur zu­gun­sten schnur­los zu be­trei­ben­der Ge­rä­te ab­ge­kop­pelt wur­de, wa­ren auch no­bel­ste Ra­sie­rer von ein­fach­ster Kon­struk­ti­ons­wei­se: Ein nach­ge­ra­de ba­nal zu nen­nen­der Schwing­an­ker saß im In­ne­ren und wur­de durch die 220 V‑Wechselspannung in de­ren (von Haus aus mit­ge­brach­ter Fre­quenz) von 50 Hz eben­so­vie­le Ma­le pro Se­kun­de hin- und her­ge­wor­fen. BrumMmMmMmMm. Ka­putt­ge­hen konn­te da we­nig au­ßer den Ver­schleiß­tei­len Klin­gen­block und Scher­fo­lie, war ja auch nix wei­ter drin als be­sag­ter An­ker, ei­ne Er­re­ger­spu­le drum­her­um so­wie ein Schal­ter.

So, dann aber schrie­ben sich fin­di­ge In­ge­nieu­re die Be­frei­ung des Man­nes aus der En­ge der Naß­zel­le auf die Fah­nen (sie muß­ten ja ein neu­es Ver­kaufs­ar­gu­ment für an­son­sten un­ter­blei­ben­de Er­satz­in­ve­sti­tio­nen schaf­fen) und er­fan­den keck den schnur­lo­sen Ra­sie­rer zur Be­nut­zung auf dem Bal­kon, dem Cam­ping­platz, dem Klo. Der (schein­ba­re oder tat­säch­li­che) Ge­winn an Kom­fort und Le­bens­qua­li­tät hat frei­lich sei­nen Preis in Form ei­ner ganz we­sent­li­chen Ver­kom­pli­zie­rung des vi­brie­ren­den In­nen­le­bens: Ak­kus und ge­mein­hin als »Bat­te­rien« be­zeich­ne­te Pri­märz­el­len lie­fern halt nun­mal aus­schließ­lich Gleich­strom, und der wie­der­um kann nur über Um­we­ge ei­nen Scher­kopf zum Zap­peln brin­gen: Es braucht ei­nen rich­ti­gen Elek­tro­mo­tor (mit Ro­tor, Sta­tor, Kol­lek­tor und Koh­le­schlei­fern von end­li­cher Le­bens­er­war­tung) so­wie ei­nen me­cha­ni­schen Ex­zen­ter­me­cha­nis­mus, um des An­triebs Ro­ta­ti­ons­be­we­gung in das be­nö­tig­te Hin- und Her­ge­fuhr­wer­ke um­zu­set­zen. Fer­ner er­for­dert es ei­nen Strom­rich­ter resp. ein Netz­teil, um die Wech­sel­span­nung aus der Wand auf er­heb­lich ge­rin­ge­re Volt­zah­len her­un­ter­zu­trans­for­mie­ren und über­dies gleich­zu­rich­ten. Al­les mach­bar, aber deut­lich kom­pli­zier­ter, teu­rer und oben­drein kurz­le­bi­ger, vor al­lem dann, wenn man kein leicht zu­gäng­li­ches Fach für han­dels­üb­li­che Stan­dard-Ak­kus vor­sieht, son­dern fest ver­lö­te­te In­du­strie-Ak­kus ins In­ne­re des rund­um ver­sie­gel­ten Ap­pa­ra­tes ein­sperrt...

Der­zeit sind in des Re­zen­sen­ten Haus­halt vier (!) die­ser schnur­los schnur­ren­den Schur­ma­schi­nen vor­han­den, zwei da­von ha­ben mitt­ler­wei­le ih­ren Dienst quit­tiert und wer­den die­ser Ta­ge ba­stel­freu­di­gen Ken­nern als Er­satz­teil­spen­der an­ge­bo­ten. Noch aber lie­gen sie al­le­samt ein­träch­tig ne­ben­ein­an­der und har­ren ih­rer Wür­di­gung. Be­gin­nen wir nun­mehr end­lich un­se­re chro­no­lo­gisch sor­tier­te Ap­pa­ra­te­schau mit dem ed­len Braun Mo­dell 5550 (Ty­pe 5504) [1], der schein­tot dar­nie­der­liegt und auf Wie­der­be­le­bungs­ver­su­che nicht mehr re­agiert. Rein vom Äu­ße­ren her ge­fiehl mir die­ser mar­kan­te Stop­pel­schnipp­ler mit sei­nem matt­sa­ti­nier­ten, sich an­ge­nehm kühl an­füh­len­den Me­tall­ge­häu­se stets am be­sten:

Gummi-Griffnoppen und Ladezustandsanzeige am Braun 5550
 
Gum­mi-Griff­nop­pen und La­de­zu­stands­an­zei­ge am Braun 5550

Die mehr­seg­men­ti­ge La­de­zu­stands­an­zei­ge im un­te­ren Ge­häu­se­en­satz zeigt hier nichts mehr an, der Ap­pa­rat ist ja wie schon be­merkt de­fekt. Man be­ach­te aber die grif­fi­gen Gum­mi­nop­pen, de­ren Kol­le­gen auf der Un­ter­sei­te dem Ge­rät zu­dem auf glat­ten Ab­la­gen si­che­ren Halt ver­lei­hen. Auch die Griff­lei­ste des Schieb­schal­ters (im Bild oben links) war ur­sprüng­lich gum­mi­ert, aber die­ser Be­lag ist hier be­reits ab­ge­ris­sen, da den Be­tä­ti­gungs­kräf­ten des Be­dien­er­dau­mens sich auf Dau­er als nicht ge­wach­sen er­wie­sen ha­bend. Ein klei­ner Kon­struk­ti­ons­feh­ler, der den In­ge­nieu­ren bei Braun aber of­fen­bar nicht ver­bor­gen ge­blie­ben ist, denn bei der Nach­fol­ger-Bau­rei­he war je­ne Schalt­schie­ber­lei­ste dann von vor­ne­her­ein aus mas­si­vem Hart­kunst­stoff ge­fer­tigt:

enger gesetzte Noppen und vereinfachte Ladezustandsanzeige am Braun 6520
 
en­ger ge­setz­te Nop­pen und ver­ein­fach­te La­de­zu­stands­an­zei­ge am Braun 6520

An die­sem Mo­dell 6520 (ali­as Ty­pe 5705) fällt uns zu­dem ei­ne neue Art Gum­mie­rung auf, be­stehend aus Pünkt­chen und Strei­fen in necki­scher Va­ria­ti­on. Das er­scheint mir zwar ei­ner­seits als un­nö­tig ver­spielt (und da­mit als de­si­gne­ri­scher Faux­pas), an­de­rer­seits muß ich ein­räu­men, daß die räum­li­che Ver­dich­tung der Gum­mi-Gnub­bel die ge­fühl­te Grif­fig­keit des Ge­rä­tes doch deut­lich ver­bes­sert, zu­mal in Ver­bin­dung mit neu hin­zu­ge­kom­me­nen Gum­mi­ste­gen an den Ge­häu­se­sei­ten. Schließ­lich sei auf die ver­ein­fach­te La­de­kon­troll-An­zei­ge aus zwei Lämp­chen hin­ge­wie­sen, die den preis­li­chen Ab­stand zum »grö­ße­ren Bru­der« Mo­dell 6550 recht­fer­ti­gen soll­ten. Und den ha­ben wir hier eben­falls noch her­um­lie­gen (wenn auch lei­der nur­mehr ‑da funk­ti­ons­los- zum Brief­be­schwe­rer tau­gend):

luxuriöse Ladezustandsanzeige am Braun 6550 als Distinktionsmerkmal zum 6520
 
lu­xu­riö­se La­de­zu­stands­an­zei­ge am Braun 6550 als Di­stink­ti­ons­merk­mal zum 6520

Hier se­hen wir wie­der ein ähn­lich auf­wen­dig rea­li­sier­tes La­de­zu­stands-Dis­play wie ein­gangs beim Mo­dell 5550: Ei­ne fei­ne Sa­che, weil man da­mit die mut­maß­lich noch oh­ne Nach­be­tan­kung an der sta­tio­nä­ren Steck­do­se ver­füg­ba­re Rest­lauf­zeit ziem­lich gut ab­schät­zen kann. Üb­ri­gens kann man da­von aus­ge­hen, daß sol­che Un­ter­schie­de nicht pri­mär von den be­kit­tel­ten Tech­ni­kern er­son­nen, son­dern von den be­schlip­sten Mar­ke­ting-Frit­zen be­wußt an­ge­ord­net wer­den, um ei­ne hier­ar­chi­sche (und na­tür­lich preis­li­che!) Ab­stu­fung in­ner­halb ei­ner Mo­dell­rei­he zu er­zie­len: Wer als Kun­de un­be­dingt das Top-Mo­dell sein Ei­gen nen­nen möch­te, wird da­für am spür­bar­sten zur Kas­se ge­be­ten. Der preis­be­wuß­te Kon­su­ment hin­ge­gen steigt ein oder zwei Stu­fen tie­fer ein und muß für deut­lich we­ni­ger Geld nur auf das ei­ne oder an­de­re Gim­mick ver­zich­ten. [2] Doch zu­rück zu den har­ten Fak­ten: Der 6550 (= Ty­pe 5704) wä­re nach mei­nem Da­für­hal­ten der idea­le Ra­sie­rer, wenn er denn wei­ter­hin er­hält­lich wä­re. Ist er aber nicht. Auch bei längst per­fekt aus­kon­stru­ier­ten Her­ren­ra­sie­rern sind die Ent­wick­ler näm­lich aus wirt­schaft­li­chen Grün­den ge­zwun­gen, im­mer wie­der et­was Neu­es vor­zu­le­gen, um In­no­va­ti­on und (oft nur schein­ba­ren) Fort­schritt zu de­mon­strie­ren. So sieht die­ser heut­zu­ta­ge aus:

seitlich plazierter Druckschalter am produktionskostenoptimierten Braun 5612
 
seit­lich pla­zier­ter Druck­schal­ter am pro­duk­ti­ons­ko­sten­op­ti­mier­ten Braun 5612

Die­sen Brum­mer ha­be ich letz­te Wo­che auf ei­nem Floh­markt er­stan­den, da er zu den Klin­gen­blöcken und Scher­fo­li­en mei­ner an­de­ren Ra­sie­rer kom­pa­ti­bel ist und ich noch ei­nen wei­land preis­wert er­stei­ger­ten Hand­vor­rat da­von auf La­ger ha­be. [3]. Zu­nächst wa­ren we­der der Ver­käu­fer noch ich in der La­ge, den Ap­pa­rat zum Lau­fen zu brin­gen, da wir die­ses durch ein­fa­ches Hoch­schie­ben des Lang­haartrim­mers mit dem Dau­men pro­bier­ten. Wir wa­ren bei­de schon ver­sucht, den äu­ßer­lich neu­wer­tig er­schei­nen­den Ra­sie­rer als de­fekt ab­zu­schrei­ben, da fiel dem freund­li­chen An­bie­ter auf, daß die­ses Ge­rät al­len längst eta­blier­ten Tra­di­tio­nen zum Trot­ze über ei­nen se­pa­ra­ten Ein-/Aus-Schal­ter in Form ei­nes blau­en Punk­tes ver­fügt! [4]

Um es kurz zu ma­chen: Auch mit die­sem Pla­stik-Hand­schmeich­ler kann man sich na­tür­lich gründ­lich ra­sie­ren. Die Wer­tig­keit der An­mu­tung in­des, die vie­le Vor­gän­ger aus­zeich­ne­te, ist end­gül­tig da­hin: Das spritz­lackier­te Kunst­stoff­ge­häu­se fühlt sich bil­lig an, und trotz ei­ner dicken Sei­ten­gum­mie­rung hat man beim oben und un­ten glat­ten Ge­häu­se stän­dig Angst, das Ding kön­ne ei­nem sei­fen­gleich aus der Hand flut­schen und ‑dem Ge­bot der Schwer­kraft Fol­ge lei­stend- Se­kun­den­bruch­tei­le spä­ter auf dem Bo­den zer­schel­len. Auch beim Ab­le­gen auf glat­ten Flä­chen muß man ob­acht ge­ben, denn man­gels Gum­mi­nop­pen ist ein si­che­rer Halt dort nicht mehr ge­währ­lei­stet. Schließ­lich sei auch noch das klo­bi­ge Netz­teil be­klagt, wel­ches bei al­len neue­ren Braun-Ra­sie­rern in den Netz­stecker des An­sch­lu­ka­bels aus­ge­la­gert wor­den ist, um die in­zwi­schen als feucht rei­nig­bar kon­zi­pier­ten Ap­pa­ra­te schon von au­ßen nur noch mit un­ge­fähr­li­cher Nie­der­span­nung ver­sor­gen zu müs­sen. [5] Un­ter dem Strich be­reue ich den Kauf na­tür­lich nicht, denn für den kom­plet­ten Ap­pa­rat ha­be ich letzt­lich nur so­viel ge­löhnt wie für ein Kom­bi-Pack aus Klin­gen­block und Scher­fo­lie...

Re­sü­mie­rend ist aus Sicht des sonn­tag­mor­gend­lich un­ra­sier­ten Kri­ti­kers seuf­zend zu be­dau­ern, daß die heu­ti­gen De­si­gner das Ver­mächt­nis ih­rer Vor­gän­ger ‑kla­re, funk­ti­ons­ori­en­tier­te Pro­dukt­ge­stal­tung- nicht mehr fort­füh­ren (kön­nen, wol­len, dür­fen?): Ak­tu­el­le Ra­sie­rer schau­en aus wie La­ser­schwer­ter aus Sci­ence Fic­tion-Fil­men, voll auf Emo­ti­on ge­trimmt (ein Schick­sal, wel­ches sie mit ag­gres­siv an­mu­ten­den Au­to­schein­wer­fern tei­len). Doch auch wenn ich mit den ge­stal­te­ri­schen Aus­wüch­sen der mich um­ge­ben­den Pro­dukt­welt nicht im­mer zu­frie­den sein kann: An mei­ne Haut las­se ich (vor­erst) wei­ter­hin nur Was­ser und Ra­sie­rer von Braun!

 
[1] Sämt­li­che Braun-Ra­sie­rer ver­fü­gen über ei­ne vorn an­ge­brach­te Mo­dell-Num­mer und über ei­ne auf der Rück­sei­te klein auf­ge­druck­te Ty­pen-Num­mer. Bei­de ste­hen zu­ein­an­der und zu den ent­spre­chen­den Be­zeich­nun­gen ver­wand­ter Mo­del­le in by­zan­ti­nisch-kaf­ka­es­ker Re­la­ti­on und sind ge­eig­net, den neu­gie­ri­gen In­ter­es­sen­ten in den Wahn­sinn zu trei­ben, wel­cher ei­gent­lich nur nach Ori­en­tie­rung in der Flut der Ty­pen und Bau­se­ri­en sucht.

[2] Man be­ach­te die ganz ähn­li­che Si­tua­ti­on bei Staub­saugern.

[3] Die kaum zu über­blicke Viel­falt bei die­sen Ver­schleiß­tei­len ist eben­so­we­nig tech­nisch be­grün­det wie die bei Tin­ten­pa­tro­nen für Drucker, viel­mehr soll der Kun­de mit dem Mo­dell­wech­sel auch zum Kauf neu­er Zu­be­hör­tei­le mit ho­hen Ge­winn­mar­gen ge­nö­tigt wer­den. Dies kann man al­ler­dings ein­zel­nen Her­stel­lern nicht gut zum Vor­wurf ma­chen, da sich die­se not­ge­drun­gen bei der Preis­ge­stal­tung an ih­ren Mit­be­wer­bern ori­en­tie­ren müs­sen.

[4] Kei­ne gu­te Idee, da ein her­ber Kon­ti­nui­täts­bruch und über­dies ein deut­li­cher Rück­schritt hin­sicht­lich der »Usa­bi­li­ty«.

[5] Das ist m. E. auch so ein pseu­do­fort­schritt­li­cher Mum­pitz: Die­se aus­la­den­den Rei­ni­gungs­sta­tio­nen neh­men er­heb­li­che Stell­flä­che in An­spruch und spü­len die Bart­stop­peln mit ei­ner zu aber­wit­zi­gen Prei­sen ge­han­del­ten Rei­ni­gungs­lö­sung aus dem Scher­kopf. Nach mei­ner Ein­schät­zung ist das so über­flüs­sig wie ei­ne elek­tri­sche Pfef­fer­müh­le mit in­te­grier­ter Ta­schen­lam­pe: Wer nach al­ter Vä­ter Sit­te wei­ter­hin ge­le­gent­lich mit ei­nem Bürst­chen selbst zu Wer­ke geht und al­le paar Wo­chen über­dies Klin­gen­block nebst Scher­fo­lie in hei­ßem Spül­was­ser ein­weicht und ab­spült, er­zielt im Hand­um­dre­hen den glei­chen Ef­fekt und spart Geld und Platz.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Fun­de im Fun­dus (15):
Ein »Eng­län­der« vom Tür­ken

Fund­stück: verstellbarer Maulschlüssel (sog. 'Engländer')
Art / Typ: ver­stell­ba­rer Maul­schlüs­sel (sog. »Eng­län­der«)
Her­kunft: ver­mut­lich USA (Her­stel­ler­prä­gung nur ru­di­men­tär ent­zif­fer­bar)
Zu­stand: stark ge­brauch­ter und kor­ro­dier­ter Zu­stand, je­doch leicht­gän­gig ver­stell­bar und da­her je­der­zeit ein­satz­fä­hig
Fund­ort: auf ei­nem Nürn­ber­ger Floh­markt von ei­nem tür­ki­schen Händ­ler er­wor­ben, Kauf­da­tum nicht mehr er­in­ner­lich
Kauf­preis: ein­stel­li­ger DM-Be­trag
No­ti­zen: Ei­gent­lich hat­te ich nach ei­nem neu­en, ver­stell­ba­ren Ga­bel­schlüs­sel ge­sucht, um di­ver­se über­gro­ße (Überwurf-)Muttern an Fahr­rä­dern, Sa­ni­tär-In­stal­la­tio­nen und an­de­ren Bau­stel­len im Haus­halt sau­ber und oh­ne Zan­gen­spu­ren lö­sen und wie­der fest­zie­hen zu kön­nen. Das hier ge­zeig­te Ex­em­plar hat­te sei­ne be­sten Jah­re of­fen­kun­dig zwar schon hin­ter sich (und deckt mit sei­ner mitt­le­ren Maul­wei­te auch längst nicht al­le po­ten­ti­el­len Ein­satz­fel­der ab), ver­moch­te mich aber ob sei­ner un­ge­wöhn­li­chen Mach­art nach­hal­tig zu fas­zi­nie­ren.
 
Wie man sieht, sind Griff, Ge­win­de- und Gleit­stan­ge aus ei­nem ein­zi­gen Stück Rund­stahl ge­fer­tigt, wel­ches mit­tig zu ei­ner Art Zopf ver­drillt wur­de (und das zwei­fel­los in wei­chem und da­mit glü­hend hei­ßem Zu­stand). Die prak­ti­sche Pro­duk­ti­ons­wei­se ver­min­der­te ei­ner­seits die Zahl der in der End­mon­ta­ge zu ver­bin­den­den Ein­zel­tei­le, ver­lieh an­de­rer­seits dem voll­stän­dig aus schwe­rem Me­tall be­stehen­den Stück ei­nen ar­cha­isch-ru­sti­ka­len Cha­rak­ter.
 
Das schier un­ver­wüst­li­che und über­dies sehr schön an­zu­schau­en­de Werk­zeug hat sich längst als zu­ver­läs­si­ger Hel­fer be­währt und wird auch wei­ter­hin sei­nen Stamm­platz in mei­nem Werk­zeug­ka­sten be­hal­ten.
 
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Samstag, 15. November 2008

Floh­markt-Pos­sen (3)

Nürn­berg, Groß­park­platz an der Kreu­zung Wit­schel­stra­ße /von-der-Tann-Stra­ße. Der zonebatt­ler be­fin­det sich auf Kol­li­si­ons­kurs zu ei­ner han­dels­üb­li­chen Klein­fa­mi­lie aus der (mut­maß­lich) lower midd­le class: Frau um die 30, Töch­ter­chen 6–8 Jah­re, Mann reich­lich ge­sichts­be­haart und des­halb schwer zu ta­xie­ren. Die Frau bückt sich zu ei­ner Krims­krams­ki­ste mit Plüsch­tie­ren und zerrt ei­nen grim­men Go­ril­la her­aus...

Frau
(zur Toch­ter) Schau’ ner hi, der Aff’ da schaut aus wie dei Vad­der!

Toch­ter
Gig­gel...

Mann
(dü­ster) -

zonebatt­ler
(grin­send ab)

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Freitag, 5. September 2008

Schnit­zel­jagd

Als tech­no­phi­ler Bast­ler, Tüft­ler und mu­sea­ler Be­wah­rer tust Du Dich oft schwer, Dich von Dei­nen hi­sto­ri­schen Hab­se­lig­kei­ten zu tren­nen, und auch die vom Floh­markt aus Igno­ran­ten­hand ge­ret­te­ten Ge­rät­schaf­ten sind Dir meist schnell ans Herz ge­wach­sen. Mehr als die ei­ne gut er­hal­te­ne Ton­band­ma­schi­ne ‑spät er­füll­ter Traum aus ju­ve­ni­len Jah­ren- brauchst aber selbst Du im Di­gi­tal­zeit­al­ter nicht wirk­lich, des­halb hat­test Du in den Wei­ten des In­ter­nets ein gu­tes neu­es Herr­chen für sie ge­sucht. Und als der vir­tu­el­le Auk­ti­ons­ham­mer dann end­lich ge­fal­len war, bist Du er­freut und er­leich­tert ge­we­sen, ließ doch der Zu­schlags­preis den ech­ten Lieb­ha­ber hin­ter dem statt­li­chen Ge­bot er­ah­nen...

Und der ist wie Du von der schnel­len Trup­pe: Bin­nen Ta­ges­frist ist das Geld auf Dei­nem Kon­to ein­ge­gan­gen, und statt wie er­hofft über’s Wo­chen­en­de Zeit zum sorg­fäl­ti­gen Ver­packen des schwe­ren Ap­pa­ra­tes zu ha­ben, siehst Du Dich jetzt in Dei­ner Ehr­pus­se­lig­keit ver­pflich­tet, das Ge­rät noch an heu­ti­gen Frei­tag Nach­mit­tag zur Post zu schaf­fen. Na gut, denkst Du Dir, das soll­te zu schaf­fen sein, den pas­sen­den Kar­ton hast Du ja schon längst or­ga­ni­siert und oben auf dem Dach­bo­den müß­ten noch zwei gel­be Säcke mit gut ab­ge­la­ger­ten Sty­ro­por­schnit­zeln in der Ecke ste­hen.

In der schwü­len Hit­ze des Spei­cher­ab­tei­les fin­dest Du ver­gil­ben­de Steu­er­erklä­run­gen und lee­re Mar­me­la­den­glä­ser, al­lein die ver­ma­le­dei­ten Sty­ro­por­chips sind nicht auf­zu­trei­ben. Lang­sam däm­mert es Dir, daß Du die schon vor Mo­na­ten bei ei­nem Dei­ner letz­ten Deals auf­ge­braucht und Dich seit­her nicht um Er­satz ge­küm­mert hat­test. Mist. Was tun? Zer­knüll­tes Zei­tungs­pa­pier ist kei­ne Lö­sung bei La­de­gut jen­seits der 15-Ki­lo-Gren­ze, stau­ben­de Holz­wol­le wä­re Gift für das fei­ne Ge­rät, mal ganz da­von ab­ge­se­hen, daß da­von längst auch nichts mehr da wä­re. Es hilft nichts, es müs­sen Sty­ro­por­chips sein. Aber wo­her neh­men?

Da kommt Dir der er­lö­sen­de Ge­dan­ke: Im Re­cy­cling­hof am Ran­de der Stadt hast Du vor Jah­ren schon ein­mal nach die­sen Din­gern ge­fragt, und der freund­li­che Mann in der Latz­ho­se hat Dich sei­ner­zeit nach Gu­sto zu­grei­fen las­sen. War­um soll­te das nicht auf’s Neue funk­tio­nie­ren? Du schielst nach der Uhr: Mit­tag ist schon durch, es geht auf zwei Uhr zu, müß­te hin­hau­en. Al­so zum mo­to­ri­sier­ten Un­ter­satz hin­un­ter­ge­rannt und los­ge­braust...

Der Re­cy­cling­hof er­weist sich als noch am frü­he­ren Ort vor­han­den, sein Tor in­des­sen als ge­schlos­sen: Frei­tags ist hier schon um ein Uhr nach­mit­tags Fei­er­abend. Ver­flixt! Wo kannst Du jetzt noch hin, in die Nach­bar­stadt viel­leicht? Da wüß­test Du nicht mal die ein­schlä­gi­gen Adres­sen, und die Zeit ar­bei­tet in je­dem Fal­le ge­gen Dich. Hm. Er­for­dern nicht be­son­de­re Si­tua­tio­nen zu­wei­len be­son­de­re Maß­nah­men? Du könn­test Dich ja zur Not aus­nahms­wei­se selbst be­die­nen, oder? Du wür­dest nie­man­dem et­was weg­neh­men, kei­ner kä­me zu Scha­den und ein er­neu­ter Ein­satz von Füll­ma­te­ri­al ist al­le­mal um­welt­freund­li­cher als sei­ne noch so vor­schrifts­mä­ßi­ge Ent­sor­gung! Hehe.

Du schaust Dich in al­le Rich­tun­gen um und peilst dann durch ei­nen Schlitz in der aus gro­ben Holz­boh­len er­rich­te­ten Um­zäu­nung: Tat­säch­lich, da­hin­ten ste­hen die Be­häl­ter mit den sor­ten­rein ge­trenn­ten Kunst­stof­fen! Und wenn man sich so die gan­zen Spu­ren und Ab­drücke an der Um­frie­dung an­schaut, dann wä­rest Du bei­lei­be nicht der Er­ste, der hier hin­über­ge­klet­tert ist. Und die an­de­ren ver­folg­ten mut­maß­lich weit we­ni­ger heh­re Zie­le...

Zwar bist Du nie der Sport­lich­ste ge­we­sen, aber der Ad­re­na­lin­schub des schlech­ten Ge­wis­sens und die Angst vor Ent­deckung stei­gern die Mus­kel­lei­stung spür­bar, men­ta­les Do­ping so­zu­sa­gen. Drü­ben halb­wegs ele­gant ge­lan­det, si­cherst Du nach al­len Sei­ten, be­vor Du in die of­fe­ne Hal­le sprin­test. Und plötz­lich wähnst Du Dich am Ziel: Vor Dir hängt in ei­nem stüt­zen­den Ei­sen­ge­stell ein rie­si­ger Sack aus dicker Pla­stik­fo­lie, zu zwei Drit­tel ge­füllt mit den er­sehn­ten Sty­ro-Flocken: Hur­ra!

Du ziehst die zwei mit­ge­brach­ten Müll­beu­tel aus den Ho­sen­ta­schen und über­legst, wie Du die denn nun am schnell­sten voll­kriegst. Ei­ne Schip­pe oder sonst et­was Ge­eig­ne­tes ist nicht in Sicht, dar­um ver­suchst Du so­gleich, die fe­der­leich­ten Schnip­sel­din­ger mit blo­ßen Hän­den in Dei­ne Beu­tel zu stop­fen. Aber die las­sen sich nicht so mir nichts, Dir nichts um­sacken: Im Nu ha­ben sie sich elek­tro­sta­tisch auf­ge­la­den und »kle­ben« jetzt an ih­ren Kum­pels, an ih­rem gro­ßen Sack, an Dei­nen lä­cher­li­chen Tü­ten und mitt­ler­wei­le auch an Dei­nen Ar­men und auf Dei­nem T‑Shirt. Und je mehr Du zap­pelst und stram­pelst und fluchst, de­sto schlim­mer wird das Spiel: Du kriegst die Chips nicht in nen­nens­wer­ten Men­gen zu fas­sen, und je är­ger Du Dich an­strengst, de­sto mehr von ih­nen haf­ten an Dir und sonst­wor­an.

Nach zwei Mi­nu­ten he­ro­isch ge­führ­ten Kamp­fes mit der Tücke der Ob­jek­te siehst Du end­lich ein, daß das so de­fi­ni­tiv nichts wer­den kann. Es bleibt als Aus­weg nur die Flucht nach vorn: Du mußt den gan­zen Be­stand in sei­nem rie­si­gen Auf­fang­sack mit­neh­men, sonst stehst Du am Mon­tag­mor­gen noch hier und bist bis da­hin er­stens wahn­sin­nig und zwei­tens so sty­ro­por-weiß wie ein Schnee­mann. Ge­sagt, ge­tan: Du rollst den Rand des ge­ra­de­zu un­heim­lich gro­ßen Fo­li­en­sackes über das Hal­te­ge­stell, drehst ihn zu und ziehst den fast manns­ho­hen »Bal­lon« nach oben aus sei­ner Fi­xie­rung...

Na groß­ar­tig, denkst Du Dir, jetzt fehlt Dir nur noch ei­ne schwar­ze Au­gen­ma­ske, dann sä­hest Du aus wie ei­ner der Pan­zer­knacker aus den Do­nald-Duck-Heft­chen. Har, har, har! Oder auch ho, ho, ho, denn mit dem dicken Sack auf dem Rücken gä­best Du auch ei­ne gu­te Ka­ri­ka­tur ei­nes US-ame­ri­ka­ni­schen Weih­nachts­man­nes ab! Doch auch oh­ne San­ta Clau­sens dich­ten Bart und dicken Pelz­man­tel rinnt Dir der Schweiß mitt­ler­wei­le aus al­len Po­ren...

Du lugst ver­stoh­len von in­nen über die Boh­len­wand und peilst die La­ge: rechts ist nie­mand, von links kommt kei­ner. Al­so ab durch die Mit­te bzw. erst­mal er­neut über die Wand ge­klet­tert und mit dem Rie­sen­beu­tel hin­ab­ge­sprun­gen. Schnell zum Wa­gen ge­ha­stet und die Heck­klap­pe auf­ge­fin­gert. Rein mit dem Sack, zum Hen­ker, war­um sperrt der sich so da­ge­gen? Es hilft nichts, der ku­gel­run­de Pla­stik­beu­tel ist zwar nicht schwer, aber aus­la­dend, sein Durch­mes­ser deut­lich grö­ßer als der von Dei­nes Au­tos La­de­öff­nung. Herr­schafts­zei­ten!

Ner­vö­ses Stop­fen und Tre­ten hilft nicht wei­ter, mit for­scher Ge­walt­an­wen­dung bringst Du die pral­le Fo­li­en­bla­se nur zum Plat­zen und dann er­gießt sich der Se­gen weit­hin sicht­bar über die Land­schaft, mit Dir als dem Übel­tä­ter mit­ten­drin. Al­so tief Luft ge­holt, den Sack noch­mal ganz her­aus­ge­zo­gen und mit sanf­tem Tät­scheln links und rechts lang­sam in die rich­ti­ge Wurst­form ge­klopft. Nach ei­ner quä­lend lan­gen Mi­nu­te ist er end­lich drin. Klap­pe zu, hinter’s Steu­er ge­hech­tet und den Mo­tor an­ge­las­sen. Am Rücken bist Du längst pitsch­naß.

Der re­flex­haf­te Blick in den Rück­spie­gel zeigt nicht die ge­wohn­te Aus­sicht durch die Heck­schei­be, son­dern en­det nach ei­nem gu­ten Me­ter am so­eben hin­ten rein­ge­stopf­ten Beu­te­gut. Na schön, dann muß man halt mit den Au­ßen­spie­geln ma­nö­vrie­ren. Aber be­wegt sich da nicht et­was im lin­ken? Der Blick trügt nicht, es naht ein an­de­res Au­to. Ver­flucht noch­mal, was will der denn hier um die­se Zeit?

Ir­gend­wie kriegst Du die Kur­ve ge­kratzt und schaffst um ei­ne al­te La­ger­hal­le her­um den Ab­gang, oh­ne daß Dir der an­de­re Wa­gen zu na­he ge­kom­men wä­re. Jetzt aber flott wie­der nach Hau­se! Im Fond hin­ter Dir klop­fen an die 20.000 ent­führ­te Weich­schaum­schnip­sel um Hil­fe ru­fend an die Sei­ten­schei­ben und ver­su­chen stumm schrei­end, Pas­san­ten auf sich auf­merk­sam zu ma­chen. So hal­tet doch end­lich die Klap­pe! Schließ­lich fährst Du schnei­dig brem­send vor Dei­ner Haus­tür vor.

Der Sack wirkt auf den er­sten Blick jetzt et­was fla­cher. Kein Wun­der, durch die Er­schüt­te­run­gen der Fahrt hat er sich dem In­nen­raum Dei­nes Ve­hi­kels gut an­ge­paßt und mag ihn frei­wil­lig nicht mehr ver­las­sen. Du fluchst lei­se und zerrst ze­ternd an dem dum­men Ding, bis Du es end­lich halb­wegs heil her­aus­ope­riert hast. Au­to­klap­pe zu und nun aber schnell ins Haus und weg aus der Öf­fent­lich­keit!

Von we­gen: Prall und ku­gel­rund wie der Sack mitt­ler­wei­le wie­der ge­wor­den ist, paßt er na­tür­lich auch nicht ein­fach so durch die Haus­tür! Lei­se wim­mernd mußt Du ihn ein wei­te­res Mal mas­sie­ren, bis er sich end­lich in den Haus­flur schie­ben läßt. Ir­gend­wie ge­lingt es Dir, ihn dann noch drei Stock­wer­ke nach oben zu ba­lan­cie­ren, oh­ne ir­gend­wel­che Pflan­zen um­zu­kip­pen oder son­sti­ge Ka­ta­stro­phen an­zu­rich­ten. Ge­schafft! Jetzt als al­ler­er­stes schnell un­ter die Du­sche ge­sprun­gen um Schweiß und Schuld­ge­füh­le ab­zu­wa­schen...

Frisch duf­tend fühlst Du dich schon wie­der deut­lich woh­ler. Bin­nen ei­ner knap­pen Vier­tel­stun­de ist die fei­ne Ton­band­ma­schi­ne be­stens ver­packt und reich­lich ge­gen jeg­li­che Trans­port­fähr­nis­se ab­ge­fe­dert. Es geht doch nichts über die fle­xi­blen Sty­ro­por­schnit­zel, denkst Du dir, und in den näch­sten paar Jah­ren brauchst Du Dir auch kei­ner­lei Sor­gen um Nach­schub zu ma­chen. Mit ge­üb­ter Hand läßt Du den Kle­be­band-Ab­rol­ler um das Pa­ket sau­sen, si­cher­heits­hal­ber noch ein zwei­tes Mal um sämt­li­che Fal­ze. Dann flugs die Pa­ket­kar­te aus­ge­füllt und run­ter mit der Ki­ste zum Au­to. Na al­so, es wird doch!

Ge­las­sen fährst Du an der Post­agen­tur vor, es ist noch ei­ne gu­te Stun­de bis zum La­den­schluß. Du wuch­test den schwe­ren Klotz auf die Waa­ge, schä­kerst noch ein biß­chen mit der Stem­pel­schwin­ge­rin und fragst sie ver­wun­dert, war­um wohl heu­te so we­nig an­de­re Pa­ke­te auf der Roll­pa­let­te stün­den. Weil das Pa­ket­au­to heu­te schon durch ist, sagt sie zu Dei­nem jä­hen Ent­set­zen. Un­ter dem scha­den­froh-höh­ni­schen Ge­läch­ter der auf­ge­sta­pel­ten Te­le­fon­bü­cher schleichst Du Dich aus dem Schal­ter­raum und aus der Af­fä­re...

Freitag, 22. August 2008

Ein­mal Brighton und zu­rück (5)

End­lich auf bri­ti­schem Bo­den an­ge­langt, kurv­ten wir so­gleich sou­ve­rän durch Do­ver und freu­ten uns wie­der des Le­bens. Die Links­fah­re­rei er­schien mir üb­ri­gens nie als pro­ble­ma­tisch: Ge­wöh­nungs­be­dürf­tig sind ein­zig die teils in­ein­an­der über­ge­hen­den Kreis­ver­keh­re, aber im Ge­gen­satz zu den lie­bes­tol­len Fran­zo­sen (sie­he ge­stern) fah­ren die Bri­ten ge­mein­hin di­stin­gu­iert und zu­vor­kom­mend. Nach­dem wir uns in der Fuß­gän­ger­zo­ne der al­ten Ha­fen­stadt zu­nächst mit dem Nö­tig­sten ver­sorgt hat­ten (ins­be­son­de­re mit Rei­se­füh­rern), ver­lie­ßen wir die Stadt in Rich­tung Krei­de­klip­pen, schau­ten von dort oben dem ge­schäf­ti­gen Trei­ben im Ha­fen zu und füh­ren dann nach Nor­den, im­mer der Kü­ste ent­lang...

weiße Kreideklippen nördlich von Dover

An­ge­sichts des eher knap­pen Zeit­bud­gets (Mitt­woch mit­tags an­ge­lan­det, stan­den bis zur ge­buch­ten Fähr­pas­sa­ge in Ge­gen­rich­tung am fol­gen­den Mon­tag Mit­tag ge­ra­de ein­mal zwei an­ge­knab­ber­te und vier vol­le Rei­se­ta­ge zur Ver­fü­gung) muß­te ich mei­ne ur­sprüng­li­che Hoff­nung auf­ge­ben, doch noch bis ins süd­west­li­che Corn­wall zu kom­men. Es schien al­le­mal ver­nünf­ti­ger, sich eher klein­räu­mi­ger zu be­we­gen und sich da­für in­ten­siv in Kent (dem »Gar­ten Eng­lands«) und im an­gren­zen­den Sus­sex um­zu­schau­en. Ei­ne gu­te Ent­schei­dung, hiel­ten sich doch die zu fah­ren­den Ta­ges­etap­pen da­durch in an­ge­neh­men Gren­zen.

Groß­bri­tan­ni­en ist aus vie­ler­lei Grün­den ein Land ganz nach des zonebattler’s Ge­schmack: Er­stens kann er da in den Buch­hand­lun­gen nicht nur stun­den­lang schmö­kern und blät­tern, son­dern das Ge­druck­te auch le­sen und ver­ste­hen. Zwei­tens fin­det der be­ken­nen­de Floh­markt­freak dort in je­der Stadt in be­ster La­ge Dut­zen­de gut sor­tier­ter Se­cond-Hand-Shops ver­schie­den­ster Wohl­tä­tig­keits-Or­ga­ni­sa­tio­nen vor, in de­nen ge­spen­de­te Ge­gen­stän­de von eh­ren­amt­li­chen Hel­fe­rIn­nen für ei­nen gu­ten Zweck ver­sil­bert wer­den. Span­nend auch dies! Last but not least kann man über­all fri­sche Milch kau­fen und die­sel­be nach Ge­nuß und in­ter­ner Ver­ar­bei­tung auch wie­der fach­ge­recht ent­sor­gen, denn öf­fent­li­che Toi­let­ten sind nie weit weg. Sehr prak­tisch für Ner­vö­se und Bla­sen­schwa­che!

Toiletten-Schild vor Leeds Castle

Im Ver­gleich zu frü­he­ren Be­su­chen im Land (die sämt­lich schon mehr als ein Jahr­zehnt zu­rück­lie­gen) sind mir dies­mal die zahl­lo­sen Mak­ler­schil­der an zum Ver­kauf ste­hen­den Häu­sern auf­ge­fal­len: Ent­we­der wer­den auch die Eng­län­der we­ni­ger oder aber sie wer­den in Fol­ge der sog. Glo­ba­li­sie­rung mehr als frü­her zur be­ruf­lich be­ding­ten Mo­bi­li­tät ge­zwun­gen. In nicht we­ni­gen Fäl­len dürf­ten wohl auch ge­platz­te Fi­nan­zie­rungs­mo­del­le ur­säch­lich da­hin­ter­ste­hen...

Haus zu verkaufen!

Am un­wahr­schein­lich­sten von den Er­klä­rungs­ver­su­chen er­scheint mir der, daß das Volk der Bri­ten im Schrump­fen be­grif­fen sei: Al­ler­or­ten sieht man näm­lich jun­ge Müt­ter mit zwei, drei, vier oder gar noch mehr Kin­dern. Die­se au­ßer­or­dent­li­che Frucht­bar­keit ist ganz zwei­fel­los ei­ne Fol­ge des lan­des­ty­pi­schen Wet­ters (mil­de Tem­pe­ra­tu­ren kom­bi­niert mit reich­lich Nie­der­schlä­gen), wel­ches be­kann­ter­ma­ßen auch ein au­ßer­or­dent­li­ches Pflan­zen­wachs­tum be­dingt:

teils zugewucherte Telefonzelle Ihrer Majestät

Für In­ter­es­sier­te sei hier der er­ste Teil der Rei­se­rou­te an­hand der be­such­ten Or­te pro­to­kol­liert: Do­verDealSand­wichRams­ga­teMar­ga­teCan­ter­bu­ryWyeAsh­fordLen­hamLeeds Cast­leMaidstoneRoy­al Tun­bridge WellsUck­fieldLe­wesIs­fieldBrighton. Wie es dort ‑am Schei­tel- und Wen­de­punkt der Rei­se- zu­ging, er­zäh­le ich in der näch­sten Epi­so­de...

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Sonntag, 22. Juni 2008

Ei­ne Floh­markt-Be­strei­fung

Heu­te Mit­tag in Nürn­berg, ge­trackt mit dem Vor­rats­da­ten­spei­cher:

Marschroute im Luftbild

Für die hier vorgesehene(n) Abbildung(en) konn­ten nicht al­le even­tu­ell tan­gier­ten Li­zenz- und/oder Ur­he­ber­rechts­fra­gen mit letz­ter Ge­wiß­heit ge­klärt wer­den, wes­halb auf ei­ne kennt­li­che Dar­stel­lung lei­der ver­zich­tet wer­den muß.

Samstag, 17. November 2007

Bauch­red­ne­rin

nackte Puppe auf einem Flohmarkt
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