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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 26. September 2018

Neue Kollegen gesucht!

Der zonebattler ist im Zivilberuf einer von knapp 1000 Mitarbeitern von DB Training, Learning & Consulting, dem Bildungsanbieter im Deutsche Bahn-Konzern. Wir sind »Voll­sor­ti­men­ter« und machen alles von Outdoor-Pädagogik für Azubis über Soft Skills für Führungskräfte bis hin zu »harten« Technik-Themen für Blaumänner. Ich selbst sitze in unserem Trainingszentrum Nürnberg und plane dort als Mitarbeiter der Bil­dungs­dis­po­si­tion (Bereich Fahrzeugtechnik) die In­stand­hal­ter­trai­nings für die ICE-Flotte der DB. Dazu orchestriere ich personelle und ding­li­che Ressourcen in Raum und Zeit und sorge u.a. dafür, daß Trainer, Teilnehmer, Un­ter­la­gen, Tablets etc. zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort zusammenfinden.

Falls jemand in meiner Leserschaft eine Ausbildung und/oder Berufserfahrung im technischen Bereich hat (vorzugsweise als Elektrotechniker oder -ingenieur) und eine neue He­raus­for­de­rung als Vermittler kom­ple­xer technischer Zu­sam­men­hän­ge sucht, könnte ich even­tu­ell wei­ter­hel­fen: Wir haben ständig Bedarf an Fach­trai­nern, die ei­ner­seits tech­nisch versiert sind, andererseits eine Neigung zur pä­da­go­gi­schen Seite des Jobs haben. Aktuell haben wir mehr al­ters­be­ding­te Abgänge (Ru­he­stand) als an neuen Ge­sich­tern nach­kommt, was zusehends zum Pro­blem wird, weil sich die Auf­trags­lage ge­gen­läu­fig entwickelt und schier durch die Decke schießt.

Technisch (Stichwort Digitalisierung) sind wir ziemlich vorne mit dabei, ich verweise hier beispielhaft auf unseren »virtuellen Dach­gar­ten« des ICE 4, siehe

Die Vermittlung hochspezialisierten Wissens und Könnens im Schienenfahrzeug-Sektor ist fraglos interessant, fordernd und ab­wechs­lungs­reich, man ist zudem weitgehend sein eigener Herr, aber man muß halt auch mit der anderen Seite der Medaille zu­recht­kom­men können, die da heißt Reisetätigkeit. Die Trainings finden wegen des Pra­xis­be­zuges an den Standorten der betriebsnahen oder schweren In­stand­hal­tung statt, und die sind – je nach Betreiber der Fahrzeuge und je nach Fakultät – über das Land verteilt und nicht unbedingt in der Nähe des eigenen Wohnortes. Bedeutet in meinem Metier (ICE) konkret München, Frankfurt, Berlin, Ham­burg, Köln, ge­le­gent­lich auch Krefeld, Dort­mund, Leipzig oder Nürnberg. Zwi­schen­drin gibt’s immer wieder mal Zeiträume für Pro­dukt­pfle­ge (Handbücher aktualisieren, Lern­kon­zep­te anpassen), die man auch da­heim zubringen bzw. frei ge­stal­ten kann.

In spezifischen Bereichen (z.B. Kältetechnik, Zugsicherungs- und Leittechnik) haben wir ehemalige Rundfunk- und Fernsehtechniker oder Elektriker an Bord, die sich auf ihre Nischenthemen spezialisiert haben. Arbeit gibt’s genug, und als Hand­lungs­rei­sen­der in Sachen Bildung hat man Freiheitsgrade, die ein stationärer Mitarbeiter mit Chef im Rücken eher nicht hat.

»Gesetztes Alter« ist übrigens kein Problem: Wir haben einige Ingenieure und andere Fachleute im Team, die erst mit deutlich jenseits der 50 zu uns gefunden haben (und mit ihrem Job zufrieden bis glücklich sind). Pi mal Daumen kann man sagen, daß es beid­sei­tig lohnend ist, wenn einer nach der Ein­ar­bei­tung (ca. ein Jahr) noch etwa zehn Jahre vor sich hat bis zum Erreichen der Al­ters­gren­ze.

Eine offizielle Stellenausschreibung findet sich im Karriere-Portal der DB. Die dort geforderte mehrjährige Erfahrung in der Instandhaltung von Triebfahrzeugen ist kein K.O.-Kriterium!

Achtung: Wer sich bewerben mag, möge mich bitte VORHER kontaktieren, dann kann ich im Rahmen der Aktion »Mit­ar­bei­ter werben Mitarbeiter« u. U. eine »Kopf-Prämie« in Höhe von 1.500 EUR kassieren, die ich im Erfolgsfalle selbst­ver­ständ­lich mit dem neuen Kollegen brüderlich teilen würde… Hinterher ist zu spät!

P.S.: Hier noch ein paar keine Einblicke in die Welt des mobilen Geraffels und dessen In­stand­hal­tung:

Die dort bei der Arbeit gezeigten Blaumänner zu schulen ist die Aufgabe unserer »Lern­be­glei­ter« von DB Training. Interessenten mel­den sich bitte bei mir.

P.S.: Auch wenn ich immer nur männliche Bezeichnungen verwendet habe: Neue Kol­le­gIN­NEN wären uns selbstverständlich eben­so willkommen!

Mittwoch, 22. August 2018

Schaurige Schönheiten

Einen ihrer best Urlaube ever verbrachten der zonebattler und seine bessere Hälfte soeben in Siebenbürgen. Ohne die befreundete Nachbarin Almut S., die aufgrund Ihrer Herkunft doppelte Muttersprachlerin ist, hätte unsereins Rumänien vermutlich nie als mögliches Reiseziel ins Auge gefaßt. So aber hatten wir das Glück, eine mit der Gegend, den Menschen und ihrer Sprache vertraute Türöffnerin an unserer Seite zu wissen, was unsere Sommerfrische zu einem ganz be­son­de­ren (und nachhaltig wir­ken­den) Erlebnis werden ließ. Dazu wird später mehr zu er­zäh­len sein, wenn die rei­che Bild-Ausbeute der Reise gesichtet und gewichtet ist. Einst­wei­len mache ich mei­ner Le­ser­In­nen­schaft Mund und Augen wässrig mit einer kleinen, künstlich ent­färb­ten und leicht verdüsterten Vorschau…

Impressionen aus Siebenbürgen

Impressionen aus Siebenbürgen

Impressionen aus Siebenbürgen

Impressionen aus Siebenbürgen

Impressionen aus Siebenbürgen

Für den zur Me­lan­cho­lie und Wehmut nei­gen­den Endesunterfertigten geriet die Ex­pe­di­tion unverhoffter- und ungeplanterweise auch zum Flashback in die eigene Kind­heit, was ihn durchaus kalt erwischte. Auch da­rü­ber demnächst mehr in diesem vir­tu­el­len Mini-Theater!

Montag, 9. Juli 2018

Kleines Klangwunder

Klein, fein und mein: Q Acoustics 3020

Samstag, 9. Juni 2018

Lückenbüßer

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Kunstaktion »bodies in urban spaces«

Freitag, 11. Mai 2018

Schattenfreude

Schlagschattenwerfende Passanten unterhalb der Elbphilharmonie zu Hamburg

Dienstag, 27. März 2018

Black is beautiful

Während meiner einer als dilettierender Knipser mit autodidaktisch angelesenem Halb­wis­sen hin und wieder einen pas­sa­blen Schnappschuß zustande bringt, ist mein Nachbar Robert Söllner ein richtiger Lichtbildner aus Profession und Lei­den­schaft, bei dem fast jeder Schuß ein Tref­fer ist, wie sich die geneigte Leser­schaft beim Durch­blät­tern seines Foto­blogs wahrscheinlicht.de selbst über­zeu­gen kann.

Mich beeindrucken vor allem seine stim­mungs­vol­len Schwarzweiß-Aufnahmen, und daher habe ich dieser Tage ambulant ausprobiert, inwieweit ich ihm da nach­ei­fern kann. Als Aus­gangs­ma­teri­al dienten mir drei Fotos aus meinem unlängstigen Rei­se­fo­to-Leporello aus Bilbao, die ich mit etwas mehr Akkuratesse als sonst be­schnit­ten, per­spek­tiv­korri­giert, geschärft und schlußendlich entfärbt habe, um ei­nen zwar unbunten, aber umso grafi­sche­ren Bildeindruck zu erzielen. Das hier ist das vor­läu­fi­ge amtliche End­er­geb­nis:

Entfärbte Impressionen aus Bilbao

Entfärbte Impressionen aus Bilbao

Entfärbte Impressionen aus Bilbao

Ob ich damit meinem Mentor nun schon das Wasser reichen kann, ist mehr als frag­lich. Aber für den Anfang bin ich selbst ganz zufrieden damit, vor allem aber hat mir der Anblick von Roberts mo­no­chro­men Meisterwerken Lust gemacht, selbst ver­stärkt in dieser Richtung wei­ter­zu­ex­pe­ri­mentie­ren: Die bunte Welt um uns he­rum durch Farbextraktion auf das Essen­tielle zu reduzieren, das ist eine span­nen­de He­raus­for­de­rung, die den Blick auf das Wesentliche schult und schärft!

Mittwoch, 7. März 2018

Neue Heimat

Der zonebattler ist eine treue Seele und löst Beziehungen nicht einfach auf, wenn ein paar dunkle Wolken den Himmel trüben. Nach fast 20 Jahren bei STRATO hatte er die Faxen seines Webhosters allerdings nunmehr dicke: zu lahm, zu unbeweglich, zu teuer. Insbesondere die Performance dieses Blogs hier sowie auch der von mir be­trie­be­nen »Fürther Freiheit« waren in letzter Zeit unter aller Kanone: Teilweise brauch­te es nach einem Sei­ten­auf­ruf mehr als 10 Sekunden, bis sich am Bildschirm etwas tat…

Gestern habe ich die Reißleine gezogen und bin mit Sack und Pack und allen Domains zum viel gerühmten Anbieter all-inkl.com umgezogen. Ich hatte etwas Bammel davor, die halbe Existenz hängt ja am reibungslosen und fehlerfreien Trans­fer aller virtuellen Besitztümer. Auch wollen nicht nur die Formalitäten korrekt und in der richtigen Reihenfolge erledigt sein, man hat hinterher einige Arbeit an der Backe, bis man an allen seinen Gerätschaften (PC, Tablet, Smartphone etc.) an den richtigen Stellen die neuen Server, Benutzernamen und Paßwörter eingetragen hat etc. pp.

Aber die Mühe (und die kurze Nachtruhe) haben sich gelohnt: Die Kollateralschäden waren erfreulich gering und beherrschbar, und inzwischen flutschen meine Websites wieder wie geschmiert. Kein Vergleich zu vorher! Und das auch noch zu deutlich ge­rin­ge­ren Kosten: Mußte ich bis dato knap­pe 15 EUR pro Monat für mein Hosting-Paket löhnen, so zahle ich zukünftig (nach drei Frei-Monaten) nur noch einen knapp 10 EUR für deutlich mehr Leistung. Und sogar von dem Zehner läßt sich bei Vorauszahlung für 36 Monate noch ein 20%iger Rabatt abschneiden. Super!

Wie so oft denkt man sich nach getaner Arbeit, daß man den überfälligen Wechsel schon viel früher hätte wagen sollen. Aber egal, der Blick geht nach vorn statt nach hinten und mit dem frisch geölten Unter­bau macht das Bloggen jetzt wieder Spaß!

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Sternenkrampf

Nach allerlei morgendlichen Umtrieben in Nürnberg fand ich mich heute gegen 10:45 Uhr an der Nürnberger Stadtbibliothek ein, um allerlei geplanten Lesestoff durch­zu­se­hen. Nicht auf dem Plan hatte ich indes, daß sie dort erst um 11:00 Uhr die Tore öff­nen. Also kurzerhand zum Auf­wär­men gleich gegenüber ins Cinecitta ge­gan­gen und dann spontan eine Eintritts­kar­te zur aktuellen Folge des »Star Wars«-Epos gelöst. Davon kannte ich bis dato nur den allerersten Film, weiland zu Schulzeiten (!) war ich von derlei noch schwer beein­druckt…

40 Jahre später kam ich dann doch etwas enttäuscht aus dem Kino: Klar, die vi­su­el­len Effekte sind besser geworden, und ja, es wummert und spratzelt heute von allen Seiten auf einen ein, aber von der Story her ist das alles so öde, vorhersagbar und »typisch ame­ri­ka­nisch« wie ehedem. Trotzdem war das Experiment erfolgreich, denn jetzt kann ich wieder ein paar Jahr­zehn­te auf Hollywood-Kino verzichten, ohne das Gefühl zu haben, was zu ver­pas­sen.

Und in der Stadtbibliothek konnte ich hernach großes Kopfkino genießen!

Mittwoch, 29. November 2017

Schach der Obsoleszenz (2)

Gestern ist mir am späten Abend doch glatt der Blu-ray-Player ins Koma gefallen, ein gerade mal fünf Jahre alter Philips BDP3280. Mitten im Film (»Findet Dorie«) stoppte plötzlich die Wiedergabe, der Player ratterte noch ein wenig, zeigte sich aber bald völlig funktionslos und war dann selbst durch sofortigen Defibrilator-Einsatz (Strom­kabel raus, Stromkabel rein, Strom­kabel raus, Stromkabel rein) partout nicht wie­der­zu­be­le­ben…

Nach dem mühevollen Ausbau aus dem Rack habe ich der flachen Flunder unter die Haube geschaut und tatsächlich sofort einen verdächtig aufgeblähten Elektrolyt-Kon­den­sa­tor im Netzteil erspäht. Bei dem war nicht nur der Deckel sichtbar gewölbt, sondern sogar die untere Dichtung durch Überdruck herausgequollen. Er­staun­li­cher­wei­se war jedoch kein Elektrolyt ausgetreten, das Ding war also noch dicht und die Platine sauber.

Noch kaputter konnte der Kasten ja nicht werden, also habe ich einen ei­gen­hän­di­gen Reparaturversuch beschlossen und heute zum Fei­er­a­bend im örtlichen Fachhandel Ersatz besorgt. Ein neuer Elko von gleicher Kapazität, aber deutlich höherer Span­nungs­fe­stig­keit (und damit Lebensdauer) kostet mich dort sage und schreibe 1,00 EUR. Hier sehen wir den bereits ein­ge­lö­te­ten langen Kerl (braun) neben der ver­gleichs­hal­ber dazugestellten grünen Leiche seines Vorgängers:

Links der defekte Elko (grün), rechts sein Nachfolger (braun)

Ich mußte das deutlich größere Ersatzteil nicht mal flachlegen, das Gerätegehäuse bot noch genug Luft nach oben, um den strammen Max auch im aufrechten Zustand zu beherbergen. Nach dem partiellen Zusammenbau (ausgebaute Netzteilplatine wie­der rein­ge­schraubt, Netzkabel gesteckt, Gehäusefront drauf­ge­schnappt) kam die Se­kun­de der Wahr­heit:

Neustart des Players nach erfolgtem Teiletausch

Das freundliche »HELLO« stimmte mich schon mal erwartungsfroh, und zur großen Freude des Berichterstatters wurde die aufkeimende Hoffnung nicht enttäuscht: Der Player tut in jeder Hinsicht wieder, wie er soll. Also zack, den Deckel drauf und das Ding in sein Habitat zurückverbracht. Heute Abend kann der Rest des Films goutiert werden!

Bei der begleitenden Recherche im Netz fand ich heraus, daß Blu-ray- und DVD-Player generell unter Kurzlebigkeit zu leiden scheinen, die der Marke Philips im Speziellen (aber nicht nur). Auch hier erinnert ein bekannter Name an bessere Zeiten und an ein früheres Versprechen von Qualität, welches von vielen aktuellen Pro­duk­ten längst nicht mehr eingelöst wird. Leider sind eingebaute »Soll­bruch­stel­len« heutzutage fast die Regel, ich erinnere an den ähnlich gelagerten Fall mit meinem maladen Monitor.

Da wie hier rufe ich auf zum Widerstand: Kunden, wehrt Euch, repariert Eure Geräte! Und straft durch Kaufverweigerung jene Hersteller ab, die es besonders arg treiben…

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Mittwoch, 26. Juli 2017

Operation am offenen Auge

Gut 25 Jahre lang haben mein SONY-Verstärker TA-F550ES und sein CD-abspielender Kumpel CDP-X222ES bestens miteinander harmoniert. Vor einigen Monaten hatte ich mir noch den zum Ensemble passenden Tuner ST-S550ES aus der elektrischen Bucht gefischt und dem CD-Player auf’s blecherne Dach gestellt. Das hat der mir offenbar übelgenommen: Nach einem Vierteljahrhundert fröhlichen Musizierens hat der di­ven­haf­te Scheiben-Spieler den in sein Revier eingedrungenen Tuner nur eine Woche lang huckepack ertragen und dann eingeschnappterweise dauerhaft den Dienst quittiert.

Nach Einlegen einer CD hörte man nur noch das Laufwerk ticken, es wurde aber kein Inhaltsverzeichnis mehr erkannt. Manchmal wurde »-NO DISC-« (bzw. dank meiner Umprogrammierung »-NIX DRIN-«) im Display angezeigt. Mitunter drehte auch der An­trieb hoch auf eher ungesunde Drehzahlen und man konnte dann nur noch den Power-Schalter betätigen, um die irre Raserei zu beenden. Auf wundersame Spon­tan­hei­lung war bei diesem Fehlerbild definitiv nicht zu hoffen… [1]

Der Ausbau des Players aus des zonebattler’s Lundia-Regal war eine mühsame und da­her wochenlang aufgeschobene Angelegenheit. Als ich mich endlich dazu aufraffen konnte und den Player dann geöffnet auf dem OP-Tisch stehen hatte, waren (wie nicht anders erwartet) keine offenkundigen Blessuren zu erkennen:

Viel Luft unter der Haube: der geöffnete SONY CDP-X222ES

Was tun? Einen Player gleichen (oder besseren, in jedem Fall: passenden) Typs in na­he­zu perfektem Erhaltungszustand gebraucht zu erwerben, hätte erstens gutes Geld gekostet und wäre zweitens mit dem Risiko behaftet gewesen, daß das Aus­tausch­ge­rät aufgrund seines vergleichbaren Alters womöglich auch nicht mehr lange gehalten hätte. Zudem war funktionaler Ersatz in Form eines kleineren GRUNDIG CD-Spielers zur Hand, und nur für den mondäneren Auftritt eines visuell stimmigen SONY-Youngtimers wollte ich nicht allzuviel ausgeben. Was blieb als sinnvolle Option übrig? Der Versuch einer eigenhändigen Reparatur durch Komponententausch!

Magisches Auge: die in der Bildmitte sichtbare Lasereinheit

Nach Meinung diverser Foren-Freunde der Old-Fidelity-Fraktion hatte vermutlich die Laser-Abtasteinheit meines Spielers das Zeitliche gesegnet, vielleicht auch dessen An­steu­er­elek­tro­nik drumherum. Da der verbaute Laser vom Typ KSS-240A als preis­wer­tes Ersatzteil bei eBay für schlappe EUR 13,50 (incl. shipping) zu haben war, habe ich mir testhalber einen solchen bestellt: Kaputter als kaputt konnte mein CD-Player ja schließlich durch einen Pickup-Wechsel nicht werden! Wenige Tage später lag das kleine Schächtelchen mit dem neuen Laser-Auge in der Post.

It's a SONY: schwarze Schönheit im Stil der frühen 1990er Jahre

Also flugs das nötige Werkzeug zurecht- und dann losgelegt: Deckel ab, Schub­la­den­blende runter, ein Dutzend Schrauben raus, Gerätefront weggeklappt, Kabel ab, Lauf­werk raus, Schublade ab, alten Laser raus, neuen rein, alles wieder in umgedrehter Rei­hen­fol­ge zusammengebaut und dabei weder eine Schraube vergessen noch ir­gend­wo hin­ge­langt, wo es nicht gut täte. Das vorläufige amtliche Endergebnis: Läuft wie­der. Wie eine Eins, auf Anhieb und ohne jedes Murren. Hurra!

Inzwischen ist auch der im Wortsinne schweißtreibende Teil der Arbeit erledigt: Die Wiedereingliederung des Patienten an seinen Arbeitsplatz. Das ist bei mir immer ein Elend, weil Regalböden temporär angehoben und fixiert werden müs­sen (aber auf­grund von Verstrebungen nicht einfach herausgenommen werden kön­nen), weil die Netzkabel über mehrere Etagen zwischen Wand und Lundia-Regal hinuntergeführt wer­den müssen [2] (zu welchem Zwecke tonnenweise edle Kunstbände umzurangieren sind) und, und, und. Egal, der Schweiß ist inzwischen längst ge­trock­net (und wurde ja auch zeitnah abgewaschen), der Anblick entschädigt mich nunmehr für alle Mühen:

Qualität kennt kein Alter: der wiederbelebte CD-Player inmitten seines Habitats

Jetzt hoffe ich mal, wieder für ein Vierteljahrhundert Ruhe resp. Musik um mich zu haben. Was freilich eher ein naiver Wunschtraum ist als eine realistische Er­war­tungs­hal­tung, denn die Hege und Pflege alter Audio-Geräte ist mit dem Besitzen und Be­trei­ben automobiler Oldtimer durchaus vergleichbar: Zwar rosten einem alte Re­cei­ver, Verstärker oder Tuner nicht unter dem Hintern weg, aber der Zahn der Zeit nagt an allem, nicht nur an mechanischen Komponenten, sondern auch an äußerlich un­be­weg­ten Elektronik-Bauteilen. Irgendwas ist so gut wie immer, und einen be­son­de­ren Geschmack zu haben war und ist auch weiterhin mit etwas mehr Aufwand ver­bun­den. Egal: Hier und heute wird erstmal wieder fröhlich aufgespielt!

 
[1] Mitunter reicht das vorsichtige Reinigen der verstaubten oder beschlagenen Linse, wenn ein CD-Player zickt und mehr und mehr Silberscheiben anzunehmen verweigert. Ein spontaner Totalausfall von jetzt auf gleich ist jedoch ein sicheres Indiz für ein schwerwiegenderes Problem, dem mit einem alkoholgetränkten Wattestäbchen al­lein nicht beizukommen ist…

[2] Ach, was gäbe ich dafür, wenn alle meine geliebten Geräte rückseitig mit steck­ba­ren Netzkabeln versehen wären!

Dienstag, 25. Juli 2017

Anti-Aging-Ansatz

Hinter und vor den Kulissen von zonebattler’s homezone hat sich etwas getan: Zum einen wurde die handgeschnitzte Leiste mit Miniatur-Icons zum Weiterempfehlen eines Beitrages über diverse soziale Netzwerke durch eine schicke Plugin-Lösung ersetzt, die jetzt am rechten Seitenrand stationäre (also nicht mitscrollende) bunte Knöpfe einbindet. Das macht sich auch in der bereits im letzten Jahr realisierten Mobilfassung meines Blogs für Smartphones bemerkbar, in welcher die großen bunten »Teilen«-Knöpfe nunmehr sogar für Grobmotoriker gut zu bedienen sind.

Ferner gibt es zu vermelden, daß ich seit der letztwöchigen Endzeitstimmung neu­er­dings durchgängig die WordPress-Mediathek nutze und meine Fotos nicht mehr mit maximal 500 Pixeln Breite, sondern mit 800 Pixeln Kantenlänge hochlade. Zur Historie des hiesigen Bilderwachstums siehe meine Verlautbarung vom 28. August 2008. Auf den ersten Blick wird man die Formatänderung gar nicht bemerken, sie äußert sich erst beim Mausklick auf ein Bild (welches dann geschmeidig auf Maximalgröße auf­zoomt). Als netter Nebeneffekt sind in der Mobilfassung fürderhin runde Vor­schau­bild­chen in der Beitragsliste zu sehen statt der bisherigen Datums-Kringel.

Auf diese Art versuche ich mein Blog mit allerlei virtuellen Krücken layouttechnisch mit der Zeit gehen bzw. humpeln zu lassen, ohne einen harten Schnitt zu machen und die bisherige Tapete durch ein modernes »responsive Theme« zu ersetzen. Das würde nämlich aufgrund der in zahllosen Artikeln angewandten HTML-Tricks manuelle Nach­ar­beit in nicht zu bewältigender Größenordnung erfordern.

Mein Dank gilt dem Robert von nebenan, dem ich beim Aufbau seines eigenen Foto­blogs unterstützt und dabei bemerkt habe, wie weit sich die Technik inzwischen fort­ent­wickelt hat. So befruchtete die Arbeit an der fremden Baustelle die (über)­fäl­ligen Renovierungsmaßnahmen an der eigenen. Eine echte Win-Win-Situation!

Donnerstag, 6. Juli 2017

La Biennale (3)

Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
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Impressionen aus Venedig und der Kunst-Biennale 2017
 
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