Der zonebattler und seine bessere Hälfte sind sich darüber einig, dass Brutbetrieb auf ihren Balkonen grundsätzlich nicht zu dulden sei. Aber manche Tiere sind nicht nur penetrant und hartnäckig, sondern auch erfinderisch und schnell entschlossen. Und so begab es sich, dass eines Tages nicht nur ein blitzartige errichtetes Nest, sondern auch schon zwei unschuldige Eier in einem unserer Blumenkästen lagen.
Je nun, da wollten wir uns nicht zu Richtenden über Leben und Tod aufspielen, sondern der Natur ihren Lauf lassen: letztlich gehen die Tiere – wie unsereins auch – nur der ihnen aufgetragenen Arbeit nach. Und immerhin handelte es sich nicht um gemeine Stadttauben, sondern um hierorts deutlich seltener anzutreffende Ringeltauben!
Zwischen dem Tag der Eiablage am 26. Mai 2026 und dem Ausfliegen der beiden Jungschnäbler am 2. Juli 2026 habe ich insgesamt 99 Fotos geschossen, um das rasante Wachstum der beiden geflügelten Fürther Neubürger zu dokumentieren. Hier ist – sozusagen zum Anfüttern – eine kleine Auswahl von 16 Fotos:
Erstaunlich, dass die sozusagen auf dem Präsentierteller sitzenden Küken weder den im Kirchturm um die Ecke wohnenden Falken noch den gleichfalls unüberhörbaren Südstadt-Saatkrähen zum Opfer gefallen sind: Da sind ja dieser Tage überall hungrige Mäuler zu stopfen und nicht alles, was Federn hat und in der Nachbarschaft herumfliegt, ernährt sich und die eigenen Kinder vegetarisch oder gar vegan...
Immerhin wechselten sich die Eltern der Ringeltäubchen anfangs umschichtig ab und teilten sich Aufsicht und Care-Arbeit auf vorbildliche Weise. Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, dass die noch unerfahrenen Flatterer nicht gleich unter die Räder kommen!
Viel mehr Fotos zeige ich in einer eigenen Bildergalerie auf »Licht-Bild-Schau«.





















