Donnerstag, 2. Juli 2026
Der zonebattler und seine bessere Hälfte sind sich darüber einig, dass Brutbetrieb auf ihren Balkonen grundsätzlich nicht zu dulden sei. Aber manche Tiere sind nicht nur penetrant und hartnäckig, sondern auch erfinderisch und schnell entschlossen. Und so begab es sich, dass eines Tages nicht nur ein blitzartige errichtetes Nest, sondern auch schon zwei unschuldige Eier in einem unserer Blumenkästen lagen.
Je nun, da wollten wir uns nicht zu Richtenden über Leben und Tod aufspielen, sondern der Natur ihren Lauf lassen: letztlich gehen die Tiere – wie unsereins auch – nur der ihnen aufgetragenen Arbeit nach. Und immerhin handelte es sich nicht um gemeine Stadttauben, sondern um hierorts deutlich seltener anzutreffende Ringeltauben!
Zwischen dem Tag der Eiablage am 26. Mai 2026 und dem Ausfliegen der beiden Jungschnäbler am 2. Juli 2026 habe ich insgesamt 99 Fotos geschossen, um das rasante Wachstum der beiden geflügelten Fürther Neubürger zu dokumentieren. Hier ist – sozusagen zum Anfüttern – eine kleine Auswahl von 16 Fotos:
















Erstaunlich, dass die sozusagen auf dem Präsentierteller sitzenden Küken weder den im Kirchturm um die Ecke wohnenden Falken noch den gleichfalls unüberhörbaren Südstadt-Saatkrähen zum Opfer gefallen sind: Da sind ja dieser Tage überall hungrige Mäuler zu stopfen und nicht alles, was Federn hat und in der Nachbarschaft herumfliegt, ernährt sich und die eigenen Kinder vegetarisch oder gar vegan...
Immerhin wechselten sich die Eltern der Ringeltäubchen anfangs umschichtig ab und teilten sich Aufsicht und Care-Arbeit auf vorbildliche Weise. Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, dass die noch unerfahrenen Flatterer nicht gleich unter die Räder kommen!
Viel mehr Fotos zeige ich in einer eigenen Bildergalerie auf »Licht-Bild-Schau«.
Mittwoch, 24. Juni 2026
Mittwoch, 17. Juni 2026

Ungeliebtes Gemüse: Plüsch-Brokkoli macht gute Miene zum bösen Spiel |
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Samstag, 6. Juni 2026
Freitag, 22. Mai 2026
Freitag, 24. April 2026
Samstag, 11. April 2026
Sonntag, 5. April 2026
Samstag, 4. April 2026
Freitag, 3. April 2026
Mittwoch, 1. April 2026
Dienstag, 31. März 2026
Der zonebattler hat sich im Verlauf des letzten Vierteljahrhunderts schon mehrfach die Birne am ziemlich niedrigen Durchgang zu und von seinem Kellerabteil angehauen. Die Zarge der davor eingebauten Stahltür ist – wie die Tür selbst – ebenso solide wie massiv, da kommt selbst unsereiner trotz ärztlich attestierter Dickköpfigkeit nicht durch und handelt sich bei jedem Versuch aufs Neue eine blutige Platzwunde am Schädel ein...
Letzten Samstag aber stand draußen um die Ecke einer jener berüchtigten »Zu verschenken«-Kartons auf dem Bürgersteig, über den manche Zeitgenossen ihr abgeliebtes Hab und Gut auf die Schnelle unkompliziert zu entsorgen trachten. Schon von weitem erspähte ich eine rote Schwimmnudel, die ich sofort sicherstellte, um sie einer Verwendung jenseits ihrer eigentlichen Zweckbestimmung zuzuführen:

Die Bastelei war schnell erledigt: Erst habe ich die hohle Wurst mit einem scharfen Cuttermesser halbiert (das Ding war lang genug, um gleich zwei baugleiche Türzargen im Keller damit bestücken zu können), dann habe ich die beiden Hälften in meine portable Werkbank eingespannt, um sie per Augenmaß der Länge nach aufzuschlitzen.
Und das wars dann auch schon: Runter in den Keller damit und auf das Zargenblech aufgesteckt, halten die draufgeklemmten Schaumstoffrohre dank ihrer Eigenspannung ganz von selbst und das auch ziemlich fest.
Jetzt muss man sich zwar beim Durchgehen noch ein wenig tiefer bücken als zuvor, aber falls man sich wieder einmal verschätzen oder das demütige Verbeugen aufgrund von Konzentrationsmangel oder Grübelei ganz vergessen sollte, dann fällt die Strafe deutlich milder und weit weniger schmerzhaft aus!