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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Der Fluch der Un­ter­bre­chung

So lau­tet die Über­schrift ei­nes ZEIT-Ar­ti­kels, den ich mei­nen Le­se­rIn­nen zur Lek­tü­re emp­feh­le. Vie­le wer­den sich wie­der­erken­nen, die mei­sten wer­den ‑wie auch der zo­ne­batt­ler selbst- nicht wirk­lich mit ei­ner Pa­tent­lö­sung auf­war­ten kön­nen...

Diskussion

  1. RJWeb  •  12. Jan. 2007, 8:09 Uhr

    Vor 10 Jah­ren ...

    ... ko­ste­te in der Ent­wick­lung ei­ne In­ge­nieur­stun­de ca. 100 Mark, heu­te sind es rund 100 Eu­ro, bei ei­ner Pro­duk­ti­vi­tät, die um et­wa 30% ab­ge­nom­men hat. Dies ent­spricht auf die Pro­duk­ti­vi­tät be­zo­gen ei­nem jähr­li­chen Ko­sten­zu­wachs von gut 10%. Ein ähn­li­cher Ko­sten­zu­wachs hät­te vor 10 Jah­ren al­le Alarm­glocken ei­nes Un­ter­neh­mens schril­len las­sen, heu­te emp­fin­det man das fast als nor­mal.

    Par­al­lel zu die­sem Ko­sten­zu­wachs nut­zen wir neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel wie Han­dy und e‑Mail, die uns zu­vor ein­fach nicht zur Ver­fü­gung stan­den. Die Schwel­le, je­mand an­de­res mit sei­nem ei­ge­nen Pro­blem zu be­la­sten an­statt es selbst zu lö­sen, ist er­heb­lich nied­ri­ger ge­wor­den, e‑Mails wer­den häu­fig per cc an 10 Per­so­nen ver­teilt an­statt nur an den ei­nen, den es an­geht ... man möch­te doch schließ­lich nie­man­den über­ge­hen, oder ?

    Gleich­zei­tig er­mög­li­chen die elek­tro­ni­schen Ar­beits­mit­tel ein Con­trol­ling in ei­ner In­ten­si­tät, wie es vor­her gar nicht mög­lich war. Und da man in die­sem Be­reich tut, was man tun kann, liegt auch der Ge­mein­ko­sten­an­teil an ei­ner In­ge­nieur­stun­de heu­te deut­lich hö­her.

    Wir in­for­mie­ren ein­an­der zu To­de ... an­statt zu ar­bei­ten !

    Back to work ...

    #1 

  2. prinzzess  •  12. Jan. 2007, 8:52 Uhr

    ...aber es war gut, dass es mal angesprochen...äh...angeschrieben wur­de! :)

    #2 

  3. WiiSen  •  13. Jan. 2007, 18:02 Uhr

    Ein­spruch

    Ich hal­te es mit ei­nem ge­steu­er­ten Mul­ti­Tas­king, al­so der Chan­ce sich (nach ei­ge­ner Ent­schei­dung) den un­ter­schied­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­quel­len zu­zu­wen­den, z.B. Mails/SMS zu lesen/zu be­ant­wor­ten, wenn ge­ra­de Zeit ist. Die­se In­for­ma­ti­ons­quel­len stän­dig (durch­such­bar, prio­ri­siert) zur Ver­fü­gung zu ha­ben, da­bei un­ter­brech­bar zu sein (und par­al­lel an ei­nem Brief wei­ter­zu­ar­bei­ten, weil mir ge­ra­de et­was Neu­es ein­fällt), se­he ich als den gro­ssen Pro­duk­ti­vi­täts­ge­winn der neu­en Me­di­en.

    Al­ler­dings nur bei be­wuß­ter Nut­zung und auch be­wuß­tem Um­ge­hen mit der Un­ter­brech­bar­keit. Ge­trie­ben sein oder wer­den führt zu ZEIT Ar­ti­keln s.o., da­mit gibts al­so kei­ne Pa­tent­lö­sung im Sin­ne des zo­ne­batt­lers, aber ei­ne po­si­ti­ve Sei­te bei and­rer Wahr­neh­mung und ge­ziel­tem Um­ge­hen mit den Werk­zeu­gen

    #3 

  4. zonebattler  •  13. Jan. 2007, 19:18 Uhr

    Nicht je­der frei­lich...

    ...kann sich sei­nen Job der­art kom­mod zu­recht­kon­fi­gu­rie­ren: Mei­ner ei­ner bei­spiels­wei­se sitzt als strip­pen­zie­hen­de Spin­ne im Zen­trum ei­nes pla­ne­ri­schen Net­zes, an des­sen ope­ra­ti­ver Pe­ri­phe­rie mei­ne Man­nen sehr plötz­lich si­tua­ti­ve Pro­ble­me krie­gen kön­nen und dann von mir schnel­les Nach- oder Ge­gen­steu­ern er­war­ten. Da pras­selt dann zu­wei­len sehr viel in sehr kur­zer Zeit auf mich her­nie­der, was nicht mit ein paar Ta­sten­drücken oder ei­nem schnel­len Te­le­fo­nat zu er­le­di­gen ist. Aber rasch und voll­stän­dig er­le­digt wer­den muß, da­mit da drau­ßen ein kost­spie­li­ges und wo­mög­lich fol­ge­träch­ti­ges Fi­as­ko ab­ge­wen­det wer­den kann. Pla­nung ist die ei­ne Sa­che, das täg­li­che Ge­fecht mit den Im­pon­de­ra­bi­li­en (vul­go Un­wäg­bar­kei­ten) die an­de­re...

    #4 

  5. Dumrese  •  15. Jan. 2007, 15:39 Uhr

    Die Email­flut und der sich dar­aus er­ge­ben­de Druck las­sen sich ein­däm­men...

    ...wenn man drei Maß­nah­men er­greift:

    1. Kei­ne Bild­schirm­hin­wei­se auf neue Mails,
    2. kei­ne Si­gnal­to­ne bei neu­en Mails und
    3. den Email-Cli­ent off­line be­trei­ben.

    Zwei gu­te Ar­ti­kel zu die­sem The­ma:
    www.changethis.com/10.tyrannyofemail und
    michaelhyatt.blogs.com/workingsmart/2004/10/taming_your_ema.html

    #5 

  6. zonebattler  •  15. Jan. 2007, 15:50 Uhr

    Die er­sten bei­den Punk­te...

    ...ha­be ich nie an­ders ge­hand­habt, aber in ei­nem Kon­zern mit 60.000 ver­netz­ten PCs hat man leich­te Schwie­rig­kei­ten, den drit­ten durch­zu­set­zen. Au­ßer­dem gibt es wie wei­ter oben aus­ge­führt Ar­beits­plät­ze, bei de­nen zur stra­te­gi­schen Pla­nungs­tä­tig­keit eben auch Ver­ant­wor­tung für die ope­ra­ti­ve Durch­füh­rung kommt, was täg­lich und stän­dig zu drin­gen­den Mails, Fa­xen, An­ru­fen mit aku­tem Ent­schei­dungs- und Hand­lungs­be­darf führt. Da stößt auch der bald an die Gren­ze des Mög­li­chen, der sich an­son­sten nicht so schnell aus der Ru­he brin­gen läßt...

    #6 

  7. Kaspar Hauser  •  15. Jan. 2007, 22:55 Uhr

    Email – Email­le

    Ist´s jetzt ei­ne Email­flut oder ei­ne Email­flut
    oder
    ist´s ei­ne Flut aus Emails oder aus Email­le
    dann
    ist´s doch wie­der in bei­den Fäl­len ei­ne Email­flut

    soll sich ein Sprach­lo­ser aus­ken­nen

    war­um nicht ein­fach iiimäil ! sim­me­retz­in­färd­dod­der­woss ?

    #7 

  8. zonebattler  •  16. Jan. 2007, 6:48 Uhr

    Du bist schon­mal über­haupt nicht...

    ...in Fürth, son­dern liegst seit mehr als 170 Jah­ren in Ans­bach be­gra­ben. Al­so gib Ru­he! ;-)

    #8 

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