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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Sonntag, 31. Dezember 2006

Schluß für heu­er!

Das war’s für die­ses Jahr. Der zo­ne­batt­ler ver­ab­schie­det sich vor­läu­fig von sei­nen Le­se­rIn­nen und mel­det sich erst in 2007 wie­der zu­rück. Kommt al­le gut rü­ber!

Ver­nünf­ti­ge Un­ver­nunft

Ich hat­te ja schon ein­mal an an­de­rer Stel­le von mei­nen rot­wei­ßen und weiß­ro­ten AEG-Hand­staub­saugern be­rich­tet. Im Lau­fe der Zeit ge­sell­ten sich noch zwei wei­te­re bau­glei­che Ap­pa­ra­te da­zu, ku­rio­ser­wei­se auch in zwei un­ge­wöhn­li­chen und sel­te­nen »Fehl­far­ben-Kom­bi­na­tio­nen« (oran­ge­blau und blau­or­an­ge):

AEG Handstaubsauger

Bei fast al­len der für nur ei­nen oder zwei EUR auf Für­ther Floh­märk­ten er­schnapp­ten Hel­fer­lein ent­pupp­ten sich die Ak­kus als tief­ent­la­den und nicht mehr re­ge­ne­rier­bar. Da er­wei­sen sich die spä­te­ren Sau­ger-Se­ri­en mit beid­sei­tig ra­sten­den Kipp­schal­tern als pro­ble­ma­ti­scher als je­ne mit selbst­tä­tig rück­fe­dern­den Ta­stern, die man nicht in »An«-Stellung weg­le­gen (und ver­ges­sen) kann...

Na je­den­falls ha­be ich jetzt ei­ne wei­te­re Bau­stel­le er­folg­reich ab­schlie­ßen kön­nen, in­dem ich mir bei der Fir­ma Elek­tro-Butsch drei NiMH-Ak­ku­packs mit im­mer­hin 2400 mAh Ka­pa­zi­tät (statt der ori­gi­nal­ver­bau­ten NiCd-Va­ri­an­te mit ge­ra­de ein­mal 1300 mAh) be­stell­te. Der Preis von EUR 9,90 pro Ak­ku­pack er­scheint fair, der Ser­vice erst­klas­sig: Kaum be­stellt, war die Lie­fe­rung auch schon un­ter­wegs!

AEG Handstaubsauger

Über Nacht ge­la­den, heißt es jetzt: Al­le Ma­schi­nen vol­le Kraft vor­aus (bzw. hin­ein)!

War­um ich die gan­ze Ge­schich­te hier in epi­scher Brei­te er­zäh­le: Nicht we­ni­ge wür­den jetzt si­cher ein­wen­den, daß es wirt­schaft­li­cher Un­fug ist, al­te Klap­per­tei­le in­stand­zu­set­zen zu Prei­sen, für die man beim Dis­coun­ter um die Ecke schon ein ak­tu­el­les Neu­ge­rät nach­ge­schmis­sen kriegt. Das mag rein zah­len­mä­ßig zu­tref­fen, be­rück­sich­tigt aber nicht die Um­welt­be­la­stun­gen, die durch das (oft un­nö­ti­ge) Pro­du­zie­ren neu­er Bil­lig­ge­rä­te ent­ste­hen (die mög­li­cher­wei­se ih­rer­seits sehr bald zu Elek­tro­schrott mu­tie­ren). Viel sinn­vol­ler er­scheint es mir, die schon frü­her mit ei­ni­gem Auf­wand her­ge­stell­ten Ge­rät­schaf­ten am Lau­fen zu hal­ten, in­dem man bei Be­darf die je­weils fäl­li­gen Ver­schleiß­tei­le aus­tauscht. Was üb­ri­gens nur we­nig Ba­stel­auf­wand be­rei­tet, oben­drein Spaß macht und ein mo­ti­vie­ren­des Er­folgs­er­leb­nis be­schert...

Mir ist selbst­re­dend klar, daß ich mit mei­nem Ver­hal­ten nichts dar­an än­de­re, daß bil­li­ger Elek­tro­müll in aber­wit­zi­gen Stück­zah­len in Chi­na vom Band in die Con­tai­ner plumpst und dann hier­her ge­schip­pert wird. Aber wenn al­le et­was acht­sa­mer mit ih­ren Hab­se­lig­kei­ten um­gin­gen, wür­de sich viel­leicht doch et­was be­wir­ken las­sen. Und wo an­fan­gen, wenn nicht bei sich selbst?

P.S.: Ja, ja, ich weiß: Kon­sum­kri­ti­sche Hä­re­ti­ker wie un­ser­eins ge­fähr­den das In­no­va­ti­ons­tem­po, den Fort­schritt und oben­drein zahl­lo­se Ar­beits­plät­ze von der Werk­bank bis zur Ver­kaufs­the­ke. Aber all’ das und den gan­zen Rest gibt’s de­fi­ni­tiv nur so­lan­ge un­se­re fra­gi­le Welt be­wohn­bar ist und bleibt...

Re­spekt vor der Pri­vat­sphä­re

In gleich dop­pel­ter Aus­füh­rung emp­fiehlt sich heu­te ein ita­li­en­sches Ho­tel per Wer­be­mail. Be­mer­kens­wert ist vor al­lem der Schluß­ab­satz:

Das dein ge­ge­be­ne per­sön­li­che ist von der Post ge­sam­melt wor­den, die emp­fan­gen wer­den, von den Sei­ten, die weiß sind oder vom be­sich­tig­ten Auf­stel­lungs­ort. Die Be­hand­lung von den glei­chen wird in der ex­klu­si­ven Wei­se von der Schrei­ben Fir­ma und im kom­plet­te­sten und to­tal­re­spekt des Codes des Pri­vat­le­bens ge­hand­habt. Wenn die nicht Gru­ben, die in­ter­es­siert sind, um die­se zu emp­fan­gen, ver­schicken, be­ten wir dich, um hier zu an­nul­lie­ren

Das könn­te der schwer be­ein­druck­te zo­ne­batt­ler auch nicht bes­ser for­mu­lie­ren...

Fürth für Dick­häu­ter

Mein mo­nat­li­ches Fürth-Preis­rät­sel gibt es ja erst wie­der im näch­sten Jahr (sprich mor­gen), aber schon heu­te möch­te ich der stau­nen­den Öf­fent­lich­keit ein paar rät­sel­haf­te Fo­tos zei­gen, die mir der Herr Gra­ben­ken­ner un­längst ein­ge­reicht hat:

Elefanten

Und hier die fröh­lich rüs­seln­den Ze­cher aus der Nä­he, im wär­men­den Ge­gen­licht:

Elefanten

Der zo­ne­batt­ler ka­pi­tu­liert vor die­ser Auf­ga­be, er fin­det auch die­ser Ta­ge nicht die Zeit für Ex­kur­sio­nen. Er hat ei­ne va­ge Ver­mu­tung, daß sich je­ne be­mal­te Mau­er in der Süd­stadt um die Kai­ser­stra­ße / Wald­stra­ße her­um be­fin­den könn­te, aber nix Kon­kre­tes weiß er nicht... Viel­leicht aber eine(r) sei­ner orts­kun­di­gen Leser(innen)?!

Zeit­rei­se

Im Rah­men der Sich­tung mei­nes Be­ta­max-Vi­deo­ar­chi­ves ha­be ich mir ge­stern nach vie­len Jah­ren wie­der ein­mal Dark Star an­ge­se­hen, das kul­ti­ge, tra­shi­ge, gran­dio­se Re­gie-De­but John Car­pen­ters. Seit den 1970er Jah­ren un­ver­geß­bar in mein Hirn ge­brannt ist ne­ben der spre­chen­den Bom­be und dem Auf­blas­ball-Ali­en die sanf­te Frau­en­stim­me des Bord­com­pu­ters (Dan­ke für die Be­ach­tung al­ler Si­cher­heits-maß­nah­men) so­wie ein ohr­wur­mi­ger Coun­try-Song, den ich bis­lang aku­stisch frei­lich nie so recht ent­zif­fern konn­te. Dies­mal ha­be ich des­sen Ti­tel im Ab­spann ge­le­sen (ver­sucht das mal mit 25 Jah­re al­ten VHS-Bän­dern, Be­ta­max ru­les fo­re­ver!) und dann war es nur noch ei­ne Sa­che von Se­kun­den, bis ich dank Tan­te Goog­le den Text und ei­nen mp3-Sound­track aus dem welt­um­span­nen­den Netz ge­fischt hat­te.

Da­men und Her­ren Sci­Fi-Fans, plea­se appre­cia­te Ben­son, Ari­zo­na !

Samstag, 30. Dezember 2006

Win­ter­li­che Baum­blü­te

Baumscheibe neben dem Fürther Stadttheater

O tem­po­ra, o mo­res

Aus be­ruf­li­chen Grün­den in­ter­es­sier­te mich ein TELEPOLIS-Ar­ti­kel über den Leh­rer­all­tag in ei­ner Be­rufs­schu­le. Frei­lich geht uns das The­ma letz­lich al­le an...

Freitag, 29. Dezember 2006

1000 Grün­de, Fürth zu lie­ben (45)

Erker in der Hornschuchpromenade
 
Er­ker in der Horn­schuch­pro­me­na­de
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Des Vo­gels Kern

Zu spä­ter Stun­de kam man auf des zonebattler’s gest­ri­ger Ge­burts­tags­par­ty auf je­ne ko­mi­schen Vö­gel aus flüs­sig­keits­ge­füll­ten Glas­röh­ren zu spre­chen, die sich schier end­los nickend be­we­gen kön­nen, wenn man ih­nen ein Glas Was­ser vor den be­flock­ten Schna­bel stellt (ähn­lich un­er­müd­lich wie mein freund­li­cher Nicker, nur daß der kein Säu­fer ist, son­dern sei­ne En­er­gie aus dem Son­nen­licht ge­winnt). Al­le kann­ten je­nen Vo­gel und er­in­ner­ten sich an man­che De­tails (vom Hüt­chen bis zur Schwanz­fe­der), frei­lich wuß­te kei­ner das phy­si­ka­li­sche Funk­ti­ons­prin­zip plau­si­bel zu er­klä­ren...

Man kam dann sehr rasch über­ein, mir das Pla­zie­ren ei­nes ent­spre­chen­den Hil­fe­ru­fes hier in mei­nem Blog na­he­zu­le­gen, auf daß wis­sen­de Le­ser das Ge­heim­nis per Kom­men­tar in kur­zer Zeit lüf­ten wür­den. Doch was soll ich sa­gen? Ei­ne schnel­le Goog­le-Su­che nach »Trink­vo­gel« führ­te mich ge­ra­de in Win­des­ei­le zum ein­schlä­gi­gen Wi­ki­pe­dia-Ein­trag, der tat­säch­lich kei­ne Fra­gen of­fen läßt. Wun­der­bar! Dank sei den un­be­kann­ten Ver­fas­sern des Ar­ti­kels: Wi­ki­pe­dia ru­les!

P.S. Ne­ben­bei ha­be ich so­gar noch ei­ne Be­zugs­quel­le in re­la­ti­ver Nä­he auf­ge­tan.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Al­le Jah­re wie­der

Aus ka­len­da­ri­schen Grün­den (noch ge­nau 20 Jah­re bis zum Ru­he­stand) nimmt sich der zo­ne­batt­ler heu­te frei und füt­tert sei­ne Gä­ste und nicht sein Web­log...

Geburtstagskuchen von der lieben Nachbarin

Mor­gen geht es wei­ter, wenn ich mit dem Ver­dau­en und Auf­räu­men fer­tig bin...

Mittwoch, 27. Dezember 2006

In Fürth kannst Du kein Geld los­wer­den!

So kol­por­tie­ren sie es in Er­lan­gen, so lä­stern sie auch in Nürn­berg mit Blick auf den Für­ther Ein­zel­han­del. Recht ha­ben die Nach­barn frei­lich in ganz an­de­rer Hin­sicht als sie vor­der­grün­dig den­ken: So­eben kom­me ich von ei­nem Stadt­gang zu­rück, in des­sen Ver­lauf ich ei­ner­seits wie ge­plant so an die 30 EUR pro­blem­los ge­gen Wa­re ein­tau­schen konn­te, mir an­de­rer­seits die un­ter­wegs am Gar­ten, auf dem Bür­ger­steig, vom Stra­ßen­rand ein­ge­sam­mel­ten Pfand­fla­schen zu­sam­men­ge­rech­net 46,75 EUR Geld ge­gen (Leer-)ware ein­brach­ten... So be­kam der zo­ne­batt­ler sei­ne ar­beits­platz­ser­hal­ten­de Kon­su­men­ten­pflicht auch noch or­dent­lich ver­gü­tet!

Als wacke­rer Lo­kal­pa­tri­ot för­dert (und for­dert) er den ört­li­chen Fach­han­del, als sol­cher fühlt er sich auch zu­stän­dig für das Er­schei­nungs­bild der Stadt und ist sich nicht zu scha­de zum Nie­der­beu­gen, zu­mal wenn der Bück­ling mit 50 Pfen­ni­gen 25 Cent ho­no­riert wird. Was dar­an frei­lich ver­wun­der­lich ist: Die Art der acht­los in die Land­schaft ge­wor­fe­nen Ge­trän­ke­fla­schen und ‑do­sen (Süß­papp und Bil­lig-Bier) legt die Ver­mu­tung na­he, daß an der viel­be­klag­ten Um­ver­tei­lung des Reich­tums von un­ten nach oben die da un­ten nach Kräf­ten mit­ar­bei­ten. Na denn: Pro­sit!

Mein al­ler­schön­stes Kat­zen­fo­to

Katzenklappe mit Aufstiegshilfen in einem Innenhof in der Gustavstraße
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