Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 12. September 2007

Die Dampf­lok, die aus der Käl­te kam

Ein höchst er­staun­li­ches Vi­deo stellt die su­pra­lei­ten­de Ma­gnet­schwe­be­bahn vor!

Montag, 30. Juli 2007

do­ku­men­tier­te do­cu­men­ta: 12 k zu d 12

kas­sel.
kon­text: kunst
künst­li­che ka­la­mi­tä­ten
kon­se­quent kon­zep­ti­ons­los
ka­ta­stro­phal ku­ra­tiert
kol­lek­ti­ver kon­sens:
kacke.

Re­gel­be­stä­ti­gen­de Aus­nah­men sind selbst­ver­ständ­lich vor­han­den und fan­den sich ins­be­son­de­re in der do­ku­men­ta-Hal­le und in der Neu­en Ga­le­rie. Der Un­ter­zeich­nen­de ver­faß­te sei­nen lau­ni­schen Schmäh­vers vor­her, un­ter dem Ein­druck von Aue-Pa­vil­lon und Mu­se­um Fri­de­ri­cia­num. Fo­to­gra­fi­sche Ein­drücke aus der tem­po­rä­ren Kunst-Me­tro­po­le fin­den sich dort.

Dienstag, 12. Juni 2007

»Auf Strei­fe«

zonebattler unterwegs
Mittwoch, 6. Juni 2007

»Auf Ar­beit«

im Aufzug zum Büro
Samstag, 2. Juni 2007

Für­ther Har­mo­nien

Ich bat­te­le ja in di­ver­sen zo­nes her­um: So be­stel­le ich un­ter an­de­rem auch den vir­tu­el­len Acker des am­tie­ren­den Für­ther Stadt­hei­mat­pfle­gers Dr. Alex­an­der May­er, wo­mit ich eh­ren­amt­li­cher­wei­se mein be­schei­de­nes Scherf­lein zum Er­halt un­se­rer glor­rei­chen lo­ka­len Bau­hi­sto­rie bei­zu­tra­gen hof­fe. Just eben al­so ha­be ich auf des Hei­mat­pfle­gers Home­page des­sen neue­sten Rund­brief auf­be­rei­tet und ein­ge­stellt, der das Glocken­spiel für den Für­ther Rat­haus­turm zum The­ma hat. Da­zu gibt es ei­ne net­te Hör­pro­be mit Vo­gel­zwit­sche­ro con­ti­nuo, Links zur Pres­se-Be­richt­erstat­tung und an­de­res mehr...

Sonntag, 27. Mai 2007

Schnür­les­re­gen und Ha­gel­schau­er

Schnürlesregen und Hagelschauer

 
Heu­te um halb vier: Zehn Mi­nu­ten Was­ser und Eis bis zur Gul­li-Über­flu­tung!

Samstag, 6. Januar 2007

Ei­li­ge Drei Kö­ni­ge

zonebattler's Weihnachtspyramide in voller Aktion
Samstag, 23. Dezember 2006

Fun­de im Fun­dus (13):
Stür­mi­scher Wel­ten­bumm­ler

Fund­stück: Philips Tornado 860
Art / Typ: 4‑Band Kof­fer­ra­dio Phil­ips Tor­na­do 860 (U‑K-M‑L)
Her­kunft: Deutsch­land / Nie­der­lan­de, ca. 1978
Zu­stand: sehr schö­ne Er­hal­tung, je­doch rück­wär­ti­ges Ty­pen­schild feh­lend (auf­grund Kleb­stoff-Ver­här­tung ab­ge­fal­len), in Ge­häu­ses­schlit­zen oben ar­re­tier­ba­rer Ge­we­be-Tra­ge­rie­men gleich­falls nicht mehr vor­han­den, ur­sprüng­lich leucht­blaue Ak­zen­tu­ie­run­gen (Zier­rin­ge in den Ab­stimm­knöp­fen, Be­reichs­wahl­schal­ter, An­ten­nen­spit­ze) wohl durch Licht­ein­fluß ver­gilbt und nach­ge­dun­kelt. Schaum­stoff-Strei­fen im Bat­te­rie­fach zer­fal­lend (Weich­ma­cher-Aus­dün­stung). Funk­ti­on i.O.
Fund­ort: im De­zem­ber 2006 via eBay er­stei­gert
Kauf­preis: EUR 3,00 (zzgl. EUR 16,00 int. Ver­sand)
No­ti­zen: War­um kauft sich der ol­le zonebatt­ler ein fast 30 Jah­re al­tes Kof­fer­ra­dio, wel­ches UKW noch nicht ein­mal in Ste­reo emp­fan­gen und wie­der­ge­ben kann? Weil er sein ei­ge­nes Ge­rät die­ses Typs vor 20 Jah­ren leicht­sin­ni­ger­wei­se fort­ge­ge­ben hat, ob­wohl mit dem mar­kant ge­stal­te­ten Ap­pa­rat un­ver­ges­se­ne Ju­gend­er­in­ne­run­gen ver­bun­den sind!
 
Philips Tornado 860   Philips Tornado 860   Philips Tornado 860   Philips Tornado 860
 
Im Di­gi­tal­zeit­al­ter auf­wach­sen­de jun­ge Men­schen wer­den die Er­re­gung kaum nach­voll­zie­hen kön­nen, mit der un­ser­eins da­mals abends das Kurz­wel­len-Band nach deutsch­spra­chi­gen Sen­dun­gen von Ra­dio Ma­drid, Mos­kau oder Pe­king durch­kämmt hat, da­bei im­mer wie­der auf wum­mern­de Stör­sen­der des Ost­blocks und ver­schlüs­sel­te Ge­heim­dienst-Aus­strah­lun­gen (»sie­ben – sie­ben – zwo – fünnef – zwo – acht – fünnef – ...«) sto­ßend. Zu mei­ner Ver­blüf­fung ist die Fas­zi­na­ti­on noch un­ver­än­dert vor­han­den, heut­zu­ta­ge frei­lich oh­ne das bra­chia­le Stör­feu­er sei­tens des welt­an­schau­li­chen Geg­ners:
 
Lautsprecher    100 Se­kun­den Kurz­wel­le    (mp3, 1.561 KB)
 
Toll, nicht wahr? Und lehr­reich oben­drein! Tat­säch­lich sind ja Ra­dio­pro­gram­me weit bil­li­ger her­zu­stel­len als TV-Sen­dun­gen, au­ßer­dem sind mit ver­hält­nis­mä­ßig ge­rin­gem Auf­wand rie­si­ge Sen­de­ge­bie­te zu ver­sor­gen. Das Me­di­um bleibt da­her in­ter­es­sant zur Ver­brei­tung von staats­tra­gen­der Ideo­lo­gie jeg­li­cher Cou­leur. Zu­dem ist der Quo­ten­druck nicht so aus­ge­prägt wie im Fern­se­hen, der Rund­funk bie­tet al­so im­mer noch frucht­ba­ren Nähr­bo­den für zahl­lo­se Ni­schen­pro­gram­me und In­for­ma­ti­ons­an­ge­bo­te, die nur ab­seits des TV-Tru­bels ge­dei­hen kön­nen und ih­rer Ent­deckung har­ren...
 
Tech­nik-Freaks mö­gen ein­wen­den, daß der­lei muf­fi­ger Ana­log­kram im Zeit­al­ter des all­ge­gen­wär­ti­gen In­ter­net hoff­nungs­los ver­al­tet sei, die at­mo­sphä­ri­schen Stör­ge­räu­sche ei­ne Zu­mu­tung etc. pp. Be­grif­fen ha­ben je­ne Leu­te rein gar nichts, denn just die­se be­kann­ten Un­zu­läng­lich­kei­ten und ih­re Be­herr­schung sind ab­so­lut un­ver­zicht­bar und ma­chen ja ge­ra­de­zu den gro­ßen Reiz der Ma­te­rie (resp. des ma­te­rie­lo­sen »Äthers«) aus.
 
So, und jetzt wen­de ich mich wie­der vom Com­pu­ter ab, mei­nem Tor­na­do 860 hin­ge­gen zu und ge­he auf kurz­wei­li­ge (und ‑wel­li­ge) Sen­der­su­che!
 
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Freitag, 24. November 2006

Tumb­ling and Rumb­ling (Färd­der Gwerch)

Waschsalon in Fürth (Schwabacher Straße)
Montag, 30. Oktober 2006

Pas­sa­ge of Time (Zäh­ne der Zeit)

Herbstlaub auf der Pegnitz in Fürth
Sonntag, 27. August 2006

Ra­dio-Ak­ti­vi­tä­ten

Ich ha­be so­eben zu­stän­dig­keits- und lei­den­schafts­hal­ber die um­fas­sen­de Home­page des Rund­funk­mu­se­ums der Stadt Fürth ak­tua­li­siert: Wir ha­ben da im­mer wie­der höchst be­mer­kens­wer­te Son­der­aus­stel­lun­gen, die sich kei­nes­wegs im­mer nur um al­te Ge­rät­schaf­ten dre­hen (was frei­lich auch fas­zi­nie­rend sein kann), son­dern auch und ge­ra­de um die Rund­funk- und So­zi­al­ge­schich­te drum­her­um. Das ehe­ma­li­ge Grun­dig-Di­rek­ti­ons­ge­bäu­de ist ge­räu­mig, die Samm­lung be­ein­druckend, die Ein­tritts­prei­se mo­de­rat: Al­so nix wie hin, lie­be Le­se­rin­nen und Le­ser!

P.S. Zu­ge­ge­ben, so ein Ap­pell mag am Sonn­tag Abend et­was un­gün­stig po­si­tio­niert sein, wo doch die Mu­se­en des Mon­tags im all­ge­mei­nen ge­schlos­sen ha­ben... Aber schon am Diens­tag geht es wie­der! ;-)

Donnerstag, 13. April 2006

Schwar­ze Rie­sen

Der zonebatt­ler ist nah’ am Was­ser auf­ge­wach­sen, im klei­nen Ort Möh­ren­dorf bei Er­lan­gen. Dort­selbst wer­den nach ur­alter Sit­te all­jähr­lich gro­ße Was­ser­schöpfrä­der in die Reg­nitz ge­stellt, um das war­me Ober­flä­chen­was­ser des Fluß­es un­ter Nut­zung sei­ner Strö­mungs­kraft an Land zu be­för­dern. In we­ni­gen Ta­gen (ge­nau­er ge­sagt ab 1. Mai) wer­den die »schwar­zen Rie­sen« wie­der bis zum Herbst zu be­wun­dern sein:

Möhrendorfer Wasserrad Möhrendorfer Wasserrad

Was frü­her um­welt­freund­li­che und ef­fi­zi­en­te Be­wäs­se­rungs­tech­nik war, dient heu­te (lei­der) nur noch der tra­di­tio­nel­len Brauch­tums­pfle­ge. Ich ha­be den wuch­ti­gen Wahr­zei­chen mei­nes Hei­mat­or­tes schon vor Jah­ren un­ter

www.schoepfraeder.de

ei­ne ei­ge­ne Home­page ge­wid­met, um je­nes wirk­lich be­mer­kens­wer­te Stück Agrar­kul­tur auch über­re­gio­nal be­kannt zu ma­chen: Im­mer­hin sind die­se kom­plett aus Holz ge­bau­ten Was­ser­rä­der die letz­ten ih­rer Art in ganz Mit­tel­eu­ro­pa. Wer in der Nä­he weilt oder vor­bei­kommt, soll­te sich die das Land­schafts­bild prä­gen­den Gi­gan­ten un­be­dingt ein­mal aus der Nä­he an­schau­en!

« Vorherige Seite Nächste Seite »