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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Fol­low the Lea­der Bon­jour tri­stesse (24) »

En­er­gie-Bi­lanz

Der heu­ti­ge Ta­ges­be­fehl vom Wet­terochs stimmt ei­nen schon leicht nach­denk­lich:

Hal­lo!
 
Am Don­ners­tag das ge­wohn­te Bild. Meist stark, ge­le­gent­lich auf­ge­lockert be­wölkt. Es fal­len ein­zel­ne Schau­er. Der West­wind ist mä­ßig, in Bö­en frisch. Tem­pe­ra­tu­ren bis 20 Grad.
 
Am Frei­tag zu­nächst meist be­deckt. Ge­le­gent­lich könn­te es et­was Re­gen oder Sprüh­re­gen ge­ben. Nach­mit­tags lockern die Wol­ken je­doch auf, es bleibt trocken und die Son­ne kommt her­vor. Ma­xi­mal 24 Grad.
 
Am Sams­tag knallt die Son­ne von ei­nem ma­kel­los blau­en Him­mel. Die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen auf 31 Grad. Der West­wind ist schwach bis mä­ßig.
 
Die Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag ein Traum. End­lich kann so rich­tig lan­ge drau­ßen sit­zen.
 
Wol­ken­los am Sonn­tag, höch­stens ganz ver­ein­zelt gibt es fla­che Quell­wol­ken. Die Tem­pe­ra­tu­ren er­rei­chen 34 Grad. Schwa­cher, tags­über ab und zu mal bö­ig-fri­scher Süd­ost­wind.
 
Noch hei­ßer der Mon­tag. Er­neut scheint die Son­ne un­ge­stört und die Tem­pe­ra­tu­ren er­rei­chen 35 oder so­gar 36 Grad.
 
Am Diens­tag gibt es vor­aus­sicht­lich ei­ne Ab­küh­lung auf un­ter 30 Grad. Viel­leicht ist dies der er­neu­te Be­ginn ei­ner küh­len, von at­lan­ti­scher Luft ge­präg­ten Wet­ter­la­ge. Der­zeit sieht es aber eher da­nach aus, dass es zwar nicht mehr so ex­trem heiß, da­für aber som­mer­lich warm wei­ter­ge­hen wird.
 
Wenn die Son­ne so rich­tig run­ter­bre­zelt, wie dies z.B. am Sonn­tag der Fall sein wird, dann spürt man, wel­che ge­wal­ti­gen En­er­gien da am Werk sind. Wür­de die Son­ne aus­fal­len, dann könn­ten wir die­sen Ver­lust an Wär­me­zu­fuhr durch das Ver­bren­nen al­len Roh­öls, das die Mensch­heit je­mals ge­för­dert hat (wenn wir es noch hät­ten), nur für rund 10 Stun­den aus­glei­chen. Wenn wir da­von aus­ge­hen, dass fast die Hälf­te des ge­sam­ten Erd­öls schon ver­braucht ist, dann konn­te sich im Lau­fe der 50 Mil­lio­nen Jah­re, in de­nen sich die Erd­öl­vor­rä­te ge­bil­det ha­ben, die En­er­gie an­sam­meln, die die Er­de von der Son­ne an ei­nem ein­zi­gen Tag emp­fängt.
 
Wet­terochs

Vor al­lem der letz­te Ab­satz rückt die Maß­stä­be ein­drucks­voll zu­recht, wie ich fin­de...

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