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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 18. August 2021

Herz­li­ches Ein­ver­neh­men

Poin­tiert ge­sagt hat es der zonebatt­ler gut sechs Jahr­zehn­te lang ge­schafft, sich von Arzt­pra­xen, Kli­ni­ken und Siech­ko­beln fern­zu­hal­ten (mit der re­gel­be­stä­ti­gen­den Aus­nah­me von Den­ti­ste­ri­en zu frei­lich über­wie­gend pro­phy­lak­ti­schen Zwecken). Jetzt aber ist er mul­ti­pel ma­la­de ge­wor­den und wird der­zeit durch den ge­sam­ten mo­der­nen Ma­schi­nen­park al­ler denk­ba­ren Fach­schaf­ten ge­schleust. Ein­zig dem Or­ni­tho­lo­gen ist er bis da­to er­staun­li­cher­wei­se noch nicht vor­ge­stellt wor­den, wie­wohl er al­lent­hal­ben als ko­mi­scher Vo­gel gilt...

Any­way, hier und heu­te soll nur der Um­stand in­ter­es­sie­ren, daß ei­ner der kon­sul­tier­ten Doc­to­res zur dau­er­haf­ten Ob­ser­va­ti­on der Herz­tä­tig­keit mit Hil­fe ei­nes Fit­ness-Arm­ban­des ge­ra­ten hat. Da hat sich der En­des­un­ter­fer­tig­te be­le­sen, an­hand di­ver­ser Web­sei­tes auf­ge­schlaut und sich letzt­end­lich ein Ge­rät kom­men las­sen, wel­ches er nun nach ei­ner Wo­che prak­ti­scher Er­fah­rung nach­fol­gend vor­stellt. Es han­delt sich um ei­nen recht preis­gün­sti­gen Ap­pa­ril­lo na­mens Amazfit Bip S Li­te, hier zu se­hen an des Au­tors höchst haa­ri­gem Hand­ge­lenk:

Fitnesstracker Amazfit Bip S lite

Grund­sätz­lich ist zu un­ter­schei­den zwi­schen Smart­wat­ches und Fit­ness­trackern: Bei­de zei­gen lo­gi­scher­wei­se die Uhr­zeit (und mei­stens auch das Da­tum) an, aber wäh­rend die Ge­rä­te der erst­ge­nann­ten Gat­tung das mit­ge­führ­te Smart­pho­ne funk­tio­nal er­gän­zen und er­wei­tern (z.B. durch die An­zei­ge von ein­ge­hen­den Be­nach­rich­ti­gun­gen oder die Mög­lich­keit, Apps zur Me­di­en­wie­der­ga­be vom Hand­ge­lenk aus fern­zu­steu­ern), die­nen die Fit­ness­tracker pri­mär der Er­he­bung von Vi­tal­da­ten (wie Herz­schlag, Blut­sauer­stoff, Be­we­gung, Schlaf etc.) der Trä­ge­rin bzw. des Tra­gen­den. Da­bei sind die Über­gän­ge flie­ßend, weil die smar­ten Arm­band­uh­ren viel­fach auch Ge­sund­heits­funk­tio­nen bie­ten und die Fit­ness­arm­bän­der um­ge­kehrt auch al­ler­lei Spie­le­rei­en mit dem über Blue­tooth an­ge­kop­pel­ten Han­dy er­lau­ben. Im we­sent­li­chen ist es ei­ne Ge­schmacks­fra­ge, ob das Ding am Hand­ge­lenk eher kon­ser­va­tiv nach ei­ner wer­ti­gen Uhr oder zeit­geist­ge­mäß nach ei­nem hip­pen Life­style-Spiel­zeug aus­schau­en soll.

Nach ei­ner Wo­che des kon­ti­nu­ier­li­chen Tra­gens rund um die Uhr und des Aus­wer­tens der vom dem Arm­band-Com­pu­ter er­ho­be­nen Ge­sund­heits-Pa­ra­me­ter mit­tels der da­zu­ge­hö­ri­gen Zepp-App zieht der Te­ster fol­gen­des Fa­zit:

Pro:

  • Das Arm­band ist mit 30 g sehr leicht und trägt sich an­ge­nehm oh­ne je­de Haut­rei­zung.

  • Dank sei­nes trans­re­fle­xi­ven Al­ways-on-Dis­plays kann das »Zif­fer­blatt« in hel­ler Um­ge­bung auch bei nicht ein­ge­schal­te­ter Hin­ter­grund­be­leuch­tung gut ab­ge­le­sen wer­den.

  • Da­durch sind un­ge­wohnt lan­ge Lauf­zei­ten von bis zu ei­nem Mo­nat oh­ne »Nach­tan­ken« am La­de­ka­bel durch­aus rea­li­stisch.

  • Das Tracking von Schritt­zah­len und Trai­nings­pro­fi­len ist ge­eig­net, die Über­win­dung des »in­ne­ren Schwei­ne­hun­des« an­zu­sta­cheln und so­mit auch no­to­ri­sche Schreib­tisch­tä­ter zu ge­sün­de­rem Be­we­gungs­ver­hal­ten an­zu­hal­ten.

  • Ein po­ten­ti­el­ler Wert­ver­lust ist kein The­ma, denn das Ge­rät ist mit ca. 35–40 EUR sehr mo­de­rat be­preist.

Con­tra:

  • Zum An­ge­ben taugt es nix.

  • Die Auf­lö­sung des Touch-Dis­plays ist mit 176 x 176 Pi­xeln recht ge­ring (aber prin­zi­pi­ell aus­rei­chend).

  • Die Me­nü­füh­rung ist an­fangs ge­wöh­nungs­be­dürf­tig.

  • Von den Tau­sen­den (!) ver­füg­ba­rer »Watch­faces« (Zif­fer­blät­tern) sind 99% kin­di­scher Müll und/oder schlecht ab­les­ba­rer Murks; es macht ei­ni­ge Mü­he, im Meer des Min­der­wer­ti­gen ein gut ge­stal­te­tes und auch von äl­te­ren Au­gen um­stands­los ab­les­ba­res De­sign zu fin­den.

  • Die von der Smart­pho­ne-App er­stell­ten Sta­ti­sti­ken und Ver­hal­t­ens­emp­feh­lun­gen (!) sug­ge­rie­ren ei­ne Ge­nau­ig­keit und Ver­läß­lich­keit, die auf­grund der Er­he­bungs­me­tho­de (op­ti­sche Sen­so­ren, Be­schleu­ni­gungs­sen­sor) kei­nes­falls ge­recht­fer­tigt er­scheint. Ein­fach ge­strick­te Ge­mü­ter könn­ten z.B. auf­grund an­geb­lich zu ge­rin­ger Tief­schlaf-Pha­sen leicht in Pa­nik ge­ra­ten...

Fa­zit:

Mein neu­er Weg­be­glei­ter aus Pla­stik hat mei­ne me­cha­ni­schen Arm­band­uh­ren aus Edel­stahl so­fort und dau­er­haft ab­ge­löst, frei­lich vor al­lem aus ei­nem bis­her noch gar nicht er­ör­ter­tem Grun­de: Ich fah­re ge­mein­hin täg­lich (ge­nau­er ge­sagt: werk­tags au­ßer Sa, nicht 24.12., 31.12.) mit dem Zug in die Ar­beit und zu­rück. In der Re­gel sind mei­ne Ver­bin­dun­gen pünkt­lich und ver­spä­tungs­frei. Weil ich aber zu Fuß zum Bahn­hof ei­le und im­mer recht knapp am Gleis ein­tref­fe, bin ich auf prä­zi­se Uh­ren an­ge­wie­sen. Ge­nau da be­ginnt das Pro­blem: Mei­ne me­cha­ni­schen Sei­kos sind zwar für Au­to­ma­tik-Uh­ren er­staun­lich prä­zi­se, ticken aber doch nicht so ge­nau wie ei­ne Quarz- oder gar Funk­uhr. Al­le zwei Zwie­beln ge­hen leicht nach, und da­mit ich sie nur et­wa 1x im Mo­nat nach­ju­stie­ren muß­te, stell­te ich sie im­mer et­was vor (wo­mit sie sich lang­sam der rich­ti­gen Zeit an­nä­her­ten, um da­nach im­mer mehr hin­ter­her­zu­hin­ken).

Das ist im All­tags­le­ben vie­ler Men­schen kein nen­nens­wer­tes Pro­blem, für Zug­fah­rer wie mich aber halt schon, weil ich nie ge­nau sa­gen kann bzw. konn­te, ob mei­ne Uhr nun noch ei­ne Mi­nu­te vor geht oder schon ei­ne Mi­nu­te nach. Da stell­te sich dann mit­un­ter zum Fei­er­abend die kri­ti­sche Fra­ge, ob ich die S‑Bahn noch er­wi­sche, wenn ich vor­her noch Pin­keln ge­he, oder ob ich mir das mensch­li­che Be­dürf­nis lie­ber bis da­heim ver­knei­fe... Das The­ma hat sich jetzt er­le­digt, denn na­tür­lich ist der elek­tro­ni­sche Zeit­mes­ser in die­ser Dis­zi­plin von vor­bild­li­cher Kor­rekt­heit.

Fas­sen wir al­so zu­sam­men, wie sich der neu­mo­di­sche Spiel­kram mit me­di­zi­ni­schem Ne­ben­nut­zen im All­tag be­währt hat:

  Funk­tio­na­li­tät 5 Sterne  
  Be­dien­bar­keit 3 Sterne  
  De­sign 4 Sterne  
  Preis / Lei­stung 5 Sterne  
  Ge­samt­ur­teil 5 Sterne  

Un­ter dem Strich bleibt der Ein­druck von ei­nem hilf­rei­chem Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät, wel­ches mir als Zeit­mes­ser, Ge­sund­heits­checker und Mo­ti­va­ti­ons­ge­ber sehr gut taugt. Und des­halb hat die Bes­se­re Hälf­te von mir be­reits ein glei­ches Teil spen­diert be­kom­men, selbst­ver­ständ­lich in fe­mi­ni­nem ro­sa!

Dienstag, 13. Juli 2021

Da­men­bei­ne (25)

Ausruhende auf Balkonien
 

Aus­ru­hen­de auf Bal­ko­ni­en
 
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Samstag, 2. Januar 2021

Krea­ti­ves Neu­land

Mit dem Satz »Wer als Werk­zeug nur ei­nen Ham­mer hat, sieht in je­dem Pro­blem ei­nen Na­gel« wird das Law of the In­stru­ment grif­fig be­schrie­ben. Das »Ge­setz des In­stru­ments« gilt na­tür­lich auch für vir­tu­el­le Tools, und der Au­tor ge­steht frei­mü­tig, Rat­su­chen­de in Sa­chen Web­site-Er­stel­lung ger­ne auf Wor­d­Press zu ver­wei­sen. Kein Wun­der, da­mit kennt er sich ja recht gut aus, der ol­le zonebatt­ler...

Nun schreit aber nicht je­des Mi­ni-Pro­jekt un­be­dingt gleich nach dem »gro­ßen Be­steck«. Weil ich mir nicht für je­de klei­ne für Freun­de, Ver­wand­te, Kol­le­gen zu rea­li­sie­ren­de Web­site wei­ter­hin die »Ewig­keits­la­sten« ei­ner Wor­d­Press-In­stal­la­ti­on auf­bür­den will (stän­di­ge Up­dates hier, kon­ti­nu­ier­li­che Hil­fe­stel­lun­gen da), ha­be ich mich nach ei­nem Mit­tel­ding zwi­schen den Ex­tre­men »nack­ter HTML-Code zu Fuß« und »gro­ßes Con­tent-Ma­nage­ment-Sy­stem (CMS) auf Da­ten­bank­ba­sis« um­ge­se­hen, al­so so­zu­sa­gen nach ei­nem zwi­schen Tee­löf­fel und Bag­ger an­ge­sie­del­tem Ei­mer. Und sie­he da, so­was gibt es tat­säch­lich in Form so­ge­nann­ter »Flat-File-Con­tent-Ma­nage­ment-Sy­ste­me«, al­so CMS-In­stal­la­tio­nen, die oh­ne re­la­tio­na­le Da­ten­bank aus­kom­men und al­le an­fal­len­den In­hal­te und In­for­ma­tio­nen in ein­fa­chen Text­da­tei­en ab­spei­chern.

Nach­dem ich mich ein­schlä­gig be­le­sen hat­te, ha­be ich mich mo­ti­viert und neu­gie­rig dar­an­ge­macht, »Blu­dit« aus­zu­pro­bie­ren. Es gibt da­für ne­ben der Pro­jekt-Web­site ei­ne klar struk­tu­rier­te Do­ku­men­ta­ti­on, ein Sup­port-Fo­rum und so­gar ei­nen Pla­net Blu­dit mit hilf­rei­chen In­for­ma­tio­nen über die Her­stel­ler­do­ku­men­ta­ti­on hin­aus...

Wer wie ich über Wor­d­Press-Er­fah­rung ver­fügt, fin­det sich nach der mi­nu­ten­schnel­len In­stal­la­ti­on so­fort zu­recht und freut sich über die in vie­ler­lei Hin­sicht ver­gleich­ba­re Ar­beits­wei­se im Backend. Tat­säch­lich war ich nach­ge­ra­de be­gei­stert über die im Ver­gleich zum Schlacht­roß Wor­d­Press sehr über­schau­ba­ren Me­nüs und Mög­lich­kei­ten! Die ak­tu­el­le Aus­wahl an Plugins zur Funk­ti­ons­er­wei­te­rung und The­mes zur vi­su­el­len Ge­stal­tung mag um Grö­ßen­ord­nun­gen ge­rin­ger sein als die im Wor­d­Press-Uni­ver­sum, aber al­les We­sent­li­che ist vor­han­den und ein Zu­viel an Aus­wahl ist ja oft nur ver­wir­rend (und zu­wei­len läh­mend).

So schaut das Er­geb­nis von et­wa zwei Stun­den des krea­ti­ven Ex­pe­ri­men­tie­rens aus:

Screenshot Bludit-Testblog

In­halt­lich ha­be ich na­tür­lich flei­ßig bei mir selbst ab­ge­kup­fert und ein paar Bei­trä­ge aus mei­nem »Fa­bu­la­to­ri­um« rü­ber­ko­piert, da­mit schon mal et­was »Fleisch am Ske­lett« ist und die vi­su­el­le Wir­kung be­ur­teilt wer­den kann. Zu fin­den ist mein klei­nes Test­blog mit dem Na­men »Öf­ter mal was Neu­es!« un­ter der Adres­se

www.klein-aber-fein.de/bludit/

Dort do­ku­men­tie­re ich im Ar­ti­kel Zwi­schen­bi­lanz, was mir noch nicht so ganz ge­fällt an dem »ab­ge­speck­ten« Sy­stem. Viel ist es nicht, was ich zu be­män­geln ha­be und ich kann nur hof­fen, daß der Au­tor von Blu­dit (das Ding ist tat­säch­lich ei­ne One-Man-Show des Ar­gen­ti­ni­ers Die­go Na­jar) der Ver­su­chung wi­der­steht, das schlan­ke und schnel­le Sy­stem lang­fri­stig durch über­mä­ßi­ges Fea­ture-Dran­ba­steln zu ver­fet­ten und zu ver­trä­gen...

So, jetzt fehlt mir nur noch ein ech­tes Pro­jekt, in dem ich das neu ent­deck­te Werk­zeug sinn­stif­tend ein­set­zen kann. Aber kommt Zeit, kommt An­fra­ge. Ga­ran­tiert.

Dienstag, 9. Juni 2020

Kunst am Bau

Baugerüstkunst in der Fürther Lessingstraße

Samstag, 30. Mai 2020

Schie­be­rei­en

Un­ter dem Mot­to »Grü­ße aus Fürth – Hi­sto­ri­sche Post­kar­ten zei­gen die Stadt« prä­sen­tiert das Stadt­mu­se­um Fürth vom 12. Mai bis 11. Ok­to­ber 2020 (Stadt-)Ansichten auf hi­sto­ri­schen Post­kar­ten.

Ei­ne reiz­vol­le Spie­le­rei ist es, al­te Stadt-An­sich­ten mit neue­ren Fo­tos der glei­chen Mo­ti­ve aus iden­ti­scher Per­spek­ti­ve zu ver­glei­chen. Man pro­bie­re es selbst aus in den nach­fol­gen­den Bei­spie­len, in­dem man die Trenn­li­nie zwi­schen »Einst & Jetzt« mit dem Maus­zei­ger (oder dem Wisch­fin­ger) ver­schiebt:

Al­tes Fo­to: hi­sto­ri­sche Post­kar­te (Pri­vat­samm­lung)
Neu­es Fo­to & Bild­be­ar­bei­tung: Ro­bert Söll­ner (Wahr­Schein­Licht)

Al­tes Fo­to: L. Krieg­baum, Nürn­berg
Neu­es Fo­to & Bild­be­ar­bei­tung: Ro­bert Söll­ner (Wahr­Schein­Licht)

Ins­ge­samt 41 (Ten­denz stei­gend) die­ser »Schie­be­rei­en« auf der Ba­sis al­ter Fo­tos mit Für­ther Mo­ti­ven fin­den sich auf der brand­neu­en Mi­ni-Web­site »Zeit­ver­schie­bun­gen«.

Im Stadt­le­xi­kon Für­thWi­ki gibt es vie­le wei­te­re in­ter­ak­ti­ve Einst & Jetzt-Mo­ti­ve!

Sonntag, 9. Februar 2020

Gro­ßes Ki­no

Seit fast 15 Jah­ren blog­ge ich hier, un­ter weit­ge­hen­der Bei­be­hal­tung der op­ti­schen Ge­stal­tung die­ser Web­site. Das wird auch zu­künf­tig so blei­ben, aber um mei­ne bes­se­ren Schnapp­schüs­se opu­len­ter prä­sen­tie­ren zu kön­nen, ha­be ich die­ser Ta­ge ein neu­es Blog ein­ge­rich­tet, wel­ches aus­schließ­lich den bun­ten Bil­dern ge­wid­met ist. 500 Fo­tos sind dort schon zu se­hen, der suk­zes­si­ve Aus­bau und die Ein­ar­bei­tung der Alt­be­stän­de ge­hen kon­ti­nu­ier­lich wei­ter. Trom­mel­wir­bel und Vor­hang auf für mei­ne

Licht-Bild-Schau

im spek­ta­ku­lä­ren Breit­wand­for­mat für al­le Bild­schirm­grö­ßen. Dan­ke für’s Rein­schau­en in mei­ne jüng­ste (und tech­nisch mo­dern­ste) Wor­d­Press-Groß­bau­stel­le!

Sonntag, 1. September 2019

Streif­licht (2)

Künstlerisches Spiel mit Licht und Schatten

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Dienstag, 27. August 2019

Ba­de­schluß (2)

Feierabend im Fürther Sommerbad am Scherbsgraben

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Montag, 18. März 2019

Stran­gers in the Night

Neu­lich hat mich der nächt­li­che An­blick ei­nes tür­ki­schen Im­bis­ses an das be­rühm­te Bild Night­hawks von Ed­ward Hop­per aus dem Jah­re 1942 er­in­nert. Ich er­zuhl so­gleich Freund Ro­bert von dem en pas­sant er­späh­ten Mo­tiv, und der hat na­tür­lich gleich wie­der mit links ei­ne traum­haf­te Se­rie aus sei­ner Ka­me­ra ge­schüt­telt...

Heu­te kam ich wie­der zur du­ste­ren Stun­de an je­ner süd­städ­ti­schen Ecke vor­bei, und da zück­te ich mein Han­dy, um mei­ne In­ter­pre­ta­ti­on der Sze­ne auch noch ab­zu­lie­fern:

Home of The Big Döner

Rein tech­nisch ist mein Bild na­tür­lich Murks, aber es ist ja auch nur mit dem licht­schwa­chen Mi­ni-Au­ge des Smart­pho­nes auf­ge­nom­men wor­den. Doch in klei­ner Auf­lö­sung ist es zu­min­dest noch ei­ni­ger­ma­ßen vor­zeig­bar, und mir kam’s pri­mär auf die Kom­po­si­ti­on der Per­spek­ti­ve an.

P.S. Dank sei dem Wet­ter­gott für das Pfüt­zen-Ar­ran­ge­ment, ich hät­te es nur mit Mü­he und ei­ner Gieß­kan­ne so gut hin­ge­bracht...

Mittwoch, 26. September 2018

Neue Kol­le­gen ge­sucht!

Der zonebatt­ler ist im Zi­vil­be­ruf ei­ner von knapp 1000 Mit­ar­bei­tern von DB Trai­ning, Lear­ning & Con­sul­ting, dem Bil­dungs­an­bie­ter im Deut­sche Bahn-Kon­zern. Wir sind »Voll­sor­ti­men­ter« und ma­chen al­les von Out­door-Päd­ago­gik für Azu­bis über Soft Skills für Füh­rungs­kräf­te bis hin zu »har­ten« Tech­nik-The­men für Blau­män­ner. Ich selbst sit­ze in un­se­rem Trai­nings­zen­trum Nürn­berg und pla­ne dort als Mit­ar­bei­ter der Bil­dungs­dis­po­si­ti­on (Be­reich Fahr­zeug­tech­nik) die In­stand­hal­ter­trai­nings für die ICE-Flot­te der DB. Da­zu or­che­strie­re ich per­so­nel­le und ding­li­che Res­sour­cen in Raum und Zeit und sor­ge u.a. da­für, daß Trai­ner, Teil­neh­mer, Un­ter­la­gen, Ta­blets etc. zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort zu­sam­men­fin­den.

Falls je­mand in mei­ner Le­ser­schaft ei­ne Aus­bil­dung und/oder Be­rufs­er­fah­rung im tech­ni­schen Be­reich hat (vor­zugs­wei­se als Elek­tro­tech­ni­ker oder ‑in­ge­nieur) und ei­ne neue Her­aus­for­de­rung als Ver­mitt­ler kom­ple­xer tech­ni­scher Zu­sam­men­hän­ge sucht, könn­te ich even­tu­ell wei­ter­hel­fen: Wir ha­ben stän­dig Be­darf an Fach­trai­nern, die ei­ner­seits tech­nisch ver­siert sind, an­de­rer­seits ei­ne Nei­gung zur päd­ago­gi­schen Sei­te des Jobs ha­ben. Ak­tu­ell ha­ben wir mehr al­ters­be­ding­te Ab­gän­ge (Ru­he­stand) als an neu­en Ge­sich­tern nach­kommt, was zu­se­hends zum Pro­blem wird, weil sich die Auf­trags­la­ge ge­gen­läu­fig ent­wickelt und schier durch die Decke schießt.

Tech­nisch (Stich­wort Di­gi­ta­li­sie­rung) sind wir ziem­lich vor­ne mit da­bei, ich ver­wei­se hier bei­spiel­haft auf un­se­ren »vir­tu­el­len Dach­gar­ten« des ICE 4, sie­he

Die Ver­mitt­lung hoch­spe­zia­li­sier­ten Wis­sens und Kön­nens im Schie­nen­fahr­zeug-Sek­tor ist frag­los in­ter­es­sant, for­dernd und ab­wechs­lungs­reich, man ist zu­dem weit­ge­hend sein ei­ge­ner Herr, aber man muß halt auch mit der an­de­ren Sei­te der Me­dail­le zu­recht­kom­men kön­nen, die da heißt Rei­se­tä­tig­keit. Die Trai­nings fin­den we­gen des Pra­xis­be­zu­ges an den Stand­or­ten der be­triebs­na­hen oder schwe­ren In­stand­hal­tung statt, und die sind – je nach Be­trei­ber der Fahr­zeu­ge und je nach Fa­kul­tät – über das Land ver­teilt und nicht un­be­dingt in der Nä­he des ei­ge­nen Wohn­or­tes. Be­deu­tet in mei­nem Me­tier (ICE) kon­kret Mün­chen, Frank­furt, Ber­lin, Ham­burg, Köln, ge­le­gent­lich auch Kre­feld, Dort­mund, Leip­zig oder Nürn­berg. Zwi­schen­drin gibt’s im­mer wie­der mal Zeit­räu­me für Pro­dukt­pfle­ge (Hand­bü­cher ak­tua­li­sie­ren, Lern­kon­zep­te an­pas­sen), die man auch da­heim zu­brin­gen bzw. frei ge­stal­ten kann.

In spe­zi­fi­schen Be­rei­chen (z.B. Käl­te­tech­nik, Zug­si­che­rungs- und Leit­tech­nik) ha­ben wir ehe­ma­li­ge Rund­funk- und Fern­seh­tech­ni­ker oder Elek­tri­ker an Bord, die sich auf ih­re Ni­schen­the­men spe­zia­li­siert ha­ben. Ar­beit gibt’s ge­nug, und als Hand­lungs­rei­sen­der in Sa­chen Bil­dung hat man Frei­heits­gra­de, die ein sta­tio­nä­rer Mit­ar­bei­ter mit Chef im Rücken eher nicht hat.

»Ge­setz­tes Al­ter« ist üb­ri­gens kein Pro­blem: Wir ha­ben ei­ni­ge In­ge­nieu­re und an­de­re Fach­leu­te im Team, die erst mit deut­lich jen­seits der 50 zu uns ge­fun­den ha­ben (und mit ih­rem Job zu­frie­den bis glück­lich sind). Pi mal Dau­men kann man sa­gen, daß es beid­sei­tig loh­nend ist, wenn ei­ner nach der Ein­ar­bei­tung (ca. ein Jahr) noch et­wa zehn Jah­re vor sich hat bis zum Er­rei­chen der Al­ters­gren­ze.

Ei­ne of­fi­zi­el­le Stel­len­aus­schrei­bung fin­det sich im Kar­rie­re-Por­tal der DB. Die dort ge­for­der­te mehr­jäh­ri­ge Er­fah­rung in der In­stand­hal­tung von Trieb­fahr­zeu­gen ist kein K.O.-Kriterium!

Ach­tung: Wer sich be­wer­ben mag, mö­ge mich bit­te VORHER kon­tak­tie­ren, dann kann ich im Rah­men der Ak­ti­on »Mit­ar­bei­ter wer­ben Mit­ar­bei­ter« u. U. ei­ne »Kopf-Prä­mie« in Hö­he von 1.500 EUR kas­sie­ren, die ich im Er­folgs­fal­le selbst­ver­ständ­lich mit dem neu­en Kol­le­gen brü­der­lich tei­len wür­de... Hin­ter­her ist zu spät!

P.S.: Hier noch ein paar kei­ne Ein­blicke in die Welt des mo­bi­len Ge­raf­fels und des­sen In­stand­hal­tung:

Die dort bei der Ar­beit ge­zeig­ten Blau­män­ner zu schu­len ist die Auf­ga­be un­se­rer »Lern­be­glei­ter« von DB Trai­ning. In­ter­es­sen­ten mel­den sich bit­te bei mir.

P.S.: Auch wenn ich im­mer nur männ­li­che Be­zeich­nun­gen ver­wen­det ha­be: Neue Kol­le­gIN­NEN wä­ren uns selbst­ver­ständ­lich eben­so will­kom­men!

Mittwoch, 22. August 2018

Schau­ri­ge Schön­hei­ten

Ei­nen ih­rer best Ur­lau­be ever ver­brach­ten der zonebatt­ler und sei­ne bes­se­re Hälf­te so­eben in Sie­ben­bür­gen. Oh­ne die be­freun­de­te Nach­ba­rin Al­mut S., die auf­grund Ih­rer Her­kunft dop­pel­te Mut­ter­sprach­le­rin ist, hät­te un­ser­eins Ru­mä­ni­en ver­mut­lich nie als mög­li­ches Rei­se­ziel ins Au­ge ge­faßt. So aber hat­ten wir das Glück, ei­ne mit der Ge­gend, den Men­schen und ih­rer Spra­che ver­trau­te Tür­öff­ne­rin an un­se­rer Sei­te zu wis­sen, was un­se­re Som­mer­fri­sche zu ei­nem ganz be­son­de­ren (und nach­hal­tig wir­ken­den) Er­leb­nis wer­den ließ. Da­zu wird spä­ter mehr zu er­zäh­len sein, wenn die rei­che Bild-Aus­beu­te der Rei­se ge­sich­tet und ge­wich­tet ist. Einst­wei­len ma­che ich mei­ner Le­se­rIn­nen­schaft Mund und Au­gen wäss­rig mit ei­ner klei­nen, künst­lich ent­färb­ten und leicht ver­dü­ster­ten Vor­schau...

 
Impressionen aus Siebenbürgen

 
Impressionen aus Siebenbürgen

 
Impressionen aus Siebenbürgen

 
Impressionen aus Siebenbürgen

 
Impressionen aus Siebenbürgen

 
Für den zur Me­lan­cho­lie und Weh­mut nei­gen­den En­des­un­ter­fer­tig­ten ge­riet die Ex­pe­di­ti­on un­ver­hoff­ter- und un­ge­plan­ter­wei­se auch zum Flash­back in die ei­ge­ne Kind­heit, was ihn durch­aus kalt er­wisch­te. Auch dar­über dem­nächst mehr in die­sem vir­tu­el­len Mi­ni-Thea­ter!

Montag, 9. Juli 2018

Klei­nes Klang­wun­der

Klein, fein und mein: Q Acoustics 3020

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