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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Me­mo­ry-Ef­fek­te (9) Schnee von ge­stern »

In­si­der­wis­sen

Heu­te be­ehrt sich der zo­ne­batt­ler, hier in sei­nem vir­tu­el­len Schau­ka­sten ex­klu­siv ei­ne nicht nur lo­kal­hi­sto­risch in­ter­es­san­te Sach­buch-Neu­erschei­nung aus der Fe­der (resp. Ta­sta­tur) un­se­res am­tie­ren­den Stadt­hei­mat­pfle­gers zu prä­sen­tie­ren:

Grundig-Buch von Dr. Alexander Mayer

Da der Schmö­ker erst im Mai er­scheint, kann ich hier na­tur­ge­mäß noch nicht mit ei­ner um­fas­sen­den Re­zen­si­on auf­war­ten. Im­mer­hin gibt es schon ei­nen leid­lich in­for­ma­ti­ven Klap­pen­text des Ver­la­ges:

Rei­he Ar­beits­wel­ten
GRUNDIG und das Wirt­schafts­wun­der
Alex­an­der May­er
 
In den Fünf­zi­ger­jah­ren wa­ren die Grun­dig-Wer­ke der größ­te Rund­funk­her­stel­ler Eu­ro­pas. Da­mals fan­den sich Ge­rä­te wie der Hein­zel­mann oder der Welt­klang in fast je­dem Wohn­zim­mer. Dank sei­ner in­no­va­ti­ven Pro­duk­te ent­wickel­te sich das Für­ther Un­ter­neh­men schnell zu ei­nem Sym­bol des Wirt­schafts­wun­ders.
 
Der Für­ther Stadt­hei­mat­pfle­ger Alex­an­der May­er ist mit zahl­rei­chen Pu­bli­ka­tio­nen zur Stadt­ge­schich­te her­vor­ge­tre­ten. Sein Va­ter ar­bei­te­te 40 Jah­re bei den Grun­dig-Wer­ken. An­läss­lich des 100. Ge­burts­ta­ges des Fir­men­grün­ders Max GRUNDIG hat Alex­an­der May­er aus sei­ner Pri­vat­samm­lung, dem Ar­chiv der Max-Grun­dig-Stif­tung und dem Rund­funk­mu­se­um der Stadt Fürth ein­drucks­vol­le Fo­to­gra­fi­en und Do­ku­men­te der Fir­men­ge­schich­te aus­ge­wählt. Mit 190 bis­lang meist un­ver­öf­fent­lich­ten hi­sto­ri­schen Bil­dern do­ku­men­tiert er den Ar­beits­all­tag in den Werks­hal­len und Bü­ros in Fürth, Nürn­berg, Ge­or­gens­gmünd und Augs­burg. Der Schwer­punkt der Dar­stel­lung liegt da­bei auf den Fünf­zi­ger- und Sieb­zi­ger­jah­ren.
 
Die­ser Bild­band wür­digt das En­ga­ge­ment der Ar­bei­ter, An­ge­stell­ten und In­ge­nieu­re, die den Kon­zern zu ei­nem der er­folg­reich­sten in der Un­ter­hal­tungs­in­du­strie mach­ten, und lädt zu ei­nem Streif­zug durch die Ge­schich­te des Un­ter­neh­mens ein.
 
Sut­ton Ver­lag, ISBN: 978–3-86680–305-3
 
128 Sei­ten, 18,90 € [D]

Das Co­ver zeigt üb­ri­gens den Va­ter des Au­tors bei Ein­stell­ar­bei­ten am da­mals er­sten Fern­seh­sen­der Süd­deutsch­lands, welch­sel­bi­ger im Turm des heu­ti­gen Für­ther Rund­funk­mu­se­ums un­ter­ge­bracht war...

In­ter­es­sier­te Stamm­tisch-Teil­neh­me­rIn­nen soll­ten sich mit der Bit­te um die Re­ser­vie­rung si­gnier­ter Ex­em­pla­re di­rekt per Mail an den Ver­fas­ser wen­den: Da der rüh­ri­ge Hei­mat­pfle­ger im­mer wie­der mal ger­ne auf ei­nen Schwatz bei un­se­rer Run­de vor­bei­schaut, soll­te sich ei­ne per­sön­li­che Lie­fe­rung frei Lo­kal zu ge­ge­be­ner Zeit si­cher­lich ein­rich­ten las­sen!

  1. Stammleser  •  26. Mrz. 2008, 23:21 Uhr

    »Au­ssen pfun­dig, in­nen schun­dig, das ist Grun­dig.«

    ... sag­te meim Va­ter im­mer, der Nord­men­de/Sa­ba-Händ­ler war. Er­in­nert sich noch je­mand an die al­ten Mar­ken ?

    #1 

  2. Ruppi 1979  •  27. Mrz. 2008, 0:23 Uhr

    Das Buch muß ich ha­ben! Mei­ne Oma und mei­ne Mut­ter schaff­ten sei­ner Zeit beim Grun­dig.

    @ Stamm­le­ser

    Das wa­ren gu­te deut­sche Mar­ken, ich kenn sie noch. Aber, mein ol­les GRUNDIG Ra­dio aus den 70 Jah­ren läuft nach wie vor präch­tig.... al­so nix mit schun­dig ;-)

    #2 

  3. zonebattler  •  26. Mrz. 2008, 23:33 Uhr

    Witz­bold!

    Der Grun­dig-Spruch müß­te eher an­ders­rum lau­ten, um der Wahr­heit na­he zu kom­men, und Nord­men­de / Sa­ba sind un­ter Freaks noch wohl­be­kann­te und wei­ter­hin be­gehr­te Mar­ken. Das Netz sorgt schon da­für, daß die Er­in­ne­rung nicht stirbt...

    #3 

  4. der lautsprecher  •  4. Mai. 2008, 11:12 Uhr

    100 Jah­re GRUNDIG Der Un­ter­gang ei­nes Pa­tri­ar­chen

    www.sueddeutsche.de/,tt4m1/wirtschaft/artikel/226/172715/

    #4 

  5. André Rupprecht  •  9. Jul. 2011, 0:33 Uhr

    An­se­hen: Re­por­ta­ge über Max GRUNDIG Teil 1.

    #5 

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