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zonebattler's homezone 2.1 - Merkwürdiges aus Fürth und der Welt


« Es­sen auf Rä­dern (2) Spie­le­ri­scher Ernst »

Schach der Ob­so­les­zenz (1)

Kurz vor Weih­nach­ten starb mein 19-zöl­li­ger Bü­ro-Mo­ni­tor im sieb­ten Jahr (!) sei­ner ir­di­schen Exi­stenz ei­nes un­spek­ta­ku­lä­ren To­des: Ei­nes Mon­tag­mor­gens ließ er sich nicht mehr ein­schal­ten, er blieb ein­fach dun­kel und ver­wei­ger­te fort­an stumm schmol­lend den Dienst. Ei­ne Zeit­lang guck­te ich dann zwar nicht in die Röh­re, son­dern in ei­nen al­ten 15-Zoll-LCD aus der ein­ge­la­ger­ten Kel­ler-Re­ser­ve, bis ich dann vor ei­ni­gen Wo­chen ei­nen mo­der­nen 24-Zoll-Pan­ora­ma-Bild­schirm der Lu­xus-Klas­se hin­ge­stellt be­kom­men ha­be. Der taugt mir auf Ar­beit zwar vor­treff­lich, da ich dort mit aus­la­den­den Pla­nungs­ta­bel­len han­tie­ren muß, da­heim aber zie­he ich das klas­si­sche, wenn­gleich sel­ten ge­wor­de­ne 5:4-Panel (mit ei­ner Auf­lö­sung von 1280 x 1024 Pi­xeln) dem neu­mo­di­schen Hand­tuch-For­mat al­le­mal vor. Wes­halb ich die Mo­ni­tor­lei­che vor der Be­er­di­gung resp. fach­ge­rech­ten Ent­sor­gung als Elek­tro­schrott be­wahr­te und als of­fi­zi­ell aus­ge­mu­ster­ten Son­der­müll weh­mü­tig mit nach Hau­se nahm...

Im Netz konn­te ich spä­ter eru­ie­ren, daß die Schalt­netz­tei­le von Flach­bild­schir­men zum spon­ta­nen Ex­itus nei­gen, her­vor­ge­ru­fen durch de­fek­te Elek­tro­lyt­kon­den­sa­to­ren im Pri­mär­kreis. Die Übel­tä­ter zu ent­lar­ven er­for­dert noch nicht ein­mal Mes­sun­gen, man er­kennt ka­put­te El­kos auf ei­nen Blick an ih­ren ge­wölb­ten Kap­pen oder gar an aus­ge­tre­te­ner Elek­tro­lyt-Flüs­sig­keit an de­ren Soll­bruch­stel­le. Das Aus­bau­en al­ter und das Ein­set­zen neu­er El­kos ist für ei­nen zo­ne­batt­ler mit der Li­zenz zum Lö­ten ei­ne sei­ner leich­te­ren Übun­gen (der freund­li­che Rus­se im You­Tube-Vi­deo braucht er­heb­lich län­ger da­zu). Das Schwie­rig­ste frei­lich war das Öff­nen des Ge­häu­ses, denn wie bei den mei­sten an­de­ren Fa­bri­ka­ten auch ist das mei­nes neuen/alten LG Fla­tron L1953TR nicht et­wa ver­schraubt, son­dern all­sei­tig ver­schnappt! Der zer­stö­rungs­freie Aus­bau des la­tent bruch­emp­find­li­chen Dis­plays aus sei­nem Kunst­stoff­rah­men hat mich denn auch un­ter Flü­chen viel Schweiß ge­ko­stet und mir als Kol­la­te­ral­scha­den ei­ni­ge tem­po­rär schmerz­haf­te Fin­ger­quet­schun­gen ein­ge­tra­gen. Aber egal, schluß­end­lich krieg­te ich das fra­gi­le Ding doch weit­ge­hend macken­frei aus­ein­an­der, konn­te nach dem Ab­zie­hen al­ler Steck­ver­bin­der ziel­si­cher in das ab­ge­schirm­te In­ne­re vor­drin­gen und auf An­hieb zwei de­fek­te Kon­den­sa­to­ren im Netz­teil er­spä­hen. Ich ging in­des auf Num­mer si­cher, lö­te­te drei mög­li­cher­wei­se noch in­tak­te Ka­me­ra­den in un­mit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft mit aus und ver­merk­te mir La­ge und Po­lung der fünf ka­pa­zi­ti­ven Freun­de auf ei­nem No­tiz­zet­tel:

die auszutauschenden Elektrolyt-Kondensatoren

Heu­te nun tapp­te ich nach der Ar­beit zu un­se­rem klei­nen Für­ther Elek­tro­nik-La­den, er­stand ei­ne Hand­voll neu­er Low-ESR-El­kos mit hö­he­rer Span­nungs­fe­stig­keit als die ori­gi­na­len und trug sie froh­ge­mut nach Hau­se. Glück­li­cher­wei­se paß­ten die Tei­le trotz et­was grö­ße­rer Durch­mes­ser noch ne­ben­ein­an­der auf die Pla­ti­ne, und auch die paar zu­sätz­li­chen Hö­hen-Mil­li­me­ter wa­ren im ble­cher­nen Ab­schirm­kä­fig noch oh­ne wei­te­res un­ter­zu­brin­gen. Die Stun­de der Wahr­heit nah­te nach dem pro­vi­so­ri­schen Zu­sam­men­bau und dem Zu­sam­men­stecken al­ler Ka­bel­ver­bin­dun­gen: Strom dran, Power On und auf die schwar­ze Glas­flä­che ge­starrt.

Und was se­he ich dar­in?

»SIGNALKABEL PRÜFEN«

Bin­go! Wer sich leucht­stark über ein man­geln­des Ein­gangs­si­gnal be­schwe­ren kann, kann un­ver­züg­lich als ge­heilt ent­las­sen und in die Ge­sell­schaft re­so­zia­li­siert wer­den. Nach fünf­mi­nü­ti­gem »Burn in«-Test ha­be ich das Ge­häu­se wie­der kühn zu­sam­men­ge­schnappt und den Bild­schirm auf den Schreib­tisch ge­stellt. Wo er jetzt, fünf Stun­den spä­ter, im­mer noch klag­los ar­bei­tet. Und das mut­maß­lich noch wei­te­re fünf Jah­re tun wird, wenn nicht gar viel län­ger...

Je­den­falls ist es ei­ne Schan­de, wenn an der Di­men­sio­nie­rung kri­ti­scher Bau­tei­le so of­fen­kun­dig ge­spart wird. Es liegt auf der Hand, daß welt­weit -zig­tau­sen­de von Mo­ni­to­ren (und an­de­ren Ge­rät­schaf­ten) aus­ge­mu­stert und weg­ge­wor­fen wer­den, ob­wohl in den mei­sten Fäl­len ein ba­na­ler Feh­ler vor­liegt, der mit ge­rin­gem Auf­wand zu lo­ka­li­sie­ren und nach­hal­tig zu be­he­ben wä­re.

Mich selbst hat der Kun­den­sa­to­ren­tausch nur ein we­nig Zeit und ein paar Cent an Ma­te­ri­al ge­ko­stet. Der schnel­le Re­pa­ra­tur­er­folg schmei­chelt dem Ego und ist mit Geld nicht auf­zu­wie­gen. Der Ge­winn für un­se­ren Pla­ne­ten wä­re gleich­falls kaum zu be­zif­fern, wenn un­ser tech­ni­scher Fort­schritt nicht dar­in be­stün­de, mit kon­struk­ti­ven Schwach­stel­len den vor­zei­ti­gen Aus­fall (und die dar­auf fol­gen­de Er­satz­be­schaf­fung) be­wußt zu pla­nen. Auf Ko­sten un­se­rer Um­welt und ih­rer end­li­chen Res­sour­cen. So kann das nicht wei­ter­ge­hen: Re­pa­ra­teu­re al­ler Län­der, ver­ei­nigt Euch! Wo­bei: In der vir­tu­el­len Welt tun sie das ja schon...

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Diskussion

  1. zonebattler  •  3. Apr. 2013, 9:16 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Auf­stand ge­gen ge­plan­te Ob­so­les­zenz« (Tech­no­lo­gy Re­view)

    #1 

  2. Zappo  •  3. Apr. 2013, 12:40 Uhr

    Sehr schön, herz­li­chen Glück­wunsch zur ge­glück­ten Ope­ra­ti­on und dem po­lier­ten Ego :)

    #2 

  3. Middle.Bros  •  3. Apr. 2013, 13:49 Uhr

    Ich un­ter­stel­le den Her­stel­lern Ab­sicht und Me­tho­de und der dum­me Kon­su­ment tut sei­nen Teil da­zu in­dem er über den De­fekt nicht trau­rig ist, son­dern sich das näch­ste Stück mit hüb­schem Life­style-De­sign kauft.

    Oft braucht es ja auch gar kei­nen De­fekt wie ein Blick auf die Re­cy­cling­hö­fe be­stä­tigt.

    Ein Be­kann­ter von mir, wel­cher ei­ne Re­pa­ra­tur­werk­statt für pro­fes­sio­nel­les Equip­ment be­treibt, er­zähl­te ein­mal von Lie­fe­ran­ten die al­le mög­li­chen Bau­tei­le mit ver­schie­de­nen Halt­bar­kei­ten an­bie­ten. Äu­ßer­lich nicht zu un­ter­schei­den.

    #3 

  4. waltraut  •  6. Apr. 2013, 17:53 Uhr

    Al­so bei der Elek­tro­nik wür­de ich mich wohl nicht so recht trau­en, des­halb mei­ne tief emp­fun­de­ne Be­wun­de­rung für die­se Selbstre­pa­ra­tur. Mir ist vor 5 Jah­ren ähn­li­ches pas­siert, das Schar­nier zwi­schen Mo­ni­tor und Ta­sta­tur in mei­nem Lap­top wur­de de­fekt (ich weiss nicht war­um – Soll­bruch­stel­le?) Ich konn­te das Schar­nier her­aus­ope­rie­ren und ha­be bei Dell an­ge­fragt ob sie mir ein Er­satz­teil schicken könn­ten. Ich be­kam dar­auf kei­ne Ant­wort son­dern nur die Auf­for­de­rung den Lap­top ein­zu­schicken, das woll­te ich nicht – zu teu­er, zu lang­wie­rig. Ich ha­be dann län­ge­re Zeit oh­ne Schar­nier wei­ter­ge­ar­bei­tet bis das Ge­rät dann doch ge­stor­ben ist.

    siebensachen.twoday.net/stories/4402245/

    #4 

  5. zonebattler  •  6. Apr. 2013, 23:30 Uhr

    Ich re­pa­rie­re ger­ne elek­tri­sche und elek­tro­ni­sche Ge­rät­schaf­ten: Mei­stens ist das viel we­ni­ger kom­pli­ziert, als man mei­nen soll­te! Un­zäh­li­ge CD-Play­er wer­den bei­spiels­wei­se ent­sorgt, weil die Schub­la­de nicht mehr rich­tig auf- oder zu­fährt. Die (ba­na­le) Ur­sa­che ist in der Re­gel ein aus­ge­lei­er­ter oder ver­sprö­de­ter Treib­rie­men aus Gum­mi. Me­cha­ni­sche Pro­ble­me an Plat­ten­spie­lern oder Ton­band­ge­rä­te re­sul­tie­ren gleich­falls oft aus über­al­ter­ten Gum­mi­rie­men. So­was sieht auch der in­ter­es­sier­te Laie! Auch das Aus­tau­schen »schwan­ge­rer«, sprich auf­ge­bläh­ter und da­mit ka­put­ter Elek­tro­lyt-Kon­den­sa­to­ren ist kei­ne Kunst, und rui­nie­ren kann man ein oh­ne­hin als de­fekt auf­ge­ge­be­nes Ge­rät ja oh­ne­hin nicht mehr. Ein Ge­winn­spiel oh­ne Ri­si­ko al­so (so­fern man vor den Re­pa­ra­tur­ver­su­chen den Stecker aus der Steck­do­se ge­zo­gen hat)... ;-)

    #5 

  6. boomerang  •  10. Apr. 2013, 13:21 Uhr

    Bei Mo­ni­to­ren mit Röh­re soll­te man aber schon auch Vor­sicht wal­ten las­sen.
    Ein Kol­le­ge von mir hat vor Jah­ren mal das Ent­la­den der Bild­röh­re qua­si
    selbst in die Hand ge­nom­men. Der Be­triebs­arzt hat aber kei­ne grö­be­ren
    Schä­den am Kol­le­gen fest­stel­len kön­nen, von der Fri­sur mal ab­ge­se­hen.
    An­son­sten geb’ ich Ih­nen in al­len Punk­ten recht.

    #6 

  7. zonebattler  •  10. Apr. 2013, 13:25 Uhr

    Ich paß’ schon auf, und bei la­ten­ter Hoch­span­nungs­ge­fahr erst recht. Über­dies ha­be ich den Vor­teil, daß mir der Kopf zu­se­hends durch die Haa­re wächst: Schä­den an der Fri­sur kann es so­mit bei mir kaum mehr ge­ben...

    #7 

  8. Wolfgang S  •  14. Apr. 2013, 10:46 Uhr

    Ein­fach Klas­se, den Din­gen fach­ge­recht auf den Grund zu ge­hen, an­statt am Weg­werf und Neu­kau­fen Wahn­sinn teil­zu­neh­men. Wer koo, der koo...

    #8 

  9. zonebattler  •  14. Apr. 2013, 13:36 Uhr

    Vor al­lem aber: Wer mooch, der koo! Al­so mei­stens je­den­falls... ;-)

    #9 

  10. Lexikaliker  •  15. Apr. 2013, 8:56 Uhr

    Ba­steln lohnt. Mein Fall: MP3-Play­er San­sa Clip+, To­tal­aus­fall nach knapp zwei­ein­halb Jah­ren trotz pfleg­lich­ster Be­hand­lung. Ge­häu­se mit Schrau­ben­dre­her aus Neu­gier und oh­ne Hoff­nung auf Re­pa­ra­tur­mög­lich­keit ge­öff­net, und sie­he da – wäh­rend des Öff­nens hat er sich an­ge­schal­tet und kurz ein ko­mi­sches Ak­ku­sym­bol an­ge­zeigt; seit­dem läuft er wie­der und zeigt kei­ne Auf­fäl­lig­kei­ten. Wie sagt der Hes­se? Da könnt mer nag­gisch in die Hos schei­ße!

    #10 

  11. boomerang  •  15. Apr. 2013, 9:49 Uhr

    Die Her­stel­ler von Elek­tro­ge­rä­ten sind mitt­ler­wei­le so ge­fun­kelt, dass sie den »Das-Ding-mach-ich-wieder-fit«-Trend er­kannt ha­ben und Ge­gen­stra­te­gi­en zur An­wen­dung kom­men las­sen. Mein Heiß­luft­haar­trock­ner hat eben­falls ei­ne Soll­bruch­stel­le – das Ka­bel. Dort, wo sich das Ka­bel aus dem Ge­häu­se rä­kelt ist die­ses größ­ter Dreh- und Bie­ge­be­la­stung aus­ge­setzt. Die Schutzum­man­te­lung schwä­chelt und er­mög­licht dem Nass­haa­ri­gen den An­blick der die far­bi­gen Ein­zel­lei­tun­gen. Nichts leich­ter als das: Auf­schrau­ben, Ka­bel kür­zen, zu­schrau­ben und schon kann das Haupt­haar wie­der mit Strom ge­trock­net wer­den.

    Tja. So leicht ist die Sa­che nicht. Denn wenn man den Spe­zi­al-Schrau­ben­dre­her mit dem Pfeil­pro­fil nicht in der hei­mi­schen Werk­zeug­ki­ste vor­fin­det, dann muss man das Pro­jekt ad ac­ta le­gen und et­was vor­sich­ti­ger den ver­blei­ben­den Rest an Fri­sur ent­feuch­ten...

    #11 

  12. zonebattler  •  15. Apr. 2013, 12:48 Uhr

    Über­all und al­lent­hal­ben der glei­che Murks! Ge­stern ha­be ich ver­sucht, mei­ne Teva™-Tappen™ zu pap­pen: Bei der ei­nen San­da­le ist näm­lich die Lauf­soh­le auf Bal­len­hö­he durch­ge­bro­chen. Das typ­glei­che Vor­gän­ger-Paar hat­te ich wei­land ge­braucht aus der elek­tri­schen Bucht ge­fischt und selbst noch vie­le Jah­re ge­tra­gen, bis sie recht­schaf­fen ver­schlis­sen und ab­ge­wirt­schaf­tet wa­ren. Und dann hat der ei­ne Schlap­pen aus der Re­ser­ve kaum ein Jahr (auf zi­vi­li­sier­ten We­gen) durch­ge­hal­ten! Und wenn man sich so um­schaut, dann fin­det man vie­le gleich­lau­ten­de Kla­gen über die nach­las­sen­de Pro­dukt­qua­li­tät beim ein­sti­gen Pre­mi­um-Her­stel­ler...

    @boomerang: Haar­trock­ner sind wohl aus Si­cher­heits­grün­den bei al­len Her­stel­lern mit spe­zi­el­len Schrau­ben ver­schlos­sen. Im­mer­hin sind die Schrau­ben­köp­fe meist ober­flä­chen­nah und nicht all­zu­tief ver­senkt vor­zu­fin­den, wes­halb man mit ei­nem preis­wer­ten Bit-Sor­ti­ment vom Dis­coun­ter ge­mein­hin rasch ins In­ne­re vor­drin­gen kann. Mei­ner ei­ner hat da Er­fah­rung: Was die ei­ge­ne Fri­sur nicht mehr her­gibt (lan­ge Haa­re näm­lich), saugt und bläst die bes­se­re Hälf­te da­für reich­lich in die Luft (und in die Ro­tor­blät­ter).

    #12 

  13. boomerang  •  15. Apr. 2013, 13:08 Uhr

    Nun, mit der Ober­flä­chen­nä­he der Ver­schrau­bung sind sie aber ganz schön im Irr­tum. Dem Heiß­luft­ma­cher, der in den hei­mi­schen Feuch­träu­men sei­ner Ar­beit nach­geht, an die In­ne­rei­en zu wol­len, ist mit oben ge­nann­ten Spe­zi­al­schrau­ben na­he­zu ver­un­mög­licht, zu­dem stecken die Schrau­ben­köp­fe sehr weit im Sand bzw. im Kor­pus des Ge­räts, wel­che nur durch ei­nen sehr en­gen Ka­nal zu­gäng­lich wä­ren. Der pas­sen­de Bit­satz­bit schei­tert schon an sei­nen Ab­mes­sun­gen. Ich geb’s aber nicht auf, wä­re ja ge­lacht...

    #13 

  14. zonebattler  •  15. Apr. 2013, 13:20 Uhr

    Das war es, was ich mein­te: Die pas­sen­den Bits nüt­zen nix, wenn die zu er­rei­chen­den Schrau­ben tief ver­senkt in Spritz­guß­ka­nä­len sit­zen. Dann hilft nur ein de­zi­dier­ter Schrau­ben­dre­her aus dem Elek­tro­nik­la­den. Aber der ko­stet mehr als ein 100-Bit-Satz und fast so­viel wie der zu re­pa­rie­ren­de Fön... Gleich­wohl: Glück auf!

    #14 

  15. Zappo  •  15. Apr. 2013, 13:33 Uhr

    Klei­ner Tipp zu den Spe­zi­al­schrau­ben: die mei­sten (z. B. Drei­eck, oder Torx mit Steh­bol­zen) las­sen sich mit ei­nem Schlitz­schrau­ben­dre­her öff­nen. Ich ha­be hier ei­ni­ge Lang­häl­se mit ei­ni­ger­ma­ßen fei­ner Ab­stu­fung – ei­ne Brei­te da­von ver­keilt sich meist en­er­gisch ge­nug, um die Schrau­ben ein­ma­lig her­aus­zu­dre­hen. Soll­te die Re­pa­ra­tur ge­klappt ha­ben, wer­den die Stör­schrau­ben durch ganz nor­ma­le Kreuz­schlitz­pen­dants er­setzt, die ich in al­len Grö­ßen und For­men (oft­mals durch das Aus­schlach­ten al­ter Ge­rä­te) hor­te.

    Ein­zig die keil­för­mig in Auf­schrau­b­rich­tung ab­ge­schräg­ten Schlitz­schrau­ben sind ech­te Erd­lö­cher... bis­lang ha­be ich hier nur ei­ne Lö­sung ge­fun­den, die aber auch nur funk­tio­niert, wenn die Schrau­ben nicht bom­ben­fest sit­zen: ein klei­nes Kup­fer­röhr­chen in den Ak­ku­schrau­ber ge­spannt und fest auf den Schrau­ben­kopf ge­drückt (wirk­lich FEST!) bringt manch­mal ge­nug Rei­bung auf, die Schrau­be mit ge­fühl­vol­lem Gas­ge­ben zu lö­sen.

    #15 

  16. zonebattler  •  15. Apr. 2013, 13:55 Uhr

    Ja, die­se »ein­mal zu, nie mehr auf«-Schrauben sind die übel­sten von al­len. Dan­ke für den Tipp mit dem Kup­fer­rohr, den kann­te ich noch nicht!

    #16 

  17. zonebattler  •  4. Mai. 2013, 19:26 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »‘Re­pa­rie­ren macht glück­lich’« (Süddeutsche.de)

    #17 

  18. zonebattler  •  4. Mai. 2013, 19:27 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Plötz­li­cher Tod der Glüh­bir­ne« (Süddeutsche.de)

    #18 

  19. zonebattler  •  16. Mai. 2013, 10:55 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Kau­fen für die Müll­hal­de« (TELEPOLIS)

    #19 

  20. zonebattler  •  20. Aug. 2013, 9:28 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Um­welt­bun­des­amt gibt Ob­so­les­zenz-Stu­die in Auf­trag« (hei­se)

    #20 

  21. zonebattler  •  1. Sep. 2014, 19:35 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Der Über­fluss an Un­nö­ti­gem und Schäd­li­chem« (TELEPOLIS)

    #21 

  22. zonebattler  •  17. Okt. 2014, 20:29 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Ge­plan­te Ob­so­les­zenz als Be­trugs­de­likt« (TELEPOLIS)

    #22 

  23. zonebattler  •  25. Okt. 2014, 7:50 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Stirb, Toa­ster!« (FAZ.NET)

    #23 

  24. zonebattler  •  30. Nov. 2014, 8:34 Uhr

    Pres­se­spie­gel: »Ob­so­les­zenz-Stu­die: Smart­pho­nes und TVs als Mo­de­ar­ti­kel« (hei­se)

    #24 

  25. zonebattler  •  29. Nov. 2017, 18:50 Uhr

    Ein­mal mehr konn­te ich heu­te der Ob­so­les­zenz durch El­ko-Tausch Pa­ro­li bie­ten !

    #25 

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