Montag, 13. Oktober 2008
Nachdem die anfangs euphorisch gestimmte Schar der freiwilligen HelferInnen nicht aus den Puschen kommt, muß der Chef nun selbst die Sache in die Hand und die Planung seiner zweiten Leserreise übernehmen. Am Sonntag, 26. Okt. 2008 eilen wir nach Schweinfurt ins Museum Georg Schäfer, um dort kurz vor deren Ende die Ausstellung »CARL SPITZWEG und WILHELM BUSCH – Zwei Künstlerjubiläen« zu besuchen. Wir fahren mit dem Zug, namentlich mit dem RE 4782: Nürnberg Hbf ab 8:40 Uhr, Fürth (Bay) Hbf ab 8:48 Uhr, Schweinfurt Hbf an 9:55 Uhr. Rückfahrt um 16:03 ab Schweinfurt mit dem RE 4889 (FÜ an 17:12, N an 17:21 Uhr). Jeweils fünf Nasen fahren mit einem Bayernticket zu je EUR 27,00, macht also bei Vollauslastung schlappe EUR 5,40 pro Ohrenpaar. Ein Stadtbummel mit Einkehr in ein nettes Lokal oder Café soll den stattgehabten Kulturgenuß ergänzen und den Tag runden...
Verbindliche Anmeldungen bitte per Mail an den zonebattler@zonebattler.net, der die Mitreisenden dann in teilautonome 5er-Gruppen bündelt und einteilt.
Freitag, 25. Juli 2008
Impressionen aus der aktuellen Ausstellung »design deutschland case study 08« im Neuen Museum Nürnberg (zu sehen noch bis zum 5. Okt. 2008). Der Rattansessel »E 10« von Egon Eiermann aus dem Jahre 1949 fällt unter den neumodischen Gebrauchsgegenständen positiv auf durch seine höchst unaufgeregte Zeitlosigkeit...
Mittwoch, 11. Juni 2008
Impressionen aus der aktuellen Ausstellung »Que-Sah« von Manfred Pernice im Neuen Museum Nürnberg (zu sehen noch bis zum 6. Jul. 2008).
Samstag, 19. April 2008
Freitag, 18. Januar 2008
Tony Cragg: Axe Head, 1980
Gefunden in der aktuellen Ausstellung »Wenn Handlungen Form werden« im Neuen Museum Nürnberg. Die Sonderschau läuft noch bis zum 24. Feb. 2008.
Mittwoch, 24. Oktober 2007
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da dein Rest hanget:
Donnerstag, 27. September 2007
Raffael Rheinsberg: Rostfeld, 1985
Gesehen in der Mittagspause im Neuen Museum Nürnberg. Immer wieder gut!
Freitag, 31. August 2007
Heute und zu dieser Stunde wird Lucius Grisebach als Leiter des Neuen Museums in Nürnberg in den Ruhestand verabschiedet. Die Nürnberger Nachrichten bringen dazu einen nicht unkritischen Kommentar, dem zuzustimmen ich durchaus geneigt bin.
Sonntag, 19. August 2007
Dienstag, 22. Mai 2007
Montag, 21. Mai 2007
Den heißeren Teil des gestrigen »internationalen Museumstages« verbrachten wir im Nürnberger Museum Industriekultur, woselbst mich zwei Sonderausstellungen (Die Maschinen Leonardo da Vincis, Geschichte der Videospiele) besonders reizten. Die umfangreiche Motorradsammlung (Zweiräder aus hiesiger Produktion) habe ich eher beiläufig passiert, am bewegendsten fand ich letztlich im Untergeschoß die Dokumentation über das ehemalige Kaufhaus Schocken am Aufseßplatz.
Neben der hilflosen Wut, die einen immer wieder überkommt, wenn man die Zeitzeugenberichte aus der Zeit der braunen Barbarei liest, empfand ich Hochachtung vor der inneren Haltung der Gebrüder Schocken, die sich sehr um die Weiterbildung und Förderung ihres Personals bemühten, z.B. durch regelmäßige Buchgaben nach eigener Wahl der Beschenkten. Die folgenden Auszüge aus der Schocken-Hauszeitung von 1926 (!) sollten sich viele Gewerbetreibende heutzutage hinter den Spiegel stecken:
| Fünfzehn Leitsätze für das Verkaufspersonal der Kaufhäuser Schocken
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Der Beruf des Verkäufers ... setzt Lebensklugheit und ein großes Verständnis für Menschen und menschliche Bedürfnisse voraus.
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Der gute Verkäufer lobt seine Ware weniger, als er verantworten kann. Das Geschäft hat einen neuen Kunden geworben, wenn der Käufer später sagt: »Die Ware ist besser als ich erwartet habe«.
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Die Warenkenntnis und Berufserfahrung des Verkäufers ... sind am besten angewandt, wenn sie den Käufer in die Voraussetzungen für die Beurteilung einer Ware auf ihren Gebrauchswert einführen. Nur wer Geringes oder Fragwürdiges bietet, hat Grund, die Sachkenntnis des Käufers zu scheuen.
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Der gute Verkäufer wird stets freundlich und sachlich sein. In einer Umgebung, die von einer unaufdringlichen, ruhigen Gefälligkeit und einer allgemeinen Freudigkeit im Dienst bestimmt wird, fühlt sich jeder Käufer und mit ihm jeder Verkäufer wohl.
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Der Verkäufer soll niemanden bevorzugen. ... Der treue Kunde mit kleinem Bedarf ist wichtiger als der einmalige Käufer großer Stücke.
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Wünsche und Vorschläge des Käufers sind immer aufschlußreich. Der Verkäufer nehme sie höflich auf und melde sie dem Abteilungsleiter für die Geschäftsführung. Beschwerden behandle er mit freundlicher Ruhe. Eine gute Antwort ... ist die beste Werbearbeit, und manche Beschwerde hat wertvolle Verbesserung angeregt.
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Der Gebrauchswert einer Ware ist oft nur durch den Gebrauch selbst zu erfahren. Der Verkäufer ... wird Kunden anregen, ihm über die Erfahrungen im Gebrauch zu berichten. ... Besonders aber wird er günstige und ungünstige Erfahrung zur Kenntnis der Stellen bringen, die sie für die zukünftigen Einkaufsentschließungen brauchen.
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Derlei, meine Herrschaften, gehört dick unterstrichen und eingerahmt: Würde und Anstand waren für diese Unternehmer eine Selbstverständlichkeit. Geholfen hat es ihnen freilich nichts, als wenig später die würde- und anstandslosen Horden mit der braunen Scheiße im Hirn den Lauf der Dinge bestimmten...
Mittwoch, 18. April 2007