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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


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Mo­bi­li­täts­wahn

Der Don spricht mir aus der See­le.

  1. Grabenkenner  •  29. Mrz. 2009, 22:00 Uhr

    Wie wahr, wie wahr ! Hei­mat­lo­se Ge­sel­len wo­hin man blickt. Ir­gend­wann wird der Mo­bi­li­täts­wahn ein En­de fin­den, sei es aus Ein­sicht oder aus Roh­stoff­man­gel, die Fra­ge ist nur wie­viel von der Er­de dann noch üb­rig ist....
    Pend­ler-Irr­sinn wo­hin man blickt: Da­me A fährt ei­nen Bü­ro­job X täg­lich von Bam­berg nach Nürn­berg, Da­me B für ei­nen sehr ähn­li­chen Bü­ro­job Y täg­lich von Nürn­berg nach Hirschaid. Dar­auf an­ge­spro­chen gibts im­mer wie­der die glei­chen Ant­wor­ten: es geht nicht an­ders, hier bei uns siehts ganz schlecht aus, macht mir nix ist doch ein Ge­schäfts­au­to, usw. Das ist volks­wirt­schaft­li­cher Blöd­sinn vom Al­ler­fein­sten. Man freut sich über den ver­meint­lich gu­ten Ver­dienst ob­wohl ein Fünf­tel da­von je­des Mo­nat durch den Aus­puff brennt, un­term Strich al­so kein gro­ßer Ge­winn, au­ßer dass man mehr Le­bens­zeit im Au­to ver­bracht hat....

    #1 

  2. zonebattler  •  29. Mrz. 2009, 22:04 Uhr

    Tja. So sind sie. Könn­te ei­nem ja egal sein, wenn sie mit die­sem Ver­hal­ten nicht an un­ser al­ler Le­bens­grund­la­gen sä­gen wür­den, und das in man­nig­fa­cher Hin­sicht...

    #2 

  3. Grabenkenner  •  5. Apr. 2009, 12:25 Uhr

    Nach­trag 05.04.:
    vor­hin O-Ton ei­ner hoch­mo­bi­len e**y-Kundin die bei mir was ab­ho­len woll­te: »Tut mir leid ich schaf­fe es heu­te nicht, ich bin schon lan­ge nicht mehr Herr über mei­ne Ter­mi­ne«

    Na denn, wohl be­komms...

    #3 

  4. zonebattler  •  5. Apr. 2009, 15:22 Uhr

    Das war wo­mög­lich die glei­che aus­ge­zehrt wir­ken­de Tus­si, die heu­te vor­mit­tag mit ih­rem fett­ar­schi­gen Por­sche Co­yo­te oder Ca­nel­lo­ni oder wie im­mer das Ding heißt vor dem Ca­fé Barb­an­te ge­gen die Fahrt­rich­tung den Rad­weg zu­park­te (zu­pork?), um sich ein klei­nes Tüt­chen Back­wa­ren zu ho­len. Den Ver­kehr warn­blin­kend zu be­hin­dern (und Rad­fah­rer zu ge­fähr­den), um her­nach mit ei­nem ton­nen­schwe­ren Sprit­säu­fer ein hal­bes Dut­zend Sem­meln heim­zu­fah­ren, das sind ge­nau die Leu­te, die sich er­stens ei­nen un­ge­sun­den Le­bens­wan­del her­aus­su­chen und dann zwei­tens mei­nen, sie könn­ten, dürf­ten und müß­ten mit ab­so­lut aso­zia­lem Ge­ha­be dem be­schei­de­ner auf­tre­ten­den Teil der Mensch­heit ge­gen­über den dicken Ma­xe (die dicke Ma­xi) mar­kie­ren...

    #4 

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