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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Freitag, 2. November 2018

Kip­pen­kerl

Masthalterung von irgendwas in Sichtweite des Nürnberger Hauptbahnhofes

Montag, 17. September 2018

Die gu­te Tat (2)

Da der Park­platz hin­ter des zonebattler’s Bü­ro­ge­bäu­de stets mit Ein­satz­wa­gen gut ge­füllt ist, hat sich un­ser Ver­mie­ter, die Fir­ma DIEHL, da­zu ent­schlos­sen, sich heu­te kur­zer­hand ei­nen ei­ge­nen Stell­platz da­zu­ma­len zu las­sen. Den zu mar­kie­ren schick­te sich so­eben ein Mei­ster sei­nes Fachs wie folgt an:

Maler mit Rechtschreibschwäche bei Vorbereitungsarbeiten

Bei die­sem Stand der Din­ge sah nun mei­ner sein Ge­wis­sen arg auf die Pro­be ge­stellt: Soll­te ich den pin­sel­schwin­gen­den Leg­asthe­ni­ker sein wir­res Werk zur Freu­de der (mei­sten) spä­te­ren Be­trach­ter voll­enden las­sen oder doch recht­zei­tig in­ter­ve­nie­ren, um dem ma­len­den Murkser ei­nen spä­te­ren An­schiß zu er­spa­ren? Die Über­schrift des Bei­tra­ges gibt Aus­kunft über den Aus­gang des in­ne­ren Kon­flik­tes...

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Freitag, 24. August 2018

End­sta­ti­on

Umleitungsschilder auf dem Flugfeld des Nürnberger Flughafens

Mittwoch, 11. Juli 2018

Künst­le­ri­sche Kom­pakt-Kü­che

Kleiner Küchen-Kosmos in der Akademie der Bildenden Künste zu Nürnberg

Sonntag, 8. Juli 2018

Bun­te Trup­pe

zonebattler's Renngurke in bester Gesellschaft

Donnerstag, 5. Juli 2018

End­spiel

Abriß der AOK Nürnberg

Mittwoch, 11. April 2018

Flot­ter Flit­zer

In den letz­ten Wo­chen be­geg­net mir auf dem kur­zen Fuß­marsch vom Nürn­ber­ger Haupt­bahn­hof zu mei­nem Bü­ro­ge­bäu­de am Bahn­hofs­platz des Mor­gens im­mer wie­der ein ver­klärt drein­schau­en­der, ro­saner Rad­ler in eben­so auf­fäl­li­ger wie (nicht nur jah­res­zeit­lich) un­an­ge­mes­sen knap­per Klei­dung:

Rosaner Strampler beim Strampeln

Bei klir­ren­der Käl­te hat der Stramp­ler im­mer­hin oben­rum ein pin­ke­nes Hemd­chen mit Spa­ghet­ti-Trä­gern an. Im Kon­trast zu sei­ner doch auf­fäl­li­gen Er­schei­nung steht die Re­gel­mä­ßig­keit sei­nes Auf­tau­chens zur glei­chen Uhr­zeit: Of­fen­sicht­lich geht bzw. fährt der mus­ku­lö­se Bu­be ei­ner bie­der-bür­ger­li­chen Be­schäf­ti­gung nach. Wor­in die­se wohl be­stehen mag?

Freitag, 23. März 2018

Boh­nen auf den Au­gen

Un­se­re am­tie­ren­de Cof­fee Queen Va­nes­sa B. (»kip­pen wir mal hei­ßes Was­ser in den Frisch­was­ser-Tank des Ju­ra-Au­to­ma­ten, da­mit die Ma­schi­ne sich mit dem Hei­zen nicht so an­stren­gen muß«) wur­de ge­stern ent­thront durch die Kol­le­gin Ro­si H., die ei­ne Tas­se Kaf­fee­boh­nen oben in den Schacht für ge­mah­le­nen Kaf­fee di­rek­temang in die Brüh­grup­pe schüt­te­te un­ter sou­ve­rä­ner Miß­ach­tung sämt­li­cher Warn­sym­bo­le auf der Deckel­klap­pe. Wir gra­tu­lie­ren!

Mittwoch, 14. Februar 2018

Ab die Post

Abriß der Nürnberger Hauptpost

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Ster­nen­krampf

Nach al­ler­lei mor­gend­li­chen Um­trie­ben in Nürn­berg fand ich mich heu­te ge­gen 10:45 Uhr an der Nürn­ber­ger Stadt­bi­blio­thek ein, um al­ler­lei ge­plan­ten Le­se­stoff durch­zu­se­hen. Nicht auf dem Plan hat­te ich in­des, daß sie dort erst um 11:00 Uhr die To­re öff­nen. Al­so kur­zer­hand zum Auf­wär­men gleich ge­gen­über ins Cin­e­citta ge­gan­gen und dann spon­tan ei­ne Ein­tritts­kar­te zur ak­tu­el­len Fol­ge des »Star Wars«-Epos ge­löst. Da­von kann­te ich bis da­to nur den al­ler­er­sten Film, wei­land zu Schul­zei­ten (!) war ich von der­lei noch schwer be­ein­druckt...

40 Jah­re spä­ter kam ich dann doch et­was ent­täuscht aus dem Ki­no: Klar, die vi­su­el­len Ef­fek­te sind bes­ser ge­wor­den, und ja, es wum­mert und sprat­z­elt heu­te von al­len Sei­ten auf ei­nen ein, aber von der Sto­ry her ist das al­les so öde, vor­her­sag­bar und »ty­pisch ame­ri­ka­nisch« wie ehe­dem. Trotz­dem war das Ex­pe­ri­ment er­folg­reich, denn jetzt kann ich wie­der ein paar Jahr­zehn­te auf Hol­ly­wood-Ki­no ver­zich­ten, oh­ne das Ge­fühl zu ha­ben, was zu ver­pas­sen.

Und in der Stadt­bi­blio­thek konn­te ich her­nach gro­ßes Kopf­ki­no ge­nie­ßen!

Samstag, 16. Dezember 2017

War­um ich als Für­ther nach Nürn­berg flüch­ten muß...

Den heu­ti­gen Sams­tag Vor­mit­tag woll­te ich der Ho­ri­zont­er­wei­te­rung hal­ber in der Für­ther In­nen­stadt, na­ment­lich in der Volks­bü­che­rei, Ab­le­ger »Ho­he Mit­te« ver­brin­gen. Punkt 10 Uhr spur­te­te ich als er­ster Be­su­cher des Ta­ges das pott­häß­li­che Trep­pen­haus hin­auf (auch für die­sen bau­li­chen Schund wur­de der sub­stan­ti­ell gut er­hal­te­ne Fest­saal des Park­ho­tels leicht­fer­ti­ger­wei­se ge­op­fert). Oben ziel­ge­rich­tet die Le­se­bril­le ge­zückt, den Kit­tel ins Schließ­fach ge­sperrt, die an­ge­peil­ten drei Ma­ga­zi­ne ge­grif­fen (brand eins, PSYCHOLOGIE HEUTE und fo­to­MA­GA­ZIN) und in der be­gehr­ten glä­ser­nen Ecke mit Blick auf die »Frei­heit« Platz ge­nom­men...

Nach 20 Mi­nu­ten klapp­te ich das er­ste Heft ent­nervt zu, ging vor zum Tre­sen der Bi­blio­the­ka­rin und sprach wie folgt: »Jun­ge Frau, wis­sen Sie, was ich als über­zeug­ter Für­ther jetzt ma­che? Ich set­ze mich in den näch­sten Zug nach Nürn­berg und mar­schie­re dort schnur­stracks zur Stadt­bi­blio­thek am Cin­e­citta, wo­selbst ich in Ru­he und kon­zen­triert le­sen kann, wäh­rend ich hier oh­ne Un­ter­laß mit ener­vie­ren­dem Ita­lo-Ge­du­del aus der schep­pern­den Bil­lig-Quä­ke be­auf­schlagt und drang­sa­liert wer­de. Der Herr Ober­bür­ger­mei­ster hat uns ei­ne Bi­blio­thek mit klei­nem Snack-An­ge­bot ver­spro­chen, her­aus­ge­kom­men ist ein lär­men­des Ca­fé-Haus mit er­wei­ter­tem Lek­tü­re­an­ge­bot. Ein wei­te­rer Fürth-ty­pi­scher Eti­ket­ten­schwin­del!«

Ge­sagt, ge­tan: Auf dem Weg run­ter­wärts ha­be ich mein La­men­to noch ein Stock­werk tie­fer weit­ge­hend wort­gleich den dort dienst­tu­en­den Buch­be­wa­che­rin­nen ins Ohr ge­sun­gen (si­cher ist si­cher), und we­ni­ge Mi­nu­ten spä­ter saß ich im Re­gio­nal­ex­preß gen Osten...

In Nürn­berg ha­be ich dann zwei ver­gnüg­li­che und lehr­rei­che Le­se­stun­den in ge­die­ge­ner At­mo­sphä­re ver­bracht und bin dann noch et­was durch die Eta­gen ge­schlen­dert, um mir An­re­gun­gen für wei­te­re Be­su­che zu ho­len. Ich hat­te den üp­pig ge­füll­ten Bil­dungs­tem­pel ja schon vor Jah­ren für mich ent­deckt, war aber im­mer ge­neigt, im Zwei­fel das hei­mi­sche An­ge­bot vor­zu­zie­hen. Das tue ich mir zu­künf­tig nim­mer an: Wenn mir nach am­bu­al­an­ter Lek­tü­re zu­mu­te ist, ma­che ich mich gleich auf in Rich­tung Peg­nitz!

Donnerstag, 27. Juli 2017

Klei­ne Fuchs­jagd

Es rap­pelt am Bü­ro­fen­ster, ein un­ver­hoff­ter Be­su­cher macht hef­tig flü­gel­schla­gend Ra­batz und fin­det nicht mehr den Weg ins Freie:

Flatterte herein und fand nicht mehr hinaus: ein Schmetterling der Baureihe »Kleiner Fuchs«

Wir hat­ten ja hier schon mal was in der Art, aber dies­mal war frem­de Hil­fe nicht von­nö­ten, um den ir­re­ge­lei­te­ten Flat­ter­mann ein­zu­fan­gen und nach Drau­ßen zu es­kor­tie­ren...

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