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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 30. Oktober 2019

Ach du Kacke!

Liebevoll dekorierter Kackehaufen in der Lessingstraße zu Fürth

Dienstag, 15. Oktober 2019

Bo­xen­stopp

Kollektiver Druckabbau

Montag, 26. August 2019

Tür­ste­her

Heupferdchen an der Haustür

Donnerstag, 27. Juni 2019

Trep­pen­witz

Mit dem Auto schnell zum Zug? Vergebliche Anfahrt zum Nürnberger Hbf...

Mittwoch, 15. Mai 2019

Ni­ce try

Heu­te hat sich der Di­rek­tor des Fe­deral Bu­reau of In­ve­sti­ga­ti­on (FBI) di­rekt an den zo­ne­batt­ler ge­wen­det. Sein et­was holp­ri­ges Deutsch se­he ich ihm nach, als ge­bür­ti­ger New Yor­ker und stu­dier­ter Ju­rist wird das Er­ler­nen von Fremd­spra­chen nicht ganz oben auf sei­ner Agen­da ge­stan­den ha­ben. Aber er gibt sich im­mer­hin red­lich Mü­he:

Ab­tei­lung für Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung und Geld­kri­mi­na­li­tät
FBI-HAUPTSITZ IN NEW YORK
BUNDESAMT FÜR UNTERSUCHUNGEN
 
 
Wir ha­ben mit Hil­fe un­se­res In­tel­li­gence Mo­ni­to­ring Net­work-Sy­stems ei­ne Un­ter­su­chung ab­ge­schlos­sen. Ihr Na­me und Ih­re E‑­Mail-Adres­se wur­den als ei­nes der Op­fer von In­ter­net­be­trug in die en­ge­re Wahl ge­zo­gen. Aus die­sem Grund set­zen wir uns mit Ih­nen als ei­nem der Nutz­nie­ßer die­ser Aus­gleichs­zah­lung in Ver­bin­dung. Wir ver­ste­hen, was Sie in den Hän­den die­ser Be­trü­ger durch­ge­macht ha­ben, aber Sie müs­sen die­se Ent­schä­di­gung als Teil un­se­rer Be­mü­hun­gen er­hal­ten, die Men­schen­rech­te auf der gan­zen Welt zu schüt­zen.
 
Hier­mit möch­ten wir Sie dar­über in­for­mie­ren, dass das Fe­deral Bu­reau of In­ve­sti­ga­ti­on (FBI) in Zu­sam­men­ar­beit mit der United Na­ti­ons Com­pen­sa­ti­on Com­mis­si­on (UNCC) ei­ne Ent­schä­di­gung in Hö­he von USD 5, 200.000,00 (fünf Mil­lio­nen, zwei­hun­dert­tau­send Dol­lar) an ver­ein­bart hat je­des der Op­fer ver­schie­de­ner In­ter­net­be­trugs­fäl­le, die mög­li­cher­wei­se ihr hart ver­dien­tes Geld in den Hän­den von In­ter­net­be­trü­gern auf der gan­zen Welt und afri­ka­ni­schen Län­dern wie Ni­ge­ria, Gha­na, Be­nin usw. ver­lo­ren ha­ben.
 
Wenn Sie ei­ne E‑Mail von ei­nem un­be­kann­ten Ab­sen­der er­hal­ten, den Sie nicht ver­ste­hen, lei­ten Sie sie zur ord­nungs­ge­mä­ßen Un­ter­su­chung an die­ses Bü­ro wei­ter.
 
Be­stä­ti­gen Sie das Fol­gen­de er­neut, um ei­ne dop­pel­te In­an­spruch­nah­me Ih­res Fonds zu ver­mei­den.
 
Ih­ren voll­stän­di­gen Na­men
Ih­re Kon­takt­adres­se
Ih­re Tel / Fax­num­mern
Ihr Be­ruf
Ih­re Na­tio­na­li­tät / Land
Al­ter Ge­schlecht
Wie viel Geld ha­ben Sie in den Hän­den die­ser Be­trü­ger ver­lo­ren?
 
HINWEIS: Wenn Sie die­se Nach­richt in Junk oder Spam er­hal­ten, liegt dies an Ih­rem In­ter­net­an­bie­ter.
 
Vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis, wenn Sie die An­wei­sun­gen be­fol­gen.
Chri­sto­pher A. Wray
FBI-Di­rek­tor

Tat­säch­lich war die­se Nach­richt – wie von Herrn Wray kor­rekt vor­aus­ge­se­hen – in mei­nem Spam-Ord­ner ge­lan­det. Das las­se ich sie auch drin und be­dan­ke mich nun­mehr mei­ner­seits bei Herrn Wray für sein Ver­ständ­nis, wenn ich sei­ne An­wei­sun­gen nicht be­fol­ge: Ein Teil mei­nes hart ver­dien­ten Gel­des geht näm­lich dem­nächst in vol­ler Ab­sicht nach Afri­ka, aber nicht in die Hän­de von In­ter­net­be­trü­gern, son­dern an die Künst­ler­ko­lo­nie Ten­ge­nen­ge in Sim­bab­we!

Letz­ten Sams­tag ha­be ich mich beim Be­such der Ver­nis­sa­ge zur opu­len­ten Aus­stel­lung »AFRIKA · Die Wie­ge der Mensch­heit« in der Nürn­ber­ger Slow Art Ga­le­rie spon­tan in den »Bird­man« ei­nes der dort tä­tig ge­we­se­nen Bild­hau­er ver­liebt: Die­se ganz wun­der­ba­re Pla­stik aus schwe­rem Ser­pen­tin­it wird nach dem En­de der Aus­stel­lung aus der Ost­vor­stadt nach Fürth in des zonebattler’s ho­me­zo­ne über­führt wer­den!

Ich freue mich jetzt schon auf die bei­den Her­aus­for­de­run­gen, die der Er­werb die­ses mich ge­ra­de­zu ma­gisch be­rüh­ren­den Kunst­wer­kes mit sich bringt: Er­stens das Fin­den ei­nes ad­äqua­ten (und hin­rei­chend be­last­ba­ren) Stand­plat­zes für den mas­si­ven Vo­gel­mann, zwei­tens das fach­ge­rech­te fo­to­gra­fi­sche Fest­hal­ten ei­nes auf­grund von Far­be und Form ziem­lich schwie­rig ab­zu­lich­ten­den Ar­te­fak­tes. Stay tu­n­ed!

Donnerstag, 31. Januar 2019

Bril­len-Blues

Mittagspäusliche Spontankunst (Lesebrille und Seltersflasche)

Donnerstag, 13. Dezember 2018

Abend­li­cher Ab­ste­cher

Auf ein gemeinsames Käffchen mal eben nach München (und retour)...

Montag, 17. September 2018

Die gu­te Tat (2)

Da der Park­platz hin­ter des zonebattler’s Bü­ro­ge­bäu­de stets mit Ein­satz­wa­gen gut ge­füllt ist, hat sich un­ser Ver­mie­ter, die Fir­ma DIEHL, da­zu ent­schlos­sen, sich heu­te kur­zer­hand ei­nen ei­ge­nen Stell­platz da­zu­ma­len zu las­sen. Den zu mar­kie­ren schick­te sich so­eben ein Mei­ster sei­nes Fachs wie folgt an:

Maler mit Rechtschreibschwäche bei Vorbereitungsarbeiten

Bei die­sem Stand der Din­ge sah nun mei­ner sein Ge­wis­sen arg auf die Pro­be ge­stellt: Soll­te ich den pin­sel­schwin­gen­den Leg­asthe­ni­ker sein wir­res Werk zur Freu­de der (mei­sten) spä­te­ren Be­trach­ter voll­enden las­sen oder doch recht­zei­tig in­ter­ve­nie­ren, um dem ma­len­den Murkser ei­nen spä­te­ren An­schiß zu er­spa­ren? Die Über­schrift des Bei­tra­ges gibt Aus­kunft über den Aus­gang des in­ne­ren Kon­flik­tes...

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Samstag, 7. Juli 2018

Li­la Pau­se

Blühende Prachtscharten auf des zonebattler's Zugbeobachtungsbalkon

Freitag, 23. März 2018

Boh­nen auf den Au­gen

Un­se­re am­tie­ren­de Cof­fee Queen Va­nes­sa B. (»kip­pen wir mal hei­ßes Was­ser in den Frisch­was­ser-Tank des Ju­ra-Au­to­ma­ten, da­mit die Ma­schi­ne sich mit dem Hei­zen nicht so an­stren­gen muß«) wur­de ge­stern ent­thront durch die Kol­le­gin Ro­si H., die ei­ne Tas­se Kaf­fee­boh­nen oben in den Schacht für ge­mah­le­nen Kaf­fee di­rek­temang in die Brüh­grup­pe schüt­te­te un­ter sou­ve­rä­ner Miß­ach­tung sämt­li­cher Warn­sym­bo­le auf der Deckel­klap­pe. Wir gra­tu­lie­ren!

Sonntag, 18. März 2018

Schlech­te Lau­ne ...

... hat­te mei­ne Renn­gur­ke heu­te mor­gen ob der spä­ten Rück­kehr des Win­ters:

Böse Miene zum winterweißen Spiel

Gräm’ Dich nicht, gu­ter Grü­ner. Wird bald vor­bei sein und dann wirst Du wie al­le Jah­re wie­der gründ­lich ge­wa­schen und ge­strie­gelt!

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Ster­nen­krampf

Nach al­ler­lei mor­gend­li­chen Um­trie­ben in Nürn­berg fand ich mich heu­te ge­gen 10:45 Uhr an der Nürn­ber­ger Stadt­bi­blio­thek ein, um al­ler­lei ge­plan­ten Le­se­stoff durch­zu­se­hen. Nicht auf dem Plan hat­te ich in­des, daß sie dort erst um 11:00 Uhr die To­re öff­nen. Al­so kur­zer­hand zum Auf­wär­men gleich ge­gen­über ins Cin­e­citta ge­gan­gen und dann spon­tan ei­ne Ein­tritts­kar­te zur ak­tu­el­len Fol­ge des »Star Wars«-Epos ge­löst. Da­von kann­te ich bis da­to nur den al­ler­er­sten Film, wei­land zu Schul­zei­ten (!) war ich von der­lei noch schwer be­ein­druckt...

40 Jah­re spä­ter kam ich dann doch et­was ent­täuscht aus dem Ki­no: Klar, die vi­su­el­len Ef­fek­te sind bes­ser ge­wor­den, und ja, es wum­mert und sprat­z­elt heu­te von al­len Sei­ten auf ei­nen ein, aber von der Sto­ry her ist das al­les so öde, vor­her­sag­bar und »ty­pisch ame­ri­ka­nisch« wie ehe­dem. Trotz­dem war das Ex­pe­ri­ment er­folg­reich, denn jetzt kann ich wie­der ein paar Jahr­zehn­te auf Hol­ly­wood-Ki­no ver­zich­ten, oh­ne das Ge­fühl zu ha­ben, was zu ver­pas­sen.

Und in der Stadt­bi­blio­thek konn­te ich her­nach gro­ßes Kopf­ki­no ge­nie­ßen!

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