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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Montag, 28. Juli 2014

Ein Frack für die Flöte?

Auszug aus dem diesjährigen Konzertprogramm der Sommerakademie des »Collegium Musicum« in Pommersfelden

 

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Donnerstag, 24. Juli 2014

Fashion Statement

schrill-schräge Schuhe
Freitag, 18. Juli 2014

Hohes C

Zwei Kolleginnen wurden vorhin bei mir vorstellig, um die Lautstärke meiner Arbeits­platz­beschallung zu monieren. Die beiden staunten nicht schlecht, als ich Ihnen darlegte, daß meine Lautsprecher stumm seien, die Opernsängerin hingegen echt: Offenbar übt da jemand (schon seit einigen Tagen) in einem der benachbarten Hotels für abendliche Auftritte in der nur einen weiteren Katzenwurf entfernten Nürnberger Staatsoper. Herrlich!

Inzwischen herrscht allerdings wieder Ruhe, somit kann ich jetzt selbst wieder den Sound aufdrehen und meinen »Lohengrin« über die Brüllwürfel des PCs erklingen lassen…

Mittwoch, 16. Juli 2014

Damenbeine (10)

feminine Leuchtreklame am Nürnberger Hauptbahnhof
 
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Freitag, 11. Juli 2014

Gartenbahn

Lok 217 002-5 unweit des Nürnberger Nordost-Bahnhofes
Donnerstag, 10. Juli 2014

Ohne Fleiß kein Preis

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Meine beiden Freunde von Medien PRAXIS e.V. haben wieder mal einen ehrenvollen Preis eingeheimst:

Julia Thomas und Thomas Steigerwald mit dem frisch verliehenen BLM-Telly

Meiner einer war bei der Preisverleihung im Rahmen der Auftaktveranstaltung zu den Lokalrundfunktagen zugegen und hat Ohren, Augen und Kameralinse aufgesperrt. Nebenan in der »Fürther Freiheit« findet sich mein bunt bebilderter Bericht vom glamourösen Event.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Verkehrte Welt (1)

Alte Dachantenne samt rostigen Standrohres zum Fürther Recyclinghof gefahren. Neuen NORMA-Einkaufswagen im Alteisen-Container gesehen. Über den Wurstig­keits­quotienten (nahe 1) und Intelligenzgrad (nahe 0) aller an dessen letzten Laufweg mutmaßlich Beteiligten nachsinniert und sich geärgert. Kurz über die Erfolgs­aus­sich­ten eines rettenden Interventionsversuches spekuliert. Taten- und fassungslos sowie resigniert von hinnen gefahren…

Montag, 30. Juni 2014

Atompilz

morgendliche Aussicht auf einen südbayerischen AKW-Kühlturm
Montag, 23. Juni 2014

Kettenreaktion

Als ich neulich aus dem Urlaub zurückgekommen war und mir irgendetwas ausdrucken wollte, stellte sich mein Canon-Tintenspritzer tot und blieb das auch, da halfen weder gutes Zureden noch Verwünschungen. Also gut, es mußte Ersatz her, denn auch wenn unsereiner das papierlose Büro weitgehend realisiert hat, ganz ohne Drucker geht es halt doch nicht. Aufgrund des geringen Druckaufkommens kam mir jetzt ein fescher LED-Farbdrucker von Dell ins Haus, der mir monatelanges Warten auf den nächsten Einsatz nicht übelnimmt, dafür aber aufgrund seiner Ausmaße nicht mehr wie der alte Printer auf den Schreibtisch paßt. Wohl aber auf den rechts davon plazierten Beistell­tisch, von wo er den eingestaubten Flachbettscanner in die Spendenkiste verdrängte. Wo einst der alte Drucker auf dem Schreibtisch stand, machte sich nun aber noch sein »Unterbau« breit, ein 1989 neu gekaufter Slimline-Verstärker Dual CV 6010, der bis dato meine links und rechts vom PC-Monitor aufgestellten ReVox Piccolo Mk. II-Kompaktlautsprecher befeuerte.

Weil mir der treue Verstärker aber mittlerweile in mehrfacher Hinsicht als über­di­men­sio­niert vorkam (volumenmäßig ebenso wie in Sachen Stromverbrauch), sann ich auf zeitgemäßen Ersatz, den ich nach einigem Recherchieren auch fand in Form eines nachgerade winzigen Verstärkerchens des chinesischen Herstellers S.M.S.L. Ha, das kleine Gerätchen gefiel mir auf Anhieb! Bei Amazon kriegt man etliche ver­schie­de­ne Typen, die nach dem bewährten Prinzip der »customer confusion« allesamt der­maßen individuell benamst sind, daß man keinerlei System dahinter erkennen kann…

Egal, ich leistet mir für einen knappen Fuffziger das 2×25 Watt-Modell SA-S3 (in schwarz, wiewohl auch die Varianten mit silberner und goldfarbener Front sehr schick aussehen), derweil mein bestens erhaltener Dual-Klassiker samt Anleitung und Originalverpackung via eBay den Weg zu einem guten neuen Herrchen fand. Der frisch eingewechselte Ersatzspieler ist kaum so groß wie zwei Zigaretten-Schachteln (die der zonebattler verachtet und nur des universellen Größenvergleiches halber zu nennen bereit ist) und findet bequem auf einer der beiden Lautsprecherboxen Platz:

Mini-Verstärker S.M.S.L SA-S3

Nicht im Bild zu sehen ist die sehr solide Bauweise und wertige Verarbeitung des formidablen Gerätchens, welches absolut minimalistisch ausgestattet ist mit nur einem Stereo-Eingang und einem Paar Lautsprecher-Buchsen hinten sowie einem Hauptschalterchen nebst LED vorne, flankiert von einem Lautstärkesteller mit dezent blau hinterleuchtetem Drehknopf. Mehr ist nicht dran (und auch nicht nötig). Die An­schlüsse sind sehr massiv und vergoldet ausgeführt, und anhand eines vom Hersteller geborgten Fotos der Innereien kann hier der visuelle Beweis erbracht werden, daß der fernöstliche Zauberkasten auch in seinem Inneren hält, was sein Äußeres verspricht:

Das mustergültig aufgebaute Innenleben des SA-S3

Seinen Strom bezieht der audiophile Apparillo übrigens aus einem externen Schalt­netz­teil, wie es typischerweise auch für Notebooks Verwendung findet. Im Gegensatz zum raumgreiferenden Vorgänger-Verstärker erwärmt sich nichts spürbar, der deut­lich höhere Wirkungsgrad des »Class T«-Amplifiers macht den Dauerbetrieb am PC nicht zur energieverschwendenden Veranstaltung (wobei wir über den diesbzüglichen Umsatz meines ollen Pentium 4-Rechners unter dem Tisch doch lieber den Mantel des Schweigens ausbreiten wollen)…

Für mich hat sich der plötzliche Druckertod in mehrfacher Hinsicht ausgezahlt: Neuer Printer, neues Gadget, alter Scanner verschenkt, mehr Platz auf dem Schreibisch. HighEnd-Fans mögen die Nase (und die Ohren) über meinen kleinen Neuerwerb rümp­fen, aber ich bitte, den Einsatzzweck zu bedenken: Hier geht es »nur« um den Sound aus dem PC (der sich gleichwohl hören lassen kann, auch wenn meine großen HiFi-Anlagen natürlich in anderen Ligen spielen). Wobei die kleinen Amps selbst in qua­li­täts­be­wuß­ten Analog-Audio-Kennerkreisen ihre Fans haben, wie z.B. diese Foren-Diskussion zeigt. Aber was soll man lange drüber reden: Versuch macht klug und Aus­probieren kostet nicht viel!

Freitag, 20. Juni 2014

Ja? Nein!

Die Entwöhnung von der Muttermilch seinerzeit als narzißtische Kränkung erlebt habend und dies nachhaltig zu kompensieren suchend, ist der zonebattler vor mehr als einem halben Jahrhundert passionierter (Kuh-)Milchtrinker geworden und bis auf den heutigen Tag geblieben. Und während er ihm verkostungshalber vorgesetzte Weine jeglicher Provenienz und Güteklasse auch im reifen Alter allesfalls in »sauer« und »weniger sauer« zu kategorisieren vermag, so verfügt er in Sachen Milch über einen sehr ausgeprägten Geschmackssinn und nimmt feinste Nuancen war, die an­de­ren Lebensteilnehmern verborgen bleiben. Einzig »Frischmilch« kommt ihm ge­mein­hin über die Zunge und auf die Geschmacksknospen, verpöhnt ist insbesondere die sogenannte »H-Milch«, deren Geschmack indiskutabel ist und die allenfalls in kleiner Dosis im Kaffee geduldet wird, wenn andernorts gerade nichts Besseres zur Hand ist.

Seit einigen Jahren nun versucht der Handel, Milchtrinker mit »länger haltbarer« ESL-Milch zur sorgloseren Vorratshaltung zu animieren. Das Kürzel »ESL« steht für »extended shelf life« und bezeichnet de facto ein Zwischending zwischen Frischmilch und H-Milch, wobei sich das »zwischen« nach Meinung des Autors dieser Zeilen sowohl auf die Haltbarkeitszeit als auch den Geschmack bezieht. Echte Frischmilch gab es in den letzten Jahren (die teuren Ultra-Öko-Flaschenabfüllungen im Bioladen lassen wir jetzt mal außen vor) im Wesentlichen nur noch bei REWE, weshalb der zonebattler seinen Wochenbedarf von sechs Litern (je drei Liter mit 3,5% und 1,5% Fettanteil) regelmäßig in der freitäglichen Mittagspause in Nürnberg einkaufte, um ihn zum vorwochenendlichen Feierabend dann nach Fürth zu schleppen. Ja, das ist un­patriotisch, aber nein, ich mag daheim nicht nochmals ausrücken müssen für Be­sor­gungs­gänge, die ich in der berufshalber frequentierten Ostvorstadt en passant er­le­di­gen kann…

Zurück zum Thema. Seit letzter Woche gibt es bei REWE verdrießlicherweise auch nur noch gefälschte Milch im »ja!«-gelabelten Tetrapack zu kaufen:

REWE »ja!«-Milch alt (links) und neu (rechts)

Man beachte die dezenten Unterschiede zwischen der »traditionell hergestellten« Frischmilch-Packung (links) und der für die nur unter größtem Widerwillen »genieß­baren« ESL-Milch. Mit der Bezeichnung »länger haltbar« suggeriert einem der Handel einen Vorteil, der – zumindest aus Kundensicht – keiner ist: Länger haltbar ist auf meiner Zunge primär der eklige Nachgeschmack der ihrer natürlichen Eigenschaften weitgehend beraubten Milch. Es ist zum Mäusemelken! OK, bei längerem Nachdenken über diese Option dann eher doch nicht…

Interessant sind übrigens auch Details wie das offenbar neu angefertigte Foto, er­kenn­bar am anderen Glas und der gänzlich unterschiedlichen Luftblasenbildung an der Oberfläche der darin enthaltenen Milch (oder was immer da im Studio für das An­fer­ti­gen des Produktbildes ins Glas gekippt wurde). Auch vom kursiven Schriftschnitt ist man aus unerklärlichem Grunde abgekommen: Vermutlich lautete die Vorgabe an den Grafiker: »Mach’ alles anders, aber es soll so aussehen wie vorher, damit der Kunde nicht verwirrt ist.«

REWE »ja!«-Milch alt (links) und neu (rechts)

Was also tun? Na ja, manche REWE-Filialen bieten immerhin noch »traditionell her­ge­stellte« Alternativen unter anderem Markennamen und zu deutlich höheren Preisen an. Welche zu akzeptieren ich durchaus bereit wäre, wenn das Geld denn auch mehr­heitlich beim Erzeuger ankäme. Freilich zeigten gelegentlich angestellte Ex­peri­men­te, daß manch’ andere, für’s doppelte Geld eingekaufte Milch schon vor dem Er­rei­chen ihres Mindesthaltbarkeitsdatums bitter, flockig oder gar sauer geworden ist, etwas, was mir mit der früheren »ja!«-Milch so gut wie nie passiert ist. Ja, ich weiß um die Bedeutung der ununterbrochenen Kühlkette, und nein, ich biege mir die Welt nicht zurecht: Die alte »ja!«-Milch war – bei Würdigung der konsumierten Mengen und der gegebenen Begleitumstände – für mich die beste erhältliche Labsal! Die neue aber… Nein!

Glasflaschen beim Bio-Supermarkt zu holen ist mir übrigens zuviel der Schlepperei, zumal ich der Öko-Bilanz von Mehrwegflaschen im Vergleich zum Tetra-Pack eher skeptisch gegenüberstehe. Ich bin also momentan ratlos, wie ich mich mit meinen 54 Lenzen milchtechnisch über die nächsten 46 Jahre retten soll. Bleiben Sie dran, ich werde in den Kommentaren über Fortschritte (und ggf. Rückschläge) in dieser für mich lebenswichtigen Frage berichten…

Dienstag, 17. Juni 2014

Kopfschuß (2)

irre gewordenes Matrix-Display an einem alten Omnibus
Montag, 9. Juni 2014

1000 Gründe, Fürth zu lieben (77)

senkrechte Grünanlage an der Ecke Marienstraße/Theaterstraße
 
senkrechte Grünanlage an der Ecke Marienstraße/Theaterstraße
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