Abgelegt in: Alltagsleben • 12. Juli 2026, 11:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Der zonebattler und seine bessere Hälfte sind sich darüber einig, dass Brutbetrieb auf ihren Balkonen grundsätzlich nicht zu dulden sei. Aber manche Tiere sind nicht nur penetrant und hartnäckig, sondern auch erfinderisch und schnell entschlossen. Und so begab es sich, dass eines Tages nicht nur ein blitzartige errichtetes Nest, sondern auch schon zwei unschuldige Eier in einem unserer Blumenkästen lagen.
Je nun, da wollten wir uns nicht zu Richtenden über Leben und Tod aufspielen, sondern der Natur ihren Lauf lassen: letztlich gehen die Tiere – wie unsereins auch – nur der ihnen aufgetragenen Arbeit nach. Und immerhin handelte es sich nicht um gemeine Stadttauben, sondern um hierorts deutlich seltener anzutreffende Ringeltauben!
Zwischen dem Tag der Eiablage am 26. Mai 2026 und dem Ausfliegen der beiden Jungschnäbler am 2. Juli 2026 habe ich insgesamt 99 Fotos geschossen, um das rasante Wachstum der beiden geflügelten Fürther Neubürger zu dokumentieren. Hier ist – sozusagen zum Anfüttern – eine kleine Auswahl von 16 Fotos:
Erstaunlich, dass die sozusagen auf dem Präsentierteller sitzenden Küken weder den im Kirchturm um die Ecke wohnenden Falken noch den gleichfalls unüberhörbaren Südstadt-Saatkrähen zum Opfer gefallen sind: Da sind ja dieser Tage überall hungrige Mäuler zu stopfen und nicht alles, was Federn hat und in der Nachbarschaft herumfliegt, ernährt sich und die eigenen Kinder vegetarisch oder gar vegan...
Immerhin wechselten sich die Eltern der Ringeltäubchen anfangs umschichtig ab und teilten sich Aufsicht und Care-Arbeit auf vorbildliche Weise. Jetzt bleibt uns nur zu hoffen, dass die noch unerfahrenen Flatterer nicht gleich unter die Räder kommen!
Viel mehr Fotos zeige ich in einer eigenen Bildergalerie auf »Licht-Bild-Schau«.
Abgelegt in: Alltagsleben • 2. Juli 2026, 18:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Abgelegt in: Alltagsleben • 24. Juni 2026, 15:30 Uhr • Diskussion eröffnen
Abgelegt in: Alltagsleben • 11. Apr. 2026, 8:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Des Nachmittags auf dem Weg zum FürthWiki-Laden auf dem Dachblech eines öffentlichen Mülleimers an der Paulskirche das hier gefunden:
Dem Arschloch, das diese Batterien (recht eigentlich Primärzellen) im öffentlichen Raum weggeworfen hat, würde ich die Dinger als »medizynische« Zäpfchen gerne rektal einführen. Und zwar allesamt, damit es die Lektion auch lernt! Das Mitnehmen in die City und das ordnungsgemäße Entsorgen in einem Drogeriemarkt konnte meine alttestamentarischen Bestrafungsfantasien indes nicht wirklich befriedigen...
Abgelegt in: Alltagsleben • 23. Dez. 2025, 23:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Heute Mittag fand der zonebattler beim mittäglichen Kontrollgang in einem Seitenast der Fürther Fußgängerzone einen buntbefingerten Handschuh, den er zwar der freudigen Farben halber sogleich in situ ablichtete, ansonsten aber zunächst liegen ließ:
Eine Minute später und knapp fünfzig Meter weiter erspähte er einen zweiten solchen auf dem Rand einer städtischen Mülltonne:
Eine Sichtprüfung mit optischem Abgleich nach dem Sicherstellen beider Teile bestätigte den dringenden Anfangsverdacht, dass es sich hierbei um ein Paar handelte:
Die wiedervereinten Fingerwärmer platzierte bzw. drapierte der Berichterstatter zwischen den beiden Fundstellen auf einem grauen Schaltkasten am Straßenrand:
Möge der/die rechtmäßige Besitzer/in (oder ein/e pragmatische/r denkende/r Passant/in) sie bald wieder in den Händen halten bzw. über denselben tragen!
Abgelegt in: Alltagsleben • 13. Dez. 2025, 18:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Abgelegt in: Alltagsleben • 30. Sep. 2025, 22:00 Uhr • 10 Kommentare lesen
Abgelegt in: Alltagsleben • 28. Juni 2025, 19:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Abgelegt in: Alltagsleben • 28. Aug. 2024, 6:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Abgelegt in: Alltagsleben • 6. Juli 2024, 6:00 Uhr • Diskussion eröffnen
Der zonebattler gehörte anno 1983 zu den ersten Besitzern eines CD-Players weit und breit, die Dinger kamen damals in homöopathischer Dosierung in den Handel und das erhältliche Repertoire an Silberscheiben ließ sich noch an den Fingern zweier Hände abzählen. Meiner einer konnte damals eine Zeitlang seine Tonträgersammlung mit jeder Bestellung glatt verdoppeln...
Das verfügbare Angebot an Musik nahm dann zunächst nur langsam Fahrt auf, und über Jahre hinweg hielt sich der Preis für neu veröffentlichte CDs ziemlich konstant bei knapp unterhalb der 40 DM-Marke. Seinerzeit habe ich mir meine Klassik-Sammlung aufgebaut, die Vorteile gegenüber der schwarzen Schallplatte waren ja immens (kein Rauschen, kein Knacken mehr, auch kein Umdrehen mehr mitten im Stück).
Heute darf ich freilich gar nicht anfangen nachzurechnen, was mich der Spaß damals in toto gekostet hat. Vor allem nicht, wenn mir – wie vorhin geschehen – im Gebrauchtwarenkaufhaus sowas hier unter die Augen kommt:
Diese Scheibe wurde 1987 veröffentlicht und kam also für 35,99 DM in den Handel, was dann zur Währungswende Anfang 2002 mit dem amtlichen Umrechnungsfaktor von 1,95583 (den weiß ich heute noch auswendig und brauche ihn nicht nachzuschlagen) in 18,40 € umgerechnet und umgezeichnet wurde. So weit, so angemessen. Damals jedenfalls. Heute habe ich den makellos erhaltenen Tonträger der Deutschen Grammophon für schlappe 0,50 € (i.W.: 50 Cent) eingesackt und mitgenommen. Tja.
In so gut wie jedem Second-Hand-Laden findet man in Sachen Medien kiloweise Niedrigstpreise, aber bei Klassik-CDs ist das meiste Müll (irgendwelche Best-of-Sampler, Klassik-bei-Kerzenschein-Schnulzen-Aufschnitt und so Zeugs).
Glücklicherweise, muss man eigentlich sagen, denn wenn unsereins eine hochkarätige Sammlung unter die Finger bekäme (und so was kann einem dort ja durchaus passieren), dann käme ich schon schwer in Versuchung, beispielsweise 100 Silberscheiben für 50 € (oder gar noch weniger) abzuschleppen. Die dann daheim zwei Regalmeter einnehmen und womöglich selten bis nie goutiert werden würden: Denn die Zeit und die Muße zum konzentrierten Hören, die kauft man ja – leider – nicht mit dazu...
Abgelegt in: Alltagsleben • 6. Juni 2024, 16:30 Uhr • Diskussion eröffnen
Abgelegt in: Alltagsleben • 26. Juni 2023, 18:37 Uhr • Diskussion eröffnen
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