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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Samstag, 30. Dezember 2023

Über Fürth, aus Fürth, für Fürth

In ei­nem gro­ßen Team von Gleich­ge­sinn­ten en­ga­giert sich der zone­batt­ler seit Jah­ren beim Für­thWi­ki, der »klei­nen Schwe­ster« der Wi­ki­pe­dia für die Klee­blatt­stadt. Drei Jah­re lang wur­de das Pro­jekt von den Fil­me­ma­chern der hie­si­gen Me­di­en PRAXIS be­glei­tet, und wer den En­des­un­ter­fer­tig­ten mal im Kreis sei­ner Mitstreiter:innen in Ak­ti­on se­hen mag, schaue sich das an:

Die­se Re­por­ta­ge ist un­ter frei­er Li­zenz CC BY-SA 4.0 ver­öf­fent­licht.

Wer sich da­von an­ge­spro­chen fühlt und sich vor­stel­len kann, am Ge­mein­schafts­werk mit­zu­basteln, mö­ge zu ei­nem der re­gel­mä­ßi­gen Ter­mi­ne ganz un­ver­bind­lich und zwang­los im Für­thWi­ki-La­den vor­bei­schau­en. Viel­leicht springt der Fun­ke dann ja über...

Samstag, 15. April 2023

Ar­muts­zeug­nis

Kleidercontainernder unweit des Fürther Hauptbahnhofes

Klei­der­con­tai­nern­der un­weit des Für­ther Haupt­bahn­ho­fes
Montag, 10. April 2023

Sou­ve­rä­nes Se­vil­la (2)

Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 

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Sonntag, 8. Januar 2023

Ru­he­stö­rung

Irritierender Anblick: Alte Grabsteine am Wanderwegesrand

Mittwoch, 2. November 2022

Schö­ne neue Welt? (2)

Der zone­batt­ler hat vor vier­ein­halb Jahr­zehn­ten den Kriegs­dienst ver­wei­gert, sich heu­te mor­gen aber im Nürn­ber­ger Haupt­bahn­hof ei­ner jun­gen Bun­des­wehr-Sol­da­tin er­barmt, die sich mit Rie­sen­ruck­sack hin­ten und gro­ßem Kof­fer nebst Ma­kro-Rei­se­ta­sche vorn die Bahn­steig­trep­pe her­un­ter ab­müh­te. Al­so hat er mit an­ge­packt und sich äch­zend ge­fragt, ob die fleck­ge­tarn­te Da­me ih­ren per­sön­li­chen Pan­zer zer­legt mit im Ge­päck hat­te. Ei­ne Trep­pe ge­mein­sam hin­un­ter­ge­keucht, die näch­ste kol­lek­tiv wie­der nach oben und ab mit dem un­ter­mo­to­ri­sier­ten Schwer­last-En­sem­ble in den näch­sten, ab­fahr­be­reit da­ste­hen­den Zug.

Was an die­sem schweiß­trei­ben­den Akt der spon­ta­nen Hilfs­be­reit­schaft be­mer­kens- und be­rich­tens­wert ist? Nix, au­ßer daß mei­ner ei­ner stramm auf die 63 zu­geht und meh­re­re Dut­zen­de Leu­te drum­her­um zwi­schen ge­schätzt 20 und 40 Len­zen an­ge­strengt mit sich selbst (und nur sich selbst) be­schäf­tigt wa­ren und sich teil­nahms­los vor­bei­ge­zwängt ha­ben...

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Montag, 6. September 2021

Ver­gäng­lich­keit

Ausgedientes Grabkreuz im Nürnberger Westfriedhof

Sonntag, 27. Juni 2021

Pax in ter­ra

Ge­stern ge­se­hen in der fuß­läu­fi­gen Nachbar*innenschaft:

Friedensfahrzeug als friedliches Stehzeug

Nä­he­res zur eben­so ku­rio­sen wie tol­len Mis­si­on un­ter www.friedensfahrzeug.de !

Sonntag, 21. Juni 2020

Wunsch und Wirk­lich­keit

Wunschwidrig abgestellter Motorroller

Mit Blick auf den wöl­fi­schen Auf­kle­ber könn­te man auch ti­teln: ho­mo ho­mi­ni lu­pus

Donnerstag, 23. April 2020

Mas­ken-Mo­de

Masken-Mann im Morgenzug

Samstag, 1. Februar 2020

Tie­ri­scher Blöd­sinn

Jetzt auch in Fürth: von Deppenhand bürgersteigmittig abgestellter E-Roller

Mittwoch, 15. Mai 2019

Nice try

Heu­te hat sich der Di­rek­tor des Fe­de­ral Bu­reau of In­ve­sti­ga­ti­on (FBI) di­rekt an den zone­batt­ler ge­wen­det. Sein et­was holp­ri­ges Deutsch se­he ich ihm nach, als ge­bür­ti­ger New Yor­ker und stu­dier­ter Ju­rist wird das Er­ler­nen von Fremd­spra­chen nicht ganz oben auf sei­ner Agen­da ge­stan­den ha­ben. Aber er gibt sich im­mer­hin red­lich Mü­he:

Ab­tei­lung für Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung und Geld­kri­mi­na­li­tät
FBI-HAUPTSITZ IN NEW YORK
BUNDESAMT FÜR UNTERSUCHUNGEN
 
 
Wir ha­ben mit Hil­fe un­se­res In­tel­li­gence Mo­ni­to­ring Net­work-Sy­stems ei­ne Un­ter­su­chung ab­ge­schlos­sen. Ihr Na­me und Ih­re E‑­Mail-Adres­se wur­den als ei­nes der Op­fer von In­ter­net­be­trug in die en­ge­re Wahl ge­zo­gen. Aus die­sem Grund set­zen wir uns mit Ih­nen als ei­nem der Nutz­nie­ßer die­ser Aus­gleichs­zah­lung in Ver­bin­dung. Wir ver­ste­hen, was Sie in den Hän­den die­ser Be­trü­ger durch­ge­macht ha­ben, aber Sie müs­sen die­se Ent­schä­di­gung als Teil un­se­rer Be­mü­hun­gen er­hal­ten, die Men­schen­rech­te auf der gan­zen Welt zu schüt­zen.
 
Hier­mit möch­ten wir Sie dar­über in­for­mie­ren, dass das Fe­de­ral Bu­reau of In­ve­sti­ga­ti­on (FBI) in Zu­sam­men­ar­beit mit der United Na­ti­ons Com­pen­sa­ti­on Com­mis­si­on (UNCC) ei­ne Ent­schä­di­gung in Hö­he von USD 5, 200.000,00 (fünf Mil­lio­nen, zwei­hun­dert­tau­send Dol­lar) an ver­ein­bart hat je­des der Op­fer ver­schie­de­ner In­ter­net­be­trugs­fäl­le, die mög­li­cher­wei­se ihr hart ver­dien­tes Geld in den Hän­den von In­ter­net­be­trü­gern auf der gan­zen Welt und afri­ka­ni­schen Län­dern wie Ni­ge­ria, Gha­na, Ben­in usw. ver­lo­ren ha­ben.
 
Wenn Sie ei­ne E‑Mail von ei­nem un­be­kann­ten Ab­sen­der er­hal­ten, den Sie nicht ver­ste­hen, lei­ten Sie sie zur ord­nungs­ge­mä­ßen Un­ter­su­chung an die­ses Bü­ro wei­ter.
 
Be­stä­ti­gen Sie das Fol­gen­de er­neut, um ei­ne dop­pel­te In­an­spruch­nah­me Ih­res Fonds zu ver­mei­den.
 
Ih­ren voll­stän­di­gen Na­men
Ih­re Kon­takt­adres­se
Ih­re Tel / Fax­num­mern
Ihr Be­ruf
Ih­re Na­tio­na­li­tät / Land
Al­ter Ge­schlecht
Wie viel Geld ha­ben Sie in den Hän­den die­ser Be­trü­ger ver­lo­ren?
 
HINWEIS: Wenn Sie die­se Nach­richt in Junk oder Spam er­hal­ten, liegt dies an Ih­rem In­ter­net­an­bie­ter.
 
Vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis, wenn Sie die An­wei­sun­gen be­fol­gen.
Chri­sto­pher A. Wray
FBI-Di­rek­tor

Tat­säch­lich war die­se Nach­richt – wie von Herrn Wray kor­rekt vor­aus­ge­se­hen – in mei­nem Spam-Ord­ner ge­lan­det. Das las­se ich sie auch drin und be­dan­ke mich nun­mehr mei­ner­seits bei Herrn Wray für sein Ver­ständ­nis, wenn ich sei­ne An­wei­sun­gen nicht be­fol­ge: Ein Teil mei­nes hart ver­dien­ten Gel­des geht näm­lich dem­nächst in vol­ler Ab­sicht nach Afri­ka, aber nicht in die Hän­de von In­ter­net­be­trü­gern, son­dern an die Künst­ler­ko­lo­nie Ten­gen­en­ge in Sim­bab­we!

Letz­ten Sams­tag ha­be ich mich beim Be­such der Ver­nis­sa­ge zur opu­len­ten Aus­stel­lung »AFRIKA · Die Wie­ge der Mensch­heit« in der Nürn­ber­ger Slow Art Ga­le­rie spon­tan in den »Bird­man« ei­nes der dort tä­tig ge­we­se­nen Bild­hau­er ver­liebt: Die­se ganz wun­der­ba­re Pla­stik aus schwe­rem Ser­pen­t­in­it wird nach dem En­de der Aus­stel­lung aus der Ost­vor­stadt nach Fürth in des zonebattler’s ho­me­zo­ne über­führt wer­den!

Ich freue mich jetzt schon auf die bei­den Her­aus­for­de­run­gen, die der Er­werb die­ses mich ge­ra­de­zu ma­gisch be­rüh­ren­den Kunst­wer­kes mit sich bringt: Er­stens das Fin­den ei­nes ad­äqua­ten (und hin­rei­chend be­last­ba­ren) Stand­plat­zes für den mas­si­ven Vo­gel­mann, zwei­tens das fach­ge­rech­te fo­to­gra­fi­sche Fest­hal­ten ei­nes auf­grund von Far­be und Form ziem­lich schwie­rig ab­zu­lich­ten­den Ar­te­fak­tes. Stay tu­n­ed!

Samstag, 16. Dezember 2017

War­um ich als Für­ther nach Nürn­berg flüch­ten muß...

Den heu­ti­gen Sams­tag Vor­mit­tag woll­te ich der Ho­ri­zont­er­wei­te­rung hal­ber in der Für­ther In­nen­stadt, na­ment­lich in der Volks­bü­che­rei, Ab­le­ger »Ho­he Mit­te« ver­brin­gen. Punkt 10 Uhr spur­te­te ich als er­ster Be­su­cher des Ta­ges das pott­häß­li­che Trep­pen­haus hin­auf (auch für die­sen bau­li­chen Schund wur­de der sub­stan­ti­ell gut er­hal­te­ne Fest­saal des Park­ho­tels leicht­fer­ti­ger­wei­se ge­op­fert). Oben ziel­ge­rich­tet die Le­se­bril­le ge­zückt, den Kit­tel ins Schließ­fach ge­sperrt, die an­ge­peil­ten drei Ma­ga­zi­ne ge­grif­fen (brand eins, PSYCHOLOGIE HEUTE und fo­to­MA­GA­ZIN) und in der be­gehr­ten glä­ser­nen Ecke mit Blick auf die »Frei­heit« Platz ge­nom­men...

Nach 20 Mi­nu­ten klapp­te ich das er­ste Heft ent­nervt zu, ging vor zum Tre­sen der Bi­blio­the­ka­rin und sprach wie folgt: »Jun­ge Frau, wis­sen Sie, was ich als über­zeug­ter Für­ther jetzt ma­che? Ich set­ze mich in den näch­sten Zug nach Nürn­berg und mar­schie­re dort schnur­stracks zur Stadt­bi­blio­thek am Cine­ci­t­ta, wo­selbst ich in Ru­he und kon­zen­triert le­sen kann, wäh­rend ich hier oh­ne Un­ter­laß mit ener­vie­ren­dem Italo-Ge­du­del aus der schep­pern­den Bil­lig-Quä­ke be­auf­schlagt und drang­sa­liert wer­de. Der Herr Ober­bür­ger­mei­ster hat uns ei­ne Bi­blio­thek mit klei­nem Snack-An­ge­bot ver­spro­chen, her­aus­ge­kom­men ist ein lär­men­des Ca­fé-Haus mit er­wei­ter­tem Lek­tü­re­an­ge­bot. Ein wei­te­rer Fürth-ty­pi­scher Eti­ket­ten­schwin­del!«

Ge­sagt, ge­tan: Auf dem Weg run­ter­wärts ha­be ich mein La­men­to noch ein Stock­werk tie­fer weit­ge­hend wort­gleich den dort dienst­tu­en­den Buch­be­wa­che­rin­nen ins Ohr ge­sun­gen (si­cher ist si­cher), und we­ni­ge Mi­nu­ten spä­ter saß ich im Re­gio­nal­ex­preß gen Osten...

In Nürn­berg ha­be ich dann zwei ver­gnüg­li­che und lehr­rei­che Le­se­stun­den in ge­die­ge­ner At­mo­sphä­re ver­bracht und bin dann noch et­was durch die Eta­gen ge­schlen­dert, um mir An­re­gun­gen für wei­te­re Be­su­che zu ho­len. Ich hat­te den üp­pig ge­füll­ten Bil­dungs­tem­pel ja schon vor Jah­ren für mich ent­deckt, war aber im­mer ge­neigt, im Zwei­fel das hei­mi­sche An­ge­bot vor­zu­zie­hen. Das tue ich mir zu­künf­tig nim­mer an: Wenn mir nach am­bu­al­an­ter Lek­tü­re zu­mu­te ist, ma­che ich mich gleich auf in Rich­tung Peg­nitz!

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