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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Bon­jour tri­stesse (43) Heul­su­se »

Sai­ten­wech­sel

Die als »Film-An­ke« weit­hin be­kann­te Blog­ge­rin An­ke Grö­ner hat hier und noch ein­dring­li­cher da sehr schlüs­sig dar­ge­legt, war­um sie in ih­rem viel­ge­le­se­nen Blog die Kom­men­tar­funk­ti­on dau­er­haft ab­ge­schal­tet hat, nun­mehr un­ter der Über­schrift

»blog li­ke nobody’s watching«

pri­mär und zu­för­derst für sich schreibt und da­bei Feed­back al­len­falls noch per Mail be­kommt (und be­kom­men will).

Ich kann sehr vie­le ih­rer Ar­gu­men­te gut nach­voll­zie­hen, ich ken­ne die Freu­de, ich ken­ne den Är­ger und da­mit bei­de Sei­ten der­sel­ben Me­dail­le. Ich lie­be gu­te Dis­kus­sio­nen und in­tel­lek­tu­el­le Späß­chen, ich freue mich über Er­kennt­nis­ge­winn und nicht zu­letzt dar­über, daß ich über mei­ne Blog­ge­rei ei­ne Men­ge Be­kann­te und so­gar Freun­de im rich­ti­gen Le­ben ge­fun­den ha­be. Aber ich bin mit­un­ter auch ge­nervt über Kom­men­ta­re, de­ren Ver­zap­fe­rIn­nen ent­we­der über­se­hen oder wi­der bes­se­res Wis­sen igno­rie­ren, daß das hier we­der ein Fo­rum noch ei­ne sonst­wie ba­sis­de­mo­kra­ti­sche Platt­form ist, auf der jede(r) ab­la­den kann, wo­nach ihm/ihr ge­ra­de zu­mu­te ist...

Ja, auch ich füh­le mich zu­wei­len nicht mehr als Herr im ei­ge­nen Haus, ins­be­son­de­re wenn hier Senf­sprit­zer ein­ge­hen, die we­der zum ak­tu­el­len The­ma bei­tra­gen noch ei­nen nach­voll­zieh­ba­ren Grund zur Ab­schwei­fung da­von er­ken­nen las­sen. Bis­lang ha­be ich fast al­len fast al­les durch­ge­hen las­sen, aber jetzt reicht es mir: Ich will kei­ne fro­hen Fest­tags­grü­ße un­ter trau­rig stim­men­den Fo­tos von mir se­hen, ich mag auch nicht un­pas­sen­de Ver­lin­kun­gen hier rein­ge­schmiert be­kom­men oder son­sti­ge ab­stru­se The­men­ver­feh­lun­gen le­sen und hin­neh­men müs­sen.

Und da­her zie­he ich ab heu­te an­de­re Sai­ten auf und lö­sche so­fort und oh­ne wei­te­re Dis­kus­si­on al­les und jeg­li­ches, was mir in mei­nem ge­lieb­ten vir­tu­el­len Ka­bi­nett sau­er auf­stößt. Wer da nun gleich »Zen­sur« ze­tern will, hat nicht be­grif­fen, daß hier kein öf­fent­li­ches Le­ben statt­fin­det, son­dern zu­för­derst (und in wohl­do­sier­ten Aus­zü­gen) das mei­ne. Mei­nen wohl­erzo­ge­nen Gä­sten brau­che ich nicht ex­tra zu ver­si­chern, daß ih­re Ein­las­sun­gen wei­ter­hin höchst will­kom­men und wohl gel­lit­ten sind: Auch ih­nen zu­lie­be wird hier ab so­fort mit ei­nem neu­en Be­sen ge­kehrt!

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