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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Freitag, 4. Mai 2018

Kurzens Klotz

Fürther Hommage an den Atlantikwall: Das »Ludwig Erhard Zentrum«

Fürther Hommage an den Atlantikwall: Das »Ludwig Erhard Zentrum«

Samstag, 28. April 2018

Geschichtsvergessenheit

Gleich gegenüber des zonebattler’s Schrebergarten, auf der anderen Seite des Gleis­fel­des, hat dieser Tage das hurtig hingeworfene Hotel »niu Saddle« seine Pfor­ten geöffnet. Der depperte Name ist Programm, wie auf der Website erläutert wird: »Saddle steht für die im Mittelalter präsenten Ledersättel und ist eine Anekdote an die Reiterarmee von Karl der Große in Fürth.« Das ist grammatikalisch gleich mul­ti­pel falsch und auch inhaltlicher Dumm­fug. Einen Absatz weiter lesen wir, was Fürth zu bie­ten hat, nämlich eine »idyl­li­sche, fränkische Altstadt voller historischer Bau­denk­mäler aus dem Mittelalter«. Mit­tel­al­ter, aha. Der/die Texterin ist vermutlich ein(e) junge(r) Hipster(in) mit Klippschul-Abschluß, der/die das eigene Mittelalter noch weit vor sich hat…

Wie ich überhaupt dazu komme, mich dorthin virtuell zu verirren? Weil ich von einer Marketing-Tante eine »Einladung für Euch Blogger, Instagrammer und Mei­nungs­ma­cher in Franken« erhalten habe. Laut Agenda des »außergewöhnlichen Abends« will man »… das inspirierende Design er­le­ben, das Haus erkunden, in der Living Lobby Cock­tails und Speisen genießen und uns in­ten­siv austauschen«. So so.

Ich halte mich nicht für einen Mei­nungs­macher, aber meine Meinung dazu steht schon fest: Angesichts des zu Er­war­ten­den proste ich doch lieber 100 Meter weiter südlich befreundeten Nach­barn mittleren Al­ters zu und tausche mich mit denen in­ten­siv über die Frage aus, wo jenes sa­gen­haf­te Fürth wohl liegen mag, welches da beschrieben steht!

Freitag, 27. April 2018

Doppelgänger

Zwei Liberos vor des Teufels Küche

Donnerstag, 19. April 2018

Damenbeine (22)

Fast unbefleckte Damenbeine, den Zug erwartend
 
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Sonntag, 15. April 2018

Selbstbedienung

Gefüllter Sperrmüll in der Lessingstraße

Donnerstag, 29. März 2018

Kopfstand

Plastik-Krähe meets Gips-Tiger an der Nürnberg-Fürther Stadtgrenze

Dienstag, 27. März 2018

Black is beautiful

Während meiner einer als dilettierender Knipser mit autodidaktisch angelesenem Halb­wis­sen hin und wieder einen pas­sa­blen Schnappschuß zustande bringt, ist mein Nachbar Robert Söllner ein richtiger Lichtbildner aus Profession und Lei­den­schaft, bei dem fast jeder Schuß ein Tref­fer ist, wie sich die geneigte Leser­schaft beim Durch­blät­tern seines Foto­blogs wahrscheinlicht.de selbst über­zeu­gen kann.

Mich beeindrucken vor allem seine stim­mungs­vol­len Schwarzweiß-Aufnahmen, und daher habe ich dieser Tage ambulant ausprobiert, inwieweit ich ihm da nach­ei­fern kann. Als Aus­gangs­ma­teri­al dienten mir drei Fotos aus meinem unlängstigen Rei­se­fo­to-Leporello aus Bilbao, die ich mit etwas mehr Akkuratesse als sonst be­schnit­ten, per­spek­tiv­korri­giert, geschärft und schlußendlich entfärbt habe, um ei­nen zwar unbunten, aber umso grafi­sche­ren Bildeindruck zu erzielen. Das hier ist das vor­läu­fi­ge amtliche End­er­geb­nis:

Entfärbte Impressionen aus Bilbao

Entfärbte Impressionen aus Bilbao

Entfärbte Impressionen aus Bilbao

Ob ich damit meinem Mentor nun schon das Wasser reichen kann, ist mehr als frag­lich. Aber für den Anfang bin ich selbst ganz zufrieden damit, vor allem aber hat mir der Anblick von Roberts mo­no­chro­men Meisterwerken Lust gemacht, selbst ver­stärkt in dieser Richtung wei­ter­zu­ex­pe­ri­mentie­ren: Die bunte Welt um uns he­rum durch Farbextraktion auf das Essen­tielle zu reduzieren, das ist eine span­nen­de He­raus­for­de­rung, die den Blick auf das Wesentliche schult und schärft!

Sonntag, 25. März 2018

Große Pizz

Fenster einer Pizzeria in der Leyher Straße zu Fürth

Sonntag, 18. März 2018

Schlechte Laune …

… hatte meine Renngurke heute morgen ob der späten Rückkehr des Winters:

Böse Miene zum winterweißen Spiel

Gräm‘ Dich nicht, guter Grüner. Wird bald vorbei sein und dann wirst Du wie alle Jahre wieder gründlich gewaschen und gestriegelt!

Freitag, 16. März 2018

Holerididudljö

Guter Stil = gute Nachbarschaft!

Dienstag, 13. Februar 2018

Baumsterben (2)

Robinienstumpf am Morgen nach der Abholzung
 
13.02.2018, 07:37 Uhr
Kahlschlag Ecke Karolinen­straße/Karl­straße (verelendete Robinie, Neu­pflan­zung lt. Grünflächenamt in 2018 vor­ge­se­hen)
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Samstag, 16. Dezember 2017

Warum ich als Fürther nach Nürnberg flüchten muß…

Den heutigen Samstag Vormittag wollte ich der Horizonterweiterung halber in der Fürther Innenstadt, namentlich in der Volksbücherei, Ableger »Hohe Mitte« ver­brin­gen. Punkt 10 Uhr spurtete ich als erster Besucher des Tages das pott­häß­li­che Trep­pen­haus hinauf (auch für diesen baulichen Schund wurde der substantiell gut er­hal­te­ne Festsaal des Parkhotels leichtfertigerweise geopfert). Oben ziel­ge­rich­tet die Lesebrille gezückt, den Kittel ins Schließfach gesperrt, die angepeilten drei Magazine gegriffen (brand eins, PSYCHOLOGIE HEUTE und fotoMAGAZIN) und in der begehrten gläsernen Ecke mit Blick auf die »Freiheit« Platz genommen…

Nach 20 Minuten klappte ich das erste Heft entnervt zu, ging vor zum Tresen der Bibliothekarin und sprach wie folgt: »Junge Frau, wissen Sie, was ich als über­zeug­ter Fürther jetzt mache? Ich setze mich in den nächsten Zug nach Nürnberg und mar­schie­re dort schnurstracks zur Stadtbibliothek am Cinecitta, woselbst ich in Ruhe und kon­zen­triert lesen kann, während ich hier ohne Unterlaß mit enervierendem Italo-Gedudel aus der scheppernden Billig-Quäke be­auf­schlagt und drangsaliert wer­de. Der Herr Oberbürgermeister hat uns eine Bibliothek mit kleinem Snack-Angebot versprochen, herausgekommen ist ein lärmendes Café-Haus mit erweitertem Lek­tü­re­an­ge­bot. Ein weiterer Fürth-typischer Etikettenschwindel!«

Gesagt, getan: Auf dem Weg runterwärts habe ich mein Lamento noch ein Stock­werk tiefer weitgehend wortgleich den dort diensttuenden Buch­be­wach­er­in­nen ins Ohr ge­sun­gen (sicher ist sicher), und wenige Minuten später saß ich im Regio­nal­expreß gen Osten…

In Nürnberg habe ich dann zwei ver­gnüg­li­che und lehrreiche Lesestunden in ge­die­ge­ner Atmosphäre verbracht und bin dann noch etwas durch die Etagen geschlendert, um mir Anregungen für weitere Besuche zu holen. Ich hatte den üppig gefüllten Bildungstempel ja schon vor Jahren für mich entdeckt, war aber immer geneigt, im Zweifel das heimische Angebot vor­zu­zie­hen. Das tue ich mir zukünftig nimmer an: Wenn mir nach ambualanter Lektüre zumute ist, mache ich mich gleich auf in Rich­tung Pegnitz!

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