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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Mittwoch, 20. August 2014

Baumsterben

Grundstück Ecke Amalienstraße/Karlstraße (ehemals 'Fürther Trottoir-Reinigungs-Institut')
 
05.04.2014, 11:04 Uhr
Grundstück Ecke Amalienstraße/Karlstraße (ehemals 'Fürther Trottoir-Reinigungs-Institut')
 
13.04.2014, 13:29 Uhr
Grundstück Ecke Amalienstraße/Karlstraße (ehemals 'Fürther Trottoir-Reinigungs-Institut')
 
20.08.2014, 16:48 Uhr
Kahlschlag Ecke Amalienstraße/Karlstraße (ehemals »Fürther Trottoir-Rei­ni­gungs-Institut«) zugunsten einer neuzubauenden Altenbewahranstalt
Samstag, 16. August 2014

Abgeschminkt

PC-Tastatur einer sich regelmäßig schminkenden Freundin
 
Abb. 1: PC-Tastatur einer sich regelmäßig schminkenden Freundin
Die gleiche Tastatur nach händischer Einzeltastenreinigung
 
Abb. 2: Die gleiche Tastatur nach händischer Einzeltastenreinigung
Die Fotos entstanden vor Jahresfrist (Anfang September 1013); im Lang­zeit­ex­pe­ri­ment hat sich herausgestellt, daß mit dem Einstellen des Schminkens auch die Sedimentbildung auf den Tastenkappen zum Erliegen gekommen ist: Der Verzicht auf kostspielige Gesichtspampe hat der Attraktivität besagter Freun­din nicht geschadet, die der Computerperipherie hingegen langfristig er­halten!
 
Da gibt es für den zonebattler so schnell nix mehr zu tun. Darum hat er sich heute hilfshalber wieder mal das eigene Hackbrett vorgenommen
Freitag, 15. August 2014

Die Überraschungsinsel (2)

Anfangs zog es uns gar nicht groß von dannen, zu interessant war es ja schon vor der eigenen Tür: Die ersten Urlaubstage verbrachten wir tatsächlich in und um Port de Sóller herum und waren dabei nur zu Fuß unterwegs. Ein schönes Wanderziel gab der bereits im ersten Teil erwähnte Wehr- und Wachturm Torre Picada ab, der sich trutzig über Bucht und Hafen erhebt. Leider ist er ebenso strategisch gut plaziert wie mittlerweile in Privatbesitz und daher fest verschlossen, der Besucher kann also nur sehnsuchts­voll an seinen dicken Mauern emporblicken und muß auf die oben zweifels­frei vorhandene, fantastische Rundumsicht leider verzichten…

Die Torre Picada von unten betrachtet

Na gut, unverstellten Fernblick auf das Meer wird man wohl anderswo schon noch öfters geboten kriegen, dachten wir uns und wandten den Blich daher wieder zu Boden. Und siehe da, auch im dichten Gestrüpp gibt es Lohnendes zu sehen. Zum Exempel diese mallorquinische Ziege mit ihren merkwürdigen, äh, zitzenartigen »Schniepfeln« am Halse, deren evolutionären Sinn und Zweck näher auszuführen ich zuständigerhalber den eventuell hier mitlesenden Biologen überlasse:

mallorquinische Ziege in freier Wildbahn

Ob die in der lieblichen Landschaft herumstrolchenden Ziegen samt Familie nun wilde Exemplare oder domestizierte solche waren, ist schwer zu sagen. Jedenfalls beweg­ten sie sich ungerührt und fröhlich – vorne kauend, hinten kackend – über die Insel, des Menschen Nähe nicht unbedingt suchend, aber auch nicht wirklich vermeidend.

Weiteres felltragendes Getier werden wir später noch zu sehen kriegen. Einstweilen tappen wir mal den Berg hinunter und sehen uns eine typische kleine Bucht an der westlichen Küste Mallorcas an. Wie man sieht, tummeln sich dort mangels breiter Sand­strände keine Touristenmassen, sondern allenfalls ein paar einzelne Wanderer:

Bucht bei Llucalcari

Kennt man eine, kennt man alle: Ein paar blechbedachte Hütten hier, ein befestigter Slipway ins Wasser da, diverse Fischerboote in verschiedenen Stadien des Verfalls daneben, so schauen die meisten der kleinen, landschaftlich herrlich gelegenen Meeres­zugänge aus. Mitunter räkeln sich dort auch heimische Meerjungfrauen:

junge Frauen bei maritimen Zeitvertreib

Der Berichterstatter gesteht freimütig, den Entstehungsort seiner geogetaggten Fotos von Bucht nebst Nixen soeben nochmals per Google Earth »angeflogen« zu haben, um die gezeigte Bucht bei Llucalcari (einem Ortsteil von Deià) korrekt ver­or­ten und benennen zu können: Im Nachhinein vermengen sich die ähnlichen Loka­li­tä­ten in des zonebattler’s Synapsen­gespinst ohnehin zu einem einzigen, idealtypischen Ort des sanft-salzigen Säuselns…

Springen wir nun aber wieder zurück in den »Heimathafen« Port de Sóller, an dessen Gestaden eher die deutlich jüngeren (oder erheblich älteren) Mädels an­zu­tref­fen sind, erstere mit noch spürbarer Lust an bewegungsreichem Sport & Spiel:

Kinder beim Sprung von der Promenadenmauer auf den Strand

Des Autors Abendsport bestand im Wesentlichen darin, zum Einfangen solcher Szenen seine Kamera in Richtung Motiv zu halten und abzudrücken. Dies allerdings ohne schlechtes Gewissen, denn sein Tagespensum an kalorienverzehrender Bewegung hatte er in Form ausgedehnter Tageswanderungen dann ja meist schon erbracht. Und als Stadtbewohner kann er sich in den Ferien eh nix Netteres vorstellen, als abends träge auf einer Bank an der Uferpromenade dem Sonnenuntergang ent­ge­gen­zu­dösen (und allenfalls hier und da mal den Verschluß seiner Knipse auszulösen)…

Für seine nach bunten Bildern lechzende Leserschaft rafft sich der zonebattler aber nochmals auf und schlendert in den Hafen rüber, wo man nach farbenfrohen Genre-Motiven nie lange suchen muß:

Fischernetz samt Zubehör in Port de Sóller

Ein, zwei mittlelgroße Fischtrawler scheinen in Port de Sóller stationiert zu sein, das Gros der an der Mole angebundenen kleineren Schiffchen dient heutzutage wohl über­wiegend Freizeitzwecken oder allenfalls der Versorgung der eigenen Familie mit frischen Fischen, Krabben oder anderen verzehrbaren Wasserbewohnern. Seite an Seite dümpeln sie da im Abendlicht friedlich dem nächsten Tag entgegen:

Abendstimmung im Hafen

Schaut man genauer hin, so fällt einem auf, daß recht viele Boote – insbesondere die reinen Hobbykähne – kaum mehr benutzt und gepflegt zu werden scheinen. Ein Auto kann man in die Garage stellen; ein Boot am Landungssteg mag noch so schön und teuer gewesen sein, Sonne, Salz und Feuchtigkeit befördern unerbittlich die schnell voranschreitende Korrosion. Wer seine Jolle nicht beständig pflegt oder instandhalten läßt, dem gammelt sie schneller unter dem Hintern weg, als einem lieb sein kann. Die laufenden Unterhaltungskosten scheinen längst nicht alle bedacht zu haben, die sich »mal eben« ein kostspieliges Statussymbol ins Wasser gesetzt haben…

Schiffe sind dem wankel(un)mütigen Berichterstatter aber ohnehin eher suspekt, zu­mal die kleinen solchen, bei deren Geschaukele sein Verdauungstrakt verdrießlicher­wei­se schnell auf Schubumkehr schalten kann. Daher wendet er sich wieder dem Land­verkehr zu, namentlich dem spurgebundenem. Hier schnurrt einer der letzten Tram­bahnzüge des Tages bei tiefstehender Abendsonne in Richtung Sóller davon:

Straßenbahn an der Uferpromenade von Port de Sóller

Wiewohl der Endesunterfertigte im Zivilberuf stolzer Eisenbahner ist, so sind ihm doch – im Gegen­satz zu seinen ferrophilen Kollegen – Schienen­fahrzeuge im Privat­leben weit­gehend schnuppe. Aber diese hölzernen Bimmelbähnlein [1] – ein Teil des betagten Fuhrparks stammt übrigens von der berühmten Lissabonner Straßenbahn – haben doch was Putziges und rühren sein seit jeher sentimentales Herz…

Und damit genug für heute: In der nächsten Folge machen wir uns auf in die Berge und kommen danach auch ins nahe Städtchen Sóller, wo sich eine jener über­ra­schen­den Begegnungen zutrug, die dieser kleinen Reise-Reprise ihren Namen gegeben haben. Bis dahin!

 
[1] Recht eigentlich müßte es Tutebähnlein heißen, denn die Triebwagenführer ver­treiben lebende Fahrthindernisse nicht mit Glocken- oder Schellen-Einsatz, sondern vermittels preßluftgetriebener Hupen von tiefer Tonlage. Was die goldigen Vehikel noch putziger macht!

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Sonntag, 10. August 2014

Knopfspielereien

buntes Knopfsortiment in einem Nürnberger Laden
Freitag, 8. August 2014

Frommer Wunsch

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

herzlich willkommen am Arbeitsplatz auf der Fahrt von Dienstbeginn bis Feierabend, mit Halt an den Unterwegsstationen zweites Frühstück, Kaffeepause, Mittagessen, zweite Kaffeepause. Wir wünschen einen angenehmen Tag und bleiben Sie schlank!

Freitag, 1. August 2014

Die Überraschungsinsel (1)

Auf den Tag genau drei Monate nach seiner Rückkehr aus dem Jahresurlaub rafft sich der faule zonebattler jetzt endlich zur längst überfälligen Berichterstattung über den­selben auf! Nachdem er die – gleichfalls trägheitshalber vor sich hergeschobene – Bild­sichtung, -ausmistung und -bearbeitung nunmehr endlich abgeschlossen hat, wäre eine weitere Verzögerung nicht mehr plausibel zu begründen. Allenfalls eine schlei­chende Adaptierung des mediterranen Lebensgefühls könnte dafür herhalten, den Schlendrian zu entschuldigen…

Womit ein guter Einstieg gefunden wäre: Nach den Bereisungen der »Schatzinsel« La Palma und der »Verkehrsinsel« Malta (nebst Gozo) stand diesmal mit Mallorca erneut ein entspannter Insel-Aufenthalt auf dem Reiseplan. [1] Zwar war der Autor dieser Zeilen vor einem knappen Jahrhundert (und in einem früheren Leben) schon mal nebenan auf Menorca tauchurlauben, aber auf die Trauminsel der Deutschen zog es ihn heuer zum ersten Male. Die mannig­faltigen dort erlebten, teilweise schier un­glaub­lichen Überraschungen geben der auf acht Teile angelegten Artikel-Serie ihren Namen.

Zum Einstieg sei wie so oft ein Lageplan mit den im Urlaub zurückgelegten Wegen vorgezeigt (mit Dank an Google Earth und meinen kleinen GPS-Tracker):

Google Earth-Übersichtskarte von Mallorca mit den eingearbeiteten GPS-Tracks der zurückgelegten Wege
 
Großfassung 1000 x 794 Pixel

Wie man sieht, beschränkten sich des zonebattler’s Erkundungs-Aktivitäten bei diesem erstmaligen Aufenthalt im Wesentlichen auf die Serra de Tramuntana und die Inselmetropole Palma de Mallorca. Knappe drei Wochen lang haben wir vor allem das Gebirge und die eher beschaulichen kleinen Orte darin erwandert und erfahren. Die vielfach kolportierten Auswüchse des Massen-Tourismus’ haben wir dabei übri­gens weder gesucht noch gefunden…

Doch beginnen wir am Anfang: Mitte April ging es los, per pedes zur U-Bahn, mit dieser zum Nürnberger Flughafen, von da aus non-stop und direkt mit Air Berlin auf und davon in Richtung Palma. Das europaweit schöne Wetter machte schon die Alpen­überquerung zum spektakulären Erlebnis:

Mit Flug AB7530 von Nürnberg nach Palma de Mallorca

Nach der Landung in Palma de Mallorca mußten wir ein wenig suchen, bis wir zu unserem Shuttle-Bus fanden, der uns und ein weiteres Paar dann umstandslos zu unserem Ziel brachte, dem kleinen Küstenort Port de Sóller an der Südwestküste des mallorquinischen Eilandes. Dortselbst bezogen der zonebattler und seine bessere Hälfte ihr Quartier in einem der preisgünstigeren Hotels direkt an der malerischen Uferpromenade und waren angenehm überrascht vom temporären neuen Heim.

Die arithmetisch nicht wirklich in die Sortierung der übrigen Zimmer passende Raum­nummerierung ließ uns schlußfolgern, daß wir möglicherweise in einem erst später zum Hotelzimmer umgewidmeten Raum gelandet waren. Jedenfalls waren wir sehr zufrieden damit, zumal wir nach dem vorhergegangenen Studium von diversen Be­wer­tungs­portalen schon schlimme Befürchtungen gehegt hatten… [2]

Hotelbett in Port de Sóller

Das Fenster ging zwar nicht zum Meer, sondern zum ruhigen Hof hinaus, aber das war uns einigermaßen schnuppe: Zum Ufer waren es draußen nur wenige Schritte, und drin­nen guckten wir ohnehin eher in die mitgeführten Fensterchen zur virtuellen Welt als nach dem echten Ausblick.

In früheren Jahrhunderten schützen sich die Mallorquiner vor Piraten durch schlaue Anlage ihrer Siedlungen: Während die Häfen bewußt klein und unscheinbar gehalten wurden, baute man ein paar Kilometer im Hinterland die eigentlichen Orte, die von See aus nicht zu sehen waren (und es bis heute nicht sind). »Security by obscurity», sozusagen. So verfuhr man auch im Falle von Port de Sóller, welches den Meeres­zugang für das etwa drei Kilometer landeinwärts gelegene Städtchen Sóller darstellt. Beide Gemeindeteile sind nicht nur durch Straßen und Wege, sondern seit 1913 durch eine schnuckelige Schmalspur-Straßenbahn verbunden, deren eine Endhaltestelle justament vor unserem Hotel-Eingang lag:

historische Straßenbahn am Endhalte- und Wendepunkt in Port de Sóller

Nach Aussage von Freunden, die schon seit vielen Jahren immer wieder in diese Ecke der Insel reisen, kostete eine Straßenbahnfahrt vor zwölf Jahren noch läppische 50 Cent pro Nase und Richtung, was schwerlich kostendeckend gewesen sein dürfte, zumal die Zügelchen damals wohl primär von der einheimischen Bevölkerung fre­quen­tiert wurden und damit alles andere als ausgelastet waren. Dann kamen wohl findige Tourismus-Unternehmer auf die Idee, Tagestouren von Palma aus anzubieten und sowohl den nicht minder historischen Zug von Palma nach Sóller als auch die daran anschließende Straßenbahn als Attraktion zu vermarkten. Heute kostet die Passage mit der Bimmelstraßenbahn stolze 5,00 EUR pro Person, weshalb wir uns das Ver­gnü­gen in der ganzen Zeit unseres Aufenthalts genau einmal gegönnt haben (und an­son­sten die Strecke mit Bus oder Auto gefahren, wenn nicht gar gelaufen sind)…

Die ersten Tage unseres Urlaubs verbrachten wir in und um Sóller herum. Das Städt­chen ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade, ver­fügt andererseits nicht über ausgedehnte Strände und auf ein junges Publikum aus­ge­rich­tete Freizeitangebote, so daß sich dort mehr mittelalte Wandersleute ein­finden als Party-People auf der Suche nach vollen Sangria-Eimern. Uns war das sehr recht, und vielen anderen Reisenden auf der Suche nach Ruhe und Ent­schleunigung auch.

die Bucht von Sóller Betrachtende

Ich persönlich war von der Ausdehnung des mallorquinischen Gebirgszuges der Tra­mun­tana einigermaßen überrascht, und zwar sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Hinsicht. Das ließ schweißtreibende Touren erwarten (die später dann auch tatsächlich folgten). Wie schon in den Vorjahren erwies es sich da als umsichtig, die Reise im Frühjahr angetreten zu haben, wo die Tageshöchsttemperatur noch er­träg­lich ist und die Vegetation üppig. Doch dazu später mehr.

Zunächst also erforschten wir auf Schusters Rappen die nähere Umgebung von Port de Sóller und krabbelten auf die umliegenden Hänge und Hügel. Immer wieder er­ga­ben sich dabei reizvolle Aus- und Ansichten von postkartengeeigneter Pittoreskizität:

Ansicht von Port de Sóller mit dem alten Wachturm Torre Picada

Bei dem dicken Knubbel da links oben über dem Hafen handelt es sich um einen alten Wach- und Wehrturm, die Torre Picada. Ansonsten sieht man recht schön das Dreiviertelrund der Bucht, die Strandpromenade und die sie säumenden Hotelbauten von durchwegs moderaten Ausmaßen. Den Hang hinauf gibt es Apartment-Häuser, von denen bei näherer Inspektion weit mehr unbewohnt leerstehen, als man meinen möchte. Wie auch anderswo in spanischen Landen ist da wohl viel am tatsächlichen Bedarf vorbei gebaut worden, aber irgendwer wird davon schon profitiert haben…

Zurück ans Ufer und an die Promenade, wo sich das Leben abspielt, welches »prall« zu nennen zumindest in der Vorsaison eine arge Übertreibung wäre. Viele Was­ser­sport-Aktivitäten gab es im April noch nicht zu beobachten, manch’ einschlägiges Angebot stand noch weitgehend ungenutzt herum und diente primär als buntes Foto­motiv:

gestapelte Kajaks in Port de Sóller

Bald fanden wir heraus, daß es auf der Insel hervorragendes Speieseis zu schlecken, ja es sogar in Sóller eine eigene Eisfabrik gibt. Als erklärter Gegner absurder Glo­ba­li­sie­rungs­auswüchse sollte ich mir jetzt eigentlich den Hinweis darauf verkneifen, daß das heimische Spezialitäten-Label »Fet a Sóller« über den eigenen Online-Shop sogar Eis zur Lieferung von Mallorca nach Deutschland anbietet, aber mei, deklariert als virtuellen Appetizer zum Probieren vor Ort lasse ich mir die Inkonsequenz selbst mal durchgehen…

Jedenfalls ist es ein schönes Ritual zum Tagesausklang in Port de Sóller, sich vor die sonnengewärmte Mauer am kleinen Fet a Sóller-Eiscafé an der Strandpromenade zu setzen, ein Eis zu schlabbern und dabei den Sonnenuntergang zu betrachten: [3]

Sonnenuntergang in Port de Sóller

Nach Sonnenuntergang ist im Frühjahr nimmer viel los im Örtchen, die Ho­tel­gäste verteilen sich auf die diversen Restaurants an der Promenade oder tappen noch ein wenig sinnierend am Strand entlang. Irgendwann nimmt die letzte Straßenbahn als »Lumpensammler« noch ein paar Leutchen mit, dann kehrt Ruhe ein.

Ruhe herrscht nunmehr auch hier, und ich beende meinen heutigen Beitrag mit einem Ausblick auf den nächsten, in welchem wir den Blick erweitern und uns etwas im Um­land umtun wollen. Ein Vierteljahr wird es definitiv nicht dauern bis zur zweiten Folge meiner kleinen Reisereportage, das immerhin sei hier und heute versprochen! Da bin ich mentalitätsmäßig dann doch noch eher die deutsche Beamtenseele und nicht der mediterrane Lebenskünstler…

 
[1] Ja, ich weiß, La Palma und die übrigen Inseln der Kanaren liegen fernab des Mittel­meeres im Atlantik, sind aber dennoch so spanisch geprägt wie die Balearen und auch des milden Klimas wegen sozusagen »quasi-mediterran« in der Anmutung…

[2] Wobei es mit den Hotel-Bewertungen im Netz immer so eine Sache ist: Man findet für faktisch jedes Etablissement sowohl himmelhoch jauchzende wie grottig-grausame Kommentare. Die einen mögen von bestellten Claqueren kommen, die anderen von neidischen Konkurrenten lanciert sein. Manche Reisende können bizarr überzogene Ansprüche haben, andere sind – wie wir – eher genügsam, solange Bett & Dusche sauber und benutzbar sind. Pech kann man haben, Glück aber auch. Betreiber können wechseln, dito das Service-Personal. Kurzum: Man sollte sich im Voraus keinen großen Kopf machen und nicht allzu viel Zeit mit diesbezüglicher Recherche verschwenden.

[3] Bevor ortskundige Kenner(innen) jetzt triumphierend herumnölen: Ja, der Blick vom Eis-Café aus sieht etwas anders aus, man hat da nämlich Blick auf’s offene Meer hinaus, das Foto entstand zugegebenermaßen ein paar hundert Schritte rechts davon, aber nein, die ruhig-romantische Abendstimmung ist hier wie da die gleiche und ich nehme im Zweifelsfall lieber die schöneren Fotos, weil die meisten Blog­be­su­cher(innen) erfahrungsgemäß nur die Bilder anschauen und meine mir dazu mühsam abgerungenen Zwischentexte eh nicht lesen. Selbst wenn ich resignierend seufzend Blindtext hinschrübe, würden es vermutlich die wenigsten merken…

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Montag, 28. Juli 2014

Ein Frack für die Flöte?

Auszug aus dem diesjährigen Konzertprogramm der Sommerakademie des »Collegium Musicum« in Pommersfelden

 

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Donnerstag, 24. Juli 2014

Fashion Statement

schrill-schräge Schuhe
Freitag, 18. Juli 2014

Hohes C

Zwei Kolleginnen wurden vorhin bei mir vorstellig, um die Lautstärke meiner Arbeits­platz­beschallung zu monieren. Die beiden staunten nicht schlecht, als ich Ihnen darlegte, daß meine Lautsprecher stumm seien, die Opernsängerin hingegen echt: Offenbar übt da jemand (schon seit einigen Tagen) in einem der benachbarten Hotels für abendliche Auftritte in der nur einen weiteren Katzenwurf entfernten Nürnberger Staatsoper. Herrlich!

Inzwischen herrscht allerdings wieder Ruhe, somit kann ich jetzt selbst wieder den Sound aufdrehen und meinen »Lohengrin« über die Brüllwürfel des PCs erklingen lassen…

Mittwoch, 16. Juli 2014

Damenbeine (10)

feminine Leuchtreklame am Nürnberger Hauptbahnhof
 
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Freitag, 11. Juli 2014

Gartenbahn

Lok 217 002-5 unweit des Nürnberger Nordost-Bahnhofes
Donnerstag, 10. Juli 2014

Ohne Fleiß kein Preis

Meine beiden Freunde von Medien PRAXIS e.V. haben wieder mal einen ehrenvollen Preis eingeheimst:

Julia Thomas und Thomas Steigerwald mit dem frisch verliehenen BLM-Telly

Meiner einer war bei der Preisverleihung im Rahmen der Auftaktveranstaltung zu den Lokalrundfunktagen zugegen und hat Ohren, Augen und Kameralinse aufgesperrt. Nebenan in der »Fürther Freiheit« findet sich mein bunt bebilderter Bericht vom glamourösen Event.

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