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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Sonntag, 20. April 2008

Fo­to­ge­nes Fe­der­vieh

Heu­te hat­ten wir an un­se­rem er­wa­chen­den Schre­ber­gar­ten ei­ne Be­geg­nung der be­son­de­ren Art: Zwi­schen Zaun und Bahn­ge­lei­sen spa­zier­te ein aus­ge­wach­se­ner Fa­san her­um! So­was hat­ten wir noch nie, ist ja für in­ner­städ­ti­sche Ver­hält­nis­se auch mehr als un­ge­wöhn­lich. Ich pirsch­te mich an den präch­tig ge­fie­der­ten Herrn auf (fo­to­gra­fi­sche) Schuß­wei­te her­an und konn­te den scheu­en Ge­sel­len ge­ra­de noch beim plötz­li­chen Auf­bruch er­ha­schen:

abfliegendes Fasananmännchen

Der gro­ße Vo­gel rausch­te über den bei uns vor­über­ge­hend ab­ge­stell­ten, na­gel- (bzw. schweiß­naht­neu­en) Die­sel­trieb­zug hin­weg in nörd­li­cher Rich­tung ab und hat­te da­bei sei­ne lie­be Not, durch das dich­te Ober­lei­tungs-Ge­strip­pe hin­durch­zu­kom­men. Er­staun­lich, wie schnell so ein doch eher gro­ßer und schwe­rer Vo­gel ab­zi­schen kann!

Samstag, 15. März 2008

Sai­son­be­ginn

Krokusse in zonebattler's Schrebergarten
Freitag, 14. März 2008

Im Dien­ste Ih­rer Ma­je­stät?

Im strö­men­den Dau­er­re­gen so­eben den in ei­nem blau­en Pla­stik­ei­mer ge­sam­mel­ten Kaf­fee­satz aus der fir­men­ei­ge­nen Kaf­fee-Ma­schi­ne heim­wärts ge­schleppt und im Schre­ber­gar­ten in den Kom­post ge­stopft. Da­bei von die­ser Rail4Chem-Lok der Bau­rei­he 185 neu­gie­rig be­äugt wor­den:

Lok 185-CL 007 der Firma Rail4Chem

Erst jetzt am Rech­ner ist mir auf dem Fo­to die Lok­num­mer auf­ge­fal­len: 185-CL 007. Da wun­dert mich dann na­tür­lich nix mehr...

Sonntag, 13. Januar 2008

Merk­wür­di­ger Bo­den­fund

In sei­nem ge­le­gent­li­chen un­ab­läs­si­gen Be­mü­hen, sich als nütz­li­ches und al­so durch­füt­terns­wer­tes Mit­glied der ei­ge­nen Haus­hal­tung zu pro­fi­lie­ren, hat sich der zonebatt­ler in sei­nen win­ter­star­ren Schre­ber­gar­ten be­ge­ben, um ei­nen vol­len Ei­mer or­ga­ni­scher Kü­chen­ab­fäl­le dort­selbst in den Kom­po­stie­rer zu über­füh­ren. Da­bei mach­te er fol­gen­den Über­ra­schungs­fund:

Holländische Joint-Verpackung

Ob­gleich der Au­tor die­ser Zei­len ob sei­nes oh­ne­hin schon grenz­wer­tig über­tak­te­ten Hirns zeit­le­bens vom Kon­sum ein­schlä­gi­ger Geist­be­flüg­ler Ab­stand ge­nom­men hat, konn­te er die Packung schon halb­wegs treff­si­cher als die ei­nes so­ge­nann­ten Joints iden­ti­fi­zie­ren. Was sich bei Um­dre­hen des un­ver­schäm­ter­wei­se von frem­der Hand über den Zaun ge­wor­fe­nen Bli­ster­kar­tons so­fort be­stä­tig­te:

Holländische Joint-Verpackung

Im­mer­hin weist der hol­län­di­sche Her­stel­ler ord­nungs­ge­mäß auf die mög­li­chen Ri­si­ken und Ne­ben­wir­kun­gen hin: »Brengt de ge­zond­heit ern­sti­ge scha­de toe« steht da zu le­sen, des­wei­te­ren »Ro­ken ver­o­or­za­akt kan­ker«. Au­gen­krebs scheint der Kif­fer bzw. die Kif­fe­ret­te frei­lich schon ge­habt zu ha­ben, sonst hät­te er oder sie näm­lich nach den gleich­falls auf­ge­druck­ten Pic­to­gram­men ge­han­delt und die Ver­packung re­cy­celt oder min­de­stens dem näch­sten Müll­ei­mer über­ant­wor­tet. Aber wo­mög­lich ver­steht un­ser­eins un­ter Be­wußt­seins­er­wei­te­rung ein­fach nur was an­de­res als die ver­si­ff­ten Be­kiff­ten...

Montag, 27. August 2007

Sau­er macht lu­stig

Rund um und in un­se­rem Schre­ber­gar­ten wach­sen wil­de Ma­ho­nien, de­ren üp­pig blaue Bee­ren­bü­schel der Um­zäu­nung der Par­zel­le durch­aus zur Zier­de ge­rei­chen:

Mahonien-Beeren am Gartenzaun

Die vit­amin­rei­chen und stark säu­re­hal­ti­gen Bee­ren sind auf­grund der in den Ker­nen ent­hal­te­nen Al­ka­lo­ide nur mit Vor­sicht zu ge­nie­ßen, gleich­wohl fin­den sich im Netz der Net­ze durch­aus Re­zep­te zu ih­rer Ver­wur­stung. Nach­dem nun auch ei­ne Freun­din zur Ver­ar­bei­tung der Früch­te ge­ra­ten hat­te, hat des zonebattler’s bes­se­re Hälf­te ge­stern abend ei­ne avant­gar­di­sti­sche Mar­me­la­den-Krea­ti­on aus Äp­feln und Ma­ho­nien (samt und son­ders aus ei­ge­ner Ern­te und Schlach­tung) ver­zapft und ein­ge­glast. Des männ­li­chen Lecker­mau­les und Kü­chen­hel­fers Fa­zit: Two thumbs up!

Sonntag, 26. August 2007

Ern­te­dank

Nach­dem uns hef­ti­ger Ha­gel­re­gen heu­er lei­der die Erd­bee­ren rui­niert hat, konn­ten wir uns im­mer­hin mit reich­lich Kir­schen, Maul­bee­ren und Brom­bee­ren die Mäu­ler stop­fen. Und noch im­mer herrscht ver­schwen­de­ri­sche Fül­le im Gar­ten:

Zwetschgenbaum

Meh­re­re Schüs­seln Zwetsch­gen fan­den schon ih­ren Weg durch die flot­te Lot­te und den Koch­topf in die Ar­mee der Ein­mach­glä­ser, der Rest der per Lei­ter er­reich­ba­ren Pflau­men­früch­te wird spä­ter als Zwetsch­gen­dat­schi auf­ge­tischt wer­den. Auch für die au­ßer­ge­wöhn­li­che Men­ge an Äp­feln wird sich ad­äqua­te Ver­wen­dung fin­den:

Apfelbaum

Und da­nach gibt es hier um un­se­re Par­zel­le her­um al­len­falls noch hi­sto­ri­sche Lo­ko­mo­ti­ven ein­zu­sam­meln, wenn näm­lich im Sep­tem­ber das Ei­sen­bahn-Fe­sti­val statt­fin­det. Aber da hält sich mein per­sön­li­cher Hun­ger in en­gen Gren­zen...

Sonntag, 10. Juni 2007

Schö­ne Un­be­kann­te

In un­se­rem Schre­ber­gar­ten blü­hen der­zeit be­acht­li­che Men­gen li­la­far­be­ner Blu­men, de­ren Nam’ und Art uns gänz­lich un­be­kannt ist:

unbekannte Blumensorte

Hat je­mand von mei­nen Le­se­rIn­nen da drau­ßen im Lan­de ei­ne Ah­nung, um was für ei­ne Spe­zi­es es sich hier­bei wohl han­deln könn­te?

Am (Diesel-)Brunnen vor dem (Garten-)Tore...

...da wächst ein Maul­beer­baum. Und von dem reg­net es die­ser Ta­ge ton­nen­wei­se rei­fe Früch­te, daß man mitt­ler­wei­le fast knö­chel­tief drin wa­ten kann:

Maulbeeren am Garten

Selbst­re­dend be­müht sich un­ser­eins, von je­ner schein­ba­ren Ver­schwen­dung der Na­tur zu pro­fi­tie­ren, zu­mal die dunk­len Bee­ren über­aus süß und schmack­haft sind:

Maulbeeren am Garten

Ir­gend­wie ver­wun­der­lich: Erst die er­staun­li­che Re­kord­ern­te bei den Kir­schen, jetzt der voll­be­häng­te Maul­beer­baum, der uns in sie­ben Jah­ren fried­li­cher Nach­bar­schaft nicht ein­mal als sol­cher auf­ge­fal­len ist! Bin äu­ßerst ge­spannt, wo­mit Zwetsch­gen- und Ap­fel­baum heu­er noch auf­war­ten wer­den...

Sonntag, 20. Mai 2007

Früh­ge­bur­ten

Ge­mein­hin krie­gen wir von den Früch­ten un­se­res Kirsch­bau­mes kei­ne ein­zi­ge rei­fe Frucht zu se­hen, ge­schwei­ge denn zu fas­sen: Kaum set­zen die Kir­schen zart­ro­sa Wan­gen an, wer­den sie näm­lich von flie­gen­den Mund­räu­bern ent­führt und ge­fres­sen. Heu­er frei­lich ha­ben wir un­ver­hoff­tes Glück und so­eben die er­sten rich­tig ro­ten (!) Süß­kir­schen ver­ko­sten kön­nen!

Kirschen aus des zonebattler's Schrebergarten

Ich ver­mu­te, daß die Am­seln eher pe­dan­tisch nach dem Ka­len­der vor­ge­hen und am 20. Mai (!) schlicht­weg noch nicht da­mit rech­nen, daß in un­se­rer Mi­ni-Oa­se der Tisch schon für sie ge­deckt ist. Ver­ein­zel­te Erd­bee­ren sind ih­nen frei­lich schon zum Op­fer ge­fal­len, doch viel­leicht ha­ben die ge­fie­der­ten Ta­ge­die­be ei­nen neu­en Ban­den­chef, der weiß, daß man die un­frei­wil­li­gen Zu­lie­fe­rer nicht all­zu­sehr aus­pres­sen darf, um ih­nen die Mo­ti­va­ti­on zum Wei­ter­ma­chen nicht voll­ends aus­zu­trei­ben...

Samstag, 19. Mai 2007

Macht und Ohn­macht

Des zonebattler’s Fai­ble für bun­te Con­tai­ner­zü­ge geht so­weit, daß er die sich in ge­ra­de mal zwei Me­tern Ent­fer­nung an sei­nem Schre­ber­gar­ten vor­bei­sch­län­geln­den Blech­wür­mer ger­ne läs­sig durch­winkt, nach Art der le­der­be­män­tel­ten Schutz­män­ner auf Kreu­zun­gen mit aus­ge­fal­le­ner Am­pel­an­la­ge. Frei­lich macht er sich kei­ne Il­lu­sio­nen über das, was pas­sier­te, wenn er nach 300 vor­bei­ge­rum­pel­ten Me­tern ver­stau­ten Chi­na-Zeugsels auf ein­mal auf die Idee kä­me, plötz­lich die Hand zum so­for­ti­gen Halt zu er­he­ben. Aber war­um sich der har­ten Rea­li­tät stel­len, wenn es doch viel er­bau­li­cher ist, sich wei­ter­hin als gro­ßer Len­ker zu füh­len: Al­so jo­vi­al wei­ter­ge­wun­ken, bis end­lich der Schluß­wa­gen durch­ge­zo­gen ist. Soll er ma­chen, daß er sich zum Nürn­ber­ger Ran­gier­bahn­of schert!

Mittwoch, 25. April 2007

Orts­kun­de

Un­ser­ei­nem kommt die wei­te Welt tag­täg­lich (fast) ins Gar­ten­haus. Beim Blu­men- und Beer­engie­ßen schau­te auch heu­te mal wie­der aus­wär­ti­ger Be­such vor­bei:

Taurus-Lok der Mittelweserbahn

Mit­tel­we­ser­bahn ! Nie ge­hört... Was es nicht al­les gibt. Rei­sen bil­det, sagt man. Da­heim­blei­ben (und ein Blick in Wi­ki­pe­dia) zu­wei­len nicht min­der!

Hal­tungs­sa­che

Am Gar­ten vor­hin ei­nen für die DB als an­ge­mie­te­ter Dienst­lei­ster tä­ti­gen Lok­füh­rer der Press­nitz­tal­bahn ge­lobt, der, von sei­nem blau­en Bock her­ab­stei­gend und Fei­er­abend ma­chend, sei­ne Brot­zeit-Ver­packungs­ab­fäl­le in der Hand hielt, um die­se um un­se­ren Gar­ten her­um bis zum städ­ti­schen Ab­fall­ei­mer zu tra­gen (statt sie wie manch’ an­de­re sei­ner Zunft an Ort und Stel­le ein­fach fal­len zu las­sen). Er schien dar­ob über­rascht, hielt sein Tun für nichts we­ni­ger als selbst­ver­ständ­lich.

Bra­ver Mann. So­fern er hier im­mer noch Dienst tut, wenn die Erd­bee­ren reif sind, kriegt er ei­nen fei­nen Nach­tisch kre­denzt!

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