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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


Dienstag, 10. Juli 2018

Druck­aus­gleich

Zu­sam­men mit sei­nem be­freun­de­ten Nach­barn Ro­bert hat der zo­ne­batt­ler die­ser Ta­ge ei­nen neu­en In­fo-Fly­er mit in­te­grier­tem Auf­nah­me­an­trag für den Ver­ein Für­thWi­ki e. V. ge­ba­stelt, in wel­chem sich die bei­den Karl­sträß­ler en­ga­gie­ren:

Der neue Flyer für das FürthWiki (Außenseite)

Zu den Be­gleit­um­stän­den der Druck­sa­chen­ge­stal­tung ha­be ich im von mir be­treu­ten Ver­eins­blog heu­te schon ei­nen ei­ge­nen Ar­ti­kel ver­öf­fent­licht. Hier im ei­ge­nen Heim will ich das Ge­mein­schafts­werk im We­sent­li­chen des­halb vor­stel­len, um in der Für­ther Le­ser­schaft die Wer­be­trom­mel für un­ser lo­ka­les On­line-Le­xi­kon zu rüh­ren...

Der neue Flyer für das FürthWiki (Innenseite)

Für­ther, hört die Si­gna­le: Das Für­thWi­ki als sol­ches wächst und ge­deiht, aber hin­ter den Ku­lis­sen un­se­res Trä­ger­ver­ei­nes geht es zu wie in den mei­sten an­de­ren eh­ren­amt­lich be­trie­be­nen Pro­jek­ten auch: We­ni­ge ma­chen viel, vie­le ma­chen we­nig. Dar­um su­chen wir stän­dig nach in­ter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die sich nach Lust und Lau­ne und nach ei­ge­ner In­ter­es­sen­la­ge selbst ein­brin­gen und mit­ma­chen wol­len!

P.S. Den Fly­er samt Auf­nah­me­an­trag gibt es na­tür­lich auch in druck­fä­hi­ger Auf­lö­sung als PDF-Do­ku­ment.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Zeit­sprün­ge

Wea­ne­risch, weh­mü­tig, wun­der­schön: »Tem­pel­hüp­fen«. Un­be­dingt le­sen­wert, wie so vie­les im Be­gleit­schrei­ben!

Samstag, 28. April 2018

Ge­schichts­ver­ges­sen­heit

Gleich ge­gen­über des zonebattler’s Schre­ber­gar­ten, auf der an­de­ren Sei­te des Gleis­fel­des, hat die­ser Ta­ge das hur­tig hin­ge­wor­fe­ne Ho­tel »niu Sadd­le« sei­ne Pfor­ten ge­öff­net. Der dep­per­te Na­me ist Pro­gramm, wie auf der Web­site er­läu­tert wird: »Sadd­le steht für die im Mit­tel­al­ter prä­sen­ten Le­der­sät­tel und ist ei­ne An­ek­do­te an die Rei­ter­ar­mee von Karl der Gro­ße in Fürth.« Das ist gram­ma­ti­ka­lisch gleich mul­ti­pel falsch und auch in­halt­li­cher Dumm­fug. Ei­nen Ab­satz wei­ter le­sen wir, was Fürth zu bie­ten hat, näm­lich ei­ne »idyl­li­sche, frän­ki­sche Alt­stadt vol­ler hi­sto­ri­scher Bau­denk­mä­ler aus dem Mit­tel­al­ter«. Mit­tel­al­ter, aha. Der/die Tex­te­rin ist ver­mut­lich ein(e) junge(r) Hipster(in) mit Klipp­schul-Ab­schluß, der/die das ei­ge­ne Mit­tel­al­ter noch weit vor sich hat...

Wie ich über­haupt da­zu kom­me, mich dort­hin vir­tu­ell zu ver­ir­ren? Weil ich von ei­ner Mar­ke­ting-Tan­te ei­ne »Ein­la­dung für Euch Blog­ger, In­sta­grammer und Mei­nungs­ma­cher in Fran­ken« er­hal­ten ha­be. Laut Agen­da des »au­ßer­ge­wöhn­li­chen Abends« will man »... das in­spi­rie­ren­de De­sign er­le­ben, das Haus er­kun­den, in der Li­ving Lob­by Cock­tails und Spei­sen ge­nie­ßen und uns in­ten­siv aus­tau­schen«. So so.

Ich hal­te mich nicht für ei­nen Mei­nungs­ma­cher, aber mei­ne Mei­nung da­zu steht schon fest: An­ge­sichts des zu Er­war­ten­den pro­ste ich doch lie­ber 100 Me­ter wei­ter süd­lich be­freun­de­ten Nach­barn mitt­le­ren Al­ters zu und tau­sche mich mit de­nen in­ten­siv über die Fra­ge aus, wo je­nes sa­gen­haf­te Fürth wohl lie­gen mag, wel­ches da be­schrie­ben steht!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Was von GRUNDIG üb­rig blieb

Der zo­ne­batt­ler löst sei­ne Pro­spekt­samm­lung auf und bie­tet hier und heu­te sei­nen GRUN­DIG-Fun­dus en bloc an. We­gen des aus­la­den­den Groß­for­ma­tes der frü­hen GRUN­DIG-Re­vu­en ist ihm ein Ein­zel­ver­kauf zu müh­sam (ins­be­son­de­re zu ver­packungs­auf­wen­dig), wenn er auch frag­los in sum­ma mehr Geld ein­brin­gen wür­de.

Innenansicht GRUNDIG Revue

Lei­der ist die ex­ak­te Da­tie­rung schwie­rig, GRUNDIG hat ger­ne meh­re­re Ka­ta­lo­ge im Jahr her­aus- und un­ters Volk ge­bracht und das Her­aus­ga­be­da­tum oft­mals nur in ko­dier­ter Form hin­ten im Klein­ge­druck­ten ver­merkt. Of­fen­bar soll­ten die un­mit­tel­ba­ren Vor­gän­ger nicht so­gleich zu Alt­pa­pier ent­wer­tet wer­den...

Innenansicht GRUNDIG Revue

In chro­no­lo­gi­scher Sor­tie­rung sieht mei­ne Of­fer­te so aus:

- GR 5/72 – Som­mer 1972 (ge­locht)
– GR 4/73 – Som­mer 1973 (ge­locht)
– GR 1/74 – Frühjahr/Sommer 1974 (ge­locht)
– GR 2/78 – 1978
– GR 7/78 – 1978
– GR 1/79 – 1979
– GR 8/79 – 1979 (Hi­Fi-Pro­gramm)
– GR 1/80 – 1980 (Hi­Fi-Pro­gramm)
– GR 6/82 – 1982/83 (Hi­Fi-Pro­gramm)
– GR 6/83 – 1984 (Hi­Fi-Pro­gramm)

Innenansicht GRUNDIG Revue

Für die­se 10 Ka­ta­lo­ge ru­fe ich ei­nen Stück­preis von 20 EUR = 200 EUR Ge­samt­preis auf. Als Ex­tras gibt es mit da­zu: [wei­ter]

Montag, 3. Juli 2017

Zeit­ge­mä­ße Zeit­rei­se

Am letz­ten Sams­tag war der zo­ne­batt­ler als re­gio­na­ler Blog­ger zum so­ge­nann­ten #Ho­hen­zol­lern­Walk ein­ge­la­den, ei­ner ex­klu­si­ven Füh­rung für netz­af­fi­ne Mul­ti­pli­ka­to­ren durch die frisch wie­der­eröff­ne­te Burg Ca­dolz­burg. Die sieht ja nun schon seit ei­ni­ger Zeit wie­der ganz ma­nier­lich aus:

Die Burg Cadolzburg zu Cadolzburg

Nach ge­müt­li­cher An­fahrt mit der Re­gio­nal­bahn (dau­ert von Fürth Hbf aus kei­ne hal­be Stun­de) trab­te ich vom Ca­dolz­bur­ger Bahn­hof aus zur Burg hoch und misch­te mich un­ters über­wie­gend jun­ge Volk der Netz­ak­ti­vi­sten. In zwei Grup­pen (In­sta­gra­mer da, ge­mei­ne Blog­ger und Twit­te­rer hier) auf­ge­teilt, be­ka­men die Gä­ste gut zwei Stun­den lang ei­ni­ges zu se­hen, zu hö­ren und zu rie­chen (wenn­gleich durch­aus nicht al­les, da­zu war die Zeit zu knapp und das ver­schach­tel­te Ge­mäu­er zu weit­läu­fig, von den auf­merk­sam­keits­hei­schen­den Ex­po­na­ten gar nicht zu re­den).

Einführung durch Dr. Karnatz (links)

Sehr in­ter­es­sant wa­ren die Aus­füh­run­gen von Dr. Se­ba­sti­an Kar­natz (links im Bild) und Dr. Uta Piereth (Mit­te) von der Baye­ri­schen Ver­wal­tung der staat­li­chen Schlös­ser, Gär­ten und Se­en. Wäh­rend die bei­den über­aus be­schla­ge­nen Hi­sto­ri­ker re­fe­rier­ten, me­mo­rier­ten und di­gi­ta­li­sier­ten die agi­len Gä­ste aus der So­ci­al-Me­dia-Sze­ne das Ge­hör­te und Ge­se­he­ne qua­si in Echt­zeit:

Social-Media-Akteure beim Social-Media-Agieren

Nur der En­des­un­ter­fer­tig­te konn­te (und woll­te) da nicht mit­hal­ten, der sperr­te erst­mal nur die Oh­ren auf und mach­te hier und da ein Fo­to zur spä­te­ren Ver­wur­stung.

moderne Kunst am alten Bau

Vor­bei an zwei ro­sti­gen Kämp­fern (Fe­der ge­gen Schwert, al­so Wort ge­gen Ge­walt) ging es dann zu­nächst ein­mal über die (ein­sti­ge Zug-)Brücke in den Burg­hof, in dem mo­der­ne Me­di­en-Recken so­gleich ih­re neu­zeit­li­chen Ka­no­nen in Stel­lung brach­ten:

Kameramann beim Filmen aus der Froschperspektive

Be­mer­kens­wert fand ich so man­che ver­we­ge­ne Theo­rie­bil­dung bei den ju­gend­li­chen Leu­ten, de­ren Di­gi­tal­kom­pe­tenz das bo­den­stän­di­ge All­ge­mein­wis­sen teils merk­lich über­traf: Ei­ni­ge hiel­ten die mit­ti­gen Lö­cher in den Stein­qua­dern für Ein­schuß­spu­ren (sind sie na­tür­lich nicht, die Ein­greif­punk­te für die im fol­gen­den Fo­to zu se­hen­de Steinzan­ge), an­de­re wun­der­ten sich über die mut­maß­li­che Ver­wen­dung des (nach­ge­bau­ten) Kra­nes mit Kraft­er­zeu­gung durch ei­ne Art »Ham­ster­rad« für Men­schen.

Teilansicht eines rekonstruierten Steinkranes

Die Vor­stel­lung, daß man so ei­nen Kran samt Steinzan­ge wäh­rend der Bau­pha­se braucht, um die dann noch nicht vor­han­de­nen Mau­ern zu er­rich­ten (gro­ße Sand­stein­qua­der sind ja doch von an­de­rem Ka­li­ber als hand­li­che Zie­gel­stei­ne), war für manch eine(n) wohl zu­viel der Ab­strak­ti­on... Aber das wa­ren Ein­zel­fäl­le, an­son­sten war ich er­staunt über das Tem­po, in de­nen die Jungs und Mä­dels en pas­sant Tex­te und Fo­tos von for­mi­da­bler Qua­li­tät er­schu­fen und vir­tu­ell über die Welt ver­streu­ten. Cha­peau!

Gewölbesaal mit rekonstruiertem Kamin

Apro­pos Ab­strak­ti­on: Be­kann­ter­ma­ßen gin­gen ja gro­ße Tei­le des hi­sto­ri­schen Bau­be­stan­des und des In­te­ri­eurs in den letz­ten Ta­gen des 2. Welt­krie­ges durch sinn­lo­se Ge­gen­wehr und fol­gen­den Feind­be­schuß im Feu­er ver­lo­ren. Man hat glück­li­cher­wei­se kei­ne Re­kon­struk­tio­nen vor­ge­nom­men, die letz­lich nur auf un­red­li­che Wei­se vor­gau­keln könn­ten, was im Ori­gi­nal un­wie­der­bring­lich da­hin ist. Hier und da hat man aber durch be­hut­sa­me und farb­neu­tra­le Nach­bau­ten (wie den Ka­min im obi­gen Bild) der Fan­ta­sie ei­nen An­halts­punkt ge­ge­ben für das, was hier einst­mals vor­han­den war.

Im Kriege vernichtet, als Hülle neu errichtet

Lei­der nur über­be­lich­tet zu se­hen sind die Mul­ti­me­dia-Sta­tio­nen, an de­nen Ge­schich­te er­fahr- und (fast) er­leb­bar wird. Der Be­richt­erstat­ter freut sich über den ho­hen in­halt­li­chen wie äs­the­ti­schen Stan­dard des zeit­ge­mä­ßen Me­di­en­ein­sat­zes: Man hat da wirk­lich auf­ge­schlos­sen zu den Kol­le­gen aus dem an­gel­säch­si­schen Raum, die in Sa­chen po­pu­lä­re Wis­sens­ver­mitt­lung lan­ge Zeit vor­ne dran wa­ren...

Sakralkunst

Bei ei­nem klei­nen Im­biß (mit al­ler­lei hi­sto­risch an­ge­hauch­ten Schman­kerln) klang der Abend mit an­ge­reg­ten Ge­sprä­chen aus. Ich flitz­te und spitz­te noch hier und da ein we­nig her­um in den fast men­schen­lee­ren Fluch­ten, be­vor ich mich wie­der in Rich­tung Bahn­hof auf dem Heim­weg mach­te. Der Wis­sens­durst ist ge­weckt, aber noch lan­ge nicht ge­stillt: Für die aus­gie­bi­ge Be­sich­ti­gung der neu­en al­ten Ca­dolz­burg wer­de ich mir dem­nächst ei­nen Tag frei­neh­men müs­sen!

Dienstag, 2. Mai 2017

All­ge­mei­ne Mo­bil­ma­chung

Mit die­sem mehr­deu­ti­gem Ti­tel ha­be ich heu­te die­sen Ar­ti­kel im Ver­eins­blog von Für­thWi­ki e. V. über­schrie­ben. Kon­kret geht es dar­um, un­se­rem ra­sant an In­halt und Re­pu­ta­ti­on zu­neh­men­den Stadt-Le­xi­kon zu ei­ner ve­ri­ta­blen Mo­bil-Fas­sung per Smart­pho­ne-App zu ver­hel­fen. Das Link zur frisch ein­ge­rich­te­ten Pro­jekt- und Spen­den­sei­te lau­tet

www.gut-fuer-fuerth.de/projects/53792

und es wür­de mich freu­en, wenn mei­ne lo­kal­pa­trio­tisch ge­stimm­ten Le­se­rin­nen und Le­ser durch flei­ßi­ges Emp­feh­len und Wei­ter­lei­ten die­ses Ver­wei­ses die ei­ge­ne Wer­be­trom­mel für un­ser Vor­ha­ben rüh­ren wür­den. Die Spen­den­sei­te ist auch über das tem­po­rär in die Sei­ten­lei­ste rechts ein­ge­bau­te Ban­ner er­reich­bar. Wir freu­en uns über ein­ge­hen­de Spen­den, die mit et­was Glück so­gar von der Spar­kas­se Fürth auf­ge­dop­pelt wer­den!

Montag, 21. November 2016

Ir­run­gen und Wir­run­gen

Heu­te mal eben nach Frank­furt ge­fah­ren zwecks mehr­stün­di­ger Busi­ness-Kas­pe­rei. Die bau­stel­len­be­ding­te Um­lei­tung über Ans­bach mit 25 Mi­nu­ten Fahr­zeit­ver­län­ge­rung in Kauf ge­nom­men, da­für als ei­gen­mo­ti­vie­ren­des Zucker­le des Ta­ges ei­nen Be­such im Rest­po­sten-Bü­cher­la­den im Tief­ge­schoß des Frank­fur­ter Haupt­bahn­ho­fes ein­ge­plant. Und wahr­lich, es gab dort den ge­such­ten Rei­se­füh­rer in der vor­letz­ten Auf­la­ge für weit we­ni­ger als den hal­ben Ori­gi­nal­preis. So­fort ge­kauft und ein­ge­packt!

Abends im ICE heim­wärts die Fü­ße aus­ge­streckt und den Rei­se­füh­rer zur Hand ge­nom­men. Da­bei ge­merkt, daß ein Buch­sta­be für­wahr ei­nen gro­ßen Un­ter­schied aus­ma­chen kann: Wol­len tun wir im näch­sten Jahr näm­lich nach Is­land, ge­kauft ha­be ich frei­lich Ir­land. Bei­des In­seln, bei­de nord­west­lich von uns ge­le­gen, aber den­noch durch­aus nicht iden­tisch. Ich wer­de alt und dep­pert...

Donnerstag, 22. September 2016

Ein Mann sieht bunt

Ein Rent­ner be­sucht je­den Tag das Phan­ta­sia­land. Welt­flucht oder spä­tes Le­bens­glück, wer woll­te das ent­schei­den?

Samstag, 20. August 2016

Waf­fen­gleich­heit

Spät aber doch ha­be ich er­fah­ren, daß mein längst ver­stor­be­ner Groß­va­ter müt­ter­li­cher­seits (Jahr­gang 1909) Kriegs­be­richt­erstat­ter in ei­ner Pro­pa­gan­da­kom­pa­nie der SS war. Tan­te Gu­gel hat mir bei der Su­che nach »Vor­na­me Nach­na­me SS PK« auch gleich ein paar eben­so in­ter­es­san­te wie er­gie­bi­ge Quel­len ver­ra­ten, die mei­ne an­fäng­li­che Neu­gier so­gleich zu be­feu­ern ver­moch­ten. Ge­stern nun be­stell­te ich on­line ein Buch über des Opas ehe­ma­li­ge Ein­heit, wel­ches heu­te be­reits zur Ab­ho­lung in ei­ner hie­si­gen Buch­hand­lung be­reit­lag.

Ich samm­le al­so vor­hin die Schwar­te ein und schaue noch in der neu­en Volks­bü­che­rei-Fi­lia­le in der »Neu­en Mit­te« vor­bei, um in de­ren glä­ser­nen Dach­ge­schoß – die »Für­ther Frei­heit« zu mei­nen Fü­ßen – die Sams­tags-Aus­ga­be der Süd­deut­schen zu le­sen. Die schla­ge ich ir­gend­wo auf und stau­ne nicht schlecht:

Buchtitel neben gleichlautender SZ-Artikelüberschrift

Buch­ti­tel und Ar­ti­kel­über­schrift sind tat­säch­lich iden­tisch! Doch wäh­rend der Hard­co­ver-Band den Pro­pa­gan­da­krieg der ideo­lo­gisch fa­na­ti­sier­ten Fin­ster­trup­pe zum The­ma hat, geht es im Zei­tungs­ar­ti­kel um die Sprach­kennt­nis­se von heu­ti­gen Po­li­zei­dienst-An­wär­tern. Der Sub­kon­text – mit blo­ßen Wor­ten viel be­wir­ken zu kön­nen – ist na­tür­lich prin­zi­pi­ell ver­gleich­bar.

Der ei­gen­ar­ti­ge Zu­fall ver­dient es, hier er­wähnt und be­wahrt zu wer­den. Was in­des bei mei­ner Ah­nen­for­schung letzt­lich her­aus­kommt, muß sich erst noch zei­gen. Ge­fal­len könn­te mir zu­min­dest die Vor­stel­lung, von mei­ner Mut­ter Va­ter viel­leicht das sprach­li­che Ta­lent, ei­ne Nei­gung zum Wort­schwur­beln so­wie ei­nen Blick für fo­to­gra­phi­sche Bild­kom­po­si­ti­on und -in­sze­nie­rung ge­erbt zu ha­ben. Was bin ich froh, da­von in fried­li­chen Zei­ten Ge­brauch ma­chen zu kön­nen!

Sonntag, 3. Juli 2016

Rei­se ins Ir­gend­wo

Dumont-Bildatlas »Mosel« mit nicht spezifizierter Rückenbeschriftung
Sonntag, 6. September 2015

Zehn Jah­re zo­ne­batt­ler

Am 6. Sep­tem­ber 2005 ha­be ich mei­nen al­ler­er­sten Blog-Bei­trag ver­faßt, zum 1. Ja­nu­ar 2009 bin ich dann mit mei­nem vir­tu­el­len Haus­rat auf ei­ne ei­ge­ne Wor­d­Press-In­stal­la­ti­on um­ge­zo­gen. Dem lan­ge Zeit recht trä­ge re­agie­ren­den Blog konn­te ich am 20. Ja­nu­ar 2010 ei­nen ful­mi­nan­ten Ge­schwin­dig­keits­zu­wachs be­sche­ren, bis ich dann am 6. Sep­tem­ber 2011 nach sechs Jah­ren Blog­gens den La­den dicht­mach­te.

Ex­akt sechs Mo­na­te spä­ter ha­be ich das Schwei­ge-Ge­lüb­de ge­bro­chen, und seit­her ma­che ich mun­ter wei­ter, mal en­er­gisch, mal le­thar­gisch, mal mit Wor­ten, mal mit Bil­dern. Ich dan­ke al­len in­ter­es­sier­ten Le­se­rin­nen und Le­sern für ih­re ge­schätz­te Auf­merk­sam­keit und die hin­ter­las­se­nen Kom­men­ta­re. Die vie­len lu­sti­gen, lehr­rei­chen und in­spi­rie­ren­den Wort­wech­sel mo­ti­vie­ren zum Wei­ter­ma­chen.

In die­sem Sin­ne: Auf die näch­ste De­ka­de!

Sonntag, 30. August 2015

Pre­mie­re

Wenn ich nun schon Vor­stands­mit­glied und Web­ma­ster von Für­thWi­ki e.V. bin, dann soll­te ich mich nicht nur mei­nem Man­dat als Schatz­mei­ster wid­men und die Ver­eins-Web­site voll­schrei­ben, son­dern auch mal ei­nen ei­ge­nen Ar­ti­kel im On­line-Le­xi­kon selbst ver­fas­sen und ver­öf­fent­li­chen. So dach­te ich mir heu­te, und da­mit ha­be ich dann auch ei­nen Groß­teil des heu­ti­gen (we­gen ei­ner opu­len­ten Hoch­zeits­fei­er am Vor­ta­ge schlaf­trun­ken be­gon­ne­nen) Vor­mit­tags ver­bracht. zo­ne­batt­ler proud­ly pres­ents his Erst­lings­werk:

Ga­le­rie in der Pro­me­na­de

Wird si­cher­lich dem­nächst noch ein bis­serl aus­ge­baut wer­den, aber für den An­fang bin ich recht stolz auf das Er­geb­nis, wel­ches ich (dank flei­ßi­gen Syn­tax-Spickens in be­stehen­den Bei­trä­gen) auf An­hieb feh­ler­frei zu­sam­men­ge­zim­mert ha­be. In ei­nem Ar­ti­kel-Bild ist üb­ri­gens ein Kunst­werk zu se­hen, wel­ches in­zwi­schen den Weg in des Au­tors gu­te Stu­be ge­fun­den hat. Das aber be­kom­men nur Freun­de im Ori­gi­nal zu se­hen und nicht die an­ony­me Öf­fent­lich­keit als groß­for­ma­ti­ge Ab­bil­dung...

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