Zum Inhalt springen


zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Sonntag, 30. September 2018

Herbstlich(t)

Künstliche Blüten im natürlichen Licht

Dienstag, 25. September 2018

Mini-Komponenten, Maxi-Boxen, Midi-Preise…

Der zonebattler möchte seinen Hausrat weiter verkleinern und macht mit diesem An­sin­nen jetzt auch da weiter, wo es schon aus lokalpatriotischen Gründen weh tut: Seine große GRUNDIG-Aktiv-Anlage steht nunmehr zum Verkauf!

Sie besteht aus den folgenden Komponenten:

2x Aktiv-Lautsprecher Grundig HiFi Aktiv-Box 40
mit originalen Netz- und NF-Kabeln

Vorverstärker Grundig MXV 100
Tuner Grundig MT 200

CD-Spieler Philips CD 100
CD-Spieler Grundig CD 360

Die Verstärkermodule der Aktiv-Boxen waren bei einem anerkannten Grundig-Spe­zia­li­sten zur Kur, er hat sie gründlich generalüberholt (u.a. alle Elkos getauscht, Fein­si­che­run­gen für die Chassis eingebaut, Kontakte gereinigt etc.). Infolgedessen zeigen die Lautsprecher keinerlei Ausfallerscheinungen, sie spielen wie neu und das heißt mit ordentlich Wumms (wenn es denn sein muß). Um die Sicken der Tieftöner braucht man sich keine Sorgen zu machen, die sind grundig-typisch aus Gummi… Im Lie­fer­um­fang der me­tal­lic­braun folierten Lautsprecher sind ihre laaaaaaaaaaaaangen Netz- und Sig­nal­ka­bel enthalten. Die abnehmbaren Fronten haben keine Macken und tragen überdies noch die originalen Logo-Schildchen. Einziger nen­nens­wer­ter Mangel ist eine kleine Eck­be­sto­ßung an einer Box hinten oben links.

Auch den Vorverstärker Grundig MXV 100 hat der Spezialist in der Mache gehabt (El­ko­tausch und Kontaktpflege), der sollte bei gu­ter Behandlung ebenfalls noch eine zwei­stel­lige Zahl von Betriebsjahren ohne zu mucken durchhalten… Der Tuner Grun­dig MT 200 tut und tuned noch einwandfrei, dem ersparte ich den ko­sten­pflich­ti­gen Aufenthalt auf des Fach­manns Werkbank. Die beiden Mini-Komponenten sind von der selteneren Farbstellung Champagner/gold-metallic, deshalb sind ihre Seiten in braun-metallic gehalten (pas­send zu der Boxenfarbe). Ihr äußerer Zustand ist de facto wie frisch aus dem Laden, Macken müßten auch kritischere Gemüter mit der Lupe suchen. Die ganzen Papiere (Anleitungen, Schaltpläne, Ga­ran­tie­kar­ten) gibt es ebenso mit da­zu wie die originalen DIN-Verbindungskabel.

CD-Spieler gab es zur Bauzeit dieser Ge­rät­schaf­ten noch nicht, darum steht auf der anderen Box als optisch am besten dazu passender Zuspieler ein Philips CD 100. Der hat trotz zweimaliger Kur (bei einer weiteren Old-Fidelity-Foren-Koryphäe) wieder mal seine divenhaften Anfälle (Prasseln und Aussetzer bis zum völligen Verstummen) bekommen, der Welt erster CD-Spieler steht daher momentan nur noch als (optisch hervorragend erhaltenes) Technik-Denkmal in der Anlage. Seinen funktionalen Part übernahm klaglos der unter ihm stehende Grundig CD 360, dem es zwar an edler Haptik mangelt, aber dafür ist er unkaputtbar und luxuriös ausgestattet. Vor allem aber paßt er mit seinen Abmessungen millimetergenau auf die Box!

So, jetzt aber erstmal Bilder:

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

GRUNDIG Aktiv-Anlage

Die verlangten Preise sollen einerseits na­tür­lich fair bleiben, andererseits meinen Tren­nungs­schmerz kompensieren. Ich rufe daher auf:

1. Grundig HiFi-Aktivboxen 40: 2 x 200 €

2. Grundig Minis (MXV 100 + MT 200): 200 €

3. Philips CD 100 (defekt, aber schön): 200 €

Diese drei Posten können grundsätzlich separat abgegeben werden, aber so lange die Boxen kein gutes neues Herrchen gefunden haben, bliebt der Rest auch hier, schon damit ich damit noch selbst Musike hören kann. Die Lautsprecher können an­ge­sichts ihres Gewichtes (2 x 24 kg) nicht verschickt werden, für die Tröten kommt also nur Selbstabholung in Frage. Die anderen Komponenten lassen sich da­ge­gen durchaus versandsicher verpacken und mit DHL ei­ni­ger­ma­ßen risikoarm expedieren.

Die Anlage kann (und sollte) bei mir in Fürth probegehört werden, ich lasse sie so lange aufgebaut, bis einer kommt und die Boxen gegen Barzahlung mitnimmt. Wer die Laut­spre­cher samt Vorverstärker und Tuner wegtragen mag, bekommt den CD 360 als Zugabe obendrauf.

Montag, 9. Juli 2018

Kleines Klangwunder

Klein, fein und mein: Q Acoustics 3020

Samstag, 7. Juli 2018

Lila Pause

Blühende Prachtscharten auf des zonebattler's Zugbeobachtungsbalkon

Donnerstag, 26. April 2018

Sonnenuntergangsstimmung

Brettspiel »Cathedral« im Abendlicht

Montag, 1. Januar 2018

Armer Poet

Eingeglaster Dichter mit Schreibblockade

Mittwoch, 29. November 2017

Schach der Obsoleszenz (2)

Gestern ist mir am späten Abend doch glatt der Blu-ray-Player ins Koma gefallen, ein gerade mal fünf Jahre alter Philips BDP3280. Mitten im Film (»Findet Dorie«) stoppte plötzlich die Wiedergabe, der Player ratterte noch ein wenig, zeigte sich aber bald völlig funktionslos und war dann selbst durch sofortigen Defibrilator-Einsatz (Strom­kabel raus, Stromkabel rein, Strom­kabel raus, Stromkabel rein) partout nicht wie­der­zu­be­le­ben…

Nach dem mühevollen Ausbau aus dem Rack habe ich der flachen Flunder unter die Haube geschaut und tatsächlich sofort einen verdächtig aufgeblähten Elektrolyt-Kon­den­sa­tor im Netzteil erspäht. Bei dem war nicht nur der Deckel sichtbar gewölbt, sondern sogar die untere Dichtung durch Überdruck herausgequollen. Er­staun­li­cher­wei­se war jedoch kein Elektrolyt ausgetreten, das Ding war also noch dicht und die Platine sauber.

Noch kaputter konnte der Kasten ja nicht werden, also habe ich einen ei­gen­hän­di­gen Reparaturversuch beschlossen und heute zum Fei­er­a­bend im örtlichen Fachhandel Ersatz besorgt. Ein neuer Elko von gleicher Kapazität, aber deutlich höherer Span­nungs­fe­stig­keit (und damit Lebensdauer) kostet mich dort sage und schreibe 1,00 EUR. Hier sehen wir den bereits ein­ge­lö­te­ten langen Kerl (braun) neben der ver­gleichs­hal­ber dazugestellten grünen Leiche seines Vorgängers:

Links der defekte Elko (grün), rechts sein Nachfolger (braun)

Ich mußte das deutlich größere Ersatzteil nicht mal flachlegen, das Gerätegehäuse bot noch genug Luft nach oben, um den strammen Max auch im aufrechten Zustand zu beherbergen. Nach dem partiellen Zusammenbau (ausgebaute Netzteilplatine wie­der rein­ge­schraubt, Netzkabel gesteckt, Gehäusefront drauf­ge­schnappt) kam die Se­kun­de der Wahr­heit:

Neustart des Players nach erfolgtem Teiletausch

Das freundliche »HELLO« stimmte mich schon mal erwartungsfroh, und zur großen Freude des Berichterstatters wurde die aufkeimende Hoffnung nicht enttäuscht: Der Player tut in jeder Hinsicht wieder, wie er soll. Also zack, den Deckel drauf und das Ding in sein Habitat zurückverbracht. Heute Abend kann der Rest des Films goutiert werden!

Bei der begleitenden Recherche im Netz fand ich heraus, daß Blu-ray- und DVD-Player generell unter Kurzlebigkeit zu leiden scheinen, die der Marke Philips im Speziellen (aber nicht nur). Auch hier erinnert ein bekannter Name an bessere Zeiten und an ein früheres Versprechen von Qualität, welches von vielen aktuellen Pro­duk­ten längst nicht mehr eingelöst wird. Leider sind eingebaute »Soll­bruch­stel­len« heutzutage fast die Regel, ich erinnere an den ähnlich gelagerten Fall mit meinem maladen Monitor.

Da wie hier rufe ich auf zum Widerstand: Kunden, wehrt Euch, repariert Eure Geräte! Und straft durch Kaufverweigerung jene Hersteller ab, die es besonders arg treiben…

vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Mittwoch, 22. November 2017

Memory-Effekte (13)

Jura-Logo
 
Logo des Kaffee-Automaten in des Verfassers dienstlichem Büro
Dell-Logo
 
Logo des Computers in des Verfassers privatem Büro
vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Mittwoch, 26. Juli 2017

Operation am offenen Auge

Gut 25 Jahre lang haben mein SONY-Verstärker TA-F550ES und sein CD-abspielender Kumpel CDP-X222ES bestens miteinander harmoniert. Vor einigen Monaten hatte ich mir noch den zum Ensemble passenden Tuner ST-S550ES aus der elektrischen Bucht gefischt und dem CD-Player auf’s blecherne Dach gestellt. Das hat der mir offenbar übelgenommen: Nach einem Vierteljahrhundert fröhlichen Musizierens hat der di­ven­haf­te Scheiben-Spieler den in sein Revier eingedrungenen Tuner nur eine Woche lang huckepack ertragen und dann eingeschnappterweise dauerhaft den Dienst quittiert.

Nach Einlegen einer CD hörte man nur noch das Laufwerk ticken, es wurde aber kein Inhaltsverzeichnis mehr erkannt. Manchmal wurde »-NO DISC-« (bzw. dank meiner Umprogrammierung »-NIX DRIN-«) im Display angezeigt. Mitunter drehte auch der An­trieb hoch auf eher ungesunde Drehzahlen und man konnte dann nur noch den Power-Schalter betätigen, um die irre Raserei zu beenden. Auf wundersame Spon­tan­hei­lung war bei diesem Fehlerbild definitiv nicht zu hoffen… [1]

Der Ausbau des Players aus des zonebattler’s Lundia-Regal war eine mühsame und da­her wochenlang aufgeschobene Angelegenheit. Als ich mich endlich dazu aufraffen konnte und den Player dann geöffnet auf dem OP-Tisch stehen hatte, waren (wie nicht anders erwartet) keine offenkundigen Blessuren zu erkennen:

Viel Luft unter der Haube: der geöffnete SONY CDP-X222ES

Was tun? Einen Player gleichen (oder besseren, in jedem Fall: passenden) Typs in na­he­zu perfektem Erhaltungszustand gebraucht zu erwerben, hätte erstens gutes Geld gekostet und wäre zweitens mit dem Risiko behaftet gewesen, daß das Aus­tausch­ge­rät aufgrund seines vergleichbaren Alters womöglich auch nicht mehr lange gehalten hätte. Zudem war funktionaler Ersatz in Form eines kleineren GRUNDIG CD-Spielers zur Hand, und nur für den mondäneren Auftritt eines visuell stimmigen SONY-Youngtimers wollte ich nicht allzuviel ausgeben. Was blieb als sinnvolle Option übrig? Der Versuch einer eigenhändigen Reparatur durch Komponententausch!

Magisches Auge: die in der Bildmitte sichtbare Lasereinheit

Nach Meinung diverser Foren-Freunde der Old-Fidelity-Fraktion hatte vermutlich die Laser-Abtasteinheit meines Spielers das Zeitliche gesegnet, vielleicht auch dessen An­steu­er­elek­tro­nik drumherum. Da der verbaute Laser vom Typ KSS-240A als preis­wer­tes Ersatzteil bei eBay für schlappe EUR 13,50 (incl. shipping) zu haben war, habe ich mir testhalber einen solchen bestellt: Kaputter als kaputt konnte mein CD-Player ja schließlich durch einen Pickup-Wechsel nicht werden! Wenige Tage später lag das kleine Schächtelchen mit dem neuen Laser-Auge in der Post.

It's a SONY: schwarze Schönheit im Stil der frühen 1990er Jahre

Also flugs das nötige Werkzeug zurecht- und dann losgelegt: Deckel ab, Schub­la­den­blende runter, ein Dutzend Schrauben raus, Gerätefront weggeklappt, Kabel ab, Lauf­werk raus, Schublade ab, alten Laser raus, neuen rein, alles wieder in umgedrehter Rei­hen­fol­ge zusammengebaut und dabei weder eine Schraube vergessen noch ir­gend­wo hin­ge­langt, wo es nicht gut täte. Das vorläufige amtliche Endergebnis: Läuft wie­der. Wie eine Eins, auf Anhieb und ohne jedes Murren. Hurra!

Inzwischen ist auch der im Wortsinne schweißtreibende Teil der Arbeit erledigt: Die Wiedereingliederung des Patienten an seinen Arbeitsplatz. Das ist bei mir immer ein Elend, weil Regalböden temporär angehoben und fixiert werden müs­sen (aber auf­grund von Verstrebungen nicht einfach herausgenommen werden kön­nen), weil die Netzkabel über mehrere Etagen zwischen Wand und Lundia-Regal hinuntergeführt wer­den müssen [2] (zu welchem Zwecke tonnenweise edle Kunstbände umzurangieren sind) und, und, und. Egal, der Schweiß ist inzwischen längst ge­trock­net (und wurde ja auch zeitnah abgewaschen), der Anblick entschädigt mich nunmehr für alle Mühen:

Qualität kennt kein Alter: der wiederbelebte CD-Player inmitten seines Habitats

Jetzt hoffe ich mal, wieder für ein Vierteljahrhundert Ruhe resp. Musik um mich zu haben. Was freilich eher ein naiver Wunschtraum ist als eine realistische Er­war­tungs­hal­tung, denn die Hege und Pflege alter Audio-Geräte ist mit dem Besitzen und Be­trei­ben automobiler Oldtimer durchaus vergleichbar: Zwar rosten einem alte Re­cei­ver, Verstärker oder Tuner nicht unter dem Hintern weg, aber der Zahn der Zeit nagt an allem, nicht nur an mechanischen Komponenten, sondern auch an äußerlich un­be­weg­ten Elektronik-Bauteilen. Irgendwas ist so gut wie immer, und einen be­son­de­ren Geschmack zu haben war und ist auch weiterhin mit etwas mehr Aufwand ver­bun­den. Egal: Hier und heute wird erstmal wieder fröhlich aufgespielt!

 
[1] Mitunter reicht das vorsichtige Reinigen der verstaubten oder beschlagenen Linse, wenn ein CD-Player zickt und mehr und mehr Silberscheiben anzunehmen verweigert. Ein spontaner Totalausfall von jetzt auf gleich ist jedoch ein sicheres Indiz für ein schwerwiegenderes Problem, dem mit einem alkoholgetränkten Wattestäbchen al­lein nicht beizukommen ist…

[2] Ach, was gäbe ich dafür, wenn alle meine geliebten Geräte rückseitig mit steck­ba­ren Netzkabeln versehen wären!

Freitag, 1. April 2016

Erstes Frühlingslicht

Die Sonne schien mir vorhin schräg auf den Monitor, ich mußte das Rollo rou loun (wie der Franke sagt), um überhaupt was auf meiner Mattscheibe sehen zu können. Gab schöne Schattenspiele wie einstens im Juli:

zonebattler's antike Spielgefährten

Meine beiden von Kaj Bojesen gestalteten Holz-Affen habe ich aus dem mütterlichen Haushalt geborgen. Beide hatten je ein abbenes Ohr, welche ich aus den passend abgetrennten Endabschnitten eines Eis-am-Stiel-Stieles substituierte. Einem fehlt über­dies ein Auge, aber seine leere Augenhöhle fällt erstens nicht weiter auf und zwei­tens ist Invalidität bei einem gut 50 Jahre alten Holzkopf ja keine Schande…

Montag, 25. Mai 2015

Den Euro umgedreht (7):
schottisch-schwäbisches Sendungsbewußtsein

Wer wie der Autor dieser Zeilen hin und wieder Pakete zu verschicken hat, wird sich gleich ihm über die letzte Preiserhöhung beim gelben Riesen DHL gewaltig geärgert haben: Da die 15 kg-Klasse ersatzlos weggefallen ist, kostet das Versenden eines auch nur knapp über 10 kg wiegenden Kartons jetzt gleich stolze EUR 13,99! Da trö­stet es wenig, daß man dafür die Schachtel mit Ballast-Blei bis knapp unter 30 kg auf­fül­len dürfte: So schwere Dinge hat unsereiner höchst selten zu expedieren, aber über die zehn Kilo kommt man halt doch öfters, zumal wenn man sein Versandgut ordentlich zu verpacken pflegt…

Wer nicht auf alternative Dienstleister ausweichen kann oder mag, weil er/sie bei­spiels­wei­se die nächste Postfiliale um die Ecke hat oder mit der Qualität anderer Paket­schub­ser nicht zur Wiederholung einladende Erfahrungen gemacht hat, möge sich das auf den ersten Blick kaum glaubhafte Angebot von Homewash Germany anschauen: Für schlappe EUR 5,45 kann man dort einen regulären DHL-Versandschein für Pakete bis 30 kg Gewicht erwerben! Was als Methode für junge Leute zum Heim­schicken schmutziger Wäsche zu Muttern vermarktet wird (weshalb es auch eine Hin- und Rücksende-Variante für EUR 10,90 gibt), taugt natürlich auch für jegliches an­de­re Versandgut, z.B. für via eBay versteigerte Altlasten aus längst vergangen Sam­mler­ta­gen.

Das Geschäftsmodell des Betreibers basiert offensichtlich auf Großkunden-Rabatten, die weitgehend an die Endkunden weitergegeben werden. Schlaue Sache! Solche Ini­tia­ti­ven gilt es zu fördern, und was fiele einem leichter, wenn man dabei selbst spür­bar sparen kann?

vorheriger Beitrag    Übersicht    nächster Beitrag
Montag, 4. Mai 2015

Geschmacksverirrung

Aus dem demnächst noch angemessen zu bebildernden und zu betextenden Jahres­urlaub auf einem weit entfernten Eiland haben sich der zonebattler und seine bes­sere Hälfte einen Sack mit Gofio-Mehl mitgebracht. Ein daraus gebackenes Brot geriet recht dunkel und kompakt, erwies sich aber als sehr wohlschmeckend.

Als der Autor dieser Zeilen nun am Samstag den Frühstückstisch abräumte, sah er neben dem Stuhl seiner Holden ein mutmaßlich heruntergefallenes Stück Brotrinde lie­gen. Er hob es auf und schob es sich zwecks bestimmungsgemäßer Entsorgung in den Mund….

Nach einigen Kaubewegungen beider Kiefer erwies sich der Bissen indes als un­ver­hofft zäh. Die daraufhin vorgenommene Sichtprüfung brachte eine ebenso über­rasch­en­de wie belustigende Erkenntnis: Was täuschend echt nach Brotrinde ausgesehen hat­te, war in Wirklichkeit ein von des Berichterstatters Birkenstock-Attrappen-Schlap­pen abgefallenes Stück Korksohle!

Merke: Was gleich aussieht, muß noch lange nicht gleich schmecken…

Nächste Seite »