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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Be­ton­kopf Pro­gramm­tipp (1) »

Fei­ner Fo­ren-Füh­rer

Egal, wo­für sich ei­ner (oder ei­ne) in­ter­es­siert, es gibt heut­zu­ta­ge für al­les und je­des ein Fach­fo­rum (oder so­gar de­ren meh­re­re). Stun­den kann man da­mit ver­brin­gen, on­line der idea­len Kaf­fee­boh­ne (und de­ren ad­äqua­ter Ver­ar­bei­tung zum hei­ßen Ge­nuß­ge­tränk) nach­zu­stel­len. Ta­ge (und Näch­te) kann man dar­auf ver­wen­den, die fach­ge­rech­te Kon­zep­ti­on ei­ner Mo­dell­bahn­an­la­ge im Krei­se gleich­ge­sinn­ter Freaks aus­zu­dis­ku­tie­ren. Für je­des Stecken­pferd fin­det sich ei­ne Kop­pel: Schö­ne neue Welt!

Das Stö­bern in Fo­ren per Web­brow­ser am hei­mi­schen PC-Bild­schirm kennt ver­mut­lich jede(r) aus ei­ge­ner Er­fah­rung, das mo­bi­le Be­spie­len der lieb­ge­won­ne­nen Platt­for­men ist da­ge­gen noch nicht ganz so ver­brei­tet: Wer sich in des On­kel Dok­tors woh­lig war­men War­te­zim­mer oder auf ei­nem zu­gi­gen Bahn­steig die Zeit mit vir­tu­el­len Fach­sim­pe­lei­en ver­trei­ben will, kommt mit dem Smart­pho­ne-Bild­schirm­chen als Aus­ga­be- und dem dicken Dau­men als Ein­ga­be-Me­di­um nicht wirk­lich gut vor­an. Die­se Lücke in der Be­nut­zer­freund­lich­keit füllt nun die von mir hier und heu­te wärm­stens emp­foh­le­ne App na­mens »Ta­pa­t­alk«. [1]

Ta­pa­t­alk ist das mo­bi­le Kon­toll­zen­trum für al­le Fo­ren der ei­ge­nen Wahl, so­fern die­se mit­tels ei­nes ko­sten­lo­sen Plugins die Ta­pa­t­alk-Un­ter­stüt­zung an­bie­ten. [2] Wenn man so will, kann man die App als ei­nen spe­zi­ell auf die Fo­ren-Lek­tü­re ab­ge­stimm­ten Mo­bil­brow­ser be­trach­ten. Und so sieht das nun in der Pra­xis aus (links die Über­sicht der von mir re­gel­mä­ßig be­such­ten Fo­ren, rechts die seit mei­nem let­zen Be­such im Fo­rum von Wor­d­Press Deutsch­land ein­ge­gan­ge­nen, neu­en Bei­trä­ge):

Screenshot der »Tapatalk«-App im Einsatz Screenshot der »Tapatalk«-App im Einsatz

Ta­pa­t­alk kann pro­blem­los mit ei­ner Hand be­dient wer­den: Ein Fin­ger­tapp­ser auf ei­nen Bei­trag öff­net den­sel­ben zur Lek­tü­re und ggf. Be­ant­wor­tung (lin­ker Screen­shot), eben­so fix han­gelt man sich tipp-tapp-tipp von ei­nem Un­ter-Fo­rum in das näch­ste (rech­tes Bild):

Screenshot der »Tapatalk«-App im Einsatz Screenshot der »Tapatalk«-App im Einsatz

Mit EUR 2,49 EUR ge­hört die An­dro­id-Ver­si­on von Ta­pa­t­alk nicht zu den bil­lig­sten Apps, aber ich ha­be die Aus­ga­be kei­ne Se­kun­de lang be­reut: Tat­säch­lich bin ich so­gar da­heim da­zu über­ge­gan­gen, den »gro­ßen« PC links lie­gen zu las­sen und mei­ne oft be­such­ten Lieb­lings-Fo­ren lie­ber auf dem So­fa lie­gend per Han­dy zu be­strei­fen. Das mag zu­nächst ku­ri­os klin­gen, aber wer es aus­pro­biert, wird mich nach we­ni­gen Mi­nu­ten ver­ste­hen! Mein Ur­teil fällt da­her in je­der Hin­sicht ein­deu­tig aus:

  Funk­tio­na­li­tät 5 Sterne  
  Be­dien­bar­keit 5 Sterne  
  Nut­zen 5 Sterne  
  Preis / Lei­stung 5 Sterne  
  Ge­samt­ur­teil 5 Sterne  

Ta­pa­t­alk ge­hört für mich ganz klar in die Rei­he der (sehr we­ni­gen) Smart­pho­ne-Apps, die ich wirk­lich in­ten­siv nut­ze und für ei­ni­ger­ma­ßen un­ver­zicht­bar hal­te: Das Be­dien­kon­zept ist eben­so in­tui­tiv er­faß­bar wie durch­dacht, der gei­sti­ge »Nähr­wert« der Ap­pli­ka­ti­on für mich kaum an­ge­mes­sen zu wür­di­gen: Frü­her ha­be ich vie­le mich ei­gent­lich in­ter­es­sie­ren­de Threads und Dis­kus­sio­nen schon aus Zeit­grün­den nicht wei­ter ver­folgt, jetzt kann ich das wäh­rend un­ver­meid­li­cher War­te­zei­ten auf mei­nen täg­li­chen We­gen pro­blem­los ma­chen, mich da­bei wei­ter­bil­den und ge­le­gent­lich auch an­de­ren wei­ter­hel­fen. Ei­ne gro­ße Er­run­gen­schaft für den klei­nen Schirm!

 
[1] Mein ak­tu­el­les Smart­pho­ne ha­be ich in die­sem mei­nem Blog tat­säch­lich noch gar nicht vor­ge­stellt, und ich ha­be auch wei­ter­hin nicht die Ab­sicht, es zu tun, schon weil ich mich nicht in ir­gend­wel­che er­mü­den­den Dis­kus­sio­nen oder gar Glau­bens­krie­ge in Sa­chen Apple/iOS vs. Google/Android hin­ein­zie­hen las­sen möch­te. Und es ist letzt­lich für die­sen Bei­trag auch ei­ner­lei, denn Ta­pa­t­alk gibt es selbst­re­dend für bei­de Wel­ten! Mei­ne Aus­füh­run­gen und die Screen­shots ba­sie­ren in­des auf der An­dro­id-Ver­si­on.

[2] Wer ein Fo­rum in der On­line-Auf­zäh­lung der von Ta­pa­t­alk un­ter­stütz­ten Platt­for­men ver­mißt, rich­tet ei­ne freund­li­che Bit­te an den zu­stän­di­gen Ad­min, der sich (auch im In­ter­es­se der zu­künf­ti­gen Ent­wick­lung sei­ner Spiel­wie­se) in der Re­gel ko­ope­ra­tiv zei­gen wird. Der Auf­wand da­für ist mi­ni­mal und ko­stet den Fo­ren-Be­trei­ber nix.

Diskussion

  1. Tobi  •  3. Sep. 2012, 19:14 Uhr

    Kauf­pro­gram­me bei An­dro­id? So rich­tig mit Kre­dit­kar­ten­da­ten über Goog­le Play? Da­von hier zu le­sen hät­te ich ehr­lich ge­sagt nicht er­war­tet – und mich selbst graust es auch vor der Vor­stel­lung, Goog­le so tie­fe Ein­blicke zu ge­wäh­ren, dass sie so­gar mei­ne Kre­dit­kar­ten­da­ten ha­ben. Und da­her blei­ben mir die ko­sten­lo­sen Pro­gram­me, ob­wohl mich ei­ni­ge ko­sten­pflich­ti­gen schon sehr rei­zen wür­den. The Photographer’s Ephe­me­ris bei­spiels­wei­se.

    #1 

  2. Markus  •  3. Sep. 2012, 19:51 Uhr

    Bei die­sen Si­cher­heits­be­den­ken emp­fiehlt sich ei­ne Pre­paid-Kre­dit­kar­te.

    #2 

  3. zonebattler  •  3. Sep. 2012, 20:32 Uhr

    Ach Gott­chen, ich ha­be seit den frü­hen 1980ern, al­so seit et­wa drei Jahr­zehn­ten ei­ne VI­SA-Kar­te, da­mals noch vom ein­zi­gen (!) An­bie­ter in Deutsch­land, der Bank of Ame­ri­ca, die das Ge­schäft dann ir­gend­wann an die Bank of Scot­land wei­ter­gab und die­se spä­ter an die Ban­co de San­tan­der. In den drei­ßig Jah­ren mei­nes bar­geld­lo­sen Be­zah­lens ha­be ich nie­mals Geld ver­lo­ren, mit­un­ter aber wel­ches ge­won­nen, weil die ei­ne oder an­de­re per Un­ter­schrift ge­lei­ste­te Zah­lung nie auf dem Mo­nats­aus­zug er­schien und mir dem­zu­fol­ge auch nicht vom Gi­ro­kon­to ab­ge­bucht wur­de. Das pas­sier­te al­ler­dings zur Zeit der Ritsch-Ratsch-Pa­pier­be­le­ge, be­vor die elek­tro­ni­schen Kar­ten-Ter­mi­nals mit On­line-Da­ten­aus­tausch auf­ka­men.

    Bis heu­te nut­ze ich mei­nen treu­en al­ten Palm-Or­ga­ni­zer zur pe­ni­blen Buch­füh­rung mei­ner zwei Dut­zend Kon­ten, da ent­gin­ge mir kei­ne Un­re­gel­mä­ßig­keit. Nö, in Sa­chen Kre­dit­kar­ten bin ich schmerz­los. Ich ha­be mir da­mit schon in grau­er Vor-In­ter­net-Zeit al­ler­lei Sa­chen aus den USA be­stellt, die ich an­der­wei­tig gar nicht hät­te be­zah­len kön­nen. Heut­zu­ta­ge ha­be ich so­gar noch ei­ne wei­te­re VI­SA-Kar­te (von der DKB), mit der ich an welt­weit an je­dem VI­SA-Au­to­ma­ten ge­büh­ren­frei Bar­geld ab­he­ben kann, oh­ne mir groß über die In­sti­tuts­zu­ge­hö­rig­keit des Ap­pa­ra­tes Ge­dan­ken ma­chen zu müs­sen...

    #3 

  4. Lexikaliker  •  4. Sep. 2012, 10:14 Uhr

    Ich den­ke, hier geht es um zwei ver­schie­de­ne Din­ge, näm­lich die Si­cher­heit der VI­SA-Kar­te auf der ei­nen und Goo­g­les Da­ten­hun­ger auf der an­de­ren.

    Auch ich be­nut­ze schon lan­ge ei­ne VI­SA-Kar­te. In dem bis­her ein­zi­gen Be­trugs­fall mit Ab­bu­chun­gen ka­men die Tä­ter ver­mut­lich über den Zah­lungs­an­bie­ter an die Da­ten; der Scha­den wur­de mir kom­plett er­setzt. Bei ei­nem wei­te­ren Be­trugs­ver­such wur­de die Kar­te vor­sorg­lich ge­sperrt und mir ei­ne neue ge­schickt. Kurz: Zu­sam­men mit dem, was ich sonst noch er­fah­ren konn­te, den­ke ich, dass der VI­SA-Kun­de im Be­trugs­fall gut ge­schützt ist.

    Dass man Be­den­ken hat, Goog­le ak­tiv mit Da­ten zu füt­tern, kann ich nach­voll­zie­hen, auch wenn ich in mei­ner kur­zen Zeit mit An­dro­id-Smart­pho­ne im Mar­ket auch mit Kre­dit­kar­te be­zahlt ha­be. Al­ler­dings kann Goog­le mit mei­nen Kre­dit­kar­ten­da­ten wohl weit­aus we­ni­ger an­fan­gen als mit mei­nem Pro­fil, das durch die Nut­zung der di­ver­sen Dien­ste ent­stan­den ist.

    #4 

  5. zonebattler  •  4. Sep. 2012, 10:32 Uhr

    So schaut es aus. Mei­ne Kre­dit­kar­ten­da­ten kön­nen Goog­le, Ama­zon, eBay, Pay­Pal & Co. zu mo­ne­tä­ren Trans­ak­ti­ons­zwecken wei­ter­hin ger­ne ha­ben, auf mei­ne ge­sam­mel­ten Adres­sen, Ter­mi­ne, Paß­wör­ter und an­de­ren per­sön­li­chen Da­ten hin­ge­gen ha­ben die­se Fir­men al­le­samt kei­nen Zu­griff, weil ich der­lei Din­ge auch wei­ter­hin off­line auf mei­nem Palm-PDA spei­che­re und nur mit lo­ka­len PC-Da­ten­be­stän­den ab­glei­che und syn­chro­ni­sie­re...

    #5 

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