Mittwoch, 2. November 2022
Der zonebattler hat vor viereinhalb Jahrzehnten den Kriegsdienst verweigert, sich heute morgen aber im Nürnberger Hauptbahnhof einer jungen Bundeswehr-Soldatin erbarmt, die sich mit Riesenrucksack hinten und großem Koffer nebst Makro-Reisetasche vorn die Bahnsteigtreppe herunter abmühte. Also hat er mit angepackt und sich ächzend gefragt, ob die fleckgetarnte Dame ihren persönlichen Panzer zerlegt mit im Gepäck hatte. Eine Treppe gemeinsam hinuntergekeucht, die nächste kollektiv wieder nach oben und ab mit dem untermotorisierten Schwerlast-Ensemble in den nächsten, abfahrbereit dastehenden Zug.
Was an diesem schweißtreibenden Akt der spontanen Hilfsbereitschaft bemerkens- und berichtenswert ist? Nix, außer daß meiner einer stramm auf die 63 zugeht und mehrere Dutzende Leute drumherum zwischen geschätzt 20 und 40 Lenzen angestrengt mit sich selbst (und nur sich selbst) beschäftigt waren und sich teilnahmslos vorbeigezwängt haben...
Freitag, 28. Oktober 2022
Mittwoch, 24. August 2022
Donnerstag, 18. August 2022
Montag, 4. April 2022

Zur Farbmischpalette umfunktionierter Verpackungseinsatz der Fürther Grafikdesignerin und Künstlerin Yvonne Germann. Auch eine Art Zufallskunst...
Montag, 14. März 2022
Freitag, 15. Oktober 2021

Rotberockte in Valetta (Malta), April 2013 |

Rotberockte in Sighișoara/Schäßburg (Rumänien), August 2018 |
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Sonntag, 10. Oktober 2021
Sonntag, 18. Juli 2021
Donnerstag, 15. Juli 2021
Dienstag, 13. Juli 2021
Sonntag, 11. Oktober 2020
Ich bin bekennender Fan des Orquesta Sinfónica de Galicia, insbesondere von dessen YouTube-Kanal. Unlängst hat das Orchester unter dem Dirigat von Dima Slobodeniouk die 2. Symphonie von Johannes Brahms eingespielt, im Zeichen von Corona natürlich mit weit auseinander plazierten Musiker*innen, vor allem aber ohne jedes Publikum im leeren Saal. Das allein ist ja schon schräg...
Was mich aber sehr berührt, ja aufgewühlt hat: Das unglaublich fetzende Finale, gefolgt von ... eben keinem tosenden Applaus (der absolut gerechtfertigt gewesen wäre), sondern von: Stille. Stille! Alle auf. Stummer Dank an die Musiker*innen, dann lautlose Verbeugung des Maestros vor der Kamera. Maestro ab. Und aus.
Und ich hab’ immer noch Gänsehaut von der aufgestauten und nicht adäquat ventilierten Energie!