Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Samstag, 6. Juli 2024

La­de­tag

Kollektives Aufladen von intensiv genutzten Mobilgeräten

Sonntag, 23. Juni 2024

Mi­ni-Kom­po­nen­ten, Ma­xi-Bo­xen, Midi-Prei­se...

Der zone­batt­ler möch­te sei­nen Haus­rat wei­ter ver­klei­nern und macht mit die­sem An­sin­nen jetzt auch da wei­ter, wo es schon aus lo­kal­pa­trio­ti­schen Grün­den weh tut: Sei­ne gro­ße GRUN­DIG-Ak­tiv-An­la­ge steht nun­mehr zum Ver­kauf!

Sie be­steht aus den fol­gen­den Kom­po­nen­ten:

2x Ak­tiv-Laut­spre­cher Grun­dig Hi­Fi Ak­tiv-Box 40
mit ori­gi­na­len Netz- und NF-Ka­beln

Vor­ver­stär­ker Grun­dig MXV 100
Tu­ner Grun­dig MT 200

CD-Spie­ler Phil­ips CD 100
CD-Spie­ler Grun­dig CD 360

Die Ver­stär­ker­mo­du­le der Ak­tiv-Bo­xen wa­ren bei ei­nem an­er­kann­ten Grun­dig-Spe­zia­li­sten zur Kur, er hat sie gründ­lich ge­ne­ral­über­holt (u.a. al­le El­kos ge­tauscht, Fein­si­che­run­gen für die Chas­sis ein­ge­baut, Kon­tak­te ge­rei­nigt etc.). In­fol­ge­des­sen zei­gen die Laut­spre­cher kei­ner­lei Aus­fall­erschei­nun­gen, sie spie­len wie neu und das heißt mit or­dent­lich Wumms (wenn es denn sein muß). Um die Sicken der Tief­tö­ner braucht man sich kei­ne Sor­gen zu ma­chen, die sind grun­dig-ty­pisch aus Gum­mi... Im Lie­fer­um­fang der me­tal­lic­braun fo­lier­ten Laut­spre­cher sind ih­re laaaaaaaaaaaa­an­gen Netz- und Si­gnal­ka­bel ent­hal­ten. Die ab­nehm­ba­ren Fron­ten ha­ben kei­ne Macken und tra­gen über­dies noch die ori­gi­na­len Lo­go-Schild­chen. Ein­zi­ger nen­nens­wer­ter Man­gel ist ei­ne klei­ne Eck­be­sto­ßung an ei­ner Box hin­ten oben links.

GRUNDIG Aktiv-Anlage

Auch den Vor­ver­stär­ker Grun­dig MXV 100 hat der Spe­zia­list in der Ma­che ge­habt (El­ko­tausch und Kon­takt­pfle­ge), der soll­te bei gu­ter Be­hand­lung eben­falls noch ei­ne zwei­stel­li­ge Zahl von Be­triebs­jah­ren oh­ne zu mucken durch­hal­ten... Der Tu­ner Grun­dig MT 200 tut und tu­n­ed noch ein­wand­frei, dem er­spar­te ich den ko­sten­pflich­ti­gen Auf­ent­halt auf des Fach­manns Werk­bank. Die bei­den Mi­ni-Kom­po­nen­ten sind von der sel­te­ne­ren Farb­stel­lung Cham­pa­gner/­gold-me­tal­lic, des­halb sind ih­re Sei­ten in braun-me­tal­lic ge­hal­ten (pas­send zu der Bo­xen­far­be). Ihr äu­ße­rer Zu­stand ist de fac­to wie frisch aus dem La­den, Macken müß­ten auch kri­ti­sche­re Ge­mü­ter mit der Lu­pe su­chen. Die gan­zen Pa­pie­re (An­lei­tun­gen, Schalt­plä­ne, Ga­ran­tie­kar­ten) gibt es eben­so mit da­zu wie die ori­gi­na­len DIN-Ver­bin­dungs­ka­bel.

GRUNDIG Aktiv-Anlage

CD-Spie­ler gab es zur Bau­zeit die­ser Ge­rät­schaf­ten noch nicht, dar­um steht auf der an­de­ren Box als op­tisch am be­sten da­zu pas­sen­der Zu­spie­ler ein Phil­ips CD 100. Der hat trotz zwei­ma­li­ger Kur (bei ei­ner wei­te­ren Old-Fi­de­li­ty-Fo­ren-Ko­ry­phäe) wie­der mal sei­ne di­ven­haf­ten An­fäl­le (Pras­seln und Aus­set­zer bis zum völ­li­gen Ver­stum­men) be­kom­men, der Welt er­ster CD-Spie­ler steht da­her mo­men­tan nur noch als (op­tisch her­vor­ra­gend er­hal­te­nes) Tech­nik-Denk­mal in der An­la­ge. Sei­nen funk­tio­na­len Part über­nahm klag­los der un­ter ihm ste­hen­de Grun­dig CD 360, dem es zwar an ed­ler Hap­tik man­gelt, aber da­für ist er un­ka­putt­bar und lu­xu­ri­ös aus­ge­stat­tet. Vor al­lem aber paßt er mit sei­nen Ab­mes­sun­gen mil­li­me­ter­ge­nau auf die Box!

[wei­ter]

Mittwoch, 12. Juni 2024

Ge­nuss­ra­deln im Lie­gen – schö­ner als Flie­gen!

Un­ter dem Ti­tel Mein »Tret­boot« für die Stra­ße hat der zone­batt­ler hier schon an­no 2005 sei­ne Lie­ge­rad-Flot­te vor­ge­stellt. Nach vor ei­ni­gen Jah­ren er­folg­ter Hal­bie­rung des ein­spu­ri­gen Fuhr­parks will er sich nun­mehr auch von sei­nen bei­den noch vor­han­de­nen Lang­lie­fern ver­ab­schie­den, den be­sten ih­rer Art.

Die be­que­men »Stra­ßen­tret­boo­te« ha­ben die letz­ten Jah­re un­ge­nutzt im Kel­ler ver­bracht, weil sie uns für die Gas­sen der Für­ther In­nen­stadt doch zu sper­rig sind und wir kaum noch län­ge­re Rad­tou­ren ins Um­land un­ter­neh­men. Sie sind aber zum Rum­ste­hen viel zu scha­de und soll­ten in der Ob­hut ei­nes gu­ten neu­en Herr­chens oder Frau­chens noch was von der Welt se­hen!

zonebattler's Liegeräder Typ Radius Peer Gynt - Foto für Offerte

Die ein­zig auf den er­sten Blick sicht­ba­ren Al­ters­er­schei­nun­gen sind die gel­ben Schrift­zü­ge »Peer Gynt by Ra­di­us«, auf den obe­ren Rah­men­roh­ren vor­ne: Die­se Auf­kle­ber bzw. Schie­be­bil­der sind al­ters­be­dingt ge­schrumpft und mul­ti­pel ge­ris­sen und schau­en des­halb in­zwi­schen aus wie alt­rö­mi­sche Fuß­bo­den-Mo­sai­ke. Hat aber auch sei­nen Reiz!

Bei­de Rä­der ha­ben kei­ne Un­fall­schä­den und nur mi­ni­ma­le Ge­brauchs­spu­ren, al­le Kom­po­nen­ten sind noch die Ori­gi­nal­aus­stat­tung. Ich bin je­weils der Erst­be­sit­zer: Das er­ste Rad ha­be ich im Ju­ni 1993 für 3450 DM ge­kauft, das zwei­te drei Jah­re spä­ter als »Vor­führ­ge­rät« beim glei­chen Forch­hei­mer Händ­ler für 2100 DM. Da­her stam­men die an sich typ­glei­chen Draht­esel aus ver­schie­de­nen Jahr­gän­gen und sind her­stel­ler­sei­tig leicht un­ter­schied­lich aus­ge­stat­tet.

zonebattler's Liegeräder Typ Radius Peer Gynt - Foto für Offerte

Das »äl­te­re« hat Ma­gu­ra-Hy­drau­lik­brem­sen und ein mit­tels Gum­mi­band auf­ge­spann­tes Se­gel als Ho­sen­schutz, das »jün­ge­re« Can­ti­le­ver-Brem­sen und ei­ne Ket­ten­füh­rung in lan­gen Kunst­stoff­roh­ren, wes­halb man sich auf die­sem »Treet­boot« auch in kri­ti­schen Si­tua­tio­nen kei­ne Ket­ten­öl­flecken mehr ans Bein ho­len kann. Bei­de ha­ben den ge­fe­der­ten Hin­ter­bau (des­sen dicker Gum­mi­knub­bel trotz prä­ven­ti­ver Be­hand­lung mit Au­to­tür­dich­tungs­gum­mi­pfle­ge­mit­tel ober­fläch­lich ris­sig ge­wor­den ist, aber noch ta­del­los funk­tio­niert).

Rah­men­grö­ße ist laut Rech­nung in bei­den Fäl­len M. Mei­ner ei­ner ist 180 cm groß und es sind schon Men­schen zwi­schen 1,70 und 2,00 Me­tern Hö­he pro­blem­los mit mir her­um­ge­fah­ren. Der Sitz ist ja ver­stell­bar (wenn auch mit et­was mehr Auf­wand als bei »nor­ma­len« Fahr­rä­dern).

zonebattler's Liegeräder Typ Radius Peer Gynt - Foto für Offerte

Die Vor­der­rei­fen sind in 440er Grö­ße. Die­ses For­mat galt schon vor län­ge­rer Zeit als exo­tisch und rar, da­her ha­be ich mir da­mals noch zwei Män­tel als Re­ser­ve ge­kauft und seit­her im Kel­ler lie­gend, trocken und dun­kel ge­la­gert. Die wä­ren als Zu­ga­be mit da­bei, eben­so wie die in den hin­te­ren Fo­tos zu se­hen­den, ul­tra­dicken Seil­schlös­ser.

Am lieb­sten wä­re mir der Kom­plett-Ver­kauf als Pär­chen an ein Paar, sonst be­reue ich es am En­de noch, denn nach dem Ver­kauf von nur ei­nem der bei­den Rä­der könn­te ich ja nim­mer mit mei­ner bes­se­ren Hälf­te ge­mein­sam lie­gend durch die Ge­gend gon­deln, wenn mir der Sinn doch wie­der ein­mal da­nach stün­de. Da­her lie­ber al­les auf ein­mal in wert­schät­zen­de Hän­de ab­ge­ge­ben in­klu­si­ve Schlös­sern, Re­ser­ve­rei­fen und Brems­klöt­zen...

zonebattler's Liegeräder Typ Radius Peer Gynt - Foto für Offerte

Mei­ne Preis­vor­stel­lung: 500 für den Ho­bel mit den Ma­gu­ra-Brem­sen und 450 für den an­de­ren, al­so in Sum­me 950 EUR. Das ist ex­akt ein Drit­tel vom da­mals ge­zahl­ten Neu­preis. Al­ters­be­ding­ter Preis­ver­fall und in­fla­ti­ons­be­ding­te Teue­rungs­ra­te ar­bei­ten ge­gen­ein­an­der und he­ben sich wohl an­nä­hernd auf.

Zwei­spur-Lang­lie­ger ha­ben ja durch­aus ih­re Liebhaber(innen) und ich be­zwei­fe­le stark, dass man noch Peer Gyn­ts zu se­hen be­kommt, die so gut er­hal­ten (und so we­nig ge­fah­ren) sind wie die mei­nen. Selbst­ab­ho­lung be­vor­zugt (Stand­ort Fürth/Bay.).

[wei­ter]

Donnerstag, 6. Juni 2024

Pa­the­ti­scher Preis­ver­fall

Der zone­batt­ler ge­hör­te an­no 1983 zu den er­sten Be­sit­zern ei­nes CD-Play­ers weit und breit, die Din­ger ka­men da­mals in ho­möo­pa­thi­scher Do­sie­rung in den Han­del und das er­hält­li­che Re­per­toire an Sil­ber­schei­ben ließ sich noch an den Fin­gern zwei­er Hän­de ab­zäh­len. Mei­ner ei­ner konn­te da­mals ei­ne Zeit­lang sei­ne Ton­trä­ger­samm­lung mit je­der Be­stel­lung glatt ver­dop­peln...

Das ver­füg­ba­re An­ge­bot an Mu­sik nahm dann zu­nächst nur lang­sam Fahrt auf, und über Jah­re hin­weg hielt sich der Preis für neu ver­öf­fent­lich­te CDs ziem­lich kon­stant bei knapp un­ter­halb der 40 DM-Mar­ke. Sei­ner­zeit ha­be ich mir mei­ne Klas­sik-Samm­lung auf­ge­baut, die Vor­tei­le ge­gen­über der schwar­zen Schall­plat­te wa­ren ja im­mens (kein Rau­schen, kein Knacken mehr, auch kein Um­dre­hen mehr mit­ten im Stück).

Heu­te darf ich frei­lich gar nicht an­fan­gen nach­zu­rech­nen, was mich der Spaß da­mals in to­to ge­ko­stet hat. Vor al­lem nicht, wenn mir – wie vor­hin ge­sche­hen – im Ge­braucht­wa­ren­kauf­haus so­was hier un­ter die Au­gen kommt:

Nur geschenkt ist billiger: Für einen halben Euro im Gebrauchtwarenkaufhaus erstandene CD

Die­se Schei­be wur­de 1987 ver­öf­fent­licht und kam al­so für 35,99 DM in den Han­del, was dann zur Wäh­rungs­wen­de An­fang 2002 mit dem amt­li­chen Um­rech­nungs­fak­tor von 1,95583 (den weiß ich heu­te noch aus­wen­dig und brau­che ihn nicht nach­zu­schla­gen) in 18,40 € um­ge­rech­net und um­ge­zeich­net wur­de. So weit, so an­ge­mes­sen. Da­mals je­den­falls. Heu­te ha­be ich den ma­kel­los er­hal­te­nen Ton­trä­ger der Deut­schen Gram­mo­phon für schlap­pe 0,50 € (i.W.: 50 Cent) ein­ge­sackt und mit­ge­nom­men. Tja.

In so gut wie je­dem Se­cond-Hand-La­den fin­det man in Sa­chen Me­di­en ki­lo­wei­se Nied­rigst­prei­se, aber bei Klas­sik-CDs ist das mei­ste Müll (ir­gend­wel­che Best-of-Sam­pler, Klas­sik-bei-Ker­zen­schein-Schnul­zen-Auf­schnitt und so Zeugs).

Glück­li­cher­wei­se, muss man ei­gent­lich sa­gen, denn wenn un­ser­eins ei­ne hoch­ka­rä­ti­ge Samm­lung un­ter die Fin­ger be­kä­me (und so was kann ei­nem dort ja durch­aus pas­sie­ren), dann kä­me ich schon schwer in Ver­su­chung, bei­spiels­wei­se 100 Sil­ber­schei­ben für 50 € (oder gar noch we­ni­ger) ab­zu­schlep­pen. Die dann da­heim zwei Re­gal­me­ter ein­neh­men und wo­mög­lich sel­ten bis nie gou­tiert wer­den wür­den: Denn die Zeit und die Mu­ße zum kon­zen­trier­ten Hö­ren, die kauft man ja – lei­der – nicht mit da­zu...

Donnerstag, 30. Mai 2024

Hi­Fi­de­le Drei­fal­tig­keit

Et­wa al­le 25 Jah­re er­wägt der zone­batt­ler ein Up­grade sei­ner Mu­sik­an­la­ge, um des tech­ni­schen Fort­schritts des letz­ten Vier­tel­jahr­hun­derts teil­haf­tig zu wer­den. Lang­sam ist es mal wie­der so­weit, ja nach­ge­ra­de über­fäl­lig, auch im Hin­blick auf das, was noch vor mir liegt: Ich ha­be näm­lich mei­nen letz­ten Zwei­er­po­tenz-Ge­burts­tag auf Er­den be­reits hin­ter mir und be­gin­ne da­her vor­aus­schau­en­der­wei­se schon jetzt mit dem Ab­wer­fen von Bal­last, um bei ei­ner ir­gend­wann mal an­ste­hen­den Ver­klei­ne­rung mei­ner Wohn­ver­hält­nis­se mit mög­lichst klei­nem (und leich­tem) Ge­päck um­sie­deln zu kön­nen...

An­ge­fan­gen ha­be ich un­längst mit dem Er­set­zen mei­nes wuch­ti­gen Heiz­lüf­ters (= Mi­ni­tower-PC) durch ei­nen win­zi­gen Re­chen­knecht, jetzt sind die au­dio­phi­len Schwer­ge­wich­te dran. Ich ha­be ab­zu­ge­ben, was auf die­sem Bild zwi­schen den bei­den Band­ma­schi­nen zu se­hen ist:

Zeitlose Qualität: meine SONY-Komponenten aus der ES-Serie, flankiert von Philips-Bandgeräten

 
SONY TA-F550ES (Ver­stär­ker)

Aus Erst­be­sitz (Kauf­da­tum 01.12.1990). Funk­ti­on ta­del­los, kei­ne Aus­set­zer, kei­ne krat­zen­den Po­tis. Rech­nung, An­lei­tung, Ori­gi­nal­kar­ton kom­plett vor­han­den.

Ein­zi­ger op­ti­scher Ma­kel ist ei­ne kaum zu se­hen­de oder zu er­spü­ren­de Macke an der Ober­sei­te der Front­plat­te. Die ist gu­te 30 Jah­re alt und rührt von ei­nem mir wei­land ent­glit­te­nen Hand­spie­gel her, mit des­sen Hil­fe ich beim Ein­bau ins Re­gal die An­schluss­buch­sen an der Ge­rä­te-Rück­sei­te zu er­spä­hen such­te...

 
SONY CDP-X222ES (CD-Play­er)

Eben­falls aus Erst­be­sitz (Kauf­da­tum 22.01.1992). Funk­ti­on ta­del­los. Rech­nung, An­lei­tung, Ori­gi­nal­kar­ton kom­plett vor­han­den. Der ori­gi­na­le Fern­be­die­nungs-Ge­ber na­tür­lich eben­falls.

Kei­ne op­ti­schen Män­gel. An­no 2017 ha­be ich im Rah­men ei­ner glück­li­cher­wei­se er­folg­reich ver­lau­fe­nen Ope­ra­ti­on am of­fe­nen Au­ge den La­ser er­neu­ern müs­sen.

 
SONY ST-S550ES (Tu­ner)

Ein Ge­braucht­kauf (Kauf­da­tum 17.01.2017). Ei­gent­lich brauch­te ich das Ding nicht wirk­lich, aber es war bil­li­ger als ein Ori­gi­nal-Lun­dia-Re­gal­bo­den in der Grö­ße 50 x 50 cm und dien­te als al­ter­na­ti­ver op­ti­scher Lücken­fül­ler! Die An­lei­tung ist vor­han­den.

Kei­ne op­ti­schen Män­gel. Funk­ti­on OK, al­ler­dings ver­gisst der Ap­pa­ril­lo spo­ra­disch die Funk­ti­ons­ta­sten­be­le­gung, es müss­te al­so wohl die Stütz­bat­te­rie er­neu­ert wer­den.

 
Für al­le drei Ge­rä­te zu­sam­men hät­te ich ger­ne 200 + 180 + 20 = glat­te 400 EUR. Selbst­ab­ho­lung be­vor­zugt (Stand­ort Fürth/Bay.).

[wei­ter]

Montag, 26. Juni 2023

Dune

Heiße Luftnummer: ambulant verlegte Abluftschläuche von Klimageräten

Mittwoch, 12. April 2023

Sou­ve­rä­nes Se­vil­la (3)

Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 
Impressionen aus Italica bei Sevilla

 
Impressionen aus Italica bei Sevilla

 
Impressionen aus Italica bei Sevilla

 
Impressionen aus Sevilla

 

vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Freitag, 7. April 2023

Pas­san­ten­stop­per

Sortiment nachlässig abgestellter E-Roller am Fürther Hauptbahnhof (Südausgang)

Sonntag, 5. Februar 2023

Hei­ßer Scheiß

Wer angeben will, muß blechen: Toaster im Luxusmarken-Kleidchen mit zielgruppengerechtem Preisschild

Sonntag, 13. Februar 2022

Re­ser­ve hat Ruh’

Feuerwehr-Leiterwagen im Ruhestand

Sonntag, 22. August 2021

Pu­ris­mus

Abgehalftertes Herrenrad in Minimalausstattung

Mittwoch, 18. August 2021

Herz­li­ches Ein­ver­neh­men

Poin­tiert ge­sagt hat es der zone­batt­ler gut sechs Jahr­zehn­te lang ge­schafft, sich von Arzt­pra­xen, Kli­ni­ken und Siech­ko­beln fern­zu­hal­ten (mit der re­gel­be­stä­ti­gen­den Aus­nah­me von Den­ti­ste­ri­en zu frei­lich über­wie­gend pro­phy­lak­ti­schen Zwecken). Jetzt aber ist er mul­ti­pel ma­la­de ge­wor­den und wird der­zeit durch den ge­sam­ten mo­der­nen Ma­schi­nen­park al­ler denk­ba­ren Fach­schaf­ten ge­schleust. Ein­zig dem Or­ni­tho­lo­gen ist er bis da­to er­staun­li­cher­wei­se noch nicht vor­ge­stellt wor­den, wie­wohl er al­lent­hal­ben als ko­mi­scher Vo­gel gilt...

Any­way, hier und heu­te soll nur der Um­stand in­ter­es­sie­ren, daß ei­ner der kon­sul­tier­ten Doc­to­res zur dau­er­haf­ten Ob­ser­va­ti­on der Herz­tä­tig­keit mit Hil­fe ei­nes Fit­ness-Arm­ban­des ge­ra­ten hat. Da hat sich der En­des­un­ter­fer­tig­te be­le­sen, an­hand di­ver­ser Web­sei­tes auf­ge­schlaut und sich letzt­end­lich ein Ge­rät kom­men las­sen, wel­ches er nun nach ei­ner Wo­che prak­ti­scher Er­fah­rung nach­fol­gend vor­stellt. Es han­delt sich um ei­nen recht preis­gün­sti­gen Ap­pa­ril­lo na­mens Amaz­fit Bip S Li­te, hier zu se­hen an des Au­tors höchst haa­ri­gem Hand­ge­lenk:

Fitnesstracker Amazfit Bip S lite

Grund­sätz­lich ist zu un­ter­schei­den zwi­schen Smart­watches und Fit­nesstrackern: Bei­de zei­gen lo­gi­scher­wei­se die Uhr­zeit (und mei­stens auch das Da­tum) an, aber wäh­rend die Ge­rä­te der erst­ge­nann­ten Gat­tung das mit­ge­führ­te Smart­phone funk­tio­nal er­gän­zen und er­wei­tern (z.B. durch die An­zei­ge von ein­ge­hen­den Be­nach­rich­ti­gun­gen oder die Mög­lich­keit, Apps zur Me­di­en­wie­der­ga­be vom Hand­ge­lenk aus fern­zu­steu­ern), die­nen die Fit­nesstracker pri­mär der Er­he­bung von Vi­tal­da­ten (wie Herz­schlag, Blut­sauer­stoff, Be­we­gung, Schlaf etc.) der Trä­ge­rin bzw. des Tra­gen­den. Da­bei sind die Über­gän­ge flie­ßend, weil die smar­ten Arm­band­uh­ren viel­fach auch Ge­sund­heits­funk­tio­nen bie­ten und die Fit­ness­arm­bän­der um­ge­kehrt auch al­ler­lei Spie­le­rei­en mit dem über Blue­tooth an­ge­kop­pel­ten Han­dy er­lau­ben. Im we­sent­li­chen ist es ei­ne Ge­schmacks­fra­ge, ob das Ding am Hand­ge­lenk eher kon­ser­va­tiv nach ei­ner wer­ti­gen Uhr oder zeit­geist­ge­mäß nach ei­nem hip­pen Life­style-Spiel­zeug aus­schau­en soll.

Nach ei­ner Wo­che des kon­ti­nu­ier­li­chen Tra­gens rund um die Uhr und des Aus­wer­tens der vom dem Arm­band-Com­pu­ter er­ho­be­nen Ge­sund­heits-Pa­ra­me­ter mit­tels der da­zu­ge­hö­ri­gen Zepp-App zieht der Te­ster fol­gen­des Fa­zit:

Pro:

  • Das Arm­band ist mit 30 g sehr leicht und trägt sich an­ge­nehm oh­ne je­de Haut­rei­zung.

  • Dank sei­nes trans­re­fle­xi­ven Al­ways-on-Dis­plays kann das »Zif­fer­blatt« in hel­ler Um­ge­bung auch bei nicht ein­ge­schal­te­ter Hin­ter­grund­be­leuch­tung gut ab­ge­le­sen wer­den.

  • Da­durch sind un­ge­wohnt lan­ge Lauf­zei­ten von bis zu ei­nem Mo­nat oh­ne »Nach­tan­ken« am La­de­ka­bel durch­aus rea­li­stisch.

  • Das Track­ing von Schritt­zah­len und Trai­nings­pro­fi­len ist ge­eig­net, die Über­win­dung des »in­ne­ren Schwei­ne­hun­des« an­zu­sta­cheln und so­mit auch no­to­ri­sche Schreib­tisch­tä­ter zu ge­sün­de­rem Be­we­gungs­ver­hal­ten an­zu­hal­ten.

  • Ein po­ten­ti­el­ler Wert­ver­lust ist kein The­ma, denn das Ge­rät ist mit ca. 35–40 EUR sehr mo­de­rat be­preist.

Con­tra:

  • Zum An­ge­ben taugt es nix.

  • Die Auf­lö­sung des Touch-Dis­plays ist mit 176 x 176 Pi­xeln recht ge­ring (aber prin­zi­pi­ell aus­rei­chend).

  • Die Me­nü­füh­rung ist an­fangs ge­wöh­nungs­be­dürf­tig.

  • Von den Tau­sen­den (!) ver­füg­ba­rer »Watch­faces« (Zif­fer­blät­tern) sind 99% kin­di­scher Müll und/oder schlecht ab­les­ba­rer Murks; es macht ei­ni­ge Mü­he, im Meer des Min­der­wer­ti­gen ein gut ge­stal­te­tes und auch von äl­te­ren Au­gen um­stands­los ab­les­ba­res De­sign zu fin­den.

  • Die von der Smart­phone-App er­stell­ten Sta­ti­sti­ken und Ver­hal­tens­emp­feh­lun­gen (!) sug­ge­rie­ren ei­ne Ge­nau­ig­keit und Ver­läß­lich­keit, die auf­grund der Er­he­bungs­me­tho­de (op­ti­sche Sen­so­ren, Be­schleu­ni­gungs­sen­sor) kei­nes­falls ge­recht­fer­tigt er­scheint. Ein­fach ge­strick­te Ge­mü­ter könn­ten z.B. auf­grund an­geb­lich zu ge­rin­ger Tief­schlaf-Pha­sen leicht in Pa­nik ge­ra­ten...

Fa­zit:

Mein neu­er Weg­be­glei­ter aus Pla­stik hat mei­ne me­cha­ni­schen Arm­band­uh­ren aus Edel­stahl so­fort und dau­er­haft ab­ge­löst, frei­lich vor al­lem aus ei­nem bis­her noch gar nicht er­ör­ter­tem Grun­de: Ich fah­re ge­mein­hin täg­lich (ge­nau­er ge­sagt: werk­tags au­ßer Sa, nicht 24.12., 31.12.) mit dem Zug in die Ar­beit und zu­rück. In der Re­gel sind mei­ne Ver­bin­dun­gen pünkt­lich und ver­spä­tungs­frei. Weil ich aber zu Fuß zum Bahn­hof ei­le und im­mer recht knapp am Gleis ein­tref­fe, bin ich auf prä­zi­se Uh­ren an­ge­wie­sen. Ge­nau da be­ginnt das Pro­blem: Mei­ne me­cha­ni­schen Sei­kos sind zwar für Au­to­ma­tik-Uh­ren er­staun­lich prä­zi­se, ticken aber doch nicht so ge­nau wie ei­ne Quarz- oder gar Funk­uhr. Al­le zwei Zwie­beln ge­hen leicht nach, und da­mit ich sie nur et­wa 1x im Mo­nat nach­ju­stie­ren muß­te, stell­te ich sie im­mer et­was vor (wo­mit sie sich lang­sam der rich­ti­gen Zeit an­nä­her­ten, um da­nach im­mer mehr hin­ter­her­zu­hin­ken).

Das ist im All­tags­le­ben vie­ler Men­schen kein nen­nens­wer­tes Pro­blem, für Zug­fah­rer wie mich aber halt schon, weil ich nie ge­nau sa­gen kann bzw. konn­te, ob mei­ne Uhr nun noch ei­ne Mi­nu­te vor geht oder schon ei­ne Mi­nu­te nach. Da stell­te sich dann mit­un­ter zum Fei­er­abend die kri­ti­sche Fra­ge, ob ich die S‑Bahn noch er­wi­sche, wenn ich vor­her noch Pin­keln ge­he, oder ob ich mir das mensch­li­che Be­dürf­nis lie­ber bis da­heim ver­knei­fe... Das The­ma hat sich jetzt er­le­digt, denn na­tür­lich ist der elek­tro­ni­sche Zeit­mes­ser in die­ser Dis­zi­plin von vor­bild­li­cher Kor­rekt­heit.

Fas­sen wir al­so zu­sam­men, wie sich der neu­mo­di­sche Spiel­kram mit me­di­zi­ni­schem Ne­ben­nut­zen im All­tag be­währt hat:

  Funk­tio­na­li­tät 5 Sterne  
  Be­dien­bar­keit 3 Sterne  
  De­sign 4 Sterne  
  Preis / Lei­stung 5 Sterne  
  Ge­samt­ur­teil 5 Sterne  

Un­ter dem Strich bleibt der Ein­druck von ei­nem hilf­rei­chem Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät, wel­ches mir als Zeit­mes­ser, Ge­sund­heits­checker und Mo­ti­va­ti­ons­ge­ber sehr gut taugt. Und des­halb hat die Bes­se­re Hälf­te von mir be­reits ein glei­ches Teil spen­diert be­kom­men, selbst­ver­ständ­lich in fe­mi­ni­nem ro­sa!

Nächste Seite »