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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 17. April 2019

Down Un­der (1)

Vorbereitungen zur Verlegung neuer Wasserleitungen in der Fürther Karlstraße

Freitag, 8. März 2019

Ku­rio­ser Kap­pen­abend

Nach­dem ich vor­ge­stern beim Über­füh­ren mei­ner frisch ge­ser­vice­ten und ge­TÜV­ten Renn­gur­ke ei­ne Rad­kap­pe ver­lo­ren hat­te und die an­de­ren auch schon al­ters­be­dingt am Ka­putt­ge­hen wa­ren, ha­be ich ge­stern neue ge­or­dert, die heu­te schon ge­lie­fert wor­den sind. So weit, so schick.

Nur auf den ersten Blick identisch: zwei Radkapen unterschiedlicher Größe

Bis ich die Din­ger dann vor­hin im be­gin­nen­den Re­gen mon­tie­ren woll­te: Zwar schnapp­te das er­ste Ex­em­plar schnell auf’s Hin­ter­rad, das zwei­te aber woll­te auch un­ter Ge­walt­an­dro­hung par­tout nicht auf die Vor­der­fel­ge ge­hen.

Nach zehn Mi­nu­ten ver­geb­li­cher Lie­bes­müh kam ich end­lich hin­ter die Ur­sa­che: fünf von dem hal­ben Dut­zend be­stell­ter Fel­gen­blen­den wie­sen die kor­rek­te Grö­ße auf (13 Zoll), die sech­ste in­des war, ist und bleibt ei­ne 15-zöl­li­ge. Die kann gar nicht auf mei­nes Li­be­ros Rä­der pas­sen! Jetzt darf ich we­gen läp­pi­scher EUR 3,49 beim Lie­fe­ran­ten re­kla­mie­ren...

Samstag, 25. August 2018

Si­cher­heit geht vor

Warnschild an der fahrerseitigen Kopfstütze von des zonebattler's Renngurke

Sonntag, 8. Juli 2018

Bun­te Trup­pe

zonebattler's Renngurke in bester Gesellschaft

Freitag, 27. April 2018

Dop­pel­gän­ger

Zwei Liberos vor des Teufels Küche

Sonntag, 18. März 2018

Schlech­te Lau­ne ...

... hat­te mei­ne Renn­gur­ke heu­te mor­gen ob der spä­ten Rück­kehr des Win­ters:

Böse Miene zum winterweißen Spiel

Gräm’ Dich nicht, gu­ter Grü­ner. Wird bald vor­bei sein und dann wirst Du wie al­le Jah­re wie­der gründ­lich ge­wa­schen und ge­strie­gelt!

Dienstag, 9. August 2016

Sem­mel­brö­sel

Der zo­ne­batt­ler gibt hier­mit zur Kun­de und zu wis­sen, daß er sein seit Jahr und Tag mit »Rennsem­mel« ti­tu­lier­tes Fahr­zeug blog­weit in »Renngur­ke« um­ben­amst hat. Schon aus farb­li­chen Grün­den trifft es das weit bes­ser! Au­ßer­dem krie­ge ich aus dem Mun­de un­kun­di­ger Rand­stein­gucker mit­un­ter recht säu­er­li­che Kom­men­ta­re zu hö­ren. Schluß­end­lich krü­meln Sem­meln eher, wäh­rend Gur­ken trop­fen. Zwar hält mein Mi­ni­bus noch dicht und lei­det kei­nes­falls an al­ters­be­ding­ter In­kon­ti­nenz, aber ver­krü­meln wird er sich hof­fent­lich nicht so bald, im Ge­gen­teil: Ich ge­den­ke noch vie­le Jah­re in und mit ihm her­um­zu­gur­ken! Jetzt hof­fe ich nur, daß ich mit mei­ner ris­kan­ten Su­chen/Er­set­zen-Ak­ti­on in den Da­ten­bank­ta­bel­len nir­gends Murks ver­zapft ha­be. Die ein­schlä­gi­ge Ver­schlag­wor­tung funk­tio­niert je­den­falls be­stens, und gram­ma­ti­ka­lisch, ge­schlecht­lich so­wie län­gen­um­bruch­mä­ßig soll­te wei­ter­hin al­ler­or­ten stim­men, was vor­her schon kor­rekt aus­for­mu­liert war...

Montag, 16. Mai 2016

Ge­leit­schutz (2)

Drei Einsatzwagen in Einsatzpause
Montag, 9. Mai 2016

Quan­ten­sprung

Aus alt mach’ neu: In 2 Mi­nu­ten von der voll­jäh­ri­gen Renn­gur­ke zum Neu­wa­gen!

zonebattler's Renngurke mutiert zum Neuwagen (Phase 1)
 
9. Mai 2016, 21:06 Uhr MESZ
 
 
zonebattler's Renngurke mutiert zum Neuwagen (Phase 2)
 
9. Mai 2016, 21:08 Uhr MESZ
Sonntag, 15. März 2015

Ge­leit­schutz (1)

zonebattler's Renngurke, flankiert von zwei Smarties
Samstag, 6. Dezember 2014

Neu­bet­tung

Nach ex­akt 10078 Näch­ten (gleich 27 Jah­ren, 7 Mo­na­ten und 2 Ta­gen) schickt der zo­ne­batt­ler heu­te sei­ne ge­lieb­te Dun­lo­pil­lo-La­tex-Ma­trat­ze Mo­dell »Pre­sti­ge« in den ver­dien­ten Ru­he­stand und bet­tet sei­ne ir­di­sche Hül­le ab so­fort auf ei­ne dicke Fe­der­kern­ma­trat­ze vom Typ »Mia­mi« mit sa­ge und schrei­be 1000 Fe­dern drin­nen:

frisch gekaufte und verladende Matratzen

Lob und Preis sei hier­mit dem un­be­kann­ten Fach­be­ra­ter ge­zollt und die Gerz Ma­trat­zen GmbH aus dem na­hen Lan­gen­zenn nach­drück­lich wei­ter­emp­foh­len, in de­ren (in ei­nem drö­ge-tri­sten In­du­strie­ge­biet ge­le­ge­nen) Fa­brik­ver­kaufs­räu­men wir heu­te in al­ler Ru­he und oh­ne je­den Streß pro­be­lie­gen konn­ten. Zwei Dau­men hoch!

 
P.S.: Die Fir­ma be­lie­fert über­wie­gend Ge­schäfts­kund­schaft, al­so Ho­tels, Kli­ni­ken, Ein­zel­händ­ler usw. Der Ver­kauf an End­ver­brau­cher ist qua­si ein »Mit­läu­fer­ge­schäft« und ist nicht be­glei­tet von schril­len Son­der­ak­tio­nen und wir­rer (Des-)Information. Das freut den Au­tor, der so­li­de Be­ra­tung ger­ne mit ei­nem öf­fent­li­chen Fin­ger­zeig oh­ne Wis­sen des Emp­foh­le­nen und oh­ne da­durch er­lang­te Preis­vor­tei­le ho­no­riert.

P.P.S.: Gleich am An­fang des näm­li­chen In­du­strie­ge­biets hat auch die uns freund­schaft­lich ver­bun­de­ne we­ber und her­mann me­tall­ge­stal­tung GbR ih­ren Sitz. Wer ei­nen künst­le­risch ge­stal­te­ten Zaun, ei­ne in­di­vi­du­el­le Grab­de­ko­ra­ti­on oder ein ex­klu­si­ves Bett­ge­stell sucht, ist bei den Schmie­de­mei­stern (und Mei­ster­schmie­den) Uwe We­ber und Ro­land Her­mann und ih­ren wacke­ren Man­nen an der rich­ti­gen Adres­se und in den be­sten Hän­den!

P.P.P.S: Le­sen hier schon wie­der Ber­li­ner Re­kla­me-Fuz­zi­es mit? Hier ent­lang, bit­te!

Freitag, 24. Oktober 2014

Die Über­ra­schungs­in­sel (6)

So, mit ei­nem ge­mie­te­ten Au­to­mo­bil er­schlie­ßen sich dem Wan­de­rer auch die et­was ent­le­ge­ne­ren Ge­gen­den, wenn­gleich mit dem sy­stem­be­ding­ten Nach­teil, daß man am Schluß der Ta­ges­tour wie­der zum Stand­ort des Fahr­zeu­ges und da­mit zum Aus­gangs­punkt zu­rück­kom­men muß. Aber gut, ist halt so. Das Her­um­fah­ren im ei­ge­nen Wa­gen ist im Tra­m­un­ta­na-Ge­bir­ge mit ei­ni­ger Lenk­rad-Kur­be­lei ver­bun­den, die Stra­ßen sind schmal und mä­an­drie­ren fröh­lich am Hang ent­lang. Un­se­re fla­che Flun­der der Mar­ke Opel ver­füg­te im Ge­gen­satz zum ei­ge­nen Low­Tech-Mi­ni­bus über al­ler­lei ma­schi­nel­le Be­die­nungs­hil­fen, und so ge­riet das stän­di­ge Dre­hen des Vo­lants nicht wirk­lich zur mus­ku­lö­sen An­stren­gung. Wohl aber zur men­ta­len, denn trotz (oder we­gen) der be­acht­li­chen Stei­gun­gen hier und der Ge­fäl­le dort sind die Stra­ßen vol­ler Ma­so­chi­sten, die sich auf Renn­rä­dern oder Moun­tain­bikes die Hü­gel hoch­quä­len und es run­ter­wärts mun­ter lau­fen las­sen, bis die näch­ste Kur­ve ein Ab­brem­sen und ein Ver­las­sen der Ide­al­li­nie er­zwingt. Da fühl­te sich der zo­ne­batt­ler schon recht her­aus­ge­for­dert, zu­mal das Leih­au­to im Ge­gen­satz zum na­sen­lo­sen Glas­ka­sten da­heim über ei­ne lan­ge und un­über­sicht­li­che Front­par­tie ver­füg­te. Den­noch ging der Ur­laub letzt­lich – so­viel sei hier be­ru­hi­gend vor­weg­ge­nom­men – völ­lig kol­li­si­ons­frei von­stat­ten.

Al­so auf geht’s, die Wan­der­stie­fel in den Kof­fer­raum ge­wor­fen und ha­ken­schla­gend und ser­pen­ti­nen­fah­rend durch die gran­dio­se Berg­land­schaft nach Sa Calo­bra auf­ge­bro­chen, wo es ei­nen klei­nen Strand gibt und die Ein­mün­dung des Tor­rent de Pa­reis, ei­nes Sturz­ba­ches, in des­sen gran­dio­se, na­tür­lich nicht stän­dig was­ser­füh­ren­de Schlucht wir uns ei­ni­ge hun­dert Me­ter weit vor­ge­wagt ha­ben:

im Torrent de Pareis

Man be­ach­te die bei­den win­zi­gen Wan­de­rer im Hin­ter­grund, an de­rer Grö­ße resp. Klei­ne die Di­men­sio­nen der stei­len Schlucht deut­lich wird. Er­staun­lich, was ei­nem da so al­les ent­ge­gen­kam, vom be­stens aus­ge­rü­ste­ten Trek­king-Ex­per­ten bis hin zum san­da­len­tra­gen­den Schul­kind. Ganz woll­ten wir den Tor­rent nicht hin­auf­stei­gen, das hät­te uns zu­viel Zeit ge­ko­stet, die uns spä­ter an an­de­rer Stel­le ge­fehlt hät­te...

Al­so mach­ten wir ir­gend­wann kehrt und kra­xel­ten wie­der zu­rück bis ans flach aus­lau­fen­de En­de der Schlucht, tapp­ten noch­mals bis ans Meer und er­freu­ten uns dort des An­blicks der von des Or­tes un­er­meß­li­chen Schön­heit nie­der­ge­streck­ten Tou­ri­sten:

in der südlichen Sonne Bratende

Ja, so kann man’s na­tür­lich auch ma­chen, wenn­gleich un­ser­ei­ner der Mei­nung ist, daß man im April so­gar da­heim in der Son­ne schmo­ren kann, mit mut­maß­lich ge­rin­ge­rem Son­nen­brand-Ri­si­ko, vom Haut­krebs gar nicht zu re­den. Aber den kon­ser­vie­ren­den Pö­kel-Ef­fekt der gischt­be­för­der­ten, salz­hal­ti­gen Luft hat man na­tür­lich nur am Mee­res­strand und nicht im fer­nen Bin­nen­land...

Wir schli­chen an den Lie­gen­den vor­bei zu un­se­rer schnit­ti­gen Ka­ros­se zu­rück, fan­den die­se un­ver­sehrt und un­be­straf­zet­telt am Ein­gang zur Bucht vor und mach­ten uns auf den Rück­weg, den wir hier und da zwecks Aus­sichts­ge­nuß un­ter­bra­chen. Hier se­hen wir un­se­ren mo­disch kaf­fee­braun-me­tal­lic ein­ge­färb­ten OPEL Astra am höch­sten Punkt der ser­pen­ti­nen­rei­chen Stra­ße zur Bucht Ca­la Tu­ent:

kantige Berge, gerundete Karosse: Pinkelpause mit Ausblick

An­ge­sichts un­über­seh­ba­rer Hor­den von Rad­lern (die ei­nen von links hoch und nach rechts run­ter, die an­de­ren von rechts hoch kom­mend und nach links run­ter wol­lend) ha­ben wir uns die Ca­la Tu­ent ge­schenkt und sind wie­der in Rich­tung Port de Sol­lér ge­fah­ren, nicht oh­ne noch ei­nen aus­ge­dehn­ten Spa­zier­gang rund um den schö­nen Cúber-Stau­see zu un­ter­neh­men. An des­sen sanft sich im Win­de kräu­seln­den Ge­sta­den sich al­ler­lei far­ben­fro­hes Ge­tier am Gra­se labt:

grasendes Schaf am Cúber-Stausee

Ver­mut­lich ist die Co­lo­rie­rung sei­nes dich­ten Pel­zes we­ni­ger dem Mo­de­be­wußt­sein des Scha­fes als viel­mehr der Ge­witzt­heit sei­nes Be­sit­zers zu ver­dan­ken, der sei­ne Her­de per Spray­do­se mit ei­nem weit­hin zu se­hen­den Ei­gen­tums­merk­mal ver­se­hen woll­te. Wan­deln­de Farb­kleck­se fin­det man zu­dem im Ge­bir­ge zwi­schen all den hell­gel­ben Stei­nen viel schnel­ler wie­der, und freund­li­cher als ein bru­tal ein­ge­schmor­tes Brand­zei­chen ist bun­tes »Haar­spray« doch auch al­le­mal!

Den Cúber-Stau­see per pe­des zu um­run­den ist ein un­be­schwer­tes Ver­gnü­gen, wel­ches man Mal­lor­ca-Be­su­chern nur wärm­stens ans Herz le­gen kann: Der Weg am Ufer ver­läuft na­tur­ge­mäß eben und ver­leiht der Wan­de­rung Spa­zier­gang-Cha­rak­ter, aber die Aus­sicht ist gran­di­os und das in al­le Rich­tun­gen. Der zo­ne­batt­ler hät­te vor die­ser Rei­se nicht für mög­lich ge­hal­ten, daß man auf der Haupt­in­sel der Ba­lea­ren Fo­tos wie die­ses hier ma­chen kann:

Das Refugio de Cúber vor dramatischer Kulisse

Wenn man nicht ge­ra­de Geo­lo­ge ist, könn­te man das doch glatt für ein al­pen­län­di­sches Pan­ora­ma hal­ten, nicht wahr? Aber nein, mit­ten im Mit­tel­meer gibt es stei­ne­re Auf­fäl­te­lun­gen zu be­stau­nen. Bei dem Ge­bäu­de han­delt es sich üb­ri­gens um ei­ne staat­li­che (wenn­gleich nicht statt­li­che) Wan­der­hüt­te, das Re­fu­gio de Cúber. Lei­der hat­te das Re­fu­gi­um we­gen Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten ge­schlos­sen, aber nach­dem wir dort oh­ne­hin we­der es­sen noch über­nach­ten woll­ten, mach­te uns das nichts aus. Auch ge­öff­ne­te Re­fu­gi­os kann man üb­ri­gens nicht ein­fach so auf­su­chen in der Hoff­nung auf Kost und Lo­gis: Bei­des muß lan­ge im Vor­aus be­stellt und re­ser­viert wer­den, sonst hat man das Nach­se­hen und muß un­ter frei­en Him­mel frie­rend und hun­gernd den neu­en Tag er­war­ten...

Nach er­folg­ter See-Um­run­dung (für die man et­wa 1,5 Stun­den braucht) mach­ten wir auf dem Heim­weg noch­mal in Sol­lér Sta­ti­on (Stra­ßen­bah­nen gucken und Oran­gen-Eis gou­tie­ren), be­vor wir dann wie­der zu­rück in un­ser Ha­fen­städt­chen fuh­ren und den Tag rot­sti­chig und kitsch­ge­fähr­det an der Steil­kü­ste ober­halb der Bucht aus­klin­gen lie­ßen:

Sonnenuntergang bei ruhiger See

So ge­gen 20:30 Uhr plumpst En­de April die Son­ne ins mal­lor­quin­in­sche Meer, und der An­blick ist im­mer wie­der sehr er­bau­lich. Da­nach kann man noch bei re­la­tiv an­ge­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren drau­ßen sit­zen blei­ben oder sich ins Ho­tel­bett fal­len las­sen, um dort noch ein we­nig durch das di­gi­ta­le Fen­ster in die wei­te Welt zu schau­en, ei­ne ver­füh­re­ri­sche Op­ti­on, die wir in der Re­gel prä­fe­rier­ten...

Be­vor wir für heu­te das Licht aus­knip­sen, ge­hen wir noch der Fra­ge nach, was man denn als Gast auf Mal­lor­ca sinn­vol­ler­wei­se kau­fen kann. Die er­ste Ant­wort liegt auf der Hand: Oran­gen!

beutelweise Niedrigpreise: Orangen-Angebot in Valldemossa

Das Bild­bei­spiel stammt aus dem schö­nen Städt­chen Vall­de­mos­sa und il­lu­striert den au­gen­fäl­li­gen Vor­teil der über­all auf der In­sel er­hält­li­chen Süd­früch­te: sie sind dort kon­kur­renz­los (oder viel­mehr kon­kur­renz­be­dingt) bil­ligst zu ha­ben. Das zwei­te Al­lein­stel­lungs­merk­mal kann nur aus spei­chel­fluß­trei­ben­der Er­in­ne­rung be­schwö­rend be­kräf­tigt wer­den: Die mal­lor­qui­ni­schen Oran­gen sind wun­der­bar wohl­schmeckend, saf­tig und aro­ma­tisch. Fri­scher kriegt man sie so­wie­so nir­gends. Wer auf Mal­lor­ca die pral­len Früch­te des Lan­des links lie­gen läßt, ver­paßt ei­nen der gött­lich­sten Ge­nüs­se, die das Land und das Le­ben zu bie­ten ha­ben!

An­son­sten hal­ten sich die Tou­ri­sten ger­ne an Kla­mot­ten, Kunst­stück, im Ur­laub hat man Zeit und Mu­ße zum Shop­pen und das Geld sitzt locke­rer als in des hei­mi­schen All­tags re­pe­ti­ti­ven Trott. Da­von pro­fi­tie­ren nicht nur die schicken Bou­ti­quen und om­ni­prä­sen­ten Fi­lia­li­sten in Pal­ma und den an­de­ren Städ­ten, son­dern auch die klei­nen An­bie­ter in den ru­hi­ge­ren Win­keln des Ei­lands. In Vall­de­mos­sa brauch­te ich den Ka­me­ra­blick nur von den Oran­gen­beu­teln ein we­nig zur Sei­te zu schwen­ken, um ein paar am­bu­lant an­ge­bo­te­ne, fesch-fe­mi­ni­ne Kit­tel zu er­ha­schen:

ambulante Auslage an einem Haus in Valldemossa

Noch ein paar Me­ter wei­ter fand sich ein La­den vol­ler ent­setz­lich kit­schi­ger Mit­bring­sel aus über­wie­gend fern­öst­li­cher Pro­duk­ti­on, fa­brik­neu­er Müll, bei dem man sich wirk­lich fra­gen muß, wer sich so­was an­tut und da­für auch noch Geld hin­legt. The hor­ror! Den ab­ar­ti­gen Schund ab­zu­lich­ten hät­te sich des zonebattler’s mo­tiv­ver­wöhn­te Ka­me­ra frag­los ge­wei­gert. Doch je­dem das Sei­ne: Der Au­tor und sei­ne bes­se­re Hälf­te nei­gen da­zu, Sou­ve­nirs mit­zu­neh­men, die ein­ser­seits nichts ko­sten, an­de­rer­seits aber un­er­meß­lich wert­voll sind: Wur­zeln, Stei­ne, Mu­schel­scha­len und an­de­re Lei­chen­tei­le, die noch vie­le Jah­re spä­ter als Er­in­ne­rungs­an­ker tau­gen...

Fort­set­zung folgt: Dem­nächst gibt’s ein paar Vier­bei­ner so­wie ein paar Zwei­bei­ner von hin­ten zu se­hen. Und auch – nun ja – ein gan­zes Re­gal vol­ler ein­zel­ner Bei­ne oh­ne den Rest ih­rer ehe­ma­li­gen Be­sit­zer. Blei­ben Sie dran!

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