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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Eingefangene Eindrücke Subtraktive Farbmischung »

Preisfrage

Während eines ausgedehnten Abend-Spaziergangs durch die Fürther Oststadt (im wesentlichen die Nürnberger Straße bis fast zur Stadtgrenze rauf und die Dr.-Mack-Straße wieder runter) bin ich zu der Auffassung gelangt, daß der aktuelle Benzinpreis von gut EUR 1,50 je Liter um mindestens den Faktor 2 daneben liegt. Aber in die andere Richtung als gemeinhin beklagt: Angesichts der zahlreichen Begegnungen mit hirnamputierten »Kavalier«-Startern und im-Stand-den-Motor-laufen-Lasserinnen erscheinen mir EUR 3,00 als allemal angemessen. Vermutlich wäre das aber immer noch viel zu wenig…

  1. Rob Irgendwer  •  17. Mai. 2008, 23:05 Uhr

    Mit Verlaub…

    …erlaube ich mir anstatt eines ellenlangen Kommentares, der die Zeilenanzahl des Ursprungsbeitrag übersteigt, einfach nur die Stichworte
    – Pendler
    – Großeinkauf-Muttis
    – für »Kavalier-Start-Heinis« gerne
    in d(ein)en Raum zu stellen.
    De facto wäre mir eher eine Art Deppensteuer auf Sprit lieber, als mit der Gieskanne teureren Treibstoff für alle unters Volk zu bringen….

    #1 

  2. sa.vina  •  19. Mai. 2008, 23:40 Uhr

    Laut Medienberichten? werden aber immerhin noch eine Vielzahl von Fahrzeugen gekauft, die im Verbrauch extrem hoch sind und letztlich nur dem vermeintlichen Image dienen. Dafür sollten die Spritpreise eigentlich noch höher sein. Aber das ist natürlich Quatsch, denn im Grunde leidet ja nur Otto-Normal-Verbraucher darunter, der wirklich auf’s Auto angewiesen ist, weil außerhalb wohnend, oder, oder…

    #2 

  3. zonebattler  •  20. Mai. 2008, 6:19 Uhr

    »Außerhalb wohnend«…

    …ist freilich bei vielen kein schweres und unabänderliches Schicksal, sondern bewußt gewähltes Lebensmodell (z.B. »der Kinder wegen«), welches vom Staat idiotischerweise auch noch gefördert wurde (Stichwort Pendlerpauschale). Mit (mindestens) zwei Autos wird dann täglich im großen Stile hin- und hergefahren und die Luft verpestet. Die Zeiten lärmender und stinkender Industriekomplexe sind hierzulande freilich längst Geschichte, da ist das Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes nicht nur praktisch und zeitsparend, sondern meiner Meinung nach mittlerweile sogar ökologische Notwendigkeit und somit Bürgerpflicht.

    #3 

  4. Nachtblau  •  20. Mai. 2008, 17:48 Uhr

    Vor allem wird damit dann die Stadt unsichergemacht, aus der man ja gezogen ist, weils dort so stinkt. Wenn in N nur Autos mit dem Kennzeichen N fahren würden, und die ganzen aus Erh, Lau etc. draußen bleiben müssten, wärs hier auch viel schöner und unstinkiger.

    #4 

  5. zonebattler  •  20. Mai. 2008, 17:59 Uhr

    Thank you…

    …for not mentioning FÜ ! ;-)

    #5 

  6. Nachtblau  •  20. Mai. 2008, 18:01 Uhr

    War sogar Absicht :D
    Schließlich ist Fü auch eine Stadt, und da wir ja zusammengewachsen sind, kann man das schon als ein Konglomerat betrachten, zumindest in dem einen Fall

    #6 

  7. zonebattler  •  20. Mai. 2008, 19:06 Uhr

    So ist es recht!

    United we stand, zumindest gegen die stinkenden blechernen Bürgerkäfige aus dem Umland!

    #7 

  8. Radfahrer  •  20. Mai. 2008, 19:28 Uhr

    Zitat: »:..da ist das Wohnen in der Nähe des Arbeitsplatzes nicht nur praktisch und zeitsparend, sondern meiner Meinung nach mittlerweile sogar ökologische Notwendigkeit und somit Bürgerpflicht.«

    HA ! Das ist aber meilenweit an der derzeitigen Realität vorbei, bei der Flexibilität daran gemessen wird, wieviel Umstände man in Kauf nimmt, um seine Brötchen zu verdienen. Ich hatte nie ein Auto, da Stadtmensch und meistens mit dem Rad schneller, auf jeden Fall aber unkomplizierter am Ziel. Daraus wird mir heute bei der Stellensuche ein Strick gedreht, da ich ja so unmobil bin.

    Meine Vernunft stimmt mit der des zonebattlers überein, aber leider gibts hier noch keine Biotope für vernünftige Menschen.

    #8 

  9. Nocheinanonymer  •  20. Mai. 2008, 20:50 Uhr

    »»Außerhalb wohnend«…
    …ist freilich bei vielen kein schweres und unabänderliches Schicksal, sondern bewußt gewähltes Lebensmodell«

    Schön wär’s. Aber bei zwei Personen im Haushalt, von denen mindestens eine eben leider keinen Arbeitsplatz im selben Ort oder Stadt hat, muss mindestens einer immer pendeln. Und mit dem ÖPNV kommt man auch nicht überall hin…

    Auf dem Land hat man dieses Problem noch viel stärker als in der Stadt. Dazu kommt dann, dass die Auswahl an Wohnungen manchmal noch geringer ist als in der Stadt und man auch nicht immer arbeitsplatznahe oder innenstadtnahe Wohnungen bekommt. Und schon pendelt man und fährt zum Einkaufen.

    Dass Benzin zu billig ist, denke ich mir auch jedes Mal, wenn ich wieder jemanden hier im Dorf (max. 800m zum nächsten Automaten) mit dem Auto (und natürlich laufendem Motor) einen Pack Zigaretten holen sehe.

    #9 

  10. suzomi  •  20. Mai. 2008, 21:29 Uhr

    Zigaretten sind auch zu billig.

    #10 

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