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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Weg ins Un­ge­wis­se

Neujahrswanderung bei Kirchröttenbach im Schnaittacher Land
  1. boomerang  •  8. Jan. 2015, 15:07 Uhr

    Da fällt mir der al­te Hes­se ein:

    Im Ne­bel

    Selt­sam, im Ne­bel zu wan­dern!
    Ein­sam ist je­der Busch und Stein,
    Kein Baum sieht den an­de­ren,
    Je­der ist al­lein.

    Voll von Freun­den war mir die Welt,
    Als noch mein Le­ben licht war;
    Nun, da der Ne­bel fällt,
    Ist kei­ner mehr sicht­bar.

    Wahr­lich, kei­ner ist wei­se,
    Der nicht das Dun­kel kennt,
    Das un­ent­rinn­bar und lei­se
    Von al­lem ihn trennt.

    Selt­sam, im Ne­bel zu wan­dern!
    Le­ben ist Ein­sam­sein.
    Kein Mensch kennt den an­dern,
    Je­der ist al­lein.

     
    Und dein Bild wi­der­legt den Kerl.
    Ne­bel ist nicht Hort der Ein­sam­keit,
    son­dern soll Quell der Neu­gier­de sein.
    Hopp 2015

    #1 

  2. zonebattler  •  8. Jan. 2015, 17:08 Uhr

    Ja stimmt, wir wa­ren zwar nicht ein­sam, aber den­noch in (wech­seln­den) Grüpp­chen un­ter­wegs und da­mit gleich­zei­tig ver­bun­den wie auch ge­trennt. Sehr ei­gen­ar­ti­ge An­mu­tung, wenn man strecken­wei­se kaum den Ho­ri­zont er­ken­nen und sol­cher­art den Bo­den nicht wirk­lich vom Luft­raum un­ter­schei­den kann!

    Gu­te Ge­sell­schaft ist hilf­reich im Ne­bel des Le­bens, sie fo­kus­siert die Auf­merk­sam­keit, ver­drängt die Ein­sam­keit und ver­treibt da­mit letzt­lich je­den An­flug von Angst. Zu­min­dest pha­sen­wei­se... ;-)

    #2 

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